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Favoritensiege bei Staatsmeisterschaften

Naturbahnrodler beendeten ihre Saison in Umhausen

 

Die Grantau-Bahn in Umhausen war am Wochenende zum Saisonabschluss Schauplatz der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahnen. Und dabei setzten sich die Favoriten erwartungsgemäß durch.
Den Titel bei den Herren holte sich einmal mehr Lokalmatador und Gesamtweltcupsieger Thomas Kammerlander. Bei den Damen blieb Österreichs Nummer eins Tina Unterberger völlig ungefährdet erfolgreich. Im Doppel setzten sich die bereits weltcuperfahrenen Fabian und Simon Achenrainer durch.

Österreichische Staatsmeisterschaft Naturbahnrodeln, Umhausen:
Herren:
1. Kammerlander (T) 2:30.47
2. Glatzl (T) +2,06
3. Scheikl (St) +2,34
4. F. Achenrainer (T) +4,27
5. Markt (T) +4,36

Damen:
1. Unterberger (OÖ) 2:35.37
2. Markt (T) +2,49
3. Ruetz (T) +6,38
4. Eberhofer (T) +11,83.
5. Miller (T) +24,37

Doppel:
1. Achenrainer/Achenrainer (T) +2,43.77
2. Regenbsurger/Holzknecht (T) +2,05
3. Pichler/Pichler (St) +2,81
4. Knauder/Maier (St) +4,55

Siegerbild der Damen (v.l.n.r.): Vanessa Markt (2.), Tina Unterberger (1.) und Riccarda Ruetz (3.)
Foto von : ÖRV

Auch noch Silber für Rodelfloh

Österreich wurde bei der Mini-EM der Naturbahnrodler zweiter im Teambewerb

 

Die skandalträchtige Europameisterschaft der Naturbahnrodler in Moskau wurde gestern mit dem Teambewerb abgeschlossen. Dabei holte Rodelfloh Tina Unterberger nach ihrer Bronzemedaille im Einzel gemeinsam mit Michael Scheikl und Fabian Achenrainer noch Silber. Im Doppelbewerb bliebt Österreich ohne Medaille.

Naturbahnrodel-EM Moskau, Teambewerb:
1. Italien (Lanthaler/Pigneter/Gruber) 0:37.91
2. Österreich (Unterberger/Scheikl/Achenrainer) 0:38.17
3. Russland (Lavrenteva/Egorov/Martyanov) 0:38.60

Rodelfloh holt EM-Bronze

Nach „Sprintbewerb“ in Moskau gab’s riesige Debatten im Naturbahnrodellager

 

Keine Frage: Tina Unterberger stand aufgrund ihrer im Weltcup gezeigten Leistungen am Freitag als Dritte verdient am Stockerl der Naturbahnrodel-WM in Moskau. Doch auch sie gab nach dem Bewerb unumwunden zu: „Das Rennen hat einen schalen Beigeschmack.“

Was war passiert? Das Wetter hatte der Bahn in der russischen Metropole arg zugesetzt. Die Entscheidung fiel deshalb in nur einem Durchgang, der noch dazu nur rund zwölf Sekunden lang war. Unterberger: „Patrick Pigneter und ich haben die Verantwortlichen als Athletensprecher vor dem Rennen darauf aufmerksam gemacht, dass eigentlich nicht gefahren werden sollte. Jetzt ist es so, wie es ist. So richtige Freude kommt bei mir über diese Bronzemedaille aber nicht auf. Als Sportler wollen wir unser Können in regulären Bewerben zeigen. Da viele Zuschauer da waren, wurde von der FIL halt versucht, irgendeinen Bewerb zu präsentieren, was ich auch irgendwie verstehe.“

Naturbahnrodel-EM, Moskau:

Herren:
1. Scheikl (AUT) 0:11.11
2. Egorov (RUS) +0,02
3. Gruber (ITA) +0,03
4. Martianov (RUS) und Achenrainer (AUT) +0,04
6. Schopf (AUT) +0,05

9. Kammerlander (AUT) +0,11
10. Markt (AUT) +0,14.

Damen:
1. Lanthaler (ITA) 0:11.38
2. Lavrenteva (RUS) +0,03
3. Unterberger (AUT) +0,04
4. Pinggera (ITA) +0,24
5. Mittermair (ITA) +0,33
6. Diepold (AUT) +0,38
7. Ruetz (AUT) +0,43

10. Markt (AUT) +0,47

 

Fotos von: Miriam Jennewein

Hop oder top für den Rodelfloh

Tina Unterberger will in Moskau Wiedergutmachung für Umhausen

 

Beim Weltcupfinale in Umhausen fiel sie durch einem Fehler im Finallauf noch vom Stockerl der Tageswertung. Das will Tina Unterberger nicht lange auf sich sitzen lassen! Bei der Europameisterschaft am Samstag und Sonntag in Moskau will sie Wiedergutmachung betreiben. Im Wissen, dass das nicht einfach wird.

„Zunächst einmal bin ich gespannt, wie die Bahn aussehen wird. Zuletzt waren Gerüchte im Umlauf, dass diese noch einmal verkürzt wurde. Die technisch anspruchsvollen Kurven würden mir an sich gut liegen. Aber in Moskau sind auch immer wieder extrem viele Schläge drinnen. Und das Material ist so wichtig wie kaum auf einer anderen Strecke“, weiß der Rodelfloh.

Zielsetzung? „Einfach alles raushauen! Bremsen braucht man in Moskau eh nirgends. Bisher waren die Rennen dort für mich immer ein Auf und Ab. Entweder ich stand am Stockerl, oder ich lag weiter daneben.“

Naturbahnrodel-EM, Moskau:

Samstag, 22. Februar:
13:00 – 1. Lauf Doppel
13:30 – 1. Lauf Damen
14:00 – Finallauf Doppel
14:45 – 1. Lauf Herren

Sonntag, 23. Februar:
12:00 – Finallauf Damen
13:00 – Finallauf Herren
15:00 – Teambewerb

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennewein

Stockerl verpasst

Tina Unterberger musste sich in Umhausen mit Rang vier begnügen, wird aber Dritte in der Gesamtwertung

 

Tina Unterberger verpasste am Samstag beim Weltcup-Finale in Umhausen durch einen Fehler im unteren Bereich den Sprung aufs Podest, musste Alt-Meisterin Ekaterina Lavrenteva aus Russland noch vorbei lassen und sich mit Rang vier begnügen. „Fünf Minuten brauch’ ich jetzt“, giftete sie nach dem Rennen. Trösten konnte sich der Rodelfloh freilich damit, dass sie in der Gesamtwertung hinter den Südtirolern Evelin Lanthaler und Greta Pinggera den starken dritten Rang erreichte.

Ergebnis Damen:
1. Lanthaler (ITA) 2:29.15
2. Pinggera (ITA) +1,22
3. Lavrenteva (RUS) +1,26
4. Unterberger (AUT) +1,81
5. Mittermair (ITA) +1,97
6. Diepold (AUT) +2,55

9. Markt (AUT) +5,97

Gesamtwertung:
1. Lanthaler (ITA) 685 Punkte
2. Pinggera (ITA) 555 Punkte
3. Unterberger (AUT) 525 Punkte
4. Diepold (AUT) 410 Punkte
5. Lavrenteva (RUS) 405 Punkte

Ergebnis Teambewerb:
1. Österreich (Unterberger/Kammerlander)
2. Italien (Lanthaler/Pigneter)
3. Russland (Lavrenteva/Egorov)

Rodelfloh ließ Muskeln spielen

Nach Rang zwei in Laas will Tina Unterberger auch im Gesamtweltcup nach vorne

 

Evelin Lanthaler sicherte sich mit ihrem Erfolg in Laas am Sonntag bereits vorzeitig den Gesamtweltcupsieg in der laufenden Saison der Naturbahnrodler. Um Rang zwei wird’s am kommenden Wochenende in Umhausen aber extrem spannend. Tina Unterberger, in Laas Zweite hinter Lanthaler, liegt nämlich nur noch fünf Zähler hinter Greta Pinggera, die sich auf ihrer Heimbahn mit Rang drei begnügen musste.

„Das war mehr als ich erwarten durfte. An Laas hatte ich ja auch nicht gerade die besten Erinnerung, hatte ich mir dort doch schon einmal die Nase gebrochen, nachdem ich ungewollt die Bande geküsst hatte. Die Bahn wurde inzwischen zwar umgebaut, aber die elendslange Gerade wird immer bleiben. Hier Zweite zu werden, ist ein richtiger Hit“, freute sich der Rodelfloh.

Naturbahnrodeln Weltcup Laas:
Damen:
1. Lanthaler (ITA) 2:07.68
2. Unterberger (AUT) +1,19
3. Pinggera (ITA) +1,33,
4. Lavrenteva (RUS) +2,58
5. Diepold (AUT) +3,10

8. Ruetz (AUT) +6,40.

Gesamtstand:
1. Lanthaler (ITA) 585 Punkte (damit Weltcupsiegerin)
2. Pinggera (ITA) 470 Punkte
3. Unterberger (AUT) 465 Punkte
4. Diepold (AUT) 360 Punkte
5. Lavrenteva (RUS) 335 Punkte

Herren:
1. Scheikl (AUT) 2:06.45
2. Kammerlander (AUT) & Pigneter (ITA) +0,25
4. Gruber (ITA) +0,37
5. Bukin (RUS) +1,20

8. Schopf (AUT) +2,02

11. Markt (AUT) +4,12

Gesamtstand:
1. Kammerlander (AUT) 500 Punkte
2. Pigneter (ITA) 480 Punkte
3. Scheikl (AUT) 470 Punkte
4. Gruber (ITA) 450 Punkte

Fotos von: Miriam Jennewein

Geschafft – Am Podest auf ItalienerInnenbahn!

Tina Unterberger strahlte nach Platz drei beim Naturbahnrodel-Weltcup in Deutschnofen

 

Es wollte in den vergangenen Jahren nie gelingen. Immer wieder scheiterte Naturbahnrodlerin Tina Unterberger daran, in Deutschnofen aufs Podest zu Rodeln. Es schien auf der Paradebahn der Südtirolerinnen wie verhext zu sein.

Am Samstag wurde der Bann vom „Rodelfloh“ aber gebrochen. Hinter Evelin Lanthaler und Greta Pinggera flitzte Unterberger auf den dritten Rang. Nach dem ersten Lauf war sie noch fünf Hundertstel hinter der russischen „Grande Dame“ Ekaterina Lavrenteva gelegen, die voll riskiert hatte. „Ich hab da vielleicht etwas zu viel gebremst, wusste dann aber, dass ich im zweiten Lauf Vollgas geben muss. Dass es sich noch fürs Stockerl ausgegangen ist, macht mich mega happy“, strahlte Unterberger nach dem Rennen mit der Sonne um die Wette.

Im Gesamtweltcup liegt die Oberösterreicherin nach fünf Bewerben auf Rang drei. Auf die Zweitplatzierte Pinggera fehlen nur 20 Punkte.

Naturbahnrodel-Weltcup, Deutschnofen, Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:49,94
2. Pinggera (Ita) +0,42
3. Unterberger (Ö) 0,97
4. Lavrenteva (Rus) +1,17
5. Diepold (Ö) +1,67.

Siegertrio in Deutschnofen: 2. Greta Pinggera, 1. Evelin Lanthaler und 3. Tina Unterberger  (v.l.n.r)

Foto von: Miriam Jennewein

Rodelfloh wieder am Podest

Nach Halbzeitführung landete Tina Unterberger in Vatra Dornei auf Rang drei

 

„Vier Zehntel vor Evelin Lanthaler nach dem ersten Durchgang – das war schon historisch“, freute sich Tina Unterberger am Sonntag diebisch über ihre Halbzeitführung im rumänischen Vatra Dornei. Am Ende musste sie sich zwar Greta Pinggera und eben Lanthaler noch geschlagen geben, mit Rang drei konnte sie aber gut leben.

„Natürlich wär‘ mir ein anderer Ausgang lieber gewesen. Aber mit einem Podestplatz muss man schon zufrieden sein. Leider war mein zweiter Lauf suboptimal, da hab’ ich einfach zu viele Fehler gemacht. Umso glücklicher war ich, dass sich noch ein Top-Drei-Platz ausgegangen ist“, sagte der Rodelfloh.

Am kommenden Wochenende geht’s auf die Italiener-Bahn in Deutschnofen: „Da war ich noch nie am Stockerl, hab’ also noch eine Rechnung offen.“

Naturbahnrodel-Weltcup, Vatra Dornei, Herren:
1. Gruber (ITA) 1:40.40
2. Pigneter (ITA) +0,07
3. Scheikl (AUT) +0,10
4. Kammerlander (AUT) +0,59
5. Clara (ITA) +1,49
6. Schopf (AUT) +1,71

9. Achenrainer (AUT) +3,15

Gesamtstand nach vier Bewerben:
1. Gruber (ITA) 320 Punkte
2. Kammerlander und Scheikl (AUT) 315 Punkte
4. Pigneter (ITA) 310 Punkte

Naturbahnrodel-Weltcup, Vatra Dornei, Damen:
1. Pinggera (ITA) 1:44.52
2. Lanthaler (ITA) +0,04
3. Unterberger (AUT) +0,39
4. Diepold (AUT) +1,01
5. Lavrenteva (RUS) +1,74

Gesamtstand nach vier Bewerben:
1. Lanthaler (ITA) 385 Punkte
2. Pinggera (ITA) 315 Punkte
3. Unterberger (AUT) 310 Punkte
4. Diepold (AUT) 250 Punkte

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein

Rodelfloh war wieder ganz groß

Tina Unterberger flitzte beim Verfolgerrennen im Passeiertal auf Rang zwei – Auch Diepold im Finale

 

Die Favoritinnen hatten beim Verfolgerrennen der Naturbahnrodlerinnen im Passeiertal erwartungsgemäß die Nase vorne. Tina Unterberger (Oberösterreich) und Michelle Diepold (Steiermark) sowie die beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera zogen in die Finalläufe ein.

Dort setzte sich dann Lanthaler auf ihrer Heimbahn erwartungsgemäß durch. Gleich dahinter platzierte sich aber Rodelfloh Unterberger, die nach dem Rennen über das ganze Gesicht strahlte: „Wir haben heute ziemlich viel am Material rum probiert. Das hat sich dann gleich gut angefühlt. In Moos zweimal am Podest ist der Hammer, denn eigentlich liegt mir diese Strecke überhaupt nicht.“

Diepold landete am Ende auf Rang vier und war ebenfalls voll happy: „Ich war in den Vorläufen vor allem vor dem Duell gegen Ekaterina Lavrenteva sehr nervös, konnte das dann aber zu meiner eigenen Überraschung doch klar für mich entscheiden. Danach war ich relaxed, da ich wusste, dass ich unter den Top-Vier bin.“

Naturbahnrodel-Weltcup, Passeiertal (ITA):

  1. LANTHALER Evelin (ITA)
  2. UNTERBERGER Tina (AUT)
  3. PINGGERA Greta (ITA)
  4. DIEPOLD Michelle (AUT)
  5. MITTERMAIR Daniela (ITA)
  6. LAVRENTEVA Ekaterina (RUS)

Verfolger Damen – Passeier (ITA) 12.01.2020

Rodelfloh raste auf Platz zwei

Tina Unterberger musste sich beim Naturbahnrodel-Weltcup im Passeiertal nur Evelyn Lanthaler geschlagen geben

 

Zweites Weltcuprennen, zweiter Stockerlplatz! Viel besser hätte die Saison für „Rodelfloh“ Tina Unterberger nicht starten können. Beim Weltcuprennen im Passeiertal war sie so richtig gut in Schuss und musste sich nur Hausherren Evelyn Lanthaler geschlagen geben.

„Im zweiten Lauf hab’ ich auf sie nur 15 Hundertstel verloren. Das war schon ein überragender Lauf. Besonders freut es mich, dass meine Teamkollegin und Zimmergenossin Michelle Diepold als Dritte auch am Stockerl steht. Das muss ja schon eine Ewigkeit her sein, dass das zwei Österreicherinnen gelungen ist.“, war Unterberger happy.

Im Gesamtweltcup liegt sie nun auf Rang zwei. Und am Sonntag will sie beim Verfolgerrennen weitere wertvolle Punkte einfahren.

Ergebnisse Damen
Ergebnisse Verfolgungsrennen Damen

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein