Frohe Weihnachten und Prost 2018!

Der OÖRV wünscht Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr!

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Weltcup in Lake Placid

Bericht von Birgit Platzer:

Der Weltcup in Lake Placid (Vereinigte Staaten) ist beendet und ich konnte sowohl im Weltcuprennen als auch im Sprint-Weltcup den 9. Platz erreichen!

Im Training hatte ich große Probleme in Kurve 12. Dabei hatte ich schon Zweifel, ob ich die Kurve im Nationencup ordentlich fahren werde.

Im Nationencup hatte ich dann tatsächlich wieder Probleme in der Kurve 12 – ich hatte nicht stark genug nach unten gelenkt und ging im Drift in die Kurve 13. Des Weiteren hatte ich noch einige kleinere Folgefehler.

Im Ziel war ich verärgert, aber dennoch über den 5. Platz positiv überrascht. In der Videoanalyse stellte ich fest, dass die Läuferinnen vor mir mit den gleichen oder noch mehr Problemen zu kämpfen hatten.

Beim Rennen probierte ich dann einfach in der Bahnmitte zu bleiben und konnte dies auch ganz gut umsetzen.

Die drei Rennläufe waren meine besten Läufe in dieser Woche – mit der einstelligen Platzierung bin ich auch zufrieden.

Ein Platz besser in den Bewerben wäre zwar wünschenswert gewesen, denn damit hätte ich ein Limit für PeyongChang geschafft, das werde ich aber in einem der nächsten Bewerbe noch schaffen!

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage mit Euren Familien!

Birgit Platzer

Foto von: cyntea wighthouse

Tina Unterberger neue (alte) österreichische Staatsmeisterin im Rennrodeln auf Naturbahn

Tina Unterberger verteidigt Staatsmeistertitel im Rennrodeln auf Naturbahn mit neuem Bahnrekord

 

Obdach/Winterleiten. Gelungene Europameisterschafts-Generalprobe für Tina Unterberger bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im steirischen Obdach. Sie holt sich den Sieg vor der Steirerin Michelle Diepold und der Tirolerin Vanessa Markt.

Die Österreichische Staatsmeisterschaft machte dieses Jahr im steirischen Obdach/Winterleiten Halt, genau dort wo in knapp zwei Monaten (09.02.2018 – 11.02.2018) das nächste große Highlight auf den Rodelfloh wartet – die Europameisterschaft.

Die Oberösterreicherin konnte sich in einem extrem spannenden Rennen, knapp vor ihrer steirischen Teamkollegin Michelle Diepold und der Tirolerin Vanessa Markt durchsetzen und verteidigte somit ihren Staatsmeistertitel.

Die für viele als Favoritin geltende Oberösterreicherin musste jedoch hart für den Sieg kämpfen und konnte erst im Schlussabschnitt des zweiten Laufes  Teamkollegin Diepold um knapp ein Zehntel auf Rang 2 verweisen.  „Ich muss schon sagen, die Jungen fordern mich gewaltig, aber zum Glück lachen zum Schluss doch noch die Alten.  Der interne Konkurrenzkampf taugt mir, so können wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen pushen und bei der Europameisterschaft hoffentlich unsere besten Leistungen zeigen “ so die angriffslustige Rodlerin. Mit einem zweiten Platz beim Weltcup-Auftakt in Kühtai und dem neuerlichen Staatsmeisterschaftstitel in Obdach, hat sich Unterberger ihre Weihnachtspause redlich verdient, bevor es im neuen Jahr, am 6. Jänner 2018, beim Weltcup in Latzfos/ITA weitergeht.

 

 

Hundertstelkrimi beim Weltcup-Auftakt in Kühtai!

Tina Unterberger muss sich um + 0,03 Hundertstel der Italienerin Greta Pinggera geschlagen geben.

 

Kühtai/Tirol. 2. Platz für Tina Unterberger in einem wahren Hundertstelkrimi auf der Naturbahn in Kühtai.

Bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Minustemperaturen musste sich der Rodelfloh hauchdünn der Südtirolerin Greta Pinggera geschlagen geben. Nach dem ersten Durchgang hatte Unterberger noch die Nase gegenüber Pinggera vorne, mit einem ganz starken 2.Lauf konnte sich die italienische Rennrodlerin doch noch vor Tina Unterberger schieben. Das Podest komplettierte ebenfalls eine Italienerin mit Evelin Lanthaler (+0,56). Die fehlenden drei Hundertstel auf den Sieg tun natürlich weh, wie auch die zierliche Oberösterreicherin nach dem Rennen anmerkte: „Ich habe es letztes Jahr schon gesagt, letztes Jahr waren die Hundertstel zu meinen Gunsten, heuer sage ich es wieder – aber zu Gunsten der Greta“. Die rasante Naturbahn auf einer Länge von 580 m gespickt mit 6 Kurven liegt der Vorjahressiegerin, doch diese verzeiht keinen Fehler und man bekommt bereits bei dem  kleinsten Fehler die Rechnung im Ziel präsentiert.

Trotz alle dem ist der Rodelfloh mit dem Weltcup-Auftakt zufrieden, wenn auch ein wenig das Hundertstel-Glück fehlte. „Natürlich ist das heute Jammern auf hohem Niveau, wenn ich dort auf die Anzeigetafel schaue, aber ich habe jetzt Blut geleckt und will beim Weltcup in Latzfons, in der Höhle des Löwen, wieder voll angreifen.“

Man kann also von einem gelungenen Saisonstart für die Bad Goiserin sprechen und hoffentlich kommt das Hundertstel-Glück bereits am 05.-07. Jänner in Latzfons/ITA, wenn der der nächste Rennrodel-Weltcup auf Naturbahn stattfindet, zurück.

 

Ergebnis Damen:

1. Platz Greta Pinggera/ITA 1:04:31
2. Platz Tina Unterberger/AUT 1:04:34 (+0,03)
3. Platz Evelin Lanthaler/ITA 1:04:87 (+0,56)
4. Platz Michelle Diepold 1:04:89 (+0,58)

 

Ergebnis Teambewerb:

1.Platz ITA (Pinggera Greta, Gruber Alex, Pigneter Patrick/Clara Florian) 1:40:27
2. Platz AUT (Unterberger Tina, Kammerlander Thomas, Brüggler Rupert/Angerer Tobias) 1:41:74
3. Platz RUS (Maleeva Daria, Egorov Aleksandr, Porshnev Pavel/Lazarev Ivan) 1:42:96

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

 

Worldcup in Innsbruck/Igls

Bericht von Birgit Platzer:

Der Weltcup in Innsbruck/Igls ist geschlagen – leider konnte ich nicht an das Ergebnis der letzten Saison anknüpfen. Schon im Training hatte ich Probleme in der Startkurve und im Labyrinth, dies konnte ich leider auch beim Rennen nicht verhindern.

Der erste Lauf war am Start nicht so gut und die Kurve 10 fuhr ich am Beginn etwas zu flach. Das wirkte sich mit sehr viel Druck in der Ausfahrt und viel Schub in der Kurve 11 aus. Leider war ich auch noch nicht locker genug um ruhig auszulenken und hatte somit zwei Rutscher bis ins Ziel, was insbesondere in Igls nicht verziehen wird.
Im zweiten Lauf verlief der Start besser, aber das Endresultat schlechter, da ich nicht fest genug reingelenkte.

Der restliche Lauf fühlte sich mit Ausnahme einer Unsicherheit in der Kurve 12 sehr gut an. Ich erreichte den 12. Platz, bin aber ehrlich gesagt nicht sehr zufrieden damit.

Fotos von: Eslage