Verabschiedung von Birgit Platzer

Der OÖ Rodelverband verabschiedete sich von Birgit Platzer bei der letzten Vorstandssitzung am 8. November 2019. Sie tritt nun ihre Rodelpension an.

Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute!

Foto von: Birgit Staudinger

Oberösterreichische Rollenrodelasse räumen bei Österreichischen Meisterschaft gehörig ab!

Rosenau/OÖ. Eigentlich zwei Wochen später als geplant, wurden die heurigen Österreichischen Meisterschaften im Rollenrodeln sowie das Cupfinale des Internationalen Rollenrodelcups 2019 in Rosenau am Hengstpass über die Bühne gebracht. Aufgrund der erneuten Nationalratswahl wurde der ursprünglich angesetzte Termin kurzerhand 14 Tage nach hinten verschoben und der Wettergott belohnte dies mit einem traumhaften Kaiserwetter-Wochenende. Davon sichtlich inspiriert, ließen die Rosenauer Hausherrinnen und Herren überhaupt nichts anbrennen und sorgten für einen wahrlichen Medaillenregen. In der Juniorinnenklasse schnappte sich Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau) die Goldmedaille vor Cupgesamtsiegerin Ruetz Riccarda/Tirol und Amy Zanevic/Stmk. Andreas Sölkner, der aktuell seinen Dienst beim Bundesheer ableistet, ließ es sich nicht nehmen zuhause auf die Rodel aufzusteigen und konnte prompt die Herrenklasse gewinnen. Er sicherte sich den Österreichischen Meistertitel vor Schopf Christian/Stmk und Achenrainer Fabian/Tirol UND Rettenbacher Gerald (ASVÖ Rosenau). Rettenbacher, der ebenso beruflich derzeit weniger zum Rodeln kommt, zeigte dass er’s nicht verlernt hat und sicherte sich ex aequo mit Cupgesamtsieger Achenrainer die Bronzemedaille. Nicht weniger erfolgreich aus der Rodelpause zurückgekehrt ist Rettenbachers Vater, Raimund, der in der AKII den dritten Platz belegte. Thomas Sölkner revanchierte sich für den Meisterschaftslauf gleich sonntags beim Cupfinale mit einem Stockerlplatz und belegt somit auch in der Cupgesamtwertung den starken dritten Rang. Michelle Schnepfleitner wird zweite und unser Youngster Thomas Sölkner beanstandet in der schwierigen Juniorenklasse den zwölften Rang im Cup-Endklassement für sich. Diesmal nur als Zaungast an der Rodelstrecke war Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden), die sich bereits in Vorbereitung für die bevorstehende Wintersaison befindet. Für den Rodelfloh geht’s kommendes Wochenende mit den obligatorischen Leistungstest der Nationalmannschaft in Schladming weiter.

Für die anstehende Wintersaison wünschen wir allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg sowie Gesundheit und gratulieren zur hervorragenden Sommersaison!

 

Fotos von: ASVÖ Rosenau/Fabian Brunner 

Rodelfloh holt drei Medaillen

Rollenrodel-WM in Kroatien war wahrlich eine Reise wert

 

Was für ein Erfolg für Oberösterreich’s Rodelass Tina Unterberger bei der diesjährigen Rollenrodel-WM in Lokve (Kroatien)!

Eigentlich hatten sie und ihr Partner Michael Scheikl die Karriere auf Rollen beendet. Da die beiden aber Titelverteidiger waren, reisten sie auch an und verteidigten mit einer bärenstarken Leistung den Titel zum dritten Mal in Folge.

Und damit nicht genug: Im Einzelbewerb holte der Goiserer Rodelfloh hinter der Tirolerin Vanessa Stadler Silber, Michelle Schnepfleitner vom ASVÖ Rosenau wird starke vierte. Ihren ganzen Medaillensatz komplettierte Unterberger (ASKÖ Gmunden) gemeinsam mit den Youngster Achenrainer Simon (T) und Maximilian Pichler (STMK) im Teambewerb, wo sie sich hinter Österreich 1 (Scheikl, Schopf, Stadler) und Slovenien 1, die Bronzemedaille sicheren konnte. Im Herrenbewerb ließ Scheikl diesmal nichts anbrennen und verdrängte Titelverteidiger Schopf Christian vom obersten Podest. Thomas Sölkner (ASVÖ Rosenau) verpatzte leider seinen zweiten Wertungslauf etwas und belegte den 12. Rang im Endklassement.

Der Oberösterreichische Rodelverband gratuliert recht herzlich!

Tina Unterberger beim Weltcup-Finale in Umhausen auf dem vierten Platz!

In Umhausen war alles für das große Weltcup-Finale angerichtet. Vom 14. bis 16. Februar 2019 wurde auf der Grantau-Bahn in Umhausen der siebente und damit letzte Naturbahnrodel-Weltcup der Saison 2018/2019 ausgetragen.

Das prestigeträchtige „Nightrace“ in Umhausen war an Spannung nicht zu überbieten. Nach dem ersten Durchgang waren die beiden Führenden nur um vier Hundertstel getrennt. Schlussendlich holte sich die Saisondominatorin Evelin Lanthaler (ITA) den Sieg vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der Russin Ekaterina Lavrentjeva. Österreichs Hoffnung, Tina Unterberger musste sich mit Rang vier begnügen und wurde damit auch im Gesamtweltcup Vierte.

Das Saisonfazit fällt für den Rodelfloh aber dennoch positiv aus: „Ich kann definitiv zufrieden mit der Saison sein, drei Weltcupstockerl und die beiden Medaillen lesen nicht so schlecht. Evelin (Lanthaler) war heuer einfach eine Klasse für sich, das muss man neidlos anerkennen“, zollte die sympathische Rodlerin ihrer Konkurrentin den höchsten Respekt. Unterberger weiter: „Mein Ziel ist es den Rückstand auf Evelin zu verkürzen, aber man muss auch ganz nüchtern sagen, dass ich unter der Woche arbeiten muss und die Italiener und Russen in dieser Zeit trainieren können, von daher bin ich mit meiner Saisonleistung doch zufrieden. Aber neben den Vollprofis, die zu Recht das Podium im Gesamtweltcup heuer beanspruchen, kann sich das sehen lassen. Die WM Medaille gilt ja bekanntlich für zwei Jahre und die Weltcup-Kugel nur bis zum nächsten Dezember“ gibt sich der Rodelfloh bereits wieder angriffslustig.

Im Teambewerb konnte die Oberösterreicherin gemeinsam mit ihren männlichen Teamkollegen Thomas Kammerlander und Michael Scheikl den zweiten Platz holen und kam somit beim Weltcup-Abschluss nochmals in den Genuss auf dem Podest zu stehen.

Eine zeitweise durchwachsene Saison geht für den Rodelfloh somit zu Ende, mit drei Stockerlplätzen sowie dem Vize-Weltmeistertitel im Teambewerb und der Bronze Medaille im Einsitzerbewerb bei der Weltmeisterschaft in Latzfons kann die Sportlerin des ASKÖ Gmunden durchaus stolz auf ihre Leistungen sein, wenngleich ihr leider ein Weltcup-Siege heuer verwehrt blieb.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:26.29
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:27.21 (+0,92)
  3. Platz Ekaterina Lavrentjeva/RUS 2:27.80 (+1,51)
  4. Platz Tina Unterberger 2:29.20 (+2,91)
  5. Platz Unterholzner Christa/ITA 2:30.57 (+4,28)
  6. Platz Michelle Diepold/AUT 2:30.69 (+4,40)

Ergebnisliste Damen

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler, Patrick Pigneter, Alex Gruber) 3:43.69
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger, Thomas Kammerlander, Michael Scheikl) 3:44.75
  3. Platz RUSSLAND (Ekaterina Lavrentjeva, Stanislav Kovshik, Aleksandr Egorov) 3:47.52

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

WC in Altenberg & ein Saisonaus für Birgit Platzer

Birgit Platzer belegte beim Weltcup in Altenberg den elften Platz. Die Bahnarbeiter waren sehr bemüht, den Schnee aus der Bahn zu kehren bzw. zu schaufeln. Der Schneefall war allerdings so stark, dass dies nahezu unmöglich erschien. Aufgrund dessen wurde das Rennen in nur einem Lauf ausgetragen und Birgit Platzer wurde Elfte. Grundsätzlich war sie mit ihr Platzierung zufrieden, allerdings erhielt sie eine Ansage der Trainer, dass sie es in die Top 10 schaffen sollte. Dennoch wurde sie zur Teamstaffel aufgestellt, die jedoch wegen des Schnees abgesagt wurde.

Beim Weltcup in Oberhof lag Birgit Platzer mit Fieber im Bett. Somit konnte auch sie an dieser Stelle die Ansage nicht erfüllen und kann Folge dessen auch nicht beim Weltcup Finale in Sochi dabei sein.

Birgit Platzer stuft diese Saison insgesamt als sehr negativ ein.
Der erste Weltcup in Igls sah mit einer Top-10-Platzierung sowie einem Platz fünf im Sprint-Bewerb noch vielversprechend aus.
In Übersee folgten dann zu viele Fehler und wenig Speed.
In Königssee stürzte Birgit Platzer und bei den folgenden Rennen fehlte erneut der Speed.

Somit ist die Saison für die Rodlerin leider frühzeitig beendet.

 

 

Fotos von: Rene Zauner

Tina Unterberger verpasst Podestplatzierung in Vatra Dornei!

Der vorletzten Naturbahn-Weltcup der Saison 2018/2019 fand vom 8. bis 10. Februar in Vatra Dornei/Rumänien statt, bei dem sich die Goiserin Tina Unterberger mit dem vierten Platz begnügen musste. Der Sieg ging an die noch ungeschlagene Südtirolerin Evelin Lanthaler, vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der formstarken Russin Ekaterina Lavrentyeva.

Bei äußerst unruhigen Bahnverhältnissen war es für die Rodlerin des ASKÖ Gmunden eine große Herausforderung ihre Bestleistung abrufen zu können, was für Unterberger aber nicht alleine ausschlaggebend war für den vierten Platz. „Meine fahrerische Leistung war an diesem Wochenende leider einfach zu schlecht, so fair muss man sein. Zusätzlich habe ich mich auf der extrem unruhigen Bahn mit den vielen Schlägen nicht richtig wohlgefühlt, aber die Bedingungen waren für alle gleich und die Schnellsten haben zu Recht gewonnen.“

Durch den vierten Platz beim Weltcup in Vatra Dornei musste der Rodelfloh einen kleinen Dämpfer im Hinblick auf die Gesamtwertung hinnehmen. Tina Unterberger liegt nun nach sechs von sieben Rennen auf dem vierten Gesamtrang. Der Rückstand auf die drittplatzierte Russin Ekaterina Lavrentyeva beträgt mittlerweile beachtliche 55 Punkte und somit müsste nächstes Wochenende beim großen Weltcup-Finale in Umhausen ein kleines Wunder geschehen, damit Tina Unterberger im Gesamtweltcup die kleine Kristallkugel in die Höhe stemmen darf. „Für den Gesamtweltcup sieht es nach dem heutigen Rennen leider nicht so gut aus und es müsste schon viel passieren, aber abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss!“, so Tina Unterberger.

Die Siegerin im Gesamtweltcup steht somit schon fest. Evelin Lanthaler kann nach sechs Rennen und dem Punktemaximum von 600 Punkten nicht mehr von ihren Konkurrentinnen abgefangen werden und ist verdient Gesamtweltcup-Siegerin 2018/2019. Um Platz zwei und drei duellieren sich nach wie vor die Südtirolerin Greta Pinggera (450 Punkte) und die Russin Ekaterina Lavrentyeva (435 Punkte) und vielleicht kann auch Tina Unterberger (380) noch in dem Kampf um die Kristallkugeln eingreifen.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:30.42
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:30.75 (+0,33)
  3. Platz Ekaterina Lavrentyeva/RUS 2:33.29 (+2,87)
  4. Platz Tina Unterberger/AUT 2:35.37 (+4,95)
  5. Platz Michelle Diepold 2:36.20 (+5,78)
  6. Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:36.49 (+6,07)
Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

Tina Unterberger holt bei der WM in Latzfons Silber und Bronze!

Mit der 22. Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn in Latzfons/Italien stand für den Rodelfloh ein wahres Saison-Highlight am Programm. Die Sportlerin des ASKÖ Gmunden wusste dabei in allen drei Wertungsläufen zu überzeugen und holte sich am Ende die Bronzemedaille. Schon des Öfteren war Tina Unterberger vom Hundertstel-Pech verfolgt worden, bei der Weltmeisterschaft in Latzfons war das Glück diesmal jedoch auf Ihrer Seite, um eine Hundertstel konnte sie sich vor der Russin Ekaterina Lavrentyeva auf das Podest schieben. Die neue Weltmeisterin im Rennrodeln auf Naturbahn heißt Evelin Lanthaler aus Italien, Vize-Weltmeisterin wird die Teamkollegin Greta Pinggera.

Anders als im Weltcup werden bei der Weltmeisterschaft insgesamt drei Wertungsläufe ausgetragen und in denen konnte die Goiserin ihre große Klasse aufblitzen lassen. Der entscheidende Finallauf kam einem wahren Herzschlagfinale für Unterberger gleich. Lediglich um eine Hundertstel setzte sie sich vor ihrer direkten Konkurrentin Ekaterina Lavrentyeva durch und jubelt in der Höhle des Löwen verdient über die Bronzemedaille.

Die Freude über die Medaille bei den Damen-Einsitzer kannte nach dem Rennen bei Unterberger keine Grenzen: „Es war mir klar, dass es extrem eng werden wird vor allem mit der Ekaterina (Lavrentyeva) im Nacken, zudem habe ich in der Zielkurve noch leicht die Bande touchiert. Es ist einfach unglaublich, dass sich das noch ausgegangen ist!“ jubelte die Oberösterreicherin über ihre bereits dritte WM-Medaille.

Im Teambewerb ging der Medaillenregen für Unterberger weiter, gemeinsam mit ihren Teamkollegen Michael Scheikl und Thomas Kammerlander konnte sich das Österreichische Nationalteam die Silber-Medaille holen. Der Sieg ging an Italien, das Podest komplettierte Russland.

Nach der äußerst erfolgreichen Weltmeisterschaft in Latzfons geht es für die Naturbahnrodlerin nächstes Wochenende nach Rumänien, wo in Vatra Dornei das vorletzte Weltcup-Rennen der Saison stattfindet.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 3:08.64
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 3:10.44 (+1,80)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT 3:11.86 (+3,22)
  4. Platz Ekaterina Lavrentyeva/RUS 3:11.87 (+3,23)
  5. Platz Alexandra Pfattner/ITA 3:12.43 (+3,79)
  6. Platz Daniela Mittermair/ITA 3:12.59 (+3,95)
  7. Platz Michelle Diepold/AUT 3:13.27 (+4,63)

Ergebnisliste Damen

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler, Alex Gruber, Patrick Pigneter) 3:11.95
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger, Michael Scheikl, Thomas Kammerlander) 3:14.73
  3. Platz RUSSLAND (Ekaterina Lavrentyeva, Stanislav Kovshik, Iurii Talykh) 3:15.12

Ergebnisliste Teambewerb

 

Fotos von: Chris Walch