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Evelin Lanthaler gewinnt Gesamtweltcup und Tina Unterberger wird Dritte!

In Umhausen war alles für das große Weltcup-Finale angerichtet. Vom 15. bis 17. Februar 2018 wurde auf der Grantau-Bahn in Umhausen der sechste und damit letzte Naturbahnrodel-Weltcup der Saison 2017/2018 ausgetragen.  Für Tina Unterberger hieß es nochmals volle Konzentration, wollte sie natürlich ihren dritten Platz im Gesamtweltcup verteidigen. Der Kampf um den Gesamtweltcup war jedoch bereits nach dem ersten Durchgang entschieden, denn Greta Pinggera (ITA), die einzige Athletin, die ihrer führenden Teamkollegin Evelin Lanthaler noch gefährlich hätte werden können, kam im ersten Durchgang zu Sturz und konnte den Lauf nicht beenden, weshalb Evelin Lanthaler frühzeitig als Siegerin des Gesamtweltcups feststeht.

Das große Ziel von Tina Unterberger, vor dem Weltcup Finale in Umhausen, war es den dritten Platz im Gesamtweltcup zu verteidigen und dies schaffte die Goiserin bravourös. Mit einem dritten Platz im letzten Weltcup-Rennen sicherte sie sich einen Platz unter den Top-3 der besten Naturbahnrodlerinnen der Welt. Der Sieg im Weltcup-Rennen ging an die Gesamtweltcup-Siegerin Evelin Lanthaler (ITA) vor der Deutschen Sara Bachmann. Ganz bitter verlief der erste Durchgang für die Südtirolerin Greta Pinggera. Die Trainingsschnellste kam im ersten Durchgang zu Sturz und konnte somit nicht mehr in den Kampf um den Gesamtweltcup eingreifen. Doch auch für den Rodelfloh war es das wahrscheinlich nervenaufreibendste Rennen in der Saison: „Durch die schlechten Wetterbedingungen und dem ständigen Regen war es einfach extrem schwierig für mich heut. „Gatsch“ sind generell nicht meine Bedingungen und heute wurde es nicht wirklich leichter.“ Trotz dem regnerischen Wetter war Tina Unterberger einfach nur „Megafroh“, dass sich der dritte Platz im Gesamtweltcup ausging, da sie ja bereits zweimal in Umhausen eine Weltcupkugel begaben hat.

Im Teambewerb konnte Tina Unterberger mit ihren Teamkollegen Thomas Kammerlander und dem Doppelsitzer Tobias Angerer und Rupert Brüggler den zweiten Platz holen. Der Sieg ging an Italien, Dritter wurde Russland.

Eine zeitweise durchwachsene Saison geht für den Rodelfloh somit zu Ende, mit zwei Stockerlplätzen in Kühtai (zweiter Platz) und Umhausen (dritter Platz) sowie dem Europameistertitel im Teambewerb und der Bronze Medaille im Einsitzerbewerb kann die Oberösterreicherin durchaus stolz auf ihre Leistungen sein, wenngleich ihr leider ein Weltcup-Siege heuer verwehrt blieb.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:36:70
  2. Platz Sara Bachmann/GER 2:37:52 (+0,82)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT 2:37:76 (+1,06)
  4. Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:38:28 (+1,58)
  5. Platz Michelle Dipeold/AUT 2:38:46 (+1,76)

Punkte Damen
Ergebnisliste Damen Umhausen

Ergebnisliste Herren Umhausen

Ergebnis Team:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler/Florian Breitenberger/Patrick Pigneter und Florian Clara
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger/Thomas Kammerlander/Rupert Brüggler und Tobias Angerer)
  3. Platz RUSSLAND (Daria Maleeva/Gregori Bukin/Pavel Porshnev und Ivan Lazarev)

 

Tina Unterberger

Foto von: Breonix + Design Chris Walch

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Platz 3 im Gesamtweltcup soll in Oberösterreich bleiben

Tina Unterberger beim Weltcup-Finale in Umhausen

 

Das letzte Rennen für Tina Unterberger in dieser Saison findet traditionsgemäß in Umhausen statt. Vom 15.-17.2.  stehen die Gesamtweltcup-Entscheidungen am Programm. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Ekaterina Lavrentyeva (RUS), die sich letzte Woche beim Training in Umhausen den Knöchel brach, stehen die Chancen für den Rodelfloh natürlich gut, ihren 3. Platz im Gesamtweltcup zu fixieren.

Doch, dass dieses Unterfangen ein schwieriges sein kann, hat die Goiserin leider schon am eigenen Leib erfahren müssen. „In Umhausen habe ich bereits zwei Kugeln begraben und dies gilt es natürlich zu vermeiden.“ Das Ziel ist somit ganz klar formuliert, Tina Unterberger will auch nach dem Rennen noch unter den Top 3 der besten Naturbahnrodlerinnen stehen und mit dem aufgefrischten Selbstvertrauen, durch die die Bronze-Medaille bei der Europameisterschaft letztes Wochenende, liegt dies auch sicher im Bereich des Möglichen. Die schärfste Konkurrentin kommt ausgerechnet aus dem eigenen Rodellager, Team- und Zimmerkollegin Michelle Diepold fehlen nur 24 Punkte auf den Rodelfloh. Um den Sieg im Gesamtweltcup kann Unterberger leider nicht mehr eingreifen, zu durchwachsen waren ihre Leistungen in dieser Saison. Die große Kugel werden sich die beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera unter sich ausmachen. Lediglich 15 Punkte trennen die derzeit Führende Evelin Lanthaler und auf die letztjährige Umhausen-Siegerin Greta Pinggera und somit steht fest, dass die Weltcup-Entscheidungen an Spannung kaum zu überbieten sein werden.

Die knapp 1000 m lange Strecke gespickt mit nicht weniger als 12 Kurven, werden der Goiserin alles abverlangen, doch Unterberger will sich nochmals von ihrer besten Seite zeigen und einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. „Hoffentlich spielt auch das Wetter mit, genau zum Wochenende soll es ja wieder warm werden, aber nichts desto trotz bleibt mein Ziel ein schnelles Rennen zu fahren, die Kugel zu verteidigen und die Saison gut abzuschließen.“

 

Das Programm für das Weltcup-Finale in Umhausen

Donnerstag 15.02.2018

16:00 Uhr            1.Trainingslauf Doppel
Anschließend    2.Trainingslauf Doppel
18:15 Uhr            1.Traininsglauf Damen
Anschließend    1.Trainingslauf Herren

Freitag 16.02.2018

14:00 Uhr            2.Trainingslauf Damen
15:00 Uhr            2.Trainingslauf Herren
16:20 Uhr            1.Wertungslauf Damen
17:30 Uhr            1.Wertungslauf Herren
18:45 Uhr            1.Wertungslauf Doppel
Anschließend    Siegerehrung Nationencup Damen, Herren, Doppel

Samstag 17.02.2018

15:00 Uhr            Finallauf Doppel
16:00 Uhr            Finallauf Damen
16:45 Uhr            Finallauf Herren
18:15 Uhr            Teambewerb
19:00 Uhr            Siegerehrung Damen, Herren, Doppel, Team
21:00 Uhr            Siegerehrung Gesamtweltcup Damen, Herren, Doppel, Team, Nationen

 

Gesamtweltcupstände zum bevorstehenden Weltcup-Finale im Rennrodeln auf Naturbahn in Umhausen

Punkte Damen
Punkte Herren

 

Tina Unterberger

Foto von: Breonix Foto+Design Chris Walch

Grandiose Aufholjagd!

Tina Unterberger holt Bronze im Einsitzer der Damen und Gold im Teambewerb bei der Europameisterschaft in Obdach!

 

Vom 09. bis 11. Februar 2018 fand die 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn im steirischen Obdach statt. Ein Wörtchen um die Medaillenränge mitreden wollte auch die Goiserin Tina Unterberger.

Mit hohen Erwartungen in das Rennen gestartet, musste sie im ersten Durchgang einen herben Dämpfer erleben. Durch einen kleinen Fahrfehler im „Österreicher Loch“ auf der teils sehr unruhigen Bah, reichte es im ersten Durchgang für den Rodelfloh nur für Platz acht und somit waren die Chancen auf eine Medaille drastisch gesunken. Doch wer das zierliche Energiebündel kennt, der weiß, dass sie niemals aufgibt. Mit der Devise „Volle Attacke und Los Karachos“ startete die Goiserin im zweiten Durchgang voller Elan und es sollte sich bezahlt machen. Mit einer fulminanten Aufholjagd katapultierte sich der Rodelfloh vom achten Zwischenrang noch auf den sensationellen dritten Platz und holte somit Bronze im Einsitzerbewerb der Damen. Den Europameistertitel sicherte sich die Südtirolerin Evelin Lanthaler vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera.

Tina Unterberger war sichtlich erleichtert nach der Bronzemedaille: „Eine Medaille ist natürlich besser wie keine, ich habe mich gestern nach meinem Fehler ziemlich geärgert, was sich dann auch in der Platzierung niederschlug, aber ich habe gewusst ich kann es schaffen!“

Da das Hundertstel-Glück in dieser Saison nicht immer auf Unterbergers Seite war, war sie umso glücklicher, dass es nicht der undankbare vierte Platz wurde. „Mit meiner „Hundertstel-Fettn“ heuer, hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr geärgert, wenn ich heute nur Vierte geworden wäre, aber mein Plan „Los Karachos“ ist zum Glück voll aufgegangen.“

Im Teambewerb konnte der Rodelfloh nach Bronze im Einsitzer, sensationell Gold folgen lassen und somit mehr als zufrieden auf dieses spektakuläre Rennwochenende zurückblicken. Das Österreichische Team allen voran mit Tina Unterberger, Thomas Kammerlander und dem Doppelsitzer Rupert Brüggler und Tobias Angerer konnte sich knapp vor dem italienischen und russischen Team durchsetzen.

Somit wurde ihre beste EM-Platzierung (Platz 7. 2016 Passeiertal) egalisiert und die Edelmetallsammlung ist wieder um eine „Goldene“  und „Bronzene“ reicher.

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Weltcup-Finale in Umhausen. Am 16.-17.2. geht es in Umhausen zur nächsten großen Entscheidung – der Gesamtweltcup. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von der Russin Ekaterina Lavrentyeva hat sie nun 24 Punkte Vorsprung auf ihre Team- und Zimmerkollegin Michelle Diepold. Ein weiterer Hundertstel-Krimi ist also garantiert.

 

Ergebnisse Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:27:74
  2. Platz Greta Pinggera 2:28:05 (+0,31)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT (+2,62)
  4. Platz Sara Bachmann/GER (+3,04)
  5. Platz Daniela Mittermair/ITA 2:30:80 (+3,06)

 

Ergebnisliste Damen EM

Ergebnisliste Herren EM

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz Österreich (Thomas Kammerlander, Tina Unterberger, Rupert Brüggler/Tobias Angerer)
  2. Platz Italien (Alex Gruber, Evelin Lanthaler, Florian Clara/Patrick Pigneter)
  3. Platz Russland (Aleksandr Egorov, Daria Maleeva, Pavel Porshnev/Ivan Lazarev)

 

Siegerehrung Damen mit Tina Unterberger

Foto von: Breonix Foto + Design Chris Walch

So schnell wie möglich

Tina Unterberger bei der Europameisterschaft auf der Winterleiten

 

Die Saison neigt sich schön langsam dem Ende zu, doch vor dem großen Weltcup Finale in Umhausen (17.2-18.2), wartet für die Goiserin Tina Unterberger noch ein wahres Saison-Highlight – die Heim Europameisterschaft auf der Winterleiten in der Steiermark. Vom 09. Februar bis zum 11. Februar macht der Rodelfloh Jagd auf das Edelmetall und will ihre Medaillensammlung weiter ausbauen

Bei der letzten Europameisterschaft im Passeiertal 2016 konnte die Spitzenrodlerin mit dem Vizeeuropameistertitel im Teambewerb aufzeigen. In ihrer Paradedisziplin, dem Einsitzer der Damen, musste sie sich mit dem siebenten Platz zufriedenstellen. „Mein Ziel ist es einfach so schnell wie möglich zu fahren und mich in der internen Qualifikation für den Teambewerb zu qualifizieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn ich mein letztes Ergebnis im Einsitzer ausmerzen könnte, zu dem Winterleiten quasi die am nächsten gelegene Rodelbahn zu meiner Heimat Goisern ist.“, so Tina Unterberger zurückhaltend.

Die schärfsten Kontrahentinnen auf eine Medaille sind sicher die beiden Italienerinnen Evelin Lanthaler als amtierende Europameisterin und Greta Pinggera als Vize-Europameisterin, doch auch die russische Weltcup-Rückkehrerin Ekaterina Lavrentyeva kam in den letzten Rennen immer besser in Form. Auch im eigenen Rodellager ist für Konkurrenz gesorgt, die Steierin Michelle Diepold will bei ihrer Heim-Europameisterschaft natürlich über sich hinauswachsen und um die Spitzenplätze mitfahren. Spannung ist auf jeden Fall garantiert!

Spannend wird es für den Rodelfloh so oder so: „Die Bahn hat extrem viele Trainingsfahrten hinter sich und dementsprechend unruhig ist es derzeit auf der Ideallinie. Trotz der vielen Wellen, sind die Bedingungen beim Rennen für alle gleich und es gilt einfach so fehlerfrei wie möglich zu bleiben und trotzdem den Speed beizubehalten.“

 

Programm für die bevorstehende 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn in der Steiermark

Programm Rodel EM 2018

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch Breonix+Design

Beim Rodelfloh ist der Wurm drin!

Platz 5 für Tina Unterberger beim Weltcup in Deutschnnofen (ITA)

 

Der fünfte und somit vorletzte Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn in der Saison 2017/2018 wurde auf der Pföslriepbahn in Deutschnofen ausgetragen. An zwei Renntagen dem 27. und 28. Jänner 2018 fuhren Tina Unterberger, Greta Pingerra und Co. um die Podestplätze.

Leider wieder nicht für einen Stockerlplatz gereicht hat es für die Goiserin Tina Unterberger. Sie musste sich, wie schon letzte Woche, mit dem fünften Platz begnügen. Der Sieg ging an die Gesamtweltcupführende Greta Pinggera (ITA) vor der Teamkollegin Evelin Lanthaler (ITA) und Ekatarina Lavrentyeva (RUS).

Es scheint ein wenig der Wurm drinnen zu sein, nach verheißungsvollen Saison-Auftakt mit Platz zwei in Kühtai, hat die Oberösterreicherin mehrmals mit Fahrfehlern und dem Hundertstelpech zu kämpfen. So auch in der Höhle des Löwen in Deutschnofen. In der Zielkurve verlor der Rodelfloh den Lenkriemen und konnte somit eine bessere Platzierung abhaken. Der noch so kleinste Fehler kann auf der Pföslriepbahn sehr viel Zeit kosten. Mit einem Rückstand von +2,70 Sekunden wurde diese These leider bestätigt. „In der Zielkurve den Lenkriemen nicht zu erwischen ist eine richtig blöde Stelle für solche Aktionen, dennoch habe ich noch das Beste draus gemacht. Im Teambewerb hätte es schon gut gepasst, aber leider zwei Läufe zu spät.“ Im Teambewerb konnten sich Tina Unterberger, Thomas Kammerlander und das Doppelsitzer-Duo Rupert Brüggle und Tobias Angerer den starken zweiten Platz holen. Der Sieg in dieser Disziplin ging an das favorisierte Team aus Italien. Dritter wurde Russland.

Im Gesamtweltcup liegt Tina Unterberger nur mehr sieben Punkte vor der russischen Rückkehrerin Ekaterina Lavrentyeva. Es bleibt also extrem spannend wer sich am Ende der Saison die begehrten Weltcup-Kugeln holt. In Führung liegt weiterhin die Italienerin Evelin Lanthaler, 15 Punkte vor Greta Pinggera.

Nach einem durchwachsenen vorletzten Weltcup in Deutschnofen, liegt der Fokus ganz klar auf dem großen Highlight in dieser Saison. Die Europameisterschaft in Winterleiten geht vom 10. Februar bis 11. Februar 2018 über die Bühne. „Jetzt haben wir eine Woche Pause und dann sehen wir ja was die Winterleiten bringt.“

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Greta Pinggera (ITA) 1:51:31
  2. Platz Evelin Lanthaler (ITA) 1:51:77 (+0,42)
  3. Platz Ekaterina Lavrentyeva (RUS) 1:52:02 (+0,67)
  4. Platz Alexandra Pfattner (ITA) 1:53:03 (+1,68)
  5. Platz Tina Unterberger (AUT) 1:54:05 (+2,70)

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz Italien (Alex Gruber, Greta Pinggera, Florian Clara/Patrick Pigneter)
  2. Platz Österreich (Thomas Kammerlander, Tina Unterberger, Rupert Brüggler/Tobias Angerer)
  3. Platz Russland (Gregori Bukin, Ekaterina Lavrentyeva, Pavel Porshnev/Ivan Lazarev)

 

Fotos von: Breonix+Design Chris Walch

Tina Unterberger beim Weltcup in Mariazell auf Platz 5!

St. Sebastian/Mariazell. Nach zwei Renn-Wochenenden in Südtirol (Latzfons und Moos i. Passeiertal) machte der GRM Group Weltcup wieder Halt in Österreich. St. Sebastian bei Mariazell war der große Schauplatz, bei dem vom 19.1. – 21.1. die besten Naturbahnrodler um die Stockerl-Plätze fuhren.

Wieder nicht vom Glück verfolgt war allerdings Tina Unterberger. Mit einem unnötigen Fahrfehler im oberen Streckenabschnitt in Lauf zwei verpasste der Rodelfloh den Sprung auf das Podest und reihte sich auf dem fünften Platz ein. Der Sieg ging wie schon in der Vorwoche an die Südtirolerin Evelin Lanthaler vor der Teamkollegin Greta Pinggera. Das Podest komplettierte die junge Steirerin Michelle Dipeold, mit ihrem ersten Podestplatz.

Wie auch schon beim Naturbahn-Weltcup in Moos im Passeiertal verschaffte sich die Spitzenrodlerin, mit Platz 3. nach dem ersten Durchgang, eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf. Diese
konnte die Oberösterreicherin leider nicht wie gewollt ausnutzen und verlor gleich am Anfang zu viel Zeit um der Führenden Evelin Lanthaler gefährlich zu kommen. „Es ist heute leider nicht nach Plan
gelaufen. Es war eine durchwachsene Fahrt, mit einem wirklich unnötigen Fehler im oberen Streckenabschnitt. Daraufhin bin ich wahrscheinlich ein bisschen mit gezogener Handbremse gefahren.“, so Unterberger ein wenig verärgert.
Der Ärger war dennoch relativ schnell verflogen, denn ihre Zimmerkollegin Michelle Diepold zeigte mit ihrem allerersten Podestplatz in ihrer noch jungen Karriere auf. „Das Rennen wird abgehakt und jetzt heißt es mit meiner Zimmerkollegin über ihren ersten Stockerlplatz mitfreuen!“ so sympathische Rodelfloh über das Ergebnis von Michelle Diepold.

In der Gesamtwertung liegt Unterberger nach dem heutigen fünften Platz weiterhin auf dem dritten Rang hinter den beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler (1. Platz) und Greta Pinggera
(2. Platz). Dieses Wochenende war nur ein kurzer Abstecher für die Bad Goiserin zurück nach Österreich, denn bereits nächstes Wochenende vom 26.1. – 28.1. findet der 5. GRM Group Weltcup wieder in Südtirol in Deutschnofen statt und dort will sie endlich wieder zurück auf das Podest.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 1:23:57
  2. Platz Greta Pinggera (ITA) 2:24:13 (+0,56)
  3. Platz Michelle Diepold (AUT) 2:25:47 (+1,90)
  4. Platz Ekatarina Lavrentyeva (RUS) 2:25:60 (+2,03)
  5. Platz Tina Unterberger (AUT) 2:25:71 (+2,14)

Ergebnisliste Damen
Ergebnisliste Herren

 

Tina Unterberger wieder im Hundertstel Pech!

0,08 Hundertstel fehlten auf das Podest

 

Moos i. Passeiertal/Südtirol. Am 13.1. und 14.1. standen für die Naturbahnrodler der dritte Weltcup in Moos im Passeiertal statt. Ursprünglich hätten die Rennen in der russischen Millionenmetropole Moskau ausgetragen werden sollen, aufgrund witterungstechnischer Gründen war an ein Rennen allerdings nicht zu denken.

Das Hundertstelglück ist heuer leider nicht auf der Seite von Tina Unterberger. Wie schon beim Weltcup-Auftakt in Kühtai, wo sie um 0,02 Hundertstel den Sieg verpasste, fehlten der Bad Goiserin heute wieder nur 0,08 Hundertstel auf einen Podest-Platz. Der Sieg auf der Bergkristallbahn ging an die Lokalmatadorin Evelin Lanthaler vor der Russin Ekaterina Lavrentyeva und der Südtirolerin Greta Pinggera. Mit zwei Laufbestzeiten war Lanthaler bei ihrem Heimrennen nicht zu schlagen.

Gänzlich unzufrieden war der Rodelfloh jedoch nicht: „Das Hundertstel-Glück ist nicht auf  unserer Seite heuer, aber 0,08 Hundertstel auf dieser Bahn ist für mich als Leichtgewicht schon nicht schlecht.“ so die Rodlerin. Nach dem ersten Durchgang lag die Oberösterreicherin noch auf Platz drei und somit auf einem Podestplatz, doch im zweiten Lauf verlor sie vor allem der Start zu viel Zeit und so war auch die Chance auf einen Stockerlplatz schnell weg. Wie die Bad Goiserin auch selber anmerkte: „Primär habe ich echt viel am Start schon verloren, da bin ich fast ein bisschen verschwunden in dem Startbock“ schmunzelte und ärgerte sich Unterberger zugleich.

Viel Zeit zum Überlegen bleibt der Sportlerin allerdings ohnehin nicht, bereits nächste Woche geht es wieder zurück nach Österreich, wo der vierte Weltcup in Mariazell stattfindet. Auch hier wurde kurzfristig der Weltcupkalender umdisponiert. Statt Kindberg, steht nun vom 19.1.-20.1 Mariazell am Weltcup-Plan. Dort werden die Karten wieder neu gemischt und der Rodelfloh will natürlich gleich beim Heimrennen zurückschlagen. „Jetzt heißt es fleißig weitertüfteln und probieren und die nächste Chance habe ich bereits in Mariazell“.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 1:51:59
  2. Platz Ekaterina Lavrentyeva (RUS) 1:52:60 (+1,01)
  3. Platz Greta Pinggera/ITA 1:52:91 (+1,32)
  4. Platz Tina Unterberger 1:52:99 (+1,40)
  5. Platz Alexandra Pfattner/ITA 1:53:85 (+2,26)

Endergebnisliste 2 Wertungslauf Damen

 

Foto von: ÖRV/Neurauter