Oberösterreichische Rollenrodler starten erfolgreich in neue Saison

Wiesing/Tirol. Es wird wieder gerollt. Mit der Österreichischen Meisterschaft wurde die heurige Rollenrodelsaison in Wiesing eröffnet. Knapp 60 Athleten aus sechs Nationen kämpften am Fuße des Rofans um die begehrten Medaillen. Am Start mit dabei waren auch die amtierenden Österreichischen Meister im Doppelsitzer, Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) und Michael Scheikl (LRZ ASKÖ Kindberg). Beiden gelang es ihren Titel erfolgreich zu verteidigen und verwiesen Neurauter/Pichler und Hausherren Födinger/Braun auf die Plätze. Im Einsitzerbewerb der Damen verspielte die Goiserin ihre Führung aus dem ersten Wertungslauf nach einem Patzer und musste sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Ebenso erging es ihrem oberösterreichischen Kollegen Redtenbacher Raimund (ASVÖ Rosenau), der auf Silberkurs gelegen, nach einem harten Kampf in der Herren AK Klasse hauchdünn noch auf Bronze zurück fiel. Sein Sohn, Redtenbacher Gerald wurde in der Herren Allgemeinen Klasse respektabler fünfter. Nichts anbrennen lies unser Youngster Lukas Sölkner und sicherte sich in der Jugendklasse den Vizemeistertitel.

Pech hatte Neuzugang Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau), welche im steilen Zwischenstück bei ihrem Premierenrennen zu Sturz kam und sich am Bein verletzte.

Tags darauf wurde auf der selbigen Strecke der zweite Bewerb des Murauer Bier Rollenrodelcup ausgetragen. Lukas Sölkner wird in der stark besetzten Jugendklasse siebter, Redtenbacher Gerald bei den Herren sechster. Bei den Senioren ließ sich Oldboy Redtenbacher Mundl diesmal nicht lumpen, er konnte seinen Langzeitrivalen Braun Georg hinter sich lassen und musste sich nur dem Schweizer Steffen Albert geschlagen geben.

Michelle wünschen wir auf diesem Wege gute Genesung und ein baldiges Comeback!

oem161_neurauter
Erfolgreiches oberösterreichisches Team (li.n.r. Luki Sölkner (ASVÖ Rosenau), Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden), Raimund Redtenbacher (hinten) und Gerald Redtenbacher (beide ASVÖ Rosenau))

Foto von: Bernd Neurauter

Viessmann Winterberg (DEU)

Bericht von Birgit Platzer:

Gott sei Dank ist diese Saison vorüber!

Winterberg ist wieder einmal nicht so verlaufen, wie ich es mir erwünscht hatte. Im Training hatte ich im oberen Bereich kleine Probleme, aber der Rest verlief sonst recht gut. Deshalb war ich für das Rennen sehr zuversichtlich, da ich den oberen Bereich beim Rennen im Griff hatte. Außerdem hatte ich die zwei schönsten Läufe (bis auf den ersten Lauf, bei den ich in der Kurve 8 einen Rutscher hatte, da ich zu fest gelenkt hatte). Das Ergebnis war letztendlich nicht zufriedenstellend.

Ich werde die Rennen jetzt noch einmal analysieren und hoffe dass ich fündig werde, weshalb diese Saison so verlaufen ist. Dabei habe ich kein einziges Ziel erreicht, das ich mir zuvor gestellt habe.

Die Ergebnisse befinden sich in der Kategorie:
Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

WC und EM in Altenberg (DEU)

Bericht von Birgit Platzer:

Das vorletzte Rennen in Altenberg ist vorbei. Dabei ich hätte die Möglichkeit auf eine Medaille bei der Europameisterschaft im Team gehabt. Gescheitert ist es daran, dass ich „nicht getroffen“ habe, jedoch habe ich den kleinen Finger auf dem Abschlag Pet gespürt. Es wurde von der FIL allerdings so entschieden, dass er nicht getroffen wurde.

Das Einzelrennen war wie immer langsam. Dieses Mal hatte das Wetter etwas mitgespielt, weil es vor dem ersten Rennlauf regnete und zu schneien begann, sodass die Bahn etwas griffiger wurde. Dafür hatte ich zu viel Kante und ich war langsamer als beim ersten Training. Beim zweiten Lauf haben wir die Kante weniger und feiner gemacht. Dabei war ich ein bisschen schneller, dennoch reichte nur für Platz 17 beim WC und bei der EM Platz 12.

Im Team wurden wir aufgrund meines „Fehlers“ disqualifiziert.

Jetzt habe ich noch eine Woche vor mir und dann ist die Wintersaison schon wieder vorbei!

Die Ergebnisse befinden sich in der Kategorie:
Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

Fotos von: Eslage & Voss

Viessmann Sochi (RUS)

Bericht von Birgit Platzer:

Sochi (RUS) ist vorbei – dabei habe ich mein bestes Saisonergebnis einfahren können. Obwohl ich den 12. Platz erreicht habe, wurde ich für die Mannschaft nicht nominiert.

Die Platzierung ist gut. Meine Läufe waren wie immer kein großes Problem, aber ich kam einfach nicht der Konkurrenz hinterher. Vielleicht lag es bei diesem daran, dass ich nicht ganz fit und ein bisschen kränklich war.

Jetzt sind noch zwei Weltcups zu fahren und dann geht es in die Sommer Saison!

Die Ergebnisse befinden sich in der Kategorie:
Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

VIZEEUROPAMEISTERTITEL IM TEAMBEWERB FÜR RODELFLOH

Tina Unterberger holt Team-Silber bei der EM in Südtirol

 

Moos/ITA. Versöhnlicher Abschluss für Naturbahnrodlerin Tina Unterberger bei der Europameisterschaft in Moos im Passeiertal: Nachdem im Einzelbewerb das Material nicht gepasst hatte und nur Rang sieben herausgesprungen war, holte sie gemeinsam mit Thomas Kammerlander und dem Doppel Christian Schopf/Andreas Schopf hinter Italien 1 die Silbermedaille im Teambewerb.
„Silber entschädigt natürlich für vieles. Der Einzelbewerb ärgert mich aber schon. Leider haben wir uns da materialmäßig etwas verpokert. Und ich war nicht in der Lage, mit eben diesem Material umzugehen. Vor dem Teambewerb gab`s einen Schienenwechsel, da hat`s dann wieder gepasst. Jetzt freue ich mich auf den Saisonabschluss in Umhausen und hoffe, dass wir vor dem Weltcupfinale, dort auch noch trainieren können“, sagte die ASKÖ Gmunden Athletin.

Fotos von: Peter Maurer/FIL, Lanz/Neurauter

Tina freut sich auf die EM

Athletin des ASKÖ Gmunden erwartet schwieriges Rennen

 

Moos/ITA. Österreichs Trumpf in der Damenklasse bei der 26. FIL-Europameisterschaft der Naturbahnrodler vom 5. bis 7. Februar in Moos (Südtirol) ist Tina Unterberger vom ASKÖ Gmunden. Sie erwartet im Passeiertal ein schwieriges Rennen.

„Evelyn Lanthaler wird auf ihrer Heimbahn kaum zu biegen sein. Vor allem nimmt sie jetzt auch noch das Selbstvertrauen des bereits fixierten Weltcup-Gesamtsieges mit. Und auch Ekaterina Lawrentyeva ist bei Titelkämpfen immer ganz hoch einzuschätzen“, fixiert Unterberger die Favoriten.

Und sie selbst? „Ich freue mich auf die Europameisterschaft. Wenngleich mich die Bahn dort nicht gerade euphorisch stimmt. Bis zur Schikane bin ich immer gut dabei. Aber dann geht es ziemlich grad dahin – und da hab´ ich leider einen Gewichtsnachteil. Trotzdem werde ich alles geben, um den Favoritinnen einen harten Fight zu liefern“, erklärt der Rodelfloh.

Tina Unterberger
Tina Unterberger
Foto von: w+k photo