ASKÖ OÖ unterstützt

An zahlreichen Standorten in Oberösterreich unterstützt die ASKÖ Oberösterreich den Österreichischen Vorlesetag. Rodel Welt- und Europameisterin Tina Unterberger besucht die Volksschule 5 Mauth in Wels und bewegt die Kinder.

 

„Du Mama! Ich habe heute beschlossen, dass ich eine Reise durch ganz Europa mache! Diese Reise wird mich keinen Cent kosten. Und wenn meine Freunde mitkommen möchten, dann werde ich ihre Reiseleiterin sein. Wir werden ganz viele Sachen erleben und auch viele Länder besuchen.“ Aufgeregt und begeistert erzählt Hannah ihrer Mama von ihren Träumen und Plänen.

Das ist der Einstieg zu einer ganz besonderen Geschichte mit der die ASKÖ OÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur Oberösterreich) den ersten Österreichischen Vorlesetag unterstützt. Eine Kindergeschichte bei der man durch ganz Europa reist und bei der bei jedem Zwischenstopp eine lustige Bewegungsaufgabe auf die Kinder wartet.

Die Reise kann beginnen und schon geht es los. Mit dem Reisebus fahren sie zu ihrem ersten Ziel. Erster Stopp – Wien = unsere Hauptstadt. In dieser Stadt leben ganz viele Leute und es gibt wirklich viel zu sehen. Dazu fahren die Besucher kreuz und quer durch die Stadt und bleiben immer wieder stehen um die Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Dabei recken sie sich und strecken ihre Köpfe hoch über Zäune und Geländer um möglichst alles zu sehen

Eine der „Vorleserinnen“ ist Rodelweltmeisterin Tina Unterberger, die sofort von der Aktion der ASKÖ OÖ begeistert war. Die Kinder der VS 5 Mauth in Wels hören der Spitzensportlerin nicht nur gespannt zu, sondern warten auch schon aufgeregt auf ihre Bewegungsaufgaben. Die diplomierte Sportwissenschafterin kennt die Verbindung von geistiger und körperlicher Entwicklung und die positive gegenseitige Wechselwirkung.

Welt- und Europameisterin Tina Unterberger unterstützt die ASKÖ OÖ beim Österreichischen Vorlesetag; Foto von: w+k Photo

 

 

„Es freut mich die ASKÖ OÖ beim Österreichischen Vorlesetag unterstützen zu können.“

 

 

 

 

Mit dem Österreichischen Vorlesetag soll ein spürbarer Impuls für mehr Literatur im Alltag gegeben werden. Lesen ist der Grundpfeiler von Bildung und damit neben der Bewegung eine wichtige Kulturtechnik. Twitter, Facebook und Co. reduzieren nicht nur das Bewegungsverhalten, sondern auch die Lesegewohnheiten. Die Möglichkeiten des Ausdrucks sind dadurch heute leider auf ein Minimum beschränkt. Vorlesen ist eine wichtige Grundlage, um das Lesen und Schreiben bei Kindern zu fördern. Kinder, denen vorgelesen wird, sind nicht nur aufnahmefähiger und konzentrierter, sie haben später auch einen signifikanten Vorteil bei der Sprachentwicklung und bei den kognitiven Fähigkeiten. Das gilt für alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Bildungsgrad oder Status der Eltern.

 

Bewegung wirkt

Bewegung und Bildung sind sehr eng miteinander verknüpft. Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf die die Neubildung und Verknüpfung von Nervenzellen aus. Die geistige Entwicklung steht in direktem Zusammenhang mit der körperlichen Entwicklung. Nicht nur bei Kindern sondern auch bei Erwachsenen und Senioren ist die geistige und körperliche Förderung wichtig um dem Alterungsprozess entgegen zu wirken. Die ASKÖ OÖ unterstützt als Sportdachverband vor diesem Hintergrund bewusst diese Bildungsinitiative, erweitert das Thema Bildung mit Bewegung und hat sich für diesen österreichweiten Vorlesetag etwas Besonderes einfallen lassen.

 

Bewegungsgeschichten

4 unterschiedliche Bewegungsgeschichten wurden für verschiedene Zielgruppen entwickelt: eine für Kleinkinder, eine für Kinder (jeweils eine Geschichte), eine für Erwachsene (zum Thema wie wichtig Bewegung ist) und eine für die Zielgruppe 50Plus zum Thema Demenzprophylaxe. Bewegungsgeschichte bedeutet, dass man sich zu dem was vorgelesen wird, auch bewegt. Auch Erwachsene hören gerne zu und lassen sich in eine andere Welt entführen, wenn ihnen vorgelesen wird. Es weckt nicht nur Erinnerungen an vergangene Kindheitstage, es sorgt auch für eine deutliche Entspannung. Lesen begeistert alle Generationen.

Die Bewegungsgeschichten wurden an alle ASKÖ Vereine in Oberösterreich versandt damit diese die Geschichten in den Bewegungsstunden vortragen können und sich dazu bewegt wird. Die ASKÖ Oberösterreich freut sich den 1. Österreichischen Vorlesetag mit einem Bewegungsbeitrag unterstützen zu können

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ASKÖ Oberösterreich feiert Spitzenerfolge

WeltmeisterInnen, EuropameisterInnen sowie TeilnehmerInnen an Welt- und Europameisterschaften und mehr als 260 Staatsmeistertitel wurden am 6. März in der Leondinger Kürnberghalle gefeiert. Dreiviertel aller Staatsmeistertitel entfielen im vergangenen Jahr auf SportlerInnen aus ASKÖ Vereinen. Die Lorbeerverleihung für die Spitzenleistungen ist ein Fixpunkt im Oberösterreichischen Sportkalender.

 

SportlerInnen-Ehrung Silberner Lorbeer
Die ASKÖ Oberösterreich ist stolz, zu Beginn jeden Jahres die Auszeichnungen für die Leistungen aus dem Vorjahr vorzunehmen. Für den Präsidenten der ASKÖ OÖ Kons. Fritz Hochmair war es die letzte Ehrung in seiner Funktion: „Die jahrelange harte Arbeit, um im Spitzensport erfolgreich sein zu können, soll regelmäßig bewusst gemacht werden. „Es war mir jedes Jahr ein besonderes Anliegen die Spitzenleistungen der AthletInnen zu würdigen. Viele Sportarten sind medial nicht so vertreten wie sie es sein sollten. Wir wollen die Leistungen der SportlerInnen aus den so genannten Randsportarten ebenso besonders würdigen. Die erfolgreichen Aktiven sind Vorbilder und Motor für den sportlichen Nachwuchs,“ erklärt Hochmair warum an einem Abend Erwachsene und NachwuchssportlerInnen gemeinsam geehrt werden.

Spitzenerfolge 2017
Sowohl im Jugendbereich als auch bei den Erwachsenen, gab es im abgelaufenen Jahr wieder etliche MedaillengewinnerInnen und Platzierte bei Welt- und Europameisterschaften aus ASKÖ OÖ Vereinen. Die ASKÖ Oberösterreich ist als erfolgreichster Dachverband die Heimat von zahlreichen SpitzensportlerInnen: mitten drinnen die Bad Goiserin Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) welche als Staatsmeisterin, Team-Weltmeisterin sowie Bronzemedaillengewinnerin der Saison 2017 geehrt wurde.

191 Österreichische StaatsmeisterInnen
76 Österreichische MeisterInnen (Jugend/Junioren)
96 Teilnahmen bei Europameisterschaften davon 8 Medaillen
40 Teilnahmen bei Weltmeisterschaften davon 11 Medaillen
5 Teilnahmen bei Olympischen Jugendspielen

 

Naturbahn Rodelweltmeisterin 2017 Tina Unterberger (2.v.r.) flankiert von ASKÖ OÖ Präsident Kons. Fritz Hochmair, Landesrätin Birgit Gerstorfer (2.v.l.) und Landesgeschäftsführerin Mag.a Anita Rackaseder

Foto von: ASKÖ OÖ

Evelin Lanthaler gewinnt Gesamtweltcup und Tina Unterberger wird Dritte!

In Umhausen war alles für das große Weltcup-Finale angerichtet. Vom 15. bis 17. Februar 2018 wurde auf der Grantau-Bahn in Umhausen der sechste und damit letzte Naturbahnrodel-Weltcup der Saison 2017/2018 ausgetragen.  Für Tina Unterberger hieß es nochmals volle Konzentration, wollte sie natürlich ihren dritten Platz im Gesamtweltcup verteidigen. Der Kampf um den Gesamtweltcup war jedoch bereits nach dem ersten Durchgang entschieden, denn Greta Pinggera (ITA), die einzige Athletin, die ihrer führenden Teamkollegin Evelin Lanthaler noch gefährlich hätte werden können, kam im ersten Durchgang zu Sturz und konnte den Lauf nicht beenden, weshalb Evelin Lanthaler frühzeitig als Siegerin des Gesamtweltcups feststeht.

Das große Ziel von Tina Unterberger, vor dem Weltcup Finale in Umhausen, war es den dritten Platz im Gesamtweltcup zu verteidigen und dies schaffte die Goiserin bravourös. Mit einem dritten Platz im letzten Weltcup-Rennen sicherte sie sich einen Platz unter den Top-3 der besten Naturbahnrodlerinnen der Welt. Der Sieg im Weltcup-Rennen ging an die Gesamtweltcup-Siegerin Evelin Lanthaler (ITA) vor der Deutschen Sara Bachmann. Ganz bitter verlief der erste Durchgang für die Südtirolerin Greta Pinggera. Die Trainingsschnellste kam im ersten Durchgang zu Sturz und konnte somit nicht mehr in den Kampf um den Gesamtweltcup eingreifen. Doch auch für den Rodelfloh war es das wahrscheinlich nervenaufreibendste Rennen in der Saison: „Durch die schlechten Wetterbedingungen und dem ständigen Regen war es einfach extrem schwierig für mich heut. „Gatsch“ sind generell nicht meine Bedingungen und heute wurde es nicht wirklich leichter.“ Trotz dem regnerischen Wetter war Tina Unterberger einfach nur „Megafroh“, dass sich der dritte Platz im Gesamtweltcup ausging, da sie ja bereits zweimal in Umhausen eine Weltcupkugel begaben hat.

Im Teambewerb konnte Tina Unterberger mit ihren Teamkollegen Thomas Kammerlander und dem Doppelsitzer Tobias Angerer und Rupert Brüggler den zweiten Platz holen. Der Sieg ging an Italien, Dritter wurde Russland.

Eine zeitweise durchwachsene Saison geht für den Rodelfloh somit zu Ende, mit zwei Stockerlplätzen in Kühtai (zweiter Platz) und Umhausen (dritter Platz) sowie dem Europameistertitel im Teambewerb und der Bronze Medaille im Einsitzerbewerb kann die Oberösterreicherin durchaus stolz auf ihre Leistungen sein, wenngleich ihr leider ein Weltcup-Siege heuer verwehrt blieb.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:36:70
  2. Platz Sara Bachmann/GER 2:37:52 (+0,82)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT 2:37:76 (+1,06)
  4. Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:38:28 (+1,58)
  5. Platz Michelle Dipeold/AUT 2:38:46 (+1,76)

Punkte Damen
Ergebnisliste Damen Umhausen

Ergebnisliste Herren Umhausen

Ergebnis Team:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler/Florian Breitenberger/Patrick Pigneter und Florian Clara
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger/Thomas Kammerlander/Rupert Brüggler und Tobias Angerer)
  3. Platz RUSSLAND (Daria Maleeva/Gregori Bukin/Pavel Porshnev und Ivan Lazarev)

 

Fotos von: Breonix + Design Chris Walch

Platz 3 im Gesamtweltcup soll in Oberösterreich bleiben

Tina Unterberger beim Weltcup-Finale in Umhausen

 

Das letzte Rennen für Tina Unterberger in dieser Saison findet traditionsgemäß in Umhausen statt. Vom 15.-17.2.  stehen die Gesamtweltcup-Entscheidungen am Programm. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Ekaterina Lavrentyeva (RUS), die sich letzte Woche beim Training in Umhausen den Knöchel brach, stehen die Chancen für den Rodelfloh natürlich gut, ihren 3. Platz im Gesamtweltcup zu fixieren.

Doch, dass dieses Unterfangen ein schwieriges sein kann, hat die Goiserin leider schon am eigenen Leib erfahren müssen. „In Umhausen habe ich bereits zwei Kugeln begraben und dies gilt es natürlich zu vermeiden.“ Das Ziel ist somit ganz klar formuliert, Tina Unterberger will auch nach dem Rennen noch unter den Top 3 der besten Naturbahnrodlerinnen stehen und mit dem aufgefrischten Selbstvertrauen, durch die die Bronze-Medaille bei der Europameisterschaft letztes Wochenende, liegt dies auch sicher im Bereich des Möglichen. Die schärfste Konkurrentin kommt ausgerechnet aus dem eigenen Rodellager, Team- und Zimmerkollegin Michelle Diepold fehlen nur 24 Punkte auf den Rodelfloh. Um den Sieg im Gesamtweltcup kann Unterberger leider nicht mehr eingreifen, zu durchwachsen waren ihre Leistungen in dieser Saison. Die große Kugel werden sich die beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera unter sich ausmachen. Lediglich 15 Punkte trennen die derzeit Führende Evelin Lanthaler und auf die letztjährige Umhausen-Siegerin Greta Pinggera und somit steht fest, dass die Weltcup-Entscheidungen an Spannung kaum zu überbieten sein werden.

Die knapp 1000 m lange Strecke gespickt mit nicht weniger als 12 Kurven, werden der Goiserin alles abverlangen, doch Unterberger will sich nochmals von ihrer besten Seite zeigen und einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. „Hoffentlich spielt auch das Wetter mit, genau zum Wochenende soll es ja wieder warm werden, aber nichts desto trotz bleibt mein Ziel ein schnelles Rennen zu fahren, die Kugel zu verteidigen und die Saison gut abzuschließen.“

 

Das Programm für das Weltcup-Finale in Umhausen

Donnerstag 15.02.2018

16:00 Uhr            1.Trainingslauf Doppel
Anschließend    2.Trainingslauf Doppel
18:15 Uhr            1.Traininsglauf Damen
Anschließend    1.Trainingslauf Herren

Freitag 16.02.2018

14:00 Uhr            2.Trainingslauf Damen
15:00 Uhr            2.Trainingslauf Herren
16:20 Uhr            1.Wertungslauf Damen
17:30 Uhr            1.Wertungslauf Herren
18:45 Uhr            1.Wertungslauf Doppel
Anschließend    Siegerehrung Nationencup Damen, Herren, Doppel

Samstag 17.02.2018

15:00 Uhr            Finallauf Doppel
16:00 Uhr            Finallauf Damen
16:45 Uhr            Finallauf Herren
18:15 Uhr            Teambewerb
19:00 Uhr            Siegerehrung Damen, Herren, Doppel, Team
21:00 Uhr            Siegerehrung Gesamtweltcup Damen, Herren, Doppel, Team, Nationen

 

Gesamtweltcupstände zum bevorstehenden Weltcup-Finale im Rennrodeln auf Naturbahn in Umhausen

Punkte Damen
Punkte Herren

 

Tina Unterberger

Foto von: Breonix Foto+Design Chris Walch

Grandiose Aufholjagd!

Tina Unterberger holt Bronze im Einsitzer der Damen und Gold im Teambewerb bei der Europameisterschaft in Obdach!

 

Vom 09. bis 11. Februar 2018 fand die 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn im steirischen Obdach statt. Ein Wörtchen um die Medaillenränge mitreden wollte auch die Goiserin Tina Unterberger.

Mit hohen Erwartungen in das Rennen gestartet, musste sie im ersten Durchgang einen herben Dämpfer erleben. Durch einen kleinen Fahrfehler im „Österreicher Loch“ auf der teils sehr unruhigen Bah, reichte es im ersten Durchgang für den Rodelfloh nur für Platz acht und somit waren die Chancen auf eine Medaille drastisch gesunken. Doch wer das zierliche Energiebündel kennt, der weiß, dass sie niemals aufgibt. Mit der Devise „Volle Attacke und Los Karachos“ startete die Goiserin im zweiten Durchgang voller Elan und es sollte sich bezahlt machen. Mit einer fulminanten Aufholjagd katapultierte sich der Rodelfloh vom achten Zwischenrang noch auf den sensationellen dritten Platz und holte somit Bronze im Einsitzerbewerb der Damen. Den Europameistertitel sicherte sich die Südtirolerin Evelin Lanthaler vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera.

Tina Unterberger war sichtlich erleichtert nach der Bronzemedaille: „Eine Medaille ist natürlich besser wie keine, ich habe mich gestern nach meinem Fehler ziemlich geärgert, was sich dann auch in der Platzierung niederschlug, aber ich habe gewusst ich kann es schaffen!“

Da das Hundertstel-Glück in dieser Saison nicht immer auf Unterbergers Seite war, war sie umso glücklicher, dass es nicht der undankbare vierte Platz wurde. „Mit meiner „Hundertstel-Fettn“ heuer, hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr geärgert, wenn ich heute nur Vierte geworden wäre, aber mein Plan „Los Karachos“ ist zum Glück voll aufgegangen.“

Im Teambewerb konnte der Rodelfloh nach Bronze im Einsitzer, sensationell Gold folgen lassen und somit mehr als zufrieden auf dieses spektakuläre Rennwochenende zurückblicken. Das Österreichische Team allen voran mit Tina Unterberger, Thomas Kammerlander und dem Doppelsitzer Rupert Brüggler und Tobias Angerer konnte sich knapp vor dem italienischen und russischen Team durchsetzen.

Somit wurde ihre beste EM-Platzierung (Platz 7. 2016 Passeiertal) egalisiert und die Edelmetallsammlung ist wieder um eine „Goldene“  und „Bronzene“ reicher.

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Weltcup-Finale in Umhausen. Am 16.-17.2. geht es in Umhausen zur nächsten großen Entscheidung – der Gesamtweltcup. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von der Russin Ekaterina Lavrentyeva hat sie nun 24 Punkte Vorsprung auf ihre Team- und Zimmerkollegin Michelle Diepold. Ein weiterer Hundertstel-Krimi ist also garantiert.

 

Ergebnisse Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:27:74
  2. Platz Greta Pinggera 2:28:05 (+0,31)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT (+2,62)
  4. Platz Sara Bachmann/GER (+3,04)
  5. Platz Daniela Mittermair/ITA 2:30:80 (+3,06)

 

Ergebnisliste Damen EM

Ergebnisliste Herren EM

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz Österreich (Thomas Kammerlander, Tina Unterberger, Rupert Brüggler/Tobias Angerer)
  2. Platz Italien (Alex Gruber, Evelin Lanthaler, Florian Clara/Patrick Pigneter)
  3. Platz Russland (Aleksandr Egorov, Daria Maleeva, Pavel Porshnev/Ivan Lazarev)

 

Siegerehrung Damen mit Tina Unterberger

Foto von: Breonix Foto + Design Chris Walch

So schnell wie möglich

Tina Unterberger bei der Europameisterschaft auf der Winterleiten

 

Die Saison neigt sich schön langsam dem Ende zu, doch vor dem großen Weltcup Finale in Umhausen (17.2-18.2), wartet für die Goiserin Tina Unterberger noch ein wahres Saison-Highlight – die Heim Europameisterschaft auf der Winterleiten in der Steiermark. Vom 09. Februar bis zum 11. Februar macht der Rodelfloh Jagd auf das Edelmetall und will ihre Medaillensammlung weiter ausbauen

Bei der letzten Europameisterschaft im Passeiertal 2016 konnte die Spitzenrodlerin mit dem Vizeeuropameistertitel im Teambewerb aufzeigen. In ihrer Paradedisziplin, dem Einsitzer der Damen, musste sie sich mit dem siebenten Platz zufriedenstellen. „Mein Ziel ist es einfach so schnell wie möglich zu fahren und mich in der internen Qualifikation für den Teambewerb zu qualifizieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn ich mein letztes Ergebnis im Einsitzer ausmerzen könnte, zu dem Winterleiten quasi die am nächsten gelegene Rodelbahn zu meiner Heimat Goisern ist.“, so Tina Unterberger zurückhaltend.

Die schärfsten Kontrahentinnen auf eine Medaille sind sicher die beiden Italienerinnen Evelin Lanthaler als amtierende Europameisterin und Greta Pinggera als Vize-Europameisterin, doch auch die russische Weltcup-Rückkehrerin Ekaterina Lavrentyeva kam in den letzten Rennen immer besser in Form. Auch im eigenen Rodellager ist für Konkurrenz gesorgt, die Steierin Michelle Diepold will bei ihrer Heim-Europameisterschaft natürlich über sich hinauswachsen und um die Spitzenplätze mitfahren. Spannung ist auf jeden Fall garantiert!

Spannend wird es für den Rodelfloh so oder so: „Die Bahn hat extrem viele Trainingsfahrten hinter sich und dementsprechend unruhig ist es derzeit auf der Ideallinie. Trotz der vielen Wellen, sind die Bedingungen beim Rennen für alle gleich und es gilt einfach so fehlerfrei wie möglich zu bleiben und trotzdem den Speed beizubehalten.“

 

Programm für die bevorstehende 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn in der Steiermark

Programm Rodel EM 2018

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch Breonix+Design