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Hop oder top für den Rodelfloh

Tina Unterberger will in Moskau Wiedergutmachung für Umhausen

 

Beim Weltcupfinale in Umhausen fiel sie durch einem Fehler im Finallauf noch vom Stockerl der Tageswertung. Das will Tina Unterberger nicht lange auf sich sitzen lassen! Bei der Europameisterschaft am Samstag und Sonntag in Moskau will sie Wiedergutmachung betreiben. Im Wissen, dass das nicht einfach wird.

„Zunächst einmal bin ich gespannt, wie die Bahn aussehen wird. Zuletzt waren Gerüchte im Umlauf, dass diese noch einmal verkürzt wurde. Die technisch anspruchsvollen Kurven würden mir an sich gut liegen. Aber in Moskau sind auch immer wieder extrem viele Schläge drinnen. Und das Material ist so wichtig wie kaum auf einer anderen Strecke“, weiß der Rodelfloh.

Zielsetzung? „Einfach alles raushauen! Bremsen braucht man in Moskau eh nirgends. Bisher waren die Rennen dort für mich immer ein Auf und Ab. Entweder ich stand am Stockerl, oder ich lag weiter daneben.“

Naturbahnrodel-EM, Moskau:

Samstag, 22. Februar:
13:00 – 1. Lauf Doppel
13:30 – 1. Lauf Damen
14:00 – Finallauf Doppel
14:45 – 1. Lauf Herren

Sonntag, 23. Februar:
12:00 – Finallauf Damen
13:00 – Finallauf Herren
15:00 – Teambewerb

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennewein

Rodelfloh raste auf Platz zwei

Tina Unterberger musste sich beim Naturbahnrodel-Weltcup im Passeiertal nur Evelyn Lanthaler geschlagen geben

 

Zweites Weltcuprennen, zweiter Stockerlplatz! Viel besser hätte die Saison für „Rodelfloh“ Tina Unterberger nicht starten können. Beim Weltcuprennen im Passeiertal war sie so richtig gut in Schuss und musste sich nur Hausherren Evelyn Lanthaler geschlagen geben.

„Im zweiten Lauf hab’ ich auf sie nur 15 Hundertstel verloren. Das war schon ein überragender Lauf. Besonders freut es mich, dass meine Teamkollegin und Zimmergenossin Michelle Diepold als Dritte auch am Stockerl steht. Das muss ja schon eine Ewigkeit her sein, dass das zwei Österreicherinnen gelungen ist.“, war Unterberger happy.

Im Gesamtweltcup liegt sie nun auf Rang zwei. Und am Sonntag will sie beim Verfolgerrennen weitere wertvolle Punkte einfahren.

Ergebnisse Damen
Ergebnisse Verfolgungsrennen Damen

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein

Bärenstarke ÖsterreicherInnen im Training

Es ist angerichtet für spannende Weltcuprennen auf der Winterleiten in der Steiermark

 

Das Training auf der Winterleiten im steirischen Obdach ist geschlagen. Und schon jetzt kann man sagen, dass die ÖsterreicherInnen bei der Vergabe der Stockerlplätze beim Weltcupstart ein gehöriges Wort mitreden werden.

Den Auftakt machen morgen ab 10 Uhr die Damen, bei denen einmal mehr Weltcup-Titelverteidigerin Evelyn Lanthaler aus Südtirol das Maß aller Dinge sein dürfte. Sie fuhr am Freitag in beiden Trainingsläufen Bestzeit.

Die beiden Österreicherinnen Tina Unterberger (Plätze zwei und vier) sowie Michelle Diepold (zweimal Dritte) zeigten aber, dass sie in Schlagdistanz sind und zu den Top-Anwärterinnen auf Spitzenplätze zählen.

Bei den Herren fuhr im ersten Training Lokalmatador Michael Scheikl Bestzeit. Mit nur zwei Hundertstel Rückstand folgte Weltcup-Titelverteidiger Thomas Kammerlander. Im zweiten Lauf hatte dann Allzeitgröße Patrick Pigneter aus Südtirol mit acht Hundertstel vor Kammerlander die Nase vorne. Scheikl wurde Vierter.

Bemerkenswert das Abschneiden von Fabian Achenrainer aus Ried im Tiroler Oberinntal. Er hatte zuletzt noch den Junioren-Weltcup auf der Winterleiten gewonnen und fuhr am Freitag mit zweimal Rang fünf mitten in die Weltelite hinein.

 

Der „Rodelfloh“ will richtig lästig sein

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in die neue Naturbahnrodel-Weltcupsaison

 

Vom 20. bis 22. Dezember 2019 startet die Weltelite der Naturbahnrodler auf der Winterleiten (Steiermark) in die neue Weltcupsaison. Mitten drin im Geschehen und aus dem österreichischen Nationalteam nicht wegzudenken: Tina Unterberger aus Bad Goisern! Und der „Rodelfloh“ hat hinsichtlich der bevorstehenden Rennen ganz klare Vorstellungen, will bei der beinharten Konkurrenz der Italienerinnen rund um Weltcupgesamtsiegern Evelyn Lanthaler und der Russin Ekaterina Lavrentjeva so richtig lästig werden.

„Ich möchte da schon den einen oder anderen Nadelstich setzen. Für mich als langjährige Weltcupfahrerin geht’s aber auch darum, die jungen Wilden auf Distanz zu halten. Die werden auch immer stärker“, erklärt Unterberger.

Die ihr Training ganz auf ihre körperliche Bedürfnisse angepasst hat: „Je älter man wird, desto genauer muss man auf seinen Körper hören. Meine Werte passen jedenfalls. Jetzt freue ich mich einfach darauf, dass es los geht.“

Die Saison 2019/2020 ist auch deshalb eine besondere, da nach dem großen Weltcupfinale im Februar in Umhausen noch nicht Schluss ist. Denn eine Woche später stehen noch die Europameisterschaften in Moskau am Programm. Unterberger: „Da sind wir alle schon gespannt, welche Bahn sie dort hin bauen. Das ist alle Jahre eine gewisse Überraschung. Und klar ist auch, dass gerade die Russen in Moskau immer wieder sauschnell sind.“

Naturbahnrodel-Weltcup Winterleiten, Programm:

Freitag, 20. Dezember:
9 Uhr: 1. Trainingslauf Herren und Damen
11 Uhr: 2. Trainingslauf Herren und Damen
13 Uhr: 1. Trainingslauf Doppel
13.45 Uhr: 2. Trainingslauf Doppel

Samstag, 21. Dezember:
10 Uhr: 1. Wertungslauf Damen
11 Uhr: 1. Wertungslauf Doppel
11.30 Uhr: 2. Wertungslauf Damen
12.15 Uhr: 2. Wertungslauf Doppel

Sonntag, 22. Dezember:
9.30 Uhr: 1. Wertungslauf Herren
11.15 Uhr: 2. Wertungslauf Herren
13 Uhr: Teambewerb

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in der Steiermark in die die neue Weltcupsaison.

Foto von: ÖRV/Leitner (Abdruck honorarfrei)

 

 

Mit dem „Rodelfoh” auf Talenteschau

Naturbahnrodel-Nationalteam startet Offensive an Volksschulen in Oberösterreich

 

Die Naturbahnrodler innerhalb des Österreichischen Rodelverbandes sind seit jeher für ihre starke Nachwuchsarbeit bekannt. Diese wird nun mit eine groß angelegten Offensive in Oberösterreich noch ausgebaut.

Österreichs Aushängeschild und Weltcup-Ass Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) und Nationaltrainer Gerald Kammerlander besuchten zuletzt die Volksschulen Edlbach und Rosenau, um dort Schülerinnen und Schüler für den Naturbahnrodelsport zu begeistern. „Rodelfloh“ Tina Unterberger gab dabei wertvolle Tipps, wie man an ihrem Sport jede Menge Spaß haben kann: „Denn der muss bei allem Wettkampfeifer immer im Vordergrund stehen.“ Tatkräftige Unterstützung gab’s dabei vom ASVÖ Rosenau mit Obmann Gerhard Redtenbacher, unserem OÖRV Vizepräsidenten Herbert Sölkner und der Rosenauer Lokalmatadorin Michelle Schnepfleitner.

Während des Winters wird das Naturbahnteam noch mehrere Schulen im Land besuchen. „Außerdem werden wir mit den Schülerinnen und Schüler in einer zweiten Stufe dann auch erste praktische Tests auf einer Rodelbahn machen“, erklärt Kammerlander.

Die Volksschule Edlbach hatte mit „Rodlfloh” Tina Unterberger jede Menge Spaß.

Foto von: ÖRV

Verteidigung der Führung im NC von Birgit Platzer

Kommendes Wochenende findet die Weltmeisterschaft statt.

Im Nationencup konnte Birgit Platzer ihre Führung mit einem dritten Platz weiter ausbauen.

Im Weltcup waren die Ergebnisse hingegen nicht überwältigend. Dennoch waren die einzelnen Läufe sehr zufriedenstellend für die Rodlerin. Da beim Material die sichere Variante gewählt wurde, war leider keine bessere Platzierung möglich.

Für Birgit Platzer standen die Sicherheit sowie das Abliefern von zwei guten Läufen im Vordergrund, um mehr Selbstvertrauen für die anstehende Weltmeisterschaft zu tanken. Was die Zeit, die Platzierung und den Rest betrifft, wird sich demnächst herausstellen.

Siegerehrung in Sigulda

Foto von: FIL