Tina Unterberger beim Weltcup in Latzfons auf Platz 5!

Tina Unterberger konnte im zweiten Lauf nicht mehr den Sprung auf das Podest schaffen und belegte Platz 5. Der Sieg ging Evelin Lanthaler (ITA) vor Greta Pinggera (ITA) und Alexandra Pfattner (ITA).

 

In der Höhle des Löwen war nichts zu holen. Nach dem ersten Durchgang noch auf Platz vier und damit absolut auf Schlagdistanz mit dem Podest, rutschte der Rodelfloh im zweiten Durchgang einen Platz zurück und beendete das Rennen auf dem 5. Platz. Bei warmen Temperaturen und teils aufgeweichter Piste war es für die Naturbahnrodlerinnen schwierig die Ideal-Linie zu finden. Am besten mit den schwierigen Verhältnissen kam die Südtirolerin Evelin Lanthaler zurecht. Sie sicherte sich den Sieg vor der Teamkollegin Greta Pinggera. Dritte wurde ebenfalls eine Italienerin in Person von Alexandra Pfattner.

Mit einem Rückstand von +0,23 Hundertstel auf Platz drei im ersten Durchgang, war das zweite Podest in der noch jungen Saison absolut in Reichweite. Der zweite Durchgang lief dann allerdings nicht mehr nach Wunsch der Oberösterreicherin: „Ich war einfach zu langsam heut und dafür kassiert man zurecht schnell eine „Watschn“. so die Bad Goiserin nüchtern.

Gewohnt kämpferisch gibt sich der Rodelfloh direkt nach dem Rennen und nimmt sich den aktuellen Chart-Hit der österreichischen Band „Folkshilfe“ zur Hand: „Mir laungts, dass i woas, dass i kunnt waun i mechat, mir laungts.“ Dass sie es kann hat sie bereits beim Weltcup-Auftakt in Kühtai mit Platz zwei eindrucksvoll bewiesen, doch jetzt heißt es den Weltcup in Latzfons abzuhaken und hart weiterzuarbeiten, denn es wird bestimmt nicht leichter.
Der dritte Weltcup hätte eigentlich nächstes Wochenende im russischen Moskau stattfinden sollen, doch die warmen Temperaturen machen der Rodlerin einen Strich durch die Rechnung. Als Ersatzort wurde mit Moos im Passeiertal erneut eine Südtiroler Naturbahn ausgewählt.

Mit einem fünften Platz ist die ehrgeizige Sportlerin natürlich nicht zufrieden, doch wer die  Oberösterreicherin kennt, der weiß, dass mit ihr immer zu rechnen ist. Bereits am 12.-14. Januar 2018 hat Unterberger die Möglichkeit zurückzuschlagen.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:07:63
  2. Platz Greta Pinggera 2:08:85 (+1,21)
  3.  Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:10:17 (+2,54)
  4. Platz Michelle Diepold 2:10:25 (+2,62)
  5. Platz Tina Unterberger 2:10:34 (+2,71)

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

 

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