Thomas Kammerlander ist am Ziel: Gold bei der Heim-WM in Umhausen

Umhausen, 14. Februar 2021 – Krönender Abschluss am Sonntag bei der 23. FIL Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn im Ötztal. Im Einsitzer der Herren raste Lokalmatador Thomas Kammerlander bei Minusgraden im doppelstelligen Bereich auf der perfekt präparierten Grantau-Bahn zur Goldmedaille, im Teambewerb hatten die „Azzurri“ Evelin Lanthler und Alex Gruber die Nase vorn. Die Veranstalter vom SV Umhausen können mit den Titelkämpfen in Tirol mehr als zufrieden sein.

Zehn Jahre nach seinem älteren Bruder Gerald hat auch Thomas Kammerlander bei der Heim-Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn auf der Grantau-Bahn in Umhausen die Goldmedaille gewonnen. Am Tag nach seinem 31. Geburtstag stellte der viermalige Gesamtweltcupsieger in beiden Läufen Bestzeit auf, war im Finale in 1.12,37 Minuten noch einmal 0,08 Sekunden schneller als im ersten Durchgang und gewann schließlich mit einer Endzeit von 2.24,82 Minuten und 0,64 Sekunden Vorsprung auf den Südtiroler Alex Gruber (Villanders). Für Thomas Kammerlander war es der erste Einzel-Weltmeistertitel seiner so erfolgreichen Karriere – ein Ziel, auf das der Ötztaler in den vergangenen Jahren akribisch hingearbeitet hat. Ein fehlendes Teil in seinem großartigen Karriere-Puzzle, das nun komplett ist. Und die Fortsetzung einer erfolgreichen Familiengeschichte.

Hinter Silbermedaillengewinner Gruber, der sich vor zwei Jahren in Latzfons zum Weltmeister gekürt hatte, landete ein weiterer Rodler aus dem starken italienischen Team auf dem Podium. Patrick Pigneter (Völs) büßte in den beiden Fahrten auf der 955 Meter langen Grantau-Bahn 0,90 Sekunden auf den neuen Weltmeister Thomas Kammerlander ein. Rang vier ging an den frischgebackenen Weltcup-Gesamtsieger Michael Scheikl (Österreich/Kindberg), dem ein Rückstand von 1,07 Sekunden zu Buche stand. Damit schrammte Scheikl knapp am Podium vorbei. Der Fünftplatzierte Stefan Federer (Völs/Italien) lag hingegen bereits 2,54 Sekunden hinter Kammerlander und konnte nicht in den Kampf um Edelmetall eingreifen.

Im Teambewerb jubelt die italienische Mannschaft

Abgeschlossen wurden die Titelkämpfe in Umhausen am frühen Nachmittag mit dem Teambewerb. Dort jubelten Evelin Lanthaler und Alex Gruber von der italienischen Nationalmannschaft, die sich in 2.29,71 Minuten durchsetzten. Für Lanthaler war es das zweite Gold bei dieser WM nach ihrem Triumph im Einsitzer der Damen. Silber gewann Österreich in der Besetzung Tina Unterberger/Thomas Kammerlander. Das Duo büßte exakt zwei Sekunden auf die neuen Weltmeister ein. Ekaterina Lavrenteva/Aleksandr Egorov (Russischer Rodelverband) belegten in 2.32,81 Minuten den Bronzerang.

„Wir haben extrem spannende Wettkämpfe auf der Grantau-Bahn erlebt mit mehr als würdigen neuen Weltmeistern. Glücklicherweise ist das Event ohne Verletzungen über die Bühne gegangen. Das war schlichtweg ein internationales Rodelfest der Superlative, das aufgrund der Vorgeschichte nicht selbstverständlich war. Die besonderen Umstände in diesem Jahr und die wetterbedingte Verschiebung haben uns vor eine große Herausforderung gestellt. Aber gemeinsam haben wir es geschafft. Deshalb möchten wir von ganzem Herzen den vielen Menschen danken, die zum guten Gelingen der WM beigetragen haben. Ein Dank geht auch an die öffentliche Verwaltung und unsere vielen Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung so ein Event nicht zu stemmen wäre“, erklären OK-Chef Hansjörg Posch und Bruno Kammerlander, Obmann des ausrichtenden SV Umhausen.

Das sagen die Medaillengewinner

Einsitzer Herren:

Thomas Kammerlander (AUT/Gold): „Dieses Gold ist eine Riesenerleichterung. Ich habe zwei Jahre auf dieses eine Ziel hingearbeitet. Durch die Verschiebung musste ich dem enormen Druck, der auch von außen immer größer wurde, noch länger aushalten. Aber jetzt habe ich es geschafft und bin unheimlich froh und dankbar. Ob ich jetzt meine Karriere beende? Das kann ich heute sicher nicht beantworten. Jetzt genieße ich den Weltmeistertitel und nach dem Sommer werde ich entscheiden, ob ich noch ein Jahr dranhänge.“

Alex Gruber (ITA/Silber): „Ich bin mit der Silbermedaille sehr zufrieden. Wir haben versucht Thomas (Kammerlander) im ersten Durchgang unter Druck zu setzen. Aber er war nicht zu schlagen, Glückwunsch an ihn für dieses herausragende Rennen auf seiner Heimbahn.“

Patrick Pigneter (ITA/Bronze): „Natürlich möchte man immer gewinnen. Aber Gold im Doppelsitzer, jetzt auch noch Bronze im Einsitzer – ganz ehrlich, ich bin super zufrieden. Ich freue mich für Thomas (Kammerlander), dass er es geschafft hat, denn ich weiß, wie groß der Druck bei einer Heim-WM ist. Komplimente an die Umhauser für diese perfekte WM – das war ein ganz wichtiger Schritt in Hinblick auf eine mögliche Aufnahme ins Olympische Programm.“

  1. FIL Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn
    in Umhausen/Ötztal (AUT) – Ergebnisse

Einsitzer Herren

  1. Thomas Kammerlander AUT 2.24,82
  2. Alex Gruber ITA +0,64
  3. Patrick Pigneter ITA +0,90
  4. Michael Scheikl AUT +1,07
  5. Stefan Federer ITA +2,54
  6. Fabian Achenrainer AUT +2,79
  7. Aleksandr Egorov RLF +3,01
  8. Grigory Bukin RLF +3,10
  9. Iurii Talykh RLF +3,50
  10. Florian Clara ITA +3,67

Teambewerb

  1. Italien (Evelin Lanthaler/Alex Gruber) 2.29,71
  2. Österreich (Tina Unterberger/Thomas Kammerlander) 2.31,71
  3. Russischer Rodelverband (Ekaterina Lavrenteva/Aleksandr Egorov) 2.32,81
  4. Ukraine (Anastasiya Slyusar/Myroslav Lenko) 2.37,58
  5. Deutschland (Lisa Walch/Simon Dietz) 2.38,63

Evelin Lanthaler und Pigneter/Clara küren sich in Umhausen zu Weltmeistern

Umhausen, 13. Februar 2021 – Auf der spektakulären Grantau-Bahn im Ötztal gab es am Samstagnachmittag im Rahmen der 23. FIL Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn die ersten beiden Medaillenentscheidungen. Bei klirrender Kälte trumpften die Rodler der italienischen Nationalmannschaft auf. Im Einsitzer der Damen setzte sich Evelin Lanthaler durch, bei den Doppelsitzern triumphierten Patrick Pigneter/Florian Clara. Am Sonntag gehen die Titelkämpfe in Tirol mit den Entscheidungen im Einsitzer Herren und dem Teambewerb zu Ende.

Evelin Lanthaler hat eine perfekte Saison 2020/21 hingelegt. Nach den sechs Weltcupsiegen (in sechs Rennen) in diesem Winter und dem damit verbundenen souveränen Gewinn des Gesamtweltcups, kürte sich die 29-Jährige aus dem Passeiertal auch zur Weltmeisterin. Für die „Azzurra“ war es der insgesamt dritte Weltmeistertitel in ihrer Karriere, nachdem sie bereits 2015 (St. Sebastian) und 2019 (Latzfons) Gold geholt hatte.

Auf der Grantau erzielte Evelin Lanthaler in beiden Läufen Bestzeit und gewann schließlich mit einer Gesamtzeit von 2.28,40 Minuten. Die Silbermedaille ging an die „ewige“ Ekaterina Lavrenteva (Russischer Rodelverband), die 1,24 Sekunden langsamer war als Lanthaler. Das Podim komplettierte die Österreicherin Tina Unterberger (+2,21). Der ÖRV-Rodlerin aus Bad Goisern reichte die fünfte Laufzeit in der Entscheidung, um den Bronzerang nach dem ersten Lauf zu verteidigen. Greta Pinggera aus Laas, die im Vorfeld zu den Medaillenanwärterinnen gezählt wurde, verhaute den ersten Durchgang. Von Rang sechs verbesserte sie sich mit der dritten Laufzeit auf den fünften Platz, unmittelbar hinter ihrer jungen Kollegin aus dem italienischen Nationalteam Daniela Mittermair (Deutschnofen). Als beste deutsche Rodlerin belegte Lisa Walch den achten Platz (+4,04).

Südtiroler Doppelsieg bei den Doppelsitzern

Zum fünften Mal in ihrer Karriere standen am Samstag die Doppelsitzer Patrick Pigneter (Völs)/Florian Clara (Campill) bei Weltmeisterschaften auf dem höchsten Treppchen des Podiums. Das siegreiche Duo erzielte in beiden Läufen Bestzeit und setzte sich mit einer Gesamtzeit von 2.34,60 Minuten durch. Vom vierten auf den zweiten Rang ging es im Finale für die Villnößer Brüder Patrick Lambacher/Matthias Lambacher, die insgesamt neun Zehntelsekunden auf Pigneter/Clara einbüßten, in der Entscheidung jedoch nur 0,08 Sekunden langsamer waren als ihre Teamkollegen der italienischen Nationalmannschaft. Die Bronzemedaille gewannen hingegen die Umhauser Lokalmatadore Christoph Regensburger/Dominik Holzknecht, die eigens für die Heim-WM von der „Rodelpension“ zurückkamen und in dieser Saison ihr Comeback gaben. Knapp am Podium vorbei schrammten die Jungspunde Fabian und Simon Achenrainer (ebenfalls Österreich), die um zwei Hundertstelsekunden Bronze und um 0,12 Sekunden Silber verpassten. Auf dem fünften Rang klassierten sich die russischen Rodler Aleksandr Egorov/Petr Popov (+1,63).

Am Sonntag geht die WM in Umhausen mit zwei weiteren Entscheidungen zu Ende. Um 9.30 Uhr beginnt der erste Durchgang bei den Einsitzern der Herren. Der Finallauf ist auf 11.30 Uhr angesetzt. Im Teambewerb fallen ab 13.30 Uhr die Würfel. Zuschauer vor Ort sind aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie nicht zugelassen. Trotzdem haben alle Fans die Möglichkeit, hautnah beim Saisonhöhepunkt dabei zu sein. Die Entscheidungen werden sowohl im Fernsehen (ORF Sport + und K19), als auch im Internet per Livestream auf diversen Portalen und auf der Webseite der FIL (https://www.fil-luge.org/de/live-streaming-naturbahn) übertragen.

Das sagen die Medaillengewinner

Einsitzer Damen:

Evelin Lanthaler (ITA/Gold): „Ich bin voll zufrieden und habe eine Riesenfreude mit dieser Goldmedaille. Der Vorsprung ist zwar groß, aber es war alles andere als einfach diese Topleistung in diesem Rennen abzurufen. Auf der Bahn habe ich alles ausgeblendet und war sehr konzentriert. Besonders gefreut habe ich mich über die Glückwünsche im Ziel von Greta Pinggera, der es heute leider nicht so gut gegangen ist.“

Ekaterina Lavrenteva (RLF/Silber): „Es ist schön nach so langer Zeit bei einer Weltmeisterschaft wieder auf dem Podium zu sein. Natürlich hätte ich den ein oder anderen Fehler vermeiden können, aber ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden.“

Tina Unterberger (AUT/Bronze): „Ich bin ganz schwer in die Saison gestartet. Je näher aber die WM gekommen ist, desto besser war meine Form. Mit dem zweiten Lauf bin ich nicht wirklich zufrieden, aber es hat gereicht und ich habe eine sehr große Freude mit der Bronzemedaille. Danke möchte ich meinem Servicemann Robert Batkowski, der mir super Material zur Verfügung gestellt hat.“

Doppelsitzer

Patrick Pigneter/Florian Clara (ITA/Gold): „Wir waren die Favoriten und nach den Trainingsfahrten war der Druck noch größer. Deshalb waren wir vor dem Rennen schon ein wenig nervös. Trotzdem sind uns zwei gute Fahrten geglückt und es ist natürlich ein super Gefühl, wieder Weltmeister zu sein.“

Patrick Lambacher/Matthias Lambacher (ITA/Silber): „Wir haben im Finale Vollgas gegeben und sind natürlich überglücklich, dass wir sogar zwei Plätze gutmachen konnten. Teamkollegen wie Pigneter/Clara zu haben ist ein Riesenglück, denn von solchen tollen Athleten können wir einfach unglaublich viel lernen.

Christoph Regensburger/Dominik Holzknecht (AUT/Bronze): „Wir sind sehr zufrieden. Eine WM-Medaille war unser Ziel für diese Saison und das haben wir – wenn auch ganz knapp – erreicht. Heute war das Glück auf unserer Seite. Es war absolut die richtige Entscheidung, noch einmal zurückzukommen. Auch, weil hier in Umhausen einfach alles perfekt passt. Doch das war jetzt definitiv unser letztes Rennen. Jetzt wird die Rodel endgültig in die Ecke gestellt.“

  1. FIL Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn
    in Umhausen/Ötztal (AUT) – Ergebnisse

Einsitzer Frauen

  1. Evelin Lanthaler ITA 2.28,40
  2. Ekaterina Lavrenteva RLF +1,24
  3. Tina Unterberger AUT +2,21
  4. Daniela Mittermair ITA +2,82
  5. Greta Pinggera ITA +2,84
  6. Michelle Diepold AUT +3,09
  7. Nadine Staffler ITA +3,77
  8. Lisa Walch GER +4,04
  9. Riccarda Ruetz AUT +4,09
  10. Sara Bachmann GER +4,72

Doppelsitzer

  1. Patrick Pigneter/Florian Clara ITA 2.34,60
  2. Patrick Lambacher/Matthias Lambacher ITA +0,90
  3. Christoph Regensburger/Dominik Holzknecht AUT +1,00
  4. Fabian Achenrainer/Simon Achenrainer AUT +1,02
  5. Aleksandr Egorov/Petr Popov RLF +1,63

Jubel beim Weltcupfinale in Laas

Thomas Kammerlander siegt neuerlich – Michael Scheikl holt Gesamtweltcupsieg – Tina Unterberger holt Platz zwei und eine Kristallkugel – Achenrainer/Achenrainer Zweite im Doppelbewerb

Es war wahrlich ein ÖsterreicherInnentag beim Weltcupfinale im Rennrodeln auf Naturbahnen im Südtiroler Laas. Thomas Kammerlander wiederholte bei den Herren seinen Sieg vom Vortag. Michael Scheikl tütete mit Rang sechs den Weltcupgesamtsieg ein.

Bei den Damen wiederum fuhr die Halbzeitführende Tina Unterberger auf Rang zwei und sicherte sich damit noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung und damit eine Kristallkugel.

Im Doppelbewerb sorgten einmal mehr die Cousins Fabian und Simon Achenrainer für Furore. Sie mussten sich nur der russischen Paarung Porshnev/Lazarev geschlagen geben, verwiesen aber die Weltcupgesamtsieger Pigneter/Clara aus Südtirol auf den dritten Stockerlplatz. In der Gesamtwertung landeten die Tiroler damit auf Platz drei.

Thomas Kammerlander: „Es war heute wieder eine enge Kiste und das Hundertstelglück neuerlich auf meiner Seite. Für mich war das Rennen nicht einfach, da ich mit den Gedanken doch schon etwas bei der WM in Umhausen bin. Mit vier Siegen in vier Rennen, die ich im Weltcup bestreiten konnte, könnte die Vorbereitung auf das Großereignis aber nicht besser laufen. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich bei der WM groß aufzeigen kann.“

Michael Scheikl: „Ich bin einfach nur überwältigt. Der Weltcupgesamtsieg war für mich ein Kindheitstraum und ist vom Stellenwert her in meiner Karriere ganz oben einzuordnen. Im Gegensatz zu Dienstag war ich heute vollkommen locker, vielleicht sogar etwas zu sehr. Im Endeffekt ist es aber egal, da ich mein großes Ziel erreichen konnte. Bei der WM in Umhausen kann ich jetzt locker drauf los fahren.”

Tina Unterberger: „Die Saison hat schlecht angefangen, zuletzt lief es aber immer besser. Es war ja im ersten Lauf ein absolutes Novum in dieser Saison, dass jemand schneller als Evelin Lanthaler war. Der zweite Platz ist genial. Natürlich haben wir in der Pause etwas zu rechnen angefangen, ob es sich noch mit einem Stockerlplatz in der Gesamtwertung ausgeht. Dass es geklappt hat, ist einfach nur genial.“

Fabian Achenrainer: „Im ersten Lauf haben wir einen kleinen Fehler gehabt, im zweiten konnten wir gut aufholen. Wir müssen jetzt am Boden bleiben und uns auf die WM in Umhausen fokussieren. Wir hoffen, dass dort alles passt und wir eine Medaille holen können.“

Weltcupfinale Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Herren:
1. Kammerlander (Ö) 2:06.58
2. Gruber (Ita) +0,06
3. Troger (Ita) +0,14
4. Pigneter (Ita) +0,18
5. Federer (Ita) +0,21
6. Scheikl (Ö) +0,53
7. Achenrainer (Ö) +1,16

11. Markt (Ö) +2,25.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:08.62
2. Unterberger (Ö) +0,32
3. Pinggera (Ita) +0,49
4. Staffler (Ita) +1,56
5. Diepold (Ö) +1,57

10. Ruetz (Ö) +2,96

16. Markt (Ö) +5,85.

Doppel:
1. Porshnev/Lazarev (Rus) 2:17.31
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0,14
3. Pigneter/Clara (Ita) +0,27
4. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,69.

Gesamtwertung:

Herren:
1. Scheikl (Ö) 490 Punkte (P.)
2. Gruber (Ita) 430 P.
3. Pigneter (Ita) 430 P.
4. Kammerlander (Ö) 400 P.

6. Schopf (Ö) 284 P.
7. Achenrainer (Ö) 262 P.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 600 P.
2. Pinggera (Ita) 495 P.
3. Unterberger (Ö) 375 P.
4. Mittermair (Ita) 356 P.
5. Diepold (Ö) 335 P.

11. Ruetz (Ö) 197 P.

18. Markt (Ö) 114 P.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 555 P.
2. Lambacher/Lambacher (Ita) 431 P.
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 420 P.
4. Regensburger/Holzknecht (Ö) 375 P.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Kammerlander triumphiert – Scheikl vor Gesamtsieg

Erster Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Laas wurde zum Hundertstelkrimi

Es war ein Hundertstelkrimi, in dem Thomas Kammerlander das bessere Ende für sich hatte. Er siegte beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Laas und feierte damit seinen dritten Sieg in Folge und gleichzeitig seinen insgesamt 20. Weltcupsieg.

Dabei war der Umhauser, der für die WM am kommenden Wochenende in Umhausen zu den Top-Favoriten zählt, im oberen Teil noch zurückgelegen. „Dort war die Fahrt nicht wirklich perfekt, aber es ist mir gelungen, im Schlussteil den Turbo zu zünden. Dass es mein 20. Weltcupsieg ist, bedeutet mir viel.“

Der Steirer Michael Scheikl machte mit seinem zweiten Rang (zeitgleich mit dem Südtiroler Alex Gruber) einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtweltcupsieg. „Ich war vor dem Rennen extrem angespannt und wusste im Ziel eigentlich zunächst nicht, wie der Lauf eigentlich war. Meine Karten für den Gesamtsieg sind nun natürlich gut“, sagte Scheikl nach dem Rennen.

Im Damenbewerb schaffte Tina Unterberger aus Oberösterreich erstmals in dieser Saison aufs Podest. Sie wurde hinter Evelin Lanthaler und Greta Pinggera Dritte. „Das Rennen war zäh. Ich hatte während der Fahrt eigentlich nicht das Gefühl, dass ich schnell bin. Umso mehr freut mich jetzt der dritte Rang“, sagte Unterberger.

Eine tolle Leistung zeigte auch die junge Sellrainerin Riccarda Ruetz, die auf den fünften Platz fuhr.

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:92.73
2. Scheikl (Ö) & Gruber (Ita) +0,04
4. Pigneter (Ita) +0,07
5. Troger (Ita) +0,42

8. Achenrainer (Ö) +0,53

11. Schopf (Ö) +1,17.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:03.37
2. Pinggera (Ita) +0,36
3. Unterberger (Ö) +0,51
4. Staffler (Ita) +1,02
5. Ruetz (Ö) +1,33
6. Diepold (Ö) & Mittermair (Ita) +1,38

16. Markt (Ö) +4,22.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:06.87
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0,08
3. Egorov/Popov (Rus) +0,10
4. Porshnev/Lazarev (Rus) +0,33
5. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0,36
6. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,71.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

WM muss verschoben werden

Wetterbedingungen lassen am Wochenende keine fairen Wettkämpfe in Umhausen zu

Es wurde alles Menschenmögliche unternommen, doch der Wettergott spielte den Organisatoren der Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen einen gehörigen Streich. Die Titelkämpfe müssen um eine Woche verschoben werden und finden nun am 13. und 14. Februar 2021 auf der Grantaubahn in Umhausen statt.

Möglich wurde das erst durch das großzügige Entgegenkommen des ASC Laas, der am besagten Wochenende eigentlich das Weltcupfinale austragen wollte. Dieses wird nun Anfang kommender Woche gefahren, ehe die Rodler dann wieder ins Ötztal übersiedeln.

WM-Favorit Thomas Kammerlander zur Entscheidung: „So wie die Bahn jetzt da steht, wäre es noch möglich gewesen zu fahren. Aber die Wetteraussichten sind so, dass keine faire WM garantiert hätte werden können. Als Sportler bin ich glücklich, dass die Option zur Verschiebung besteht. Danke ist hier den Laasern zu sagen, die der FIL und unserem OK entgegengekommen sind. Es zeigt sich, dass im Naturbahnrodelsport die Vereine super zusammenarbeiten. Jetzt hoffen wir alle, dass die Temperaturen wie erwartet wieder sinken und wir dann einen tolle Weltmeisterschaft erleben.“

„Aus meiner Sicht war die Entscheidung völlig richtig. Man halt alle Möglichkeiten durchgespielt. Und wenn die Chance zum Verschieben besteht, müssen wir sie ergreifen. Wir sind laufend in enger Abstimmung mit der ZAMG. Und deren Expertise zu Folge, soll es nächste Woche vor allem in der Nacht wieder deutlich kälter werden“, sagt ÖRV-Sportdirektor Gerald Kammerlander.

Auch Bruno Kammerlander vom OK zeigt sich erleichtert über die Entscheidung: „Die Verschiebung war alternativlos. Angesichts der Witterung hätte die Bahn die vielen Fahrten niemals ausgehalten. Und wir wollen eine faire WM garantieren. Danke an den ASC Laas für das Entgegenkommen.“

Das aktuallisierte WM-Programm:

Samstag, 13. Februar 2021:
09:00 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
10:00 Uhr – 1. Wertungslauf Doppel
10:30 Uhr – Finallauf Damen
11:30 Uhr – Finallauf Doppel

Sonntag, 14. Februar 2021:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:30 Uhr – Finallauf Herren
13:30 Uhr – Teambewerb

„Kammi“ schon in WM-Form

Ötztaler Naturbahnrodler triumphierte auch im zweiten Weltcupbewerb im Passeiertal


Der Saisonhöhepunkt auf der heimischen Grantaubahn vom 4. bis 7. Februar kann für Thomas Kammerlander kommen! Denn auch im zweiten Rennen beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal zeigte er sich in absoluter WM-Form. Obwohl er am Sonntag im zweiten Lauf etwas auf Sicherheit gesetzt hat, triumphierte er neuerlich mit zwei Bestzeiten.

Weltcupführung ausgebaut

„Kammis“ Teamkollegen Michael Scheikl aus der Steiermark wiederum gelang es, mit seinem zweiten Platz die Führung im Gesamtweltcup auszubauen.

Im Teambewerb belegten Thomas Kammerlander und Tina Unterberger hinter der Südtiroler Paarung Patrick Pigneter und Evelin Lanthaler den zweiten Rang.

Thomas Kammerlander: „Das ich hier 200 Punkte im Weltcup gemacht habe, ist nebensächlich. Wichtig war, zu sehen, dass die Form passt. Und natürlich sind zwei Siege im Passeiertal eine zusätzliche Motivation für die Heim-Weltmeisterschaft in Umhausen. Dort möchte ich den Titel holen.“

Michael Scheikl: „Die Bahn hier liegt mir eigentlich nicht. Umso höher ist es zu bewerten, dass ich zweimal am Stockerl gelandet bin. Heute war es wohl wichtigste zweite Platz, den ich je gemacht habe. Mit einem Vorsprung ins Weltcupfinale in Laas zu gehen, ist natürlich sehr viel wert.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Passeiertal:
Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:49.96
2. Scheikl (Ö) +0,67
3. Pigneter (Ita) +1,09

8. Schopf (Ö) +2,84

10. Achenrainer (Ö) +3,16.

Teambewerb:
1. Italien (Lanthaler/Pignetter) 1:55.31
2. Österreich (Unterberger/Kammerlander) 1:55.87
3. Russland (Lavrenteva/Bukin) 1:56.97.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Die jungen Wilden bissen zu

Fabian und Simon Achenrainer schafften bei Naturbahnrodel-Weltcup in Moos Top-Sensation

Top-Sensation im Doppelbewerb im Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal! Die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer holten sich völlig überraschend den Sieg vor der Südtiroler Weltklasse-Paarung Patrick Pigneter und Florian Clara. Und das mit Bestzeiten in beiden Läufen!

Im Damenbewerb feierte die Südtirolerin Evelin Lanthaler ihren bereits 30. Weltcupsieg. Die Österreicherinnen Tina Unterberger und Michelle Diepold landeten wie am Vortag auf den Rängen fünf und sechs.

Der nächste Herrenbewerb wird am Sonntag gefahren. Freitagssieger Thomas Kammerlander zählt dabei wieder zu den Top-Favoriten.

Fabian Achenrainer: „Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll, kann das alles noch gar nicht glauben. Unfassbar, dass wir Pigneter/Clara hier schlagen konnten. Denn wir hatten im Passeiertal auch keine Trainingsmöglichkeiten, da Simon noch im Juniorenweltcup gefahren ist.“

Simon Achenrainer: „Ich bin regelrecht sprachlos. Im Passeiertal Pigneter/Clara zu schlagen, galt eigentlich als unmöglich.”

Tina Unterberger: „Ich bin für die Bahn im Passeiertal eindeutig zu leicht. Da muss ich noch ein paar Knödel essen. Die Tendenz stimmt aber, und die Zeitabstände werden geringer. Jetzt nehmen wir morgen noch den Teambewerb mit.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos im Passeiertal:
Doppel:
1. F. Achenrainer/S. Achenrainer (Ö) 1:56.92
2. Pigneter/Clara (Ita) +0,42
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +1,17
4. P. Lambacher/M. Lambacher (Ita) 1.50
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1,97.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:52.75
2. Pinggera (Ita) +1,26
3. Lavrenteva (Rus) +2,08
4. Mittermair (Ita) +2,28
5. Unterberger (Ö) +2,35
6. Diepold (Ö) +2,86

10. Ruetz (Ö) +5,78

13. Markt (Ö) +7,46.

Foto von: ÖRV/Miriam Jennewein

Jungpapa rast zum Sieg

Thomas Kammerlander im Passeiertal eine Klasse für sich – Michael Scheikl auf Rang drei

Mit der Geburt von Töchterchen Lena hat Thomas Kammerlander sein schönstes Ereignis im Jahr 2021 schon gehabt. Beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal hat er am Freitag aber gezeigt, dass er auch auf seinem Renngerät nichts von seinem Können verloren hat. Nachdem er beim Weltcupauftakt auf der Winterleiten noch pausieren hatte müssen, fuhr er in Südtirol zu einem überlegenen Sieg.
Stark auch wieder der Steirer Michael Scheikl, der sich mit dem Südtiroler Alex Gruber hinter Patrick Pigneter den dritten Rang teilte.
Bei den Damen war Evelin Lanthaler einmal mehr nicht zu schlagen. Sie fuhr ihren 29. Weltcupsieg ein. Österreichs Amazonen blieben diesmal ohne Podestplatz. Tina Unterberger landete vor Michelle Diepold auf Rang fünf.
Im Doppelbewerb verpassten die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer nach Rang zwei zur Halbzeit noch das Podest und wurden vor den Ötztalern Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht Vierte.

Stimmen:

Thomas Kammerlander: „Mir sind zwei gute Läufe gelungen, auch wenn es noch durchaus einige Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Speed und Material haben aber super gepasst. Endgültig klappen muss es dann bei der WM in Umhausen, aber natürlich möchte ich auch mein Konto an Weltcupsiegen aufbessern.“

Michael Scheikl: „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, da ich mich auf dieser Bahn immer sehr schwer tue. Es wär freilich mehr drinnen gewesen, da ich im ersten Lauf einen schweren Fehler drinnen hatte. Rang drei ist aber eine super Motivation für das nächste Rennen am Sonntag.“

Michelle Diepold: „Zufrieden kann ich nicht sein, da ich einfach zu langsam war. Ich habe keine gravierenden Fehler gemacht, aber wenn man an der Weltspitze ganz vorne mitfahren will, muss ich einfach schneller sein.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos:
Herren: 
1. Kammerlander (Ö) 1:50.05
2. Pignetter (Ita) +0.83
3. Gruber (Ita) & Scheikl (Ö) +1.03
5. Federer (Ita) +1.87
6. Schopf (Ö) +1.94
7. Achenrainer (Ö) +2.13.

Damen: 
1. Lanthaler (Ita) 1:53.63
2. Pinggera (Ita) +0.67
3. Mittermair (Ita) +0.80
4. Lavrenteva (Rus) +1.23
5. Unterberger (Ö) +1.40
6. Diepold (Ö) +1.82.

10. Ruetz (Ö) +4.83
11. Markt (Ö) +4.73.

Doppel: 
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:56.04
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0.61
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.79
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 0.98
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1.70.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Schnepfleitner Michelle feiert Einstand im Juniorenweltcup

Erfreuliche Nachrichten gibt’s aus der der Sparte Naturbahnrodeln: Youngster Michelle Schnepfleitner (ASVÖ Rosenau) feierte in den vergangenen Tagen ihr Debüt im Juniorenweltcup der Naturbahnrodler und das mit Bravour. Mit einem Top-Ten Ergebnis ließ Schnepfleitner bereits gestern aufhorchen und verbesserte sich heute, im zweiten Rennen, mit einem tollen siebten Rang auch gleich in der Gesamtwertung (8. Zwischenrang). Somit ist sie aktuell zweitbeste Österreicherin!

Nächster Einsatz für Michelle wird das Juniorenweltcupfinale im italienischen Jaufental sein, wo anschließend auch die Junioreneuropameisterschaft ausgetragen wird. Wir drücken die Daumen!

Michelle Schnepfleitner

Foto von: Mirjam Jenewein

Favorit/innen setzten sich durch

Thomas Kammerlander Österreichischer Meister im Rennrodeln auf Naturbahnen – Tina Unterberger siegt bei den Damen

Gelungenes Comeback von Thomas Kammerlander! Bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen setzte sich der Ötztaler vor dem Steirer Michael Scheikl, der die beiden ersten Weltcuprennen gewonnen hatte, und Fabian Achenrainer aus Ried im Oberinntal durch. Bei den Damen siegte „Rodelfloh“ Tina Unterberger aus Oberösterreich vor den Tirolerinnen Vanessa Markt und Riccarda Ruetz.

Den Doppelbewerb auf der Grantaubahn in Umhausen, auf der im Februar 2021 die WM ausgetragen wird, gewannen die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer vor den Lokalmatadoren Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht und der Steirer-Kärntner-Paarung Maximilian Pichler und Dominik Maier.

Stimmen:

Gerald Kammerlander, Sportdirektor: „Wir sind froh, dass wir die Meisterschaften unter den schwierigen Corona-Bedingungen abhalten konnten. Die Athleten haben durchwegs gute Leistungen gezeigt. Und das bei schwierigen Bahnverhältnissen, zumal die Strecke erst frisch fertig geworden ist.“

Thomas Kammerlander (Tirol): „Mit diesem Comeback kann ich nach meiner Corona-Erkrankung sehr zufrieden sein, bin ich doch am Montag erstmals wieder auf der Rodel gesessen. Ich habe meinem Körper die Pause aber ganz bewusst gegönnt. Der erste Lauf war super. Mit dem zweiten bin ich nicht ganz zufrieden, wobei ich da einfach gemerkt habe, dass mir noch die Trainingsläufe fehlen.“

Michael Scheikl (Steiermark): „Ich bin mit Rang zwei absolut zufrieden. Auf der Grantau brauche ich einfach immer mehrere Fahrten, um richtig in Schwung zu kommen. Für uns war es auch schon eine wichtige Generalprobe für die WM. Und ich habe gesehen, dass ich zeitmäßig mit Thomas gut mithalten kann.“

Fabian Achenrainer (Tirol): „Mit Rang drei im Einzel und dem Sieg im Doppelbewerb können wir natürlich mehr als zufrieden sein. Jetzt freuen wir uns bereits auf den Weltcupbewerb in Moos im Passeiertal.“

Tina Unterberger (Oberösterreich): „Mit dem Sieg bin ich happy, aber auf der Rodel zwickt’s immer noch ein wenig. Deshalb habe ich meinen Aufenthalt im Ötztal verlängert und werde trainingsmäßig noch etwas nachsitzen. Das ist manchmal einfach nötig.“

Vanessa Markt (Sautens): „Beim Hochgehen an der Bahn habe ich schon noch gemerkt, dass mir nach der Corona-Pause etwas die Kondition fehlt. Mit den beiden Läufen und auch dem Material bin ich aber voll zufrieden. Platz zwei ist ein tolles Ergebnis für mich.“

Riccarda Ruetz (Tirol): „Ich bin richtig zufrieden mit meinem dritten Platz. Beide Läufe sind mir gut aufgegangen. Und es war für uns alle auch eine gute Generalprobe für die WM im Februar.“

Österreichische Staatsmeisterschaft 2021, Umhausen:
Herren:

1. Kammerlander (T) 2:27.91
2. Scheikl (Stm.) +0,95
3. F. Achenrainer (T) +1,62
4. Markt (T) +2,74
5. Brugger (T) +5,77

Damen:
1. Unterberger (OÖ) 2:31.59
2. Markt (T) +3,00
3. Ruetz (T) +3,91

Doppelsitzer:
1. Achenrainer/Achenrainer (T) 2:35.75
2. Regensburger/Holzknecht (T) +0,15
3. Pichler/Maier (Stm./Ktn.) +8,89

Österreichische Meisterschaft Junioren:
Weiblich:

1. Ruetz (T) 2.35.50
2. Eberhöfer (T) +10,87
3. Kainz (T) +14,07

Männlich:
1. Brugger (T) 2.32.78
2. Pichler (Stm.) +2,21
3. Freigassner (Stm) +2,56

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein