EM steht vor der Tür

Österreichs Naturbahnrodler gehen in Südtirol auf Medaillenjagd

In Laas im Vinschgau steht für die Rennrodler auf Naturbahnen am kommenden Wochenende die Europameisterschaft am Programm. Dabei wollen die Österreicher einmal mehr die Armada aus Südtirol jagen und rechnen sich gute Medaillenchancen aus.

Bei den Herren sind Weltmeister und Weltcupleader Thomas Kammerlander, EM-Titelverteidiger Michael Scheikl und Fabian Achenrainer Fixstarter. Im Training am Freitag kämpfen Florian Markt und Maximilian Pichler um den vierten Startplatz.

Bei den Damen ist Tina Unterberger fix dabei. Um die drei weiteren Plätze fighten im Training Junioren-Weltmeisterin Riccarda Ruetz, Vanessa Markt, Verena Fuchs und Melat Eberhöfer.

Im Doppel ist das Duo Fabian und Simon Achenrainer gesetzt.

Europameisterschaft Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Freitag:
09:30 Uhr – Nationentraining Einsitzer & Doppelsitzer

Samstag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
10:30 Uhr – 1. Wertungslauf Doppelsitzer
11:15 Uhr – Finallauf Damen
12:15 Uhr – Finallauf Doppelsitzer

Sonntag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:30 Uhr – Finallauf Herren
13:00 Uhr – Teambewerb

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

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Gold für Riccarda  Ruetz 

Im letzten Lauf der Junioren-WM im Jaufental sicherte sich die Tirolerin die Goldmedaille

Die Junioren-Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen war nichts für schwache Nerven! Österreichs Medaillenhoffnung Riccarda Ruetz und die Südtirolerin Katharina Hofer, die zuletzt das Weltcupfinale in Umhausen gewonnen hatte, lieferten sich ein beinhartes Duell um den Sieg.

Hofer lag nach dem ersten Lauf mit 66 Hundertstel in Front, im zweiten Run konnte Ruetz am Sonntag zunächst nur eine Hundertstel aufholen. Doch im finalen Lauf knallte sie die beste Zeit des Wochenende ins Eis, ließ ihre Gegnerin 82 Hundertstel hinter sich und holte sich mit 15 Hundertstel Vorsprung den Junioren-Weltmeistertitel.

Verena Fuchs und Melat Eberhöfer, die wie Ruetz für die RG Oberperfuss/Sellrain fahren, klassierten sich mit den Rängen sechs und acht ebenfalls unter den Top-Zehn. Michelle Schnepfleitner aus Oberösterreich kam im zweiten Lauf leider zu Sturz.

Riccarda Ruetz: „Ich bin jetzt richtig glücklich. Der zweite und dritte Lauf waren ziemlich gleich. Ich wollte einfach Vollgas geben und nochmal alles probieren, um am Ende ganz oben zu stehen. Es ist mir alles aufgegangen. Natürlich hatte ich heute auch das nötige Glück.”

Pech für Miguel Brugger

Bei den Herren verpasste der Tiroler Miguel Brugger die Bronzemedaille um 17 Hundertstel und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Den Sieg teilten sich die beiden Südtiroler Fabian Brunner und Daniel Gruber.

Miguel Brugger: „Eine Medaille war sicher drinnen. 17 Hundertstel Rückstand nach drei Läufen ist extrem wenig. Leider habe ich im zweiten Lauf im oberen Bereich einen schlimmen Fehler gemacht, der mir ganz einfach nicht passieren darf. Im Finallauf ist mir alles aufgegangen, aber leider hat es nicht mehr gereicht. Es hilft nichts, ich muss jetzt nach vorne schauen.”

Junioren-WM Rennrodeln auf Naturbahnen, Jaufental:

Damen:
1. Riccarda Ruetz (Ö) 2:39.76,
2. Katharina Hofer (Ita) 0.15,
3. Sarah Schiller (D) +1.90,
4. Jenny Castiglioni (Ita) +2.23,
5. Ivonne Müller (Ita) +4.73,
6. Verena Fuchs (Ö) +6.89,
7. Ekatarina Guk (Rus) +7.51,
8. Melat Eberhöfer (Ö) +8.23.

Herren:
1. Fabian Brunner (Ita) & Daniel Gruber (Ita) 2:35.75,
3. Alex Oberhofer (Ita) +0.87,
4. Miguel Brugger (Ö) +1.05,
5. Pavel Ivashkevich (Rus) +2.62,

8. Florian Freigassner (Ö) +3.83,
9. Simon Achenrainer (Ö) +4.44,
10. Dominik Maier (Ö) +4.76.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Ruetz auf Medaillenkurs

Auch Miguel Brugger hat bei Junioren-WM noch Chancen auf Edelmetall

Am Samstag stand bei der Junioren-WM der Rennrodler auf Naturbahnen im Jaufental der erste von drei Läufen in den Einzelbewerben am Programm. Riccarda Ruetz aus Sellrain untermauerte dabei ihre Anwartschaft auf eine Medaille. Sie musste sich nur der Südtirolerin Katharina Hofer beugen, die zuletzt auch das Weltcupfinale in Umhausen gewonnen hatte.

Bei den Burschen jagt Miguel Brugger aus Sautens drei Südtiroler. Sein Rückstand auf den dritten Rang beträgt derzeit neun Hundertstel.

Am bereits heute entschiedenen Doppelbewerb nahm kein österreichischer Schlitten teil.

Junioren-WM Rennrodeln auf Naturbahnen, Jaufental:

Zwischenergebnisse nach Lauf 1:

Damen:
1. Hofer (Ita) 0:53.04,
2. Ruetz (Ö) +0.66,
3. Castiglioni (Ita) +1.09,
4. Schiller (D) +1.11,
5. Schnepfleitner (Ö) +1.52,
6. Müller (Ita) +1.64,
7. Eberhöfer (Ö) +2.35,
8. Fuchs (Ö) +2.44.

Herren:
1. Gruber (Ita) 0:51.85,
2. Brunner (Ita) +0.29,
3. Oberhofer (Ita) +0.45,
4. Brugger (Ö) +0.54,
5. Mekina (Slo) +0.98,

8. Maier (Ö) +1.56,

10. Freigassner (Ö) +1.59,

12. Achenrainer (Ö) +1.99.

Das Aufgebot steht

Junioren-WM im Rennrodeln auf Naturbahnen startet am Samstag

Für die am Samstag beginnende Junioren-Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen im Jaufental wurden am Freitag basierende auf den Trainingsleistungen die restlichen Startplätze im österreichischen Team vergeben.

Bei den Damen gesellten sich zu den Fixstarterinnen Riccarda Ruetz (Tirol) und Michelle Schnepfleitner (Oberösterreich) noch die beiden Tirolerinnen Verena Fuchs und Melat Eberhöfer.

Bei den Herren muss der eigentlich gesetzte Sebastian Feldhammer aus der Steiermark aufgrund eines positiven Corona-Testergebnisses leider passen. Neben dem gesetzten Miguel Brugger aus Sautens starten nun Dominik Mair (Kärnten), Simon Achenrainer (Tirol) und Florian Freigassner (Steiermark).

Junioren-WM Rennrodeln auf Naturbahnen, Jaufental:

Samstag, 5. Februar:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Doppel, anschließend Finallauf Doppel
11:00 Uhr – 1. Wertungslauf Einsitzer Damen und Herren

Sonntag, 6. Februar:
09:30 Uhr – 2. Wertungslauf Damen und Herren
11:30 Uhr – Finallauf Einsitzer Damen und Herren

Riccarda ist die Gold-Hoffnung

Junioren-WM im Rennrodeln auf Naturbahnen im Jaufental

Die Allgemeine Klasse im Rennrodeln auf Naturbahnen macht am kommenden Wochenende Pause. Die Junioren sind hingegen voll gefordert. Für sie geht’s im Jaufental um Edelmetall bei den Weltmeisterschaften.

Im österreichischen Team sind vier Startplätze bereits fix vergeben: Riccarda Ruetz (Tirol) und Michelle Schnepfleitner (Oberösterreich) starten bei den Damen, Miguel Brugger (Tirol) und Sebastian Feldhammer (Steiermark) bei den Herren. In beiden Lagern fahren im Training am Freitag zudem jeweils drei Athleten zwei weitere Startplätze aus. Bei den Damen Naomi Thöni, Verena Fuchs und Melat Eberhöfer (alle Tirol), bei den Herren Dominik Maier (Kärnten), Simon Achenrainer (Tirol) und Florian Freigassner (Steiermark).

Nationaltrainer Gerald Kammerlander zu den Erwartungen: „Bei den Herren hoffen wir auf eine Medaille. Miguel Brugger und Sebastian Feldhammer haben, wenn wir die Weltcup-Ergebnisse als Grundlage nehmen, gute Chancen. Bei den Damen führt Gold zweifelsohne über Riccarda Ruetz. Auch Michelle Schnepfleitner konnte sich im Weltcup schon am Podium platzieren.”

Zur Bahn im Jaufental meint der Sportchef: „Sie ist relativ langsam, hat aber ihre technischen Tücken.”

Riccarda Ruetz: „Meine Devise ist ganz einfach: Schnell fahren und am Podest landen. Natürlich will man bei einer WM gewinnen. Aber da muss alles zusammenpassen. Und meine Konkurrentinnen schlafen nicht. Die Strecke im Jaufental liegt mir eigentlich sehr gut. Im vergangenen Winter konnte ich dort schon auf Platz eins rodeln.”

Michelle Schnepfleitner: „Grundsätzlich gehe ich mit einem positiven Gefühl an die Sache heran. Die Trainingsfahrten im Jaufental sind für mich sehr gut gelaufen. Honigschlecken wird’s aber keines, die Konkurrenz ist enorm stark. Ich will vor allem gesund im Ziel ankommen, würde mich aber natürlich über einen Stockerlplatz sehr freuen.”

Miguel Brugger: „Mein Ziel ist ganz klar eine Medaille. In Umhausen habe ich zuletzt mit dem zweiten Rang und den Sprung aufs Stockerl in der Weltcup-Gesamtwertung Selbstvertrauen getankt. Auf die WM trainiere ich seit mehreren Monaten hin. Die Bahn im Jaufental ist recht flach, da kostet jeder kleine Fehler schon enorm viel Zeit. Ich rechne mit einem Hundertstelkrimi.”

Sebastian Feldhammer: „Ein Stockerlplatz bei der WM wäre natürlich schön. Meine Trainingszeiten dort waren gut. Aber im Rennen muss man es erstmal ins Ziel bringen. Es ist auf der Bahn höchste Konzentration erforderlich, da jeder Fehler bitter bestraft wird.”

Junioren-WM Rennrodeln auf Naturbahnen, Jaufental:

Freitag, 4. Februar:
09:00 Uhr – Nationentraining (Qualifikation für die offenen Startplätze im österreichischen Team

Samstag, 5. Februar:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Doppel, anschließend Finallauf Doppel
11:00 Uhr – 1. Wertungslauf Einsitzer Damen und Herren

Sonntag, 6. Februar:
09:30 Uhr – 2. Wertungslauf Damen und Herren
11:30 Uhr – Finallauf Einsitzer Damen und Herren

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Österreich-Duo flankiert Gruber

Michael Scheikl in Deutschnofen auf Platz zwei – Thomas Kammerlander verteidigt Gesamtführung

Beim vierten Weltcupbewerb im Rennrodeln auf Naturbahnen in Deutschnofen gab’s den erwarteten Sieger. Alex Gruber war auf seiner Lieblingsbahn nicht zu knacken, holte sich souverän Rang eins. Dahinter gab’s zwischen Michael Scheikl und Thomas Kammerlander einen wahren Krimi, den diesmal der Steirer um drei Hundertstel für sich entschied. Der Ötztaler verteidigte unterdessen seine Führung im Gesamtweltcup.

Michael Scheikl: „Ich muss mit dem heutigen Rennen an sich zufrieden sein, auch wenn ich auf der Rodel nicht das optimale Gefühl hatte. Für Deutschnofen habe ich das Maximum herausgeholt. Alex Gruber war heute schlichtweg nicht zu biegen.”

Thomas Kammerlander: „Nachdem es im Training am Freitag überhaupt nicht gelaufen ist, bin ich heim nach Umhausen gefahren und hab’ an den Kufen getüftelt. Das hat sich bezahlt gemacht. Es war von Anfang an klar, dass ich in Deutschnofen Schadensbegrenzung betreiben muss. Alex ist hier praktisch unschlagbar. Es ist gut, dass ich in der Gesamtwertung weiter vorne bin. Beim nächsten Weltcup in Mariazell werden die Karten neu gemischt.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen Deutschnofen:

Herren:
1. Gruber (Ita) 1:47.16,
2. Scheikl (Ö) +0.75,
3. Kammerlander (Ö) +0.78,
4. Clara (Ita) +1.16,
5. Pigneter (Ita) +1.39,

9. Achenrainer (Ö) +2.40,

11. Markt (Ö) +4.27.

Teambewerb:
1. Ita (Lanthaler/Gruber) 1:51.46,
2. Österreich (Unterberger/Scheikl) 1:53.11,
3.Russland (Lavrenteva/Bukin) 1:53.20.

Gesamtstand Herren:
1. Kammerlander (Ö) 355 Punkte,
2. Gruber (Ita) 345 Punkte,
3. Scheikl (Ö) 280 Punkte,
4. Pigneter (Ita) 250 Punkte,
5. Clara (Ita) 245 Punkte,
6. Achenrainer (Ö) 190 Punkte,

9. Markt (Ö) 146 Punkte.

Podest zweimal knapp verfehlt

Tina Unterberger und Achenrainer/Achenrainer beim Weltcup in Deutschnofen jeweils auf Rang vier

Die Damen und die Doppelsitzer machten am Samstag dem Auftakt zum Weltcup-Event im Rennrodeln auf Naturbahnen in Deutschnofen/Südtirol. Die Athletin des österreichischen Nationalteams kämpften verbissen, verpassten die Podestplätze aber jeweils knapp.

Tina Unterberger aus Oberösterreich musste im zweiten Lauf zwar die zur Halbzeit hinter ihr liegende Greta Pinggera vorbei ziehen lassen, überholte ihrerseits aber die für Deutschland fahrende Lisa Walch und klassierte sich auf Rang vier. Der Sieg ging zum viertenmal in dieser Saison an Evelyn Lanthaler, hinter ihr klassierte sich die arrivierte Russin Ekaterina Lavrenteva.

Im Doppelbewerb lagen die Cousins Fabian und Simon Achenrainer nach Lauf eins wieder auf Podestkurs, hatten auf Rang zwei 39 Hundertstel Rückstand auf die späteren Sieger Patrick Pigneter und Florian Clara. Der zweite Run ging aber nicht voll auf. Mit Endrang vier verfehlten die beiden Tiroler das Podest letztlich um zwölf Hundertstel.

Tina Unterberger: „Mit der heutigen Leistung bin ich eigentlich sehr zufrieden. In Deutschnofen war ich noch nie so schnell unterwegs, bin heute sogar meinen persönlichen Bahnrekord gefahren. Evelyn fährt aktuell einfach in einer eigenen Liga, da kann man nur gratulieren.”

Fabian Achenrainer: „Der erste Lauf war super. Im zweiten haben sich leider in den ersten beiden Kurven zwei kleine Fehler eingeschlichen. Und wenn’s um die vordersten Plätze so knapp her geht wie heute, fällt man halt auch mal schnell vom Podest. Viel hat nicht gefehlt. Erfreulich ist Zwischenrang zwei in der Gesamtwertung. Den wollen wir natürlich bis zum Saisonende halten.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Deutschnofen:

Damen:
1.Lanthaler (Ita) 1:48.98,
2. Lavrenteva (Rus) +0.70,
3. Pinggera (Ita) +0.87,
4. Unterberger (Ö) +1.15,
5. Walch (D) +1.46,

11. Markt (Ö) +7.56.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:55.33,
2. Lambacher/Lambacher (Rus) +0.47,
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.58,
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.70,
5. Kovshik/Tarasov (Rus) +3.11.

Gesamtstände:

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 400 Punkte,
2. Walch (D) & Pinggera (Ita) 295 Punkte,
4. Unterberger (Ö) 225 Punkte,
5. Lavrenteva (Rus) 190 Punkte,

8. Diepold (Ö) 170 Punkte,

10. Markt (Ö) 138 Punkte,

16. Ruetz (Ö) 73 Punkte,

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 400 Punkte,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 285 Punkte,
3. Porshnev/Lazarev (Rus) 225 Punkte.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Teil vier im Naturbahnrodel-Krimi

Michael Scheikl im Training in Deutschnofen ganz vorne mit dabei – Thomas Kammerlander hadert noch mit Material

Eines hat das Training zum Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Deutschnofen am Freitag deutlich gezeigt. Der Sieg auf der schwierigen Südtiroler Bahn führt über den aktuellen Weltcup-Zweiten Alex Gruber. Er legte in beiden Läufen die Bestzeit hin – ist am Sonntag der Top-Favorit.

Bester Österreicher war Michael Scheikl aus der Steiermark, der sich auf den Rängen drei und zwei klassierte. Weltcup-Leader Thomas Kammerlander haderte hingegen noch mit dem Material, erreichte die Ränge sechs und fünf.

Bei den Damen fuhr einmal mehr Evelin Lanthaler aus Südtirol zweimal Bestzeit. Gut in Schwung kam Tina Unterberger aus Oberösterreich. Mit den Plätzen drei und vier zeigte sie neuerlich eine deutliche Aufwärtstendenz. Michelle Diepold konnte nach ihrer Operation während der Woche das Krankenhaus in Innsbruck inzwischen verlassen, ist in ihre steirische Heimat gereist.

Stark präsentierten sich auch wieder die Rodel-Cousins Fabian und Simon Achenrainer. Sie rasten in den Doppel-Trainings auf Rang zwei und vier.

Thomas Kammerlander: „Das Training lief bescheiden! Es hat überhaupt nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist extrem föhnig, das Eis dadurch extrem Sumpf. Da hat mein Material überhaupt nicht gepasst. Jetzt heißt es bis Sonntag tüfteln, um die richtigen Lösungen zu finden. In Rumänien habe ich das auch hinbekommen, warum also nicht auch in Deutschnofen? Dass es in Deutschnofen schwer wird, war mir immer klar. Deshalb ist es für mich natürlich gut, dass ich mit einem Punktevorsprung im Gesamtweltcup an den Start gehe.”

Michael Scheikl: „Ich bin im Training von Beginn an gut zurecht gekommen. Ich hab’ selber ein gutes Gefühl auf der Rodel, bin sicher unterwegs. Zeitmäßig ist sicher noch etwas drinnen. Jetzt müssen wir schauen, wie sich das Wetter entwickelt. Bei unserem Rennen am Sonntag soll es nochmal deutlich wärmer sein. Die Abstände im Training waren sehr gering, es wird also wohl wieder eine enge Kiste. Wobei diesmal sehr viele Athleten um die Spitzenplätze mitmischen.”

Tina Unterberger: „Heute war ich sehr zufrieden. Im ersten Trainingslauf bin ich im unteren Bereich sogar Herrenzeiten gefahren. Für Deutschnofen war es richtig gut, denn da hab’ ich in der Vergangenheit nicht selten eine richtige Watschen bekommen. Klar ist, dass die Bahn hier überhaupt keine Fehler verzeiht.”

Trainingsergebnisse:

Herren Training 1:
1. Gruber (Ita) 0:54.10,
2. Troger (Ita) +0.13,
3. Scheikl (Ö) +0.14,
4. Bukin (Rus) +0.29,
5. Clara (Ita) +0.39,
6. Kammerlander (Ö) +0.51,

10. F. Achenrainer (Ö) +1.40,

13. Markt (Ö) +2.26,
14. S. Achenrainer (Ö) +3.42,

20. Pichler (Ö) +4.47.

Herren Training 2:
1. Gruber (Ita) 0:53.84,
2. Scheikl (Ö) +0.40,
3. Bukin (Rus) +0.42,
4. Clara (Ita) +0.47,
5. Kammerlander (Ö) +0.84,

9. F. Achenrainer (Ö) +1.57,

13. Markt (Ö) +2.50,

15. S. Achenrainer (Ö) +3.21,

18. Pichler (Ö) +3.81.

Damen Training 1:
1. Lanthaler (Ita) +0:55.08,
2. Pinggera (Ita) +0.22,
3. Unterberger (Ö) +0.42,
4. Lavrenteva (Rus) +0.74,
5. Staffler (Ita) +1.10,

13. Markt (Ö) +9.40.

Damen Training 2:
1. Lanthaler (Ita) 0:55.02,
2. Pinggera (Ita) +0.28,
3. Lavrenteva (Rus) +0.48,
4. Unterberger (Ö) +0.55,
5. Mittermair (Ita) +1.12,

12. Markt (Ö) +6.71.

Doppel Training 1:
1. Lambacher/Lambacher (Ita) +0:58.96,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.31,
3. Pigneter/Clara (Ita) +0.36,
4. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.45,
5. Egorov/Popov (Rus) +1.85.

Doppel Training 2:
1. Lambacher/Lambacher (Ita) +0:58.51,
2. Pigneter/Clara (Ita) +0.30,
3. Porschnev/Lazarev (Rus) +0.43,
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.50,
5. Egorov/Popov (Rus) +0.90.

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Deutschnofen:

Samstag, 29. Jänner:
10:00 Uhr – 1. Wertungslauf Doppelsitzer
10:30 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
11:30 Uhr – Finallauf Doppelsitzer
12:15 Uhr – Finallauf Damen

Sonntag, 30. Jänner:
9:00 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:00 Uhr – Finallauf Herren
13:00 Uhr – Team-Bewerb

Junioren-Finale in Umhausen

Der Junioren-Weltcup gastiert mit seinem abschließenden Bewerb am Sonntag auf der Grantaubahn in Umhausen. Riccarda Ruetz aus Sellrain steht vor dem Gesamtsieg, führt die Wertung mit 285 Punkten vor den Südtirolerinnen Ivonne Müller (210) und Jenny Castiglioni (190) an. Bei den Burschen haben Sebastian Feldhammer (201) und Miguel Brugger (190), die derzeit auf den Rängen drei und vier liegen, noch Chancen aufs Podest in der Gesamtwertung.

Am kommenden Wochenende findet für die Junioren die Weltmeisterschaft im Jaufental statt.

Junioren-Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Umhausen:

Sonntag, 30. Jänner:
9:30 Uhr – 1. Wertungslauf Junioren Herren
anschließend – 1. Wertungslauf Junioren Damen
11:00 Uhr – Finallauf Junioren Herren
12:00 Uhr – Finallauf Junioren Damen
12:45 Uhr – Wertungslauf Doppel

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Cousins wieder am Stockerl

Rang drei für Achenrainer/Achenrainer in Vatra Dornei – Tina Unterberger auf Rang vier

Wegen einsetzendem Schneefall wurde das Rennprogramm beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen am Sonntag in Vatra Dornei regelrecht durchgepeitscht. Die Tiroler Cousins Fabian und Simon Achenrainer schafften dabei im Doppelbewerb mit Rang drei ihren dritten Stockerlplatz in dieser Saison. Dabei wär sogar mehr möglich gewesen. Doch im zweiten Lauf touchierten die Cousins die Wand, wobei sich Simon am Schienbein verletzte.

Bei den Damen fuhr Dominatorin Evelin Lanthaler aus Südtirol wieder in ihrer eigenen Welt, verwies ihre Landsfrau Greta Pinggera um mehr als eine Sekunde auf Rang drei. Beste Österreicherin war Tina Unterberger auf Rang vier. Die nach einem Trainingssturz am Knöchel verletzte Michelle Diepold rodelte auf den sechsten Rang.

Fabian Achenrainer: „Es war nicht ganz das, was wir uns vorgestellt haben. Der zweite Platz wäre locker drinnen gewesen. Leider sind wir im zweiten Lauf gegen die Wand gekracht. Simons Schienbein ist jetzt ziemlich geschwollen. Aber wir hoffen, dass er bis zum Rennen in Deutschnofen wieder fit ist.”

Tina Unterberger: „Leider habe ich den ersten Lauf verhaut, bin da überhaupt nicht ins Fahren gekommen. Im zweiten Run waren einige recht gute Passagen dabei, in manchen habe ich aber wieder eine auf den Deckel bekommen. Die Zeiten von Evelin sind derzeit nicht zu erreichen. Aber in Richtung Stockerl schaut’s immer besser aus.”

Michelle Diepold: „Mein Fuß ist immer noch ziemlich geschwollen. Dass ich hier auf den sechsten Platz gekommen bin, war einem großartigen Teamwork zu verdanken. Auch Tina hat mir unglaublich geholfen. Die beiden Läufe waren konstant, aber ich konnte nicht alles riskieren, bin auf Sicherheit gefahren. Am Montag geht’s mal zum Arzt. Dann will ich in Deutschnofen wieder voll angreifen.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Vatra Dornei:

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:29.45,
2. Pinggera (Ita) +1.29,
3. Walch (D) +2.80,
4. Unterberger (Ö) +3.89,
5. Mittermair (Ita) +5.41,
6. Diepold (Ö) +5.59,

10. Markt (Ö) +8.87.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 2:38.03,
2. Egorov/Rodin (Rus) +0.63,
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +1.58.

Gesamtstände:

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 300 Punkte,
2. Walch (D) 240 Punkte,
3. Pinggera (Ita) 225 Punkte,
4. Diepold (Ö) 170 Punkte,
5. Unterberger (Ö) 165 Punkte,

10. Markt (Ö) 104 Punkte,

15. Ruetz (Ö) 73 Punkte.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 100 Punkte,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 225 Punkte,
3. Porshnev/Lazarev (Rus) 155 Punkte.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Weltcup wird Überraschungspaket

Pickelharte Strecke in Vatra Dornei als große Herausforderung

Mit dem Rennen der Herren geht am Samstag der Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen im rumänischen Vatra Dornei weiter. Und einmal mehr ist mit einem beinharten Kampf zwischen Österreich und Italien zu rechnen. Absolut Schnellster im Training war am Freitag der mehrfache Weltcup-Gesamtsieger Patrick Pigneter, der im zweiten Lauf die Bestzeit auf die pickelharte und holprige Strecke knallte. Ihm am nächsten kam der Sieger des zweiten Weltcups in Umhausen, Alex Gruber.

Kampflos werden sich die Österreicher um Weltmeister Thomas Kammerlander und Weltcup-Gesamtsieger Michael Scheikl allerdings nicht geschlagen geben. Auch wenn sie im Training noch das Nachsehen hatten.

Bei den Damen war einmal mehr Evelin Lanthaler zweimal die schnellste Fahrerin. Tina Unterberger rauschte in beiden Trainingsfahrten auf den dritten Rang. Großes Pech hatte Michelle Diepold, die im ersten Lauf zu Sturz kam, den zweiten dann ausließ.”

Im Doppeltraining waren die Cousins Fabian und Simon Achenrainer mit den Rängen drei und zwei wieder im absoluten Spitzenfeld vertreten.

Thomas Kammerlander: „Mit dem ersten Lauf war ich ganz zufrieden, der zweite war ausbaufähig. Aufgrund der schwierigen Bedingungen ist es nicht einfach, vorher zu sagen, wie es im Rennen laufen wird. Es wird sicher wieder ein spannender Bewerb. Lassen wir uns überraschen.”

Michael Scheikl: „Es ist für mich im Training so Lala gelaufen. Der zweite Run ist mir recht gut vorgekommen. Der Zeitsprung im Vergleich zum ersten war aber deutlich zu gering. Da müssen wir jetzt schauen, woran es gelegen hat und materialtechnisch noch einige Anpassungen vornehmen.”

Michelle Diepold: „Nach meinem Sturz habe ich das zweite Training ausgelassen, da mein Knöchel angeschwollen ist. Glücklicherweise findet unsere Rennen erst am Sonntag statt. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist und ich dann starten kann.”

Tina Unterberger: „Die Tendenz stimmt, ich bin zweimal ganz gut runter gehüpft. Im Vergleich zu Umhausen haben wir am Material was umgestellt. Das scheint sich bezahlt gemacht zu haben. Bitter ist es jetzt für Michelle. Wir werden einkaufen fahren und Topfen auf ihren lädierten Knöchel schmieren. Dann hoffen wir, dass es sich für sie am Sonntag auch ausgeht.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Vatra Dornei:

Training 1 – Herren:
1. Gruber (Ita) 1:14.21,
2. Kammerlander (Ö) +0,10,
3. Scheikl (Ö) +0.45,
4. Clara (Ita) +0.50,
5. Pigneter (Ita) +1.25,
6. Achenrainer (Ö) +1.67,

12. Markt (Ö) +3.60.

Training 2 – Herren:
1. Pigneter (Ita) 1:13.55,
2. Gruber (Ita) +0.15,
3. Clara (Ita) +0.55,
4. Kammerlander (Ö) +0.59,
5. Scheikl (Ö) +0.71,
6. Achenrainer (Ö) +1.70,
7. Markt (Ö) +2.11.

Training 1 – Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:16.08,
2. Pinggera (Ita) +1.30,
3. Unterberger (Ö) +1.69,
4. Walch (D) +1.72,
5. Bachmann (Ita) +2.83,

10. Markt (Ö) +6.20,
DNF Diepold (Ö).

Training 2 – Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:15.54,
2. Pinggera (Ita) +0.68,
3. Unterberger (Ö) +1:17,
4. Walch (D) +1.44,
5. Bachmann (Ita) +3.22,

10. Markt (Ö) +6.59,
DNS Diepold (Ö).

Training 1 – Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:21.05,
2. Egorov/Rodin (Rus) +0.49,
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.59.

Training 2 – Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:20.35,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.44,
3. Egorov/Rodin (Rus) +0.56.

Weltcupprogramm am Wochenende:

Samstag, 22. Jänner:
10:00 Uhr – 1. Lauf Männer
12:00 Uhr – Finallauf Männer

Sonntag, 23. Jänner:
10:00 Uhr – 1. Lauf Doppel
10:30 Uhr – 1. Lauf Damen
11:30 Uhr – Finallauf Doppel
12:15 Uhr – Finallauf Damen