Rodelfloh wieder am Podest

Nach Halbzeitführung landete Tina Unterberger in Vatra Dornei auf Rang drei

 

„Vier Zehntel vor Evelin Lanthaler nach dem ersten Durchgang – das war schon historisch“, freute sich Tina Unterberger am Sonntag diebisch über ihre Halbzeitführung im rumänischen Vatra Dornei. Am Ende musste sie sich zwar Greta Pinggera und eben Lanthaler noch geschlagen geben, mit Rang drei konnte sie aber gut leben.

„Natürlich wär‘ mir ein anderer Ausgang lieber gewesen. Aber mit einem Podestplatz muss man schon zufrieden sein. Leider war mein zweiter Lauf suboptimal, da hab’ ich einfach zu viele Fehler gemacht. Umso glücklicher war ich, dass sich noch ein Top-Drei-Platz ausgegangen ist“, sagte der Rodelfloh.

Am kommenden Wochenende geht’s auf die Italiener-Bahn in Deutschnofen: „Da war ich noch nie am Stockerl, hab’ also noch eine Rechnung offen.“

Naturbahnrodel-Weltcup, Vatra Dornei, Herren:
1. Gruber (ITA) 1:40.40
2. Pigneter (ITA) +0,07
3. Scheikl (AUT) +0,10
4. Kammerlander (AUT) +0,59
5. Clara (ITA) +1,49
6. Schopf (AUT) +1,71

9. Achenrainer (AUT) +3,15

Gesamtstand nach vier Bewerben:
1. Gruber (ITA) 320 Punkte
2. Kammerlander und Scheikl (AUT) 315 Punkte
4. Pigneter (ITA) 310 Punkte

Naturbahnrodel-Weltcup, Vatra Dornei, Damen:
1. Pinggera (ITA) 1:44.52
2. Lanthaler (ITA) +0,04
3. Unterberger (AUT) +0,39
4. Diepold (AUT) +1,01
5. Lavrenteva (RUS) +1,74

Gesamtstand nach vier Bewerben:
1. Lanthaler (ITA) 385 Punkte
2. Pinggera (ITA) 315 Punkte
3. Unterberger (AUT) 310 Punkte
4. Diepold (AUT) 250 Punkte

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein

Rodelfloh war wieder ganz groß

Tina Unterberger flitzte beim Verfolgerrennen im Passeiertal auf Rang zwei – Auch Diepold im Finale

 

Die Favoritinnen hatten beim Verfolgerrennen der Naturbahnrodlerinnen im Passeiertal erwartungsgemäß die Nase vorne. Tina Unterberger (Oberösterreich) und Michelle Diepold (Steiermark) sowie die beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera zogen in die Finalläufe ein.

Dort setzte sich dann Lanthaler auf ihrer Heimbahn erwartungsgemäß durch. Gleich dahinter platzierte sich aber Rodelfloh Unterberger, die nach dem Rennen über das ganze Gesicht strahlte: „Wir haben heute ziemlich viel am Material rum probiert. Das hat sich dann gleich gut angefühlt. In Moos zweimal am Podest ist der Hammer, denn eigentlich liegt mir diese Strecke überhaupt nicht.“

Diepold landete am Ende auf Rang vier und war ebenfalls voll happy: „Ich war in den Vorläufen vor allem vor dem Duell gegen Ekaterina Lavrenteva sehr nervös, konnte das dann aber zu meiner eigenen Überraschung doch klar für mich entscheiden. Danach war ich relaxed, da ich wusste, dass ich unter den Top-Vier bin.“

Naturbahnrodel-Weltcup, Passeiertal (ITA):

  1. LANTHALER Evelin (ITA)
  2. UNTERBERGER Tina (AUT)
  3. PINGGERA Greta (ITA)
  4. DIEPOLD Michelle (AUT)
  5. MITTERMAIR Daniela (ITA)
  6. LAVRENTEVA Ekaterina (RUS)

Verfolger Damen – Passeier (ITA) 12.01.2020

Rodelfloh raste auf Platz zwei

Tina Unterberger musste sich beim Naturbahnrodel-Weltcup im Passeiertal nur Evelyn Lanthaler geschlagen geben

 

Zweites Weltcuprennen, zweiter Stockerlplatz! Viel besser hätte die Saison für „Rodelfloh“ Tina Unterberger nicht starten können. Beim Weltcuprennen im Passeiertal war sie so richtig gut in Schuss und musste sich nur Hausherren Evelyn Lanthaler geschlagen geben.

„Im zweiten Lauf hab’ ich auf sie nur 15 Hundertstel verloren. Das war schon ein überragender Lauf. Besonders freut es mich, dass meine Teamkollegin und Zimmergenossin Michelle Diepold als Dritte auch am Stockerl steht. Das muss ja schon eine Ewigkeit her sein, dass das zwei Österreicherinnen gelungen ist.“, war Unterberger happy.

Im Gesamtweltcup liegt sie nun auf Rang zwei. Und am Sonntag will sie beim Verfolgerrennen weitere wertvolle Punkte einfahren.

Ergebnisse Damen
Ergebnisse Verfolgungsrennen Damen

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein

„Rodelfoh“ rast auf das Podest

Erfolgreicher Weltcupauftakt für Naturbahnrodlerin Tina Unterberger

 

Obdach. Ganz oben stand am Ende die Dominatorin des vergangenen Weltcups. Evelin Lanthaler aus dem Passeiertal war auch zum Start in die neue Saison auf der Winterleiten nicht zu schlagen. Verwies ihre Landsfrau Greta Pinggera auf Rang zwei. Gleich dahinter klassierte sich aber Österreichs Nummer eins, Tina Unterberger.

„Eigentlich hatte ich ja die Nase sprichwörtlich voll, da ich vergangene Woche mit einem grippalen Infekt flach gelegen bin. Das Rennwochenende hat dann aber mit einem zweiten Platz im Training schon sehr gut angefangen. Heute hatten wir dann leichten Schneefall und eine Inversionswetterlage. Die Bahn war aber perfekt in Schuss – auch mit den altbekannten Hüpfern. Und die haben mir im Rennen im zweiten Lauf einige Probleme bereitet. Ehrlich gesagt, war’s eine echte Scheißfahrt. Und ich hab im Ziel geglaubt, dass ich nach Rang zwei im ersten Durchgang maximal noch Fünfte werde. Dass es sich doch noch fürs Stockerl ausgegangen ist, freut mich gewaltig. Und happy bin ich auch, dass sich Michelle Diepold Rang vier geholt hat, noch vor der Russin Ekaterina Lavrenteva. So haben wir beide gesehen, dass die Tendenz stimmt“, bilanzierte der „Rodelfloh“.

Naturbahn-Rodelweltcup, Winterleiten:

  1. Lanthaler (Ita) 2:27.74
  2. Pinggera (Ita) +1,22
  3. Unterberger (Ö) +1,85
  4. Diepold (Ö) +2,74
  5. Lavrenteva (Rus) +2,90

Fotos von: Miriam Jenewein

Bärenstarke ÖsterreicherInnen im Training

Es ist angerichtet für spannende Weltcuprennen auf der Winterleiten in der Steiermark

 

Das Training auf der Winterleiten im steirischen Obdach ist geschlagen. Und schon jetzt kann man sagen, dass die ÖsterreicherInnen bei der Vergabe der Stockerlplätze beim Weltcupstart ein gehöriges Wort mitreden werden.

Den Auftakt machen morgen ab 10 Uhr die Damen, bei denen einmal mehr Weltcup-Titelverteidigerin Evelyn Lanthaler aus Südtirol das Maß aller Dinge sein dürfte. Sie fuhr am Freitag in beiden Trainingsläufen Bestzeit.

Die beiden Österreicherinnen Tina Unterberger (Plätze zwei und vier) sowie Michelle Diepold (zweimal Dritte) zeigten aber, dass sie in Schlagdistanz sind und zu den Top-Anwärterinnen auf Spitzenplätze zählen.

Bei den Herren fuhr im ersten Training Lokalmatador Michael Scheikl Bestzeit. Mit nur zwei Hundertstel Rückstand folgte Weltcup-Titelverteidiger Thomas Kammerlander. Im zweiten Lauf hatte dann Allzeitgröße Patrick Pigneter aus Südtirol mit acht Hundertstel vor Kammerlander die Nase vorne. Scheikl wurde Vierter.

Bemerkenswert das Abschneiden von Fabian Achenrainer aus Ried im Tiroler Oberinntal. Er hatte zuletzt noch den Junioren-Weltcup auf der Winterleiten gewonnen und fuhr am Freitag mit zweimal Rang fünf mitten in die Weltelite hinein.

 

Der „Rodelfloh“ will richtig lästig sein

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in die neue Naturbahnrodel-Weltcupsaison

 

Vom 20. bis 22. Dezember 2019 startet die Weltelite der Naturbahnrodler auf der Winterleiten (Steiermark) in die neue Weltcupsaison. Mitten drin im Geschehen und aus dem österreichischen Nationalteam nicht wegzudenken: Tina Unterberger aus Bad Goisern! Und der „Rodelfloh“ hat hinsichtlich der bevorstehenden Rennen ganz klare Vorstellungen, will bei der beinharten Konkurrenz der Italienerinnen rund um Weltcupgesamtsiegern Evelyn Lanthaler und der Russin Ekaterina Lavrentjeva so richtig lästig werden.

„Ich möchte da schon den einen oder anderen Nadelstich setzen. Für mich als langjährige Weltcupfahrerin geht’s aber auch darum, die jungen Wilden auf Distanz zu halten. Die werden auch immer stärker“, erklärt Unterberger.

Die ihr Training ganz auf ihre körperliche Bedürfnisse angepasst hat: „Je älter man wird, desto genauer muss man auf seinen Körper hören. Meine Werte passen jedenfalls. Jetzt freue ich mich einfach darauf, dass es los geht.“

Die Saison 2019/2020 ist auch deshalb eine besondere, da nach dem großen Weltcupfinale im Februar in Umhausen noch nicht Schluss ist. Denn eine Woche später stehen noch die Europameisterschaften in Moskau am Programm. Unterberger: „Da sind wir alle schon gespannt, welche Bahn sie dort hin bauen. Das ist alle Jahre eine gewisse Überraschung. Und klar ist auch, dass gerade die Russen in Moskau immer wieder sauschnell sind.“

Naturbahnrodel-Weltcup Winterleiten, Programm:

Freitag, 20. Dezember:
9 Uhr: 1. Trainingslauf Herren und Damen
11 Uhr: 2. Trainingslauf Herren und Damen
13 Uhr: 1. Trainingslauf Doppel
13.45 Uhr: 2. Trainingslauf Doppel

Samstag, 21. Dezember:
10 Uhr: 1. Wertungslauf Damen
11 Uhr: 1. Wertungslauf Doppel
11.30 Uhr: 2. Wertungslauf Damen
12.15 Uhr: 2. Wertungslauf Doppel

Sonntag, 22. Dezember:
9.30 Uhr: 1. Wertungslauf Herren
11.15 Uhr: 2. Wertungslauf Herren
13 Uhr: Teambewerb

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in der Steiermark in die die neue Weltcupsaison.

Foto von: ÖRV/Leitner (Abdruck honorarfrei)

 

 

Mit dem „Rodelfoh” auf Talenteschau

Naturbahnrodel-Nationalteam startet Offensive an Volksschulen in Oberösterreich

 

Die Naturbahnrodler innerhalb des Österreichischen Rodelverbandes sind seit jeher für ihre starke Nachwuchsarbeit bekannt. Diese wird nun mit eine groß angelegten Offensive in Oberösterreich noch ausgebaut.

Österreichs Aushängeschild und Weltcup-Ass Tina Unterberger (ASKÖ Gmunden) und Nationaltrainer Gerald Kammerlander besuchten zuletzt die Volksschulen Edlbach und Rosenau, um dort Schülerinnen und Schüler für den Naturbahnrodelsport zu begeistern. „Rodelfloh“ Tina Unterberger gab dabei wertvolle Tipps, wie man an ihrem Sport jede Menge Spaß haben kann: „Denn der muss bei allem Wettkampfeifer immer im Vordergrund stehen.“ Tatkräftige Unterstützung gab’s dabei vom ASVÖ Rosenau mit Obmann Gerhard Redtenbacher, unserem OÖRV Vizepräsidenten Herbert Sölkner und der Rosenauer Lokalmatadorin Michelle Schnepfleitner.

Während des Winters wird das Naturbahnteam noch mehrere Schulen im Land besuchen. „Außerdem werden wir mit den Schülerinnen und Schüler in einer zweiten Stufe dann auch erste praktische Tests auf einer Rodelbahn machen“, erklärt Kammerlander.

Die Volksschule Edlbach hatte mit „Rodlfloh” Tina Unterberger jede Menge Spaß.

Foto von: ÖRV