„Kammi“ schon in WM-Form

Ötztaler Naturbahnrodler triumphierte auch im zweiten Weltcupbewerb im Passeiertal


Der Saisonhöhepunkt auf der heimischen Grantaubahn vom 4. bis 7. Februar kann für Thomas Kammerlander kommen! Denn auch im zweiten Rennen beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal zeigte er sich in absoluter WM-Form. Obwohl er am Sonntag im zweiten Lauf etwas auf Sicherheit gesetzt hat, triumphierte er neuerlich mit zwei Bestzeiten.

Weltcupführung ausgebaut

„Kammis“ Teamkollegen Michael Scheikl aus der Steiermark wiederum gelang es, mit seinem zweiten Platz die Führung im Gesamtweltcup auszubauen.

Im Teambewerb belegten Thomas Kammerlander und Tina Unterberger hinter der Südtiroler Paarung Patrick Pigneter und Evelin Lanthaler den zweiten Rang.

Thomas Kammerlander: „Das ich hier 200 Punkte im Weltcup gemacht habe, ist nebensächlich. Wichtig war, zu sehen, dass die Form passt. Und natürlich sind zwei Siege im Passeiertal eine zusätzliche Motivation für die Heim-Weltmeisterschaft in Umhausen. Dort möchte ich den Titel holen.“

Michael Scheikl: „Die Bahn hier liegt mir eigentlich nicht. Umso höher ist es zu bewerten, dass ich zweimal am Stockerl gelandet bin. Heute war es wohl wichtigste zweite Platz, den ich je gemacht habe. Mit einem Vorsprung ins Weltcupfinale in Laas zu gehen, ist natürlich sehr viel wert.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Passeiertal:
Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:49.96
2. Scheikl (Ö) +0,67
3. Pigneter (Ita) +1,09

8. Schopf (Ö) +2,84

10. Achenrainer (Ö) +3,16.

Teambewerb:
1. Italien (Lanthaler/Pignetter) 1:55.31
2. Österreich (Unterberger/Kammerlander) 1:55.87
3. Russland (Lavrenteva/Bukin) 1:56.97.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

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Die jungen Wilden bissen zu

Fabian und Simon Achenrainer schafften bei Naturbahnrodel-Weltcup in Moos Top-Sensation

Top-Sensation im Doppelbewerb im Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal! Die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer holten sich völlig überraschend den Sieg vor der Südtiroler Weltklasse-Paarung Patrick Pigneter und Florian Clara. Und das mit Bestzeiten in beiden Läufen!

Im Damenbewerb feierte die Südtirolerin Evelin Lanthaler ihren bereits 30. Weltcupsieg. Die Österreicherinnen Tina Unterberger und Michelle Diepold landeten wie am Vortag auf den Rängen fünf und sechs.

Der nächste Herrenbewerb wird am Sonntag gefahren. Freitagssieger Thomas Kammerlander zählt dabei wieder zu den Top-Favoriten.

Fabian Achenrainer: „Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll, kann das alles noch gar nicht glauben. Unfassbar, dass wir Pigneter/Clara hier schlagen konnten. Denn wir hatten im Passeiertal auch keine Trainingsmöglichkeiten, da Simon noch im Juniorenweltcup gefahren ist.“

Simon Achenrainer: „Ich bin regelrecht sprachlos. Im Passeiertal Pigneter/Clara zu schlagen, galt eigentlich als unmöglich.”

Tina Unterberger: „Ich bin für die Bahn im Passeiertal eindeutig zu leicht. Da muss ich noch ein paar Knödel essen. Die Tendenz stimmt aber, und die Zeitabstände werden geringer. Jetzt nehmen wir morgen noch den Teambewerb mit.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos im Passeiertal:
Doppel:
1. F. Achenrainer/S. Achenrainer (Ö) 1:56.92
2. Pigneter/Clara (Ita) +0,42
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +1,17
4. P. Lambacher/M. Lambacher (Ita) 1.50
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1,97.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:52.75
2. Pinggera (Ita) +1,26
3. Lavrenteva (Rus) +2,08
4. Mittermair (Ita) +2,28
5. Unterberger (Ö) +2,35
6. Diepold (Ö) +2,86

10. Ruetz (Ö) +5,78

13. Markt (Ö) +7,46.

Foto von: ÖRV/Miriam Jennewein

Jungpapa rast zum Sieg

Thomas Kammerlander im Passeiertal eine Klasse für sich – Michael Scheikl auf Rang drei

Mit der Geburt von Töchterchen Lena hat Thomas Kammerlander sein schönstes Ereignis im Jahr 2021 schon gehabt. Beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal hat er am Freitag aber gezeigt, dass er auch auf seinem Renngerät nichts von seinem Können verloren hat. Nachdem er beim Weltcupauftakt auf der Winterleiten noch pausieren hatte müssen, fuhr er in Südtirol zu einem überlegenen Sieg.
Stark auch wieder der Steirer Michael Scheikl, der sich mit dem Südtiroler Alex Gruber hinter Patrick Pigneter den dritten Rang teilte.
Bei den Damen war Evelin Lanthaler einmal mehr nicht zu schlagen. Sie fuhr ihren 29. Weltcupsieg ein. Österreichs Amazonen blieben diesmal ohne Podestplatz. Tina Unterberger landete vor Michelle Diepold auf Rang fünf.
Im Doppelbewerb verpassten die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer nach Rang zwei zur Halbzeit noch das Podest und wurden vor den Ötztalern Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht Vierte.

Stimmen:

Thomas Kammerlander: „Mir sind zwei gute Läufe gelungen, auch wenn es noch durchaus einige Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Speed und Material haben aber super gepasst. Endgültig klappen muss es dann bei der WM in Umhausen, aber natürlich möchte ich auch mein Konto an Weltcupsiegen aufbessern.“

Michael Scheikl: „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, da ich mich auf dieser Bahn immer sehr schwer tue. Es wär freilich mehr drinnen gewesen, da ich im ersten Lauf einen schweren Fehler drinnen hatte. Rang drei ist aber eine super Motivation für das nächste Rennen am Sonntag.“

Michelle Diepold: „Zufrieden kann ich nicht sein, da ich einfach zu langsam war. Ich habe keine gravierenden Fehler gemacht, aber wenn man an der Weltspitze ganz vorne mitfahren will, muss ich einfach schneller sein.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos:
Herren: 
1. Kammerlander (Ö) 1:50.05
2. Pignetter (Ita) +0.83
3. Gruber (Ita) & Scheikl (Ö) +1.03
5. Federer (Ita) +1.87
6. Schopf (Ö) +1.94
7. Achenrainer (Ö) +2.13.

Damen: 
1. Lanthaler (Ita) 1:53.63
2. Pinggera (Ita) +0.67
3. Mittermair (Ita) +0.80
4. Lavrenteva (Rus) +1.23
5. Unterberger (Ö) +1.40
6. Diepold (Ö) +1.82.

10. Ruetz (Ö) +4.83
11. Markt (Ö) +4.73.

Doppel: 
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:56.04
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0.61
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.79
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 0.98
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1.70.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Schnepfleitner Michelle feiert Einstand im Juniorenweltcup

Erfreuliche Nachrichten gibt’s aus der der Sparte Naturbahnrodeln: Youngster Michelle Schnepfleitner (ASVÖ Rosenau) feierte in den vergangenen Tagen ihr Debüt im Juniorenweltcup der Naturbahnrodler und das mit Bravour. Mit einem Top-Ten Ergebnis ließ Schnepfleitner bereits gestern aufhorchen und verbesserte sich heute, im zweiten Rennen, mit einem tollen siebten Rang auch gleich in der Gesamtwertung (8. Zwischenrang). Somit ist sie aktuell zweitbeste Österreicherin!

Nächster Einsatz für Michelle wird das Juniorenweltcupfinale im italienischen Jaufental sein, wo anschließend auch die Junioreneuropameisterschaft ausgetragen wird. Wir drücken die Daumen!

Michelle Schnepfleitner

Foto von: Mirjam Jenewein

Favorit/innen setzten sich durch

Thomas Kammerlander Österreichischer Meister im Rennrodeln auf Naturbahnen – Tina Unterberger siegt bei den Damen

Gelungenes Comeback von Thomas Kammerlander! Bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen setzte sich der Ötztaler vor dem Steirer Michael Scheikl, der die beiden ersten Weltcuprennen gewonnen hatte, und Fabian Achenrainer aus Ried im Oberinntal durch. Bei den Damen siegte „Rodelfloh“ Tina Unterberger aus Oberösterreich vor den Tirolerinnen Vanessa Markt und Riccarda Ruetz.

Den Doppelbewerb auf der Grantaubahn in Umhausen, auf der im Februar 2021 die WM ausgetragen wird, gewannen die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer vor den Lokalmatadoren Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht und der Steirer-Kärntner-Paarung Maximilian Pichler und Dominik Maier.

Stimmen:

Gerald Kammerlander, Sportdirektor: „Wir sind froh, dass wir die Meisterschaften unter den schwierigen Corona-Bedingungen abhalten konnten. Die Athleten haben durchwegs gute Leistungen gezeigt. Und das bei schwierigen Bahnverhältnissen, zumal die Strecke erst frisch fertig geworden ist.“

Thomas Kammerlander (Tirol): „Mit diesem Comeback kann ich nach meiner Corona-Erkrankung sehr zufrieden sein, bin ich doch am Montag erstmals wieder auf der Rodel gesessen. Ich habe meinem Körper die Pause aber ganz bewusst gegönnt. Der erste Lauf war super. Mit dem zweiten bin ich nicht ganz zufrieden, wobei ich da einfach gemerkt habe, dass mir noch die Trainingsläufe fehlen.“

Michael Scheikl (Steiermark): „Ich bin mit Rang zwei absolut zufrieden. Auf der Grantau brauche ich einfach immer mehrere Fahrten, um richtig in Schwung zu kommen. Für uns war es auch schon eine wichtige Generalprobe für die WM. Und ich habe gesehen, dass ich zeitmäßig mit Thomas gut mithalten kann.“

Fabian Achenrainer (Tirol): „Mit Rang drei im Einzel und dem Sieg im Doppelbewerb können wir natürlich mehr als zufrieden sein. Jetzt freuen wir uns bereits auf den Weltcupbewerb in Moos im Passeiertal.“

Tina Unterberger (Oberösterreich): „Mit dem Sieg bin ich happy, aber auf der Rodel zwickt’s immer noch ein wenig. Deshalb habe ich meinen Aufenthalt im Ötztal verlängert und werde trainingsmäßig noch etwas nachsitzen. Das ist manchmal einfach nötig.“

Vanessa Markt (Sautens): „Beim Hochgehen an der Bahn habe ich schon noch gemerkt, dass mir nach der Corona-Pause etwas die Kondition fehlt. Mit den beiden Läufen und auch dem Material bin ich aber voll zufrieden. Platz zwei ist ein tolles Ergebnis für mich.“

Riccarda Ruetz (Tirol): „Ich bin richtig zufrieden mit meinem dritten Platz. Beide Läufe sind mir gut aufgegangen. Und es war für uns alle auch eine gute Generalprobe für die WM im Februar.“

Österreichische Staatsmeisterschaft 2021, Umhausen:
Herren:

1. Kammerlander (T) 2:27.91
2. Scheikl (Stm.) +0,95
3. F. Achenrainer (T) +1,62
4. Markt (T) +2,74
5. Brugger (T) +5,77

Damen:
1. Unterberger (OÖ) 2:31.59
2. Markt (T) +3,00
3. Ruetz (T) +3,91

Doppelsitzer:
1. Achenrainer/Achenrainer (T) 2:35.75
2. Regensburger/Holzknecht (T) +0,15
3. Pichler/Maier (Stm./Ktn.) +8,89

Österreichische Meisterschaft Junioren:
Weiblich:

1. Ruetz (T) 2.35.50
2. Eberhöfer (T) +10,87
3. Kainz (T) +14,07

Männlich:
1. Brugger (T) 2.32.78
2. Pichler (Stm.) +2,21
3. Freigassner (Stm) +2,56

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Michelle schaffte Sprung aufs Stockerl

Regensburger/Holzknecht im zweiten Weltcup-Doppelbewerb auf Rang zwei

Tag zwei beim Doppelweltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen auf der steirischen Winterleiten! Im Einsatz waren am Freitag die Damen und die Doppel. Bei den Amazonen schaffte diesmal Michelle Diepold den Sprung auf Stockerl, landete hinter der überragenden Evelin Lanthaler und Greta Pinggera aus Südtirol auf Rang drei. Tina Unterberger aus Österreich hatte wieder ihre Probleme und wurde neuerlich Fünfte. Riccarda Ruetz kam im zweiten Lauf leider zu Sturz.

Im Doppelbewerb machten es die Rückkehrer Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht noch einmal besser und rangierten sich hinter Patrick Pigneter/Florian Clara auf Rang zwei ein. Die zweite Südtiroler Paarung Patrick und Matthias Lambacher musste sich den Ötztalern diesmal geschlagen geben. Fabian und Simon Achenrainer klassierten sich wie am Vortag auf Platz vier.

Stimmen der Athletinnen:

Michelle Diepold (Stm.): „Heute kann ich auf alle Fälle zufrieden sein, wobei noch etwas mehr drinnen gewesen wäre. Leider hab’ ich fahrerisch aber einige kleinere Fehler drinnen gehabt. Trotzdem kann ich mit dem Saisonstart zufrieden sein. Jetzt will ich auch im Teambewerb am Samstag nochmals Vollgas geben.”

Tina Unterberger (OÖ): „Diese Leistung ist nicht mein Anspruch. Leider haben meine Rodel und ich derzeit eine leichte Beziehungskrise. Die Abstimmung passt einfach nicht. Wir müssen jetzt schauen, dass wir das wieder in den Griff bekommen.“

Weltcup Rennrodel auf Naturbahnen, Winterleiten:
Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:03.57
2. Pinggera (Ita) +1,77
3. Diepold (Ö) +2,19
4. Mittermair (Ita) +2,25
5. Unterberger (Ö) +3,11

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 2:10.68
2. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,73
3. Lambacher/Lambacher (Ita) +1,18
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +1,40

Steirische Festspiele

Michael Scheikl gewinnt Weltcupauftakt der Rennrodler auf Naturbahnen vor Christian Schopf

Großartiger Auftakt für Österreichs Nationalteam beim Weltcupstart der Rennrodler auf Naturbahnen auf der Winterleiten in der Steiermark! In Abwesenheit von Weltcup-Titelverteidiger Thomas Kammerlander fuhren Michael Scheikl und Christian Schopf einen Doppelsieg ein und sorgte damit für steirische Festspiele.

Bei den Damen war die Dominanz der Südtirolerinnen auch zu Beginn der neuen Saison nicht zu brechen. Evelin Lanthaler setzte sich vor Greta Pinggera und Daniela Mittermair durch. Dahinter landeten mit Michelle Diepold aus der Steiermark und Tina Unterberger aus Oberösterreich die heimischen Top-Läuferinnen.

Stockerlplatz beim Comeback

Ein furioses Comeback feierte das aus der Rodel-Pension zurückgekehrte Duo Christoph Regensburger/Dominik Holzknecht. Die Ötztaler landeten auf Rang drei und mussten sich nur den Südtiroler Paarungen Patrick Pigneter/Florian Clara und Patrick Lambacher/Matthias Lambacher geschlagen geben. Fabian Achenrainer und Simon Achenrainer aus Ried im Oberinntal klassierten sich auf dem vierten Rang.

Stimmen der AthletInnen:

Michael Scheikl (Stm.): „Das war natürlich ein Auftakt nach Maß, und ich freue mich riesig. Auch darüber, dass Christian mit mir am Stockerl steht. Die Bedingungen war absolut fair, aber sehr schwierig, da das Eis sehr stumpf war. Fehlerfrei ist da heute keiner runtergekommen. Jetzt heißt es gleich nachlegen, denn zu Hause müssen wir ordentliche Punkte einfahren, ehe es auf die Bahnen der Südtiroler geht.“

Christian Schopf (Stm.): „Gewaltig! Ich konnte früher ja schon öfters im Doppel aufs Podest fahren. Dass mir das auch im Einzel gelingt, war mein erklärtes Ziel, das ich heute erreicht habe. Jetzt werden wir natürlich schauen, dass wir die Südtiroler auch am Samstag auf Distanz halten können.“

Michelle Diepold (Stm.): „Die Bilanz fällt zwiespältig aus. Im ersten Lauf war ich ganz gut dabei, im zweiten ziemlich gleich schnell. Aber das war dann einfach zu langsam. Ich bin jetzt aber für Freitag voll motiviert, möchte es dort besser machen.“

Tina Unterberger (OÖ): „Das war nach super Trainingsleistungen heute überhaupt nicht planmäßig! Im ersten Lauf als Dritte war ich in Schlagdistanz zur Spitze. In unserer Motivation, es im zweiten Lauf besser zu machen, haben wir dann leider falsche Entscheidungen getroffen. Jetzt müssen wir für Freitag in der Analyse die richtigen Antworten finden.“

Christoph Regensburger (T): „Nach so einer langen Pause einen dritten Platz nehmen wir natürlich gerne mit. Auch wenn wir wissen, dass die auf der Winterleiten fehlenden Russen gute Doppelpaarungen stellen würden. Für das zweite Rennen auf der Winterleiten werden wir vielleicht noch etwas am Material umstellen. Das ist ein gewisses Risiko, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

1. Weltcup Rennrodeln auf Naturbahn, Winterleiten:
Herren:
1. Scheikl (Ö) 2:01.83
2. Schopf (Ö) +1,32
3. Pigneter (Ita) +1,45
4. Gruber (Ita) +1,95
5. Clara (Ita) +2,21
6. Federer (Ita) +2.35
7. F. Achenrainer (Ö) +2,51

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:04.48
2. Pinggera (Ita) +0.87
3. Mittermair (Ita) +1,67
4. Diepold (Ö) +2,07
5. Unterberger (Ö) +2,07

11. Ruetz (Ö) +6,18

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 2:10.41
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0,82
3. Regensburger/Holzknecht (Ö) +2,34
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +2,48.

Am Freitag ab 10 Uhr geht es im Weltcup auf der Winterleiten weiter.

Saisonstart steht bevor

Tina Unterberger lässt es im Weltcup wieder krachen

Der eigentliche Saisonauftakt für die Naturbahnrodler in Kühtai musste witterungsbedingt abgesagt werden. Nun starten die Athleten vom 16. bis 19. Dezember in die neue Weltcupsaison. Und die Mitglieder des Österreichischen Nationalteams gehören wieder zu den Favoriten in einem Winter, die mit der Weltmeisterschaft ab 7. Februar 2021 auf der Grantaubahn in Umhausen ihren Höhepunkt haben wird.

„Wir trainieren jetzt seit einigen Wochen auf Eis, und es schaut recht gut aus. Alle Fahrer und Fahrerinnen sind fit und haben einen guten Zug auf der Rodel. Natürlich streben wir wieder sportliche Erfolge an. Oberste Prämisse ist es aber, angesichts der Corona-Pandemie gesund durch die Saison zu kommen. Wir haben dafür jedenfalls alle nötigen Vorkehrungen getroffen“, sagt Sportdirektor Gerald Kammerlander.

Tina Unterberger (OÖ): „Ich freue mich sowohl auf den Saisonstart auf der Winterleiten als auch auf die Weltmeisterschaft im Februar in Umhausen. Beides sind für mich tolle Höhepunkte und haben einen extrem hohen Stellenwert. Die bisherigen Trainingsläufe sind gut verlaufen. Es ist einfach lässig, jetzt wieder auf der Rodel zu sitzen.“

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Österreichische Meister im Rollenrodeln gekürt

Oberösterreich holt sich kompletten Medaillen-Satz

 

Tolles Starterfeld bei den Österreichischen Rollenrodel-Meisterschaften 2020 in Obdach. Michelle Schnepfleitner (ASVÖ Rosenau) und Christian Schopf (Stmk) holen sich die begehrten Meistertitel im Damen und Herren-Einsitzer.
Trotz widrigsten Witterungsbedingungen und strengen Corona-Schutzmaßnahmen verzeichnete die Rollenrodel-Veranstaltung im steirischen Zirbenland ein tolles Starterfeld. Besonders hervorzuheben sind dabei die über 50 TeilnehmerInnen in den einzelnen Nachwuchsklassen. Vor allem die Kinder zeigten auf der selektiven Rennstrecke und den sich ständig wechselnden Streckenbedingungen einen tollen Rodelsport und waren natürlich die heimlichen Stars des Rennwochenendes. Die Entscheidung im Herren Einsitzer war eine klare Sache für „Hausherr“ Christian Schopf. Der Lokalmatador fuhr der Konkurrenz mit zwei souveränen Laufbestzeiten auf und davon und sicherte sich den begehrten Meistertitel. Silber und Bronze in der Herrenklasse an Andreas Sölkner und Gerald Redtenbacher (beide ASVÖ Rosenau). Wesentlich spannender gestaltete sich die Entscheidung bei den Damen. Nach dem 1. Wertungslauf waren die ersten drei Läuferinnen nur durch fünf Hundertstel getrennt und auch der zweite Durchgang gestaltete sich nicht weniger ausgeglichen. Am Ende setzte sich erfreulicherweise Michelle Schnepfleitner vom ASVÖ Rosenau doch noch etwas ab und konnte somit ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Stark war auch die Performance von unseren weiteren oberösterreichischen Rollenrodlern. Oldboy Raimund Redtenbacher hat’s immer noch nicht verlernt und sicherte sich in der Altersklasse die Bronzemedaille. Sensationell auch die Performance von unserem Youngster und Neuzugang Laurenz Bernadetter (ASVÖ Rosenau) der gleich in die TopTen reinflitzte! Zeitgleich wurden an diesem Wochenende zwei (von vier) Austrian Rollenrodelcup Rennen auf der Rennstrecke Kathal ausgetragen. Kuriso verhielt sich hier insbesondere der Sonntag, wo aufgrund sintflutartiger Regenfälle und einem vermuteten Blitzeinschlag in der Zeitnehmung das Rennen kurzzeitig unterbrochen werden musste. Die Ergebnislisten hierzu sind unter: www.nf-timing.at zu finden.

Wir gratulieren recht herzlich!!

MEISTERBLATT 2020

Schüler weiblich:
1. Jagersberger Elisabeth (NÖ)
2. Praxmarer Luisa (Tirol)
3. Grasch Valentina (Stmk)

Schüler männlich:
1. Salner Michael (Tirol)
2. Jagersberger Andreas (NÖ)
3. Holzknecht Neo (Tirol)

Jugend weiblich:
1. Thöni Naomi (Tirol)
2. Achenrainer Lara (Tirol)
3. Knaus Jessica (Stmk)

Jugend männlich:
1. Kuen Paul (Tirol)
2. Rietzler Daniel (Tirol)
3. Saurer Simon (Tirol)

Damen:
1. Schnepfleitner Michelle (OÖ)
2. Zanevic Amy-Lee (Stmk)
3. Ruetz Riccarda (Tirol)

Junioren männlich:
1. Pichler Maximilian (Stmk)
2. Reininger Luca (Stmk)
3. Edlinger Nico (Stmk)

Herren:
1. Schopf Christian (Stmk)
2. Sölkner Andreas (OÖ)
3. Redtenbacher Gerald (OÖ)

Altersklasse:
1. Trieb Manfred (Stmk)
2. Grasch Johann (Stmk)
3. Redtenbacher Raimund (OÖ)

Doppelsitzer:
1. Achenrainer Fabian / Achenrainer Simon (Tirol)
2. Pichler Maximilian / Pichler Matthias (Stmk)

Fotos von: ASVÖ Rosenau, rodel-austria.at