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Mission Titelverteidigung erfolgreich!

Tina Unterberger und Michael Scheikl holen Gold im Doppelsitzer bei der Rollenrodel Weltmeisterschaft!

 

Grindelwald/Schweiz. Für die beiden österreichischen Rodelstars, Tina Unterberger und Michael Scheikl, war die lange Anreise in die Schweiz jeden Cent bzw. Meter wert. Die beiden Routiniers setzten sich gegenüber ihrer starken Konkurrenz klar durch und holten sich schlussendlich den verdienten Weltmeistertitel im Rollenrodel-Doppelsitzer vor den österreichischen Teamkollegen Bernd Neurauter und Maximilian Pichler und dem einheimischen Schweizer Doppel Steffen Albert und Stiehl Jessica.

Der Grundstein für den erneuten Weltmeistertitel legten Unterberger/Scheikl bereits im ersten Lauf. Mit einem knappen Vorsprung aus dem ersten Lauf fuhr es sich dann sichtlich leichter und das Spitzen-Duo konnte im zweiten Durchgang nochmals eine Schippe drauflegen, um den Weltmeistertitel sicher nach Bad Goisern (Tina Unterberger) bzw. Kindberg (Michael Scheikl) zu bringen. Die Freude nach dem WM-Doppelsitzer-Gold war natürlich rießig: „Es ist einfach ein Wahnsinn, natürlich spekuliert man als amtierende Weltmeister mit dem erneuten Titel, dass es jedoch wirklich geklappt hat zeigt uns, dass der Erfolgshunger noch lange nicht gestillt ist und die Motivation noch wie am ersten Tag vorhanden ist. Es war kein einfaches Rennen für uns, doch wir haben gewusst, dass wir 110 % geben müssen, um zu gewinnen.“, so die strahlenden Weltmeister direkt nach dem Rennen.

Bei den Herren bleibt alles beim Alten. Titelverteidiger Christian Schopf sichert sich erneut in souveräner Manier den Weltmeistertitel vor Scheikl und Neurauter. Bis zuletzt Medaillenchancen hatte auch unser stark fahrender Thomas Sölkner (ASVÖ Rosenau). Dieser patzte allerdings – ähnlich wie Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) – im zweiten Wertungslauf und musste sich dann, wie schon vor zwei Jahren in Gmunden mit dem 5. Platz begnügen. Unterberger holte in der Damenwertung die Blecherne (4. Platz), Rettenbacher Gerald (ASVÖ Rosenau) wird 22.

Ebenso erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Nachwuchslager zu berichten. Mit Michelle Schnepfleitner (ASVÖ Rosenau) geht eine weitere Goldene ins oberösterreichische Lager. Sie gewinnt den Raiffeisencup souverän vor der Tirolerin Ruetz und der Steirerin Götschl. Mit einem Fabelvorsprung in den dritten Entscheidungslauf startete unser Youngster Lukas Sölkner (ASVÖ Rosenau). Dieser wollte nochmals seine Klasse unterstreichen, riskiert dabei zuviel und bekam sofort von der technisch anspruchsvollen Streckenführung die Rechnung präsentiert. Er musste die Führung abgeben und sich mit der Silbernen zufrieden geben.

Unsere Athleten verteilen sich nun wieder in ihre Spezialsparten. Für die Naturbahnrodler geht es bereits kommendes Wochenende mit dem obligatorischen Leistungstest in Innsbruck weiter, und dann heißt es warten auf Frau Holles Einsatz!

Wir wünschen allen eine unfallfreie und erfolgreiche Saison 2017/2018!

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ISSU Rollenrodel WM in Grindelwald

Tina Unterberger und Michael Scheikl auf dem Weg zur Titelverteidigung

 

Die Rollenrodel Saison findet heuer seinen gebührenden Abschluss bei der ISSU Rollenrodel Weltmeisterschaft in Grindelwald. An zwei Renntagen, vom 14. – 15. Oktober 2017 misst sich die Elite des Rollen-Rodelsports in den Schweizer Bergen.

Mittendrin statt nur dabei sind auch zwei ganz große österreichische Medaillenhoffnungen: „Rodelfloh“ Tina Unterberger und „Mr. Rollenrodel“ Michael Scheikl.

Als amtierende Weltmeister im Doppelsitzer hängen die Trauben natürlich besonders hoch und beide Athleten werden schon vor dem ersten Renntag in die Favoritenrolle gerückt. Eine Rolle die man sich hart erarbeiten muss, die beide aber gerne annehmen, denn das klare Ziel im Doppelsitzer lautet: „Titelverteidigung“. Wie bereits gezeigte Leistungen bestätigen, ist dieses hochgesteckte Ziel absolut im Bereich des Möglichen und die beiden routinierten Rodler sind bestens gerüstet für einen spannenden und hoffentlich erfolgreichen Wettkampf.

Im Einsitzerbewerb der Herren ruhen die Edelmetall-Hoffnungen auf den 28-Jährigen Kindberger Michael Scheikl. Der Routinier ist bereit für den ganz großen Coup, schließlich fehlt ihm nur noch der Weltmeistertitel im Einsitzer um seine Titelsammlung im Rollenrodeln zu vervollständigen. Um am Ende als lachender Sieger vom Podest zu stehen benötigt es aber drei ganz starke Läufe, denn die Konkurrenz schläft nicht. Dass eine Weltmeisterschaft eigene Gesetze hat weiß auch Scheikl selbst: „Bei einer WM kann immer alles passieren, du musst auf den Punkt genau deine beste Leistung abrufen und im Kopf voll da sein, um den Titel holen zu können. Ich bin körperlich voll fit und es ist an der Zeit auch die Einsitzer Gold-Medaille in den Händen zu halten.“

Im Einsitzerbewerb der Damen geht Tina Unterberger vom ASVÖ Gmunden an den Start. Für die Athletin des österreichischen Rodelverbandes geht es bei diesem Wettkampf aber in erster Linie um weitere Trainings für die bevorstehende Winter-Saison zu absolvieren. „Ich habe jetzt nicht allzu große Erwartungen, denn mein letztes Rennen im Einsitzerbewerb liegt schon über ein Jahr zurück. Ich sehe es viel mehr als zusätzliche Trainingschance, um mich für die kommende Winter-Saison gewappnet zu sehen.“, so die gelassene Goiserin.

Neben dem straffen Trainingsprogramm stand für den „Rodelfloh“ am Freitagabend die Sportlerehrung der Stadtgemeinde Gmunden am Plan, bei der sie wegen ihrer tollen Leistungen geehrt wurde. (WM-Gold im Teambewerb, WM-Bronze im Einsitzerbewerb der Damen, 3.Platz Gesamtweltcup, Staatsmeistertitel und EM-Gold im Rollenrodel-Doppelsitzer)

Nach der Sommersaison ist vor der Wintersaison. Bereits eine Woche nach der Weltmeisterschaft in der Schweiz geht es für die Naturbahnrodler in Innsbruck weiter mit den Leistungstests, um sich noch einmal den letzten Feinschliff für die neue Wintersaison zu holen.

Heiß auf die WM sind auch unsere Athleten vom ASVÖ Rosenau. Allen voran die Sölkner-Brothers mit Andreas und Thomas Sölkner. Letztgenannter sicherte sich in der diesjährigen Murauer Bier Cup Gesamtwertung den sensationellen 3. Platz.
Nicht weniger spannend wird’s auch für unsere Youngster im Raiffeisencup – mit Schnepfleitner Michelle (Gesamtcup 2.) und Sölkner Lukas (Gesamtcup 3.) Wir drücken die Daumen!

 

Fotos von: wkphoto.net

Tina Unterberges Leistungen wurden vergoldet

Tag des Sports, Wien. Wie jedes Jahr wurden auch heuer beim Tag des Sports in Wien die besten Athleten Österreichs für ihre herausragenden Leistungen in der vergangenen Saison geehrt. Mittendrin statt nur dabei war auch die Goiserin Tina Unterberger. Nach der Edelmetall-Sammlung bei der Weltmeisterschaft im rumänischen Vatra Dornei, mit Gold im Teambewerb und Bronze im Einsitzerbewerb der Damen, ging das Goldschürfen am Wiener Prater Gelände in der neuen „Hall of Fame“ weiter.

 

Der „Rodelfloh“ bekam das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich überreicht. Trotz teilweise launischem Wetter war die Freude bei der Athletin des ASKÖ Gmunden riesengroß: „Nach einer anstrengenden und kräftezehrenden Saison, ist es immer schön, wenn die Leistungen auch außerhalb des Rodellagers honoriert und geschätzt werden, daher bin ich schon ein wenig stolz auf mein Goldenes Abzeichen, welches mit Sicherheit einen gesonderten Platz in meinem Trophäen-Kastl erhält.“ Doch viel Zeit zum Feiern bleibt der routinierten Sportlerin allerdings nicht, denn die Vorbereitungen auf das nächste Groß-Event, die Rollenrodel-WM vom 14.10 -15.10.2017 in Grindelwald, laufen bereits auf Hochtouren. Durch diese Auszeichnung ist der Erfolgshunger aber noch lange nicht gestillt und Tina ist abermals bereit für den nächsten großen Wurf, gilt es doch gemeinsam mit Partner Michael Scheikl, ihren Weltmeistertitel im Doppelsitzer zu verteidigen.

 

Tolle Bilanz für oberösterreichische Rodler

Murauer Bier Rollenrodelcup ist geschlagen

 

Rosenau/OÖ. Mit dem Cupfinale auf heimischen Boden ging’s in der Phyrn-Priel Region zum Schluss noch einmal richtig heiß her im Rollenrodelzirkus. Dabei ließen unsere Lokalmatadoren vom ASVÖ Rosenau nichts anbrennen. Erstmals aufs Stockerl fährt Schnepfleitner Michelle, welche am Samstag mit einem tollen zweiten Platz in der Jugendklasse weiblich aufhorchen lässt. Unser Youngster Luki Sölkner klopft sowohl samstags als auch sonntags an die Top Five der Jugendwertung an. Sein Bruder Andi lässt sich in der Juniorenwertung nicht die Butter vom Brot nehmen, gewann sowohl Samstag als auch Sonntag und platziert sich in der Cupgesamtwertung auf den dritten Rang. Ihm fehlen wichtige Punkte vom Auftaktwochenende – ansonsten hätte der Rosenauer ernsthaft um den Juniorengesamtsieg mitfahren können. Ebenso seinen Heimvorteil zu nutzen wusste Mundl Redtenbacher in der Teenager-Spätlese-Wertung (Herren AK II) und belohnt sich selbst mit einem Sieg vor heimischen Publikum und Silber im Endklassement. Sohn Gerald Redtenbacher fährt konstant in der Herrenwertung (5. Rang) und Teamkollege Thomas Sölkner knabbert am Sonntag erneut am Podest und wird vierter. Thomas und Unterberger Tina (ASKÖ Gmunden) teilen das Schicksal der Nullpunkte. Da beide in dieser Sommersaison nicht an allen Rennen teilnehmen konnten, fehlen im Endklassement wichtige Zähler um sich weiter vorne zu platzieren. „Wenn wir allerdings starten, dann muss man uns auf der Rechnung haben“, analysiert die Goiserin, die auch beim Finale wegen einer Fortbildung nicht teilnehmen konnte und somit überhaupt nur in einem Cuprennen Punkte anschrieb.

Nun wechseln unsere Athleten wieder auf ihr Spezialgerät (Sport– sowie Naturbahnrodel) und wir wünschen auf diesem Wege eine unfallfreie und erfolgreiche Wintersaison! Erstes Highlight der Rennrodler auf Naturbahn steht bereits vom 10.-11. Dezember 2016 mit dem Weltcupauftakt in Kühtai ins Haus.

 

Jugend weiblich

1. Zanevic Amy-Lee WSV Union St. Nikolaus/STMK 600 Pkt
2. Urbanc Patricija SK Prepnek Delnice/CRO 450 Pkt
3. Elsässer Tina RT Seeland/SUI 295 Pkt
6. Schnepfleitner Michelle ASVÖ Rosenau/OÖ 145 Pkt

 

Jugend männlich

1. Brunner Fabian ASV Feldthurns/ITA 600 Pkt
2. Pichler Matthias ASVÖ RV Stadl/STMK 460 Pkt
3. Von Allmen Silvano SRC Grindelwald/SUI 450 Pkt
6. Sölkner Lukas ASVÖ Rosenau/OÖ 289 Pkt

 

Damen

  1. Kräuchi Judit RT Calanca/SUI 285 Pkt
  2. Amacher Natascha SRC Grindelwald/SUI 200 Pkt
  3. Unterberger Tina ASKÖ Gmunden/OÖ 100 Pkt

 

Herren Altersklasse II

  1. Steffen Albert SRC Grindelwald/SUI 585 Pkt
  2. Redtenbacher Raimund ASVÖ Rosenau/OÖ 460 Pkt
  3. Almer Albert SRC Grindelwald/SUI 355 Pkt

 

Junioren männlich:

  1. Achenrainer Fabian – SV Ried i O/T 446 Pkt
  2. Almer Jerome SRC Grindelwald/SUI 395 Pkt
  3. Sölkner Andreas SV Rosenau/OÖ 385 Pkt

 

Herren

1. Scheikl Michael LRZ ASKÖ Kindberg/STMK 600 Pkt
2. Neurauter Bernd Naturfreunde Kindberg/STMK 455 Pkt
3. Schopf Christian SC Obdach/STMK 450 Pkt
5. Redtenbacher Gerald ASVÖ Rosenau/OÖ 317 Pkt
10. Sölkner Thomas ASVÖ Rosenau/OÖ 102 Pkt

 

Herren Gesamtwertung

1. Scheikl Michael LRZ ASKÖ Kindberg/STMK 600 Pkt
2. Neurauter Bernd Naturfreunde Kindberg/STMK 455 Pkt
3. Schopf Christian SC Obdach/STMK 450 Pkt
8. Redtenbacher Gerald ASVÖ Rosenau/OÖ 211 Pkt
9. Redtenbacher Gerald ASVÖ Rosenau/OÖ 209 Pkt
10. Sölkner Andreas SV Rosenau/OÖ 205 Pkt
25. Sölkner Thomas ASVÖ Rosenau/OÖ 76 Pkt

 

Doppelsitzer

  1. Neurauter Bernd/Pichler Maximilian NF Kindberg/ASVÖ RV Stadl/STMK 540 Pkt
  2. Steffen Albert/Stiehl Jessica SRC Grindelwald/SUI 495 Pkt
  3. Moser Daniel/Almer Jerome SRC Grindelwald/SUI 455 Pkt
  4. Scheikl Michael/Unterberger Tina LRZ ASKÖ Kindberg/ASKÖ Gmunden Stmk/OÖ 100 Pkt

 

Unterberger/Scheikl verteidigen Europameistertitel – Sölkner knabbert am Podest

Feldthurns/Italien. Das heurige Saisonhighlight der Rollenrodler – die Europameisterschaft – präsentierte den Athleten aus sechs Nationen eine bislang unbekannte Rennstrecke. Dazu ein neues Rennformat, wo zunächst der Große Preis von Europa als Qualifikation diente, ehe am Sonntag die schnellsten 10 Damen, 15 Herren und 10 Doppelsitzer um die Medaillen kämpften.

Doch zunächst zu unseren Nachwuchsstars!

Im Zuge der EM wurden für die Schüler und Jugendfahrer das Rennen um die Raiffeisentrophäe ausgefahren, bei dem sich unser oberösterreichischer Rodelnachwuchs bestens präsentierte! Ein erfreuliches Comeback zeigte Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau) mit einem tollen sechsten Platz, die ja beim Auftakt in Tirol gestürzt war und verletzungsbedingt pausieren musste. Mit starker Konkurrenz matchte sich unser Youngster Luki Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der Jugendklasse mit einem neunten Rang die Top Ten knackte.

Die alten und neuen Europameister im Doppelsitzer heißen Unterberger Tina (ASKÖ Gmunden) mit Piloten Scheikl Michael (ASKÖ Kindberg). Die beiden Nationalkaderfahrer verteidigten ihren Titel von vor zwei Jahren erfolgreich gegen Neurauter/Pichler (Stmk) und dem Schweizer Duo Steffen/Stiehl. Das Projekt Titelverteidigung ist den beiden Nationalteamathleten voll aufgegangen, wenn mitunter auch sehr stressig für Unterberger. Die Goiserin absolviert derzeit die Ausbildung zur staatlich geprüften Trainerin in Innsbruck und ist drei Tage lang für jeden Trainings- und Wertungslauf ins südtirolerische Feldthurns gerast. „Zwischen den Unterrichtseinheiten hab ich mich sprichwörtlich davongeschlichen um ‚kurz’ rodeln zu gehen und so schnell wie möglich wieder in Innsbruck zurück zu sein. Da sich der Einsitzer- und Doppelbewerb zeitlich beides nicht mit der Ausbildung vereinbaren lassen hätte, musste ich mich für eine Disziplin entscheiden“, analysiert Unterberger, die somit in der Damenwertung eine Medaille verschenkte. Die neue Europameisterin im Rollenrodeln heißt Sandra Pliger, die als Lokalmatadorin nichts anbrennen lies.

Bei den Herren sicherte sich Unterberger’s Pilot Scheikl erstmals den Europameistertitel. Der Kindberger schnappte sich mit 14 Hundertstel Vorsprung auf Christian Schopf die Goldene. Sensationell die Leistung von Thomas Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der stark besetzten Herrenwertung bereits am Podest knabbert und sich den 4. Platz sichert. Vom Pech verfolgt scheint sein jüngerer Bruder Andreas Sölkner zu sein. Wie schon im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften in Gmunden kommt er in den Vorläufen zu Sturz und ist somit chancenlos auf eine Qualifikation fürs Finale. Qualifiziert für die EM haben sich auch die Redtenbacher’s, wo Papa Raimund (13. Platz) zwar seinen Sohn Gerald (16. Rang) abhängte, allerdings touchierten beide in der selben Schikane die Bande und vergaben die Chance auf eine bessere Endplatzierung.

Zum Finale wird es nochmals spannend: der Murauer Bier Rollenrodelcup macht am 08. und 09. Oktober 2016 Station in Rosenau am Hengstpass. Wir drücken unseren Athleten fest die Daumen!

 

Oberösterreichische Rollenrodler starten erfolgreich in neue Saison

Wiesing/Tirol. Es wird wieder gerollt. Mit der Österreichischen Meisterschaft wurde die heurige Rollenrodelsaison in Wiesing eröffnet. Knapp 60 Athleten aus sechs Nationen kämpften am Fuße des Rofans um die begehrten Medaillen. Am Start mit dabei waren auch die amtierenden Österreichischen Meister im Doppelsitzer, Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) und Michael Scheikl (LRZ ASKÖ Kindberg). Beiden gelang es ihren Titel erfolgreich zu verteidigen und verwiesen Neurauter/Pichler und Hausherren Födinger/Braun auf die Plätze. Im Einsitzerbewerb der Damen verspielte die Goiserin ihre Führung aus dem ersten Wertungslauf nach einem Patzer und musste sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Ebenso erging es ihrem oberösterreichischen Kollegen Redtenbacher Raimund (ASVÖ Rosenau), der auf Silberkurs gelegen, nach einem harten Kampf in der Herren AK Klasse hauchdünn noch auf Bronze zurück fiel. Sein Sohn, Redtenbacher Gerald wurde in der Herren Allgemeinen Klasse respektabler fünfter. Nichts anbrennen lies unser Youngster Lukas Sölkner und sicherte sich in der Jugendklasse den Vizemeistertitel.

Pech hatte Neuzugang Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau), welche im steilen Zwischenstück bei ihrem Premierenrennen zu Sturz kam und sich am Bein verletzte.

Tags darauf wurde auf der selbigen Strecke der zweite Bewerb des Murauer Bier Rollenrodelcup ausgetragen. Lukas Sölkner wird in der stark besetzten Jugendklasse siebter, Redtenbacher Gerald bei den Herren sechster. Bei den Senioren ließ sich Oldboy Redtenbacher Mundl diesmal nicht lumpen, er konnte seinen Langzeitrivalen Braun Georg hinter sich lassen und musste sich nur dem Schweizer Steffen Albert geschlagen geben.

Michelle wünschen wir auf diesem Wege gute Genesung und ein baldiges Comeback!

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Erfolgreiches oberösterreichisches Team (li.n.r. Luki Sölkner (ASVÖ Rosenau), Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden), Raimund Redtenbacher (hinten) und Gerald Redtenbacher (beide ASVÖ Rosenau))

Foto von: Bernd Neurauter

Fulminante Heim-Weltmeisterschaft

Top Ergebnisse unsere oberösterreichischen Rodler


Gmunden/OÖ.
Bei Kaiserwetter und geschätzten 2 000 Zusehern startete dieses Wochenende die Rodelelite in die 1. Weltmeisterschaft im Rollenrodeln.

Erste Schrecksekunden bereits im ersten Trainingslauf, in dem Andreas Sölkner (ASVÖ Rosenau) in der Zielkurve in die Bande kracht und dort unter den Trümmern seiner Rodel auch seine weitere Teilnahme an der WM begräbt. Ähnlich ergeht es kurz darauf Michael Scheikl, dem Doppelsitzerpilot von Tina Unterberger, der ebenso in der Zielkurve schwer stürzt und seine Renngerät schrottet. Gehandicapt unter starken Rückenschmerzen, traten Scheikl/Unterberger trotzdem den Doppelsitzerbewerb an, obwohl die Teilnahme bereits nicht mehr möglich erschien. In einem nervenzereißenden Herzschlagfinale setzte sich unser Gespann gegenüber den Routiniers Schopf/Schopf durch und sicherte sich vor heimischen Publikum den ersten Weltmeistertitel.

Am darauffolgenden Tag wurden in drei Wertungsläufen die Medaillen im Einsitzer vergeben. Zuvor maßen sich unsere Kleinsten bei der Suzuki Trophy durch die Gmundner Innenstadt. Unser Youngster Lukas Sölkner platziert sich, in der unglaublich starken Jugendklasse, auf dem 10. Platz und liefert ein weiteres top Resultat.

Bei den Herren überraschte ASVÖ Rosenau Athlet Thomas Sölkner, der bereits im Training mächtig aufzeigte und im ersten Wertungslauf auf Stockerlkurs war. Allerdings unterlief ihm ein kleiner Patzer im Finallauf und erlangte somit im Endklassement den hervorragenden 5. Rang. Durch ebenso starke Leistung qualifiziert sich Raimund Redtenbacher für den dritten Finallauf, indem nur die schnellsten 20 Herren starten durften, und wird im Endklassement sechzehnter.

Bei den Damen bahnte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf Duell zwischen der Tirolerin Stadler und der Hausherrin Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) an. Als Stadler allerdings im Entscheidungslauf keine Zielzeit hatte und auch die Hilfszeit nicht wertbar war, beschloss die Jury, (bestehend aus ISSU Vizepräsident Herbst Dietmar, ISSU Jurymitglied Günther Beck und AKR) für die drei bestplatzierten Damen (Götschl, Unterberger und Stadler) den Wertungslauf zu annullieren und zu wiederholen. Somit mussten diese drei Athletinnen ein viertes Mal an den Start.

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Rennsport/Rollenrodeln/Ergebnisse