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Rodelfloh holt erneut Weltcupstockerl!

Unterberger revangiert sich für Weltmeisterschaft

 

Winterleiten/Steiermark. Beim vierten GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf der Naturbahn im heimischen Winterleiten übt das österreichische Nationalteam Revange für die verpatzte Weltmeisterschaft. Der Steirer Michael Scheikl fährt Bestzeit im ersten Lauf und lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Er gewinnt vor dem regierenden Weltmeister Patrick Pigneter (ITA). Bei den Damen feiert die neue Weltmeisterin Evelin Lanthaler (ITA) ihren dritten Weltcupsieg vor der Weltcupleaderin Ekaterina Lavrentyeva (RUS).

Wieder in den Stockerlplätzen zurück meldet sich die Goiserin Tina Unterberger, die wie beim Weltcupauftakt Dritte wird. „Im Training war ich gar nur 8. Aber Batkowski Robert, der für mein Material zuständig ist, hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen und noch etwas aus der Trickkiste gezaubert. Es tut gut ein Stockerl einzufahren – ist wie Balsam auf der Seele nach der verpatzten WM vorige Woche, aber eben eine Woche zu spät“, resümierte Unterberger die bei der Weltmeisterschaft in Mariazell als beste Österreicherin Fünfte wurde.

Die ASKÖ Gmunden Athletin schreibt noch zwei Prüfungen ehe sie am Mittwoch in der früh die Reise ins rumänische Vatra Dornei antritt um dort den 5. GRM Group Weltcup zu bestreiten. Derzeit liegt die sympathische Sportstudentin im Gesamtweltcup auf Platz vier, 15 Zähler hinter der Dritten Greta Pinggera aus Italien.

 

Tendenz steigend für Naturbahnrodlerin

Heimweltmeisterschaft kommendes Wochenende in Mariazell/Stmk

Deutschenofen/Italien. Mit der dritten Station des diesjährigen GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn läuten die Halbzeitglocken im aktuellen Rennkalender. Auch das sonst so schneesichere Deutschenofen war vor dem warmen Wetter der letzten Tage nicht gefeit und die Veranstalter hatten mit bis zu +14 °C zu kämpfen. Bei den Damen gewinnt zum dritten Mal in dieser Saison die Russin Ekaterina Lavrentjeva und holt sich ihren 52. Weltcupsieg. Sie verweist wie bereits in Laas vor einer Woche die Italienerinnen Evelin Lanthaler, Sara Bachmann und Greta Pinggera auf die Plätze. Der fünfte Rang geht an die Goiserin Tina Unterberger, die mit Material. „Wir haben eine neue Schienenabstimmung im ersten Wertungslauf ausprobiert, welche für mich nicht funktioniert hat. Das Update für den zweiten Heat hat eine halbe Sekunde gebracht, damit war ich auch wieder in Schlagdistanz.“, analysiert die ASKÖ Gmunden Athletin. Lavrentjeva führt im Gesamtweltcup mit der maximalen Punktzahl von 300, Unterberger rangiert derzeit auf Platz 4 mit 175 Zählern.

Bereits am Mittwoch erfolgt die Anreise zum heurigen Saisonhighlight, der Heimweltmeisterschaft im Mariazellerland. Zuvor muss Unterberger aber noch eine Prüfung an der Fachhochschule Wiener Neustadt absolvieren. „Der Jänner ist sehr prüfungsintensiv bei uns auf der FH, da bleibt bei dem dichtgedrängten Rennkalender leider wirklich wenig Zeit zum Lernen über.“, so die Sportstudentin. Auch St. Sebastian hatte in den letzten Tagen mit den Wetterkapriolen stark zu kämpfen, die Eisbahn wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die FIL und auch das OK von Mariazell geben allerdings für die WM grünes Licht und ab Donnerstag beginnt der Kampf um die heißbegehrten Medaillen.

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Unterberger

Foto von: w+k photo

Blaue Flecken und Platz 6 für Naturbahnrodlerin

Laas/Italien. Patrick Pigneter (ITA) und Ekatharina Lavrentyeva (RUS) sind die Gewinner beim zweiten GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn im italienischen Laas. Damit verteidigen die beiden ihre Gesamtweltcupführung und sind jeweils nach zwei Saisonrennen ungeschlagen.

Föhn und die warmen Temperaturen stellten die Veranstalter des zweiten Saisonweltcups auf Naturbahn vor große Herausforderungen. Nachdem am Samstag die Bahn geschont und kein einziger Wertungslauf absolviert wurde, entschied die Jury am Sonntagmorgen jeweils bei den Herren, Damen und Doppelsitzer nur einen Wertungslauf für den Weltcup auszutragen.

Damit fiel die Entscheidung nach nur einem, anstatt klassisch zwei Wertungsläufen. Bei den Damen siegte Ekatharina Lavrentyeva vor den beiden Italienerinnen Evelin Lanthaler und Sara Bachmann. Die Goiserin Tina Unterberger, die im Training noch auf Platz drei und vier gelegen ist, touchierte in ihrem Wertungslauf zweimal die Holzbande und rettete den 6. Platz ins Ziel. „Bis zur Zwischenzeit war ich noch auf Stockerlkurs, die letzte Bande vor der langen Geraden hat mir dann zusätzlich 1,2 Sekunden aufgebrummt! Ironisch wenn man bedenkt, dass ich mir an dieser Holzwand vor einigen Jahren die Nase gebrochen habe. Wir scheinen wohl nicht die besten Freunde zu sein.“, analysiert die ASKÖ Gmunden Sportlerin. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, steht doch kommendes Wochenende bereits der 3. GRM Weltcup in Deutschenofen/Italien ins Haus.

Unterberger

Foto von: w+k photo

Mit Fehlstart in neue Rodelsaison

Unterberger bei Weltcupauftakt Dritte!


Kühtai/Tirol.
Packende Duelle prägten am Wochenende den Auftakt des Naturbahnrodelweltcups in Kühtai, der als Parallel-Rennen ausgetragen wurde. Während sich bei Damen, Herren und im Doppelbewerb die Favoriten über Siege freuen durften, verlief der Bewerb für die heimischen Rodler nicht ganz nach Wunsch.

Tina Unterberger aus Bad Goisern war als eine der Sieganwärterin im Damen-Bewerb gehandelt worden, nachdem sie die Qualifikation für sich entscheiden und die Abogewinnerin Ekaterina Lavrentjeva/RUS erstmals hinter sich lassen konnte. Im Viertelfinale trat Unterberger in einem rein österreichischen Duell gegen Götschl Christina/STMK an, welches die ASKÖ Gmunden Sportlerin klar für sich entscheiden konnte.

Im Halbfinale unterlief Unterberger ein Fehlstart gegen die Italienerin Pinggera Greta und verpatzte so ihren Einzug ins große Finale. Im Kampf um Platz 3 hatte Tina in beiden Läufen die Nase vorne und verwies Lanthaler Evelin/ITA auf Rang 4. „Es schmerzt schon ein bisserl, dass ich den Einzug ins große Finale nicht geschafft habe. Aber es war mein Fehler und das muss ich beim nächsten Mal einfach besser machen. Ansonsten ist ein Weltcupstockerl eine sensationelle Sache für mich, auch wenn die Chance auf mehr heute definitiv gelebt hätte“, so die Goiserin, die im letzten Parallelweltcup auf der Seiseralm zweite wurde. Unsere Naturbahnrodler müssen nun eine kurze Verschnaufpause einlegen, da der kommende Weltcup Wetter bedingt auf Jänner verschoben wurde.

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Im direkten Duell Götschl (li) gegen Unterberger (re)

Foto von: w+k photo

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Naturbahnrodler in der Sandkiste

Klagenfurt (OTS/BMLVS) – Am Rande des Beachvolleyball-Grand Slams in Klagenfurt veranstaltet das Sportministerium bereits zum sechsten Mal die TEAM ROT-WEISS-ROT-Aktionstage. Über 50 der besten österreichischen Spitzenathletinnen und Spitzenathleten aus 25 verschiedenen Sportarten nehmen auch heuer an dieser etablierten Veranstaltung teil. Wie schon bei vorangegangenen Meetings steht der Service- und Workshopcharakter im Vordergrund. Fachkundige Referenten, u. a. der deutsche Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink, liefern In den verschiedensten Bereichen fundierte Hintergrundinformationen bezüglich Umgang mit Medien, Infos zum „Projekt Rio“ sowie zum Thema Sport und Psyche. Höhepunkte dieser Aktionstage stellten u. a. auch ein Talk mit Sportminister Gerald Klug während einer gemeinsamen Schifffahrt am Wörthersee und ein Beachvolleyball-Turnier dar.

Eine Vielzahl von Europameister-, Weltmeister- und anderer hochkarätiger TitelträgerInnen sind auch heuer in Klagenfurt versammelt. SeminarteilnehmerInnen sind unter anderem Paralympics-Sieger Günther Matzinger, Beachvolleyballer Doppler/Horst, Rodelfloh Tina Unterberger, Snowboard-Ass Marion Kreiner, das neue Beachvolleyball-Duo Stephanie Schwaiger und Lisa Chukwuma u. v. m.

Volleyball
Team Rot-Weiss-Rot

Foto von: Martin M. Polt