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Grandiose Aufholjagd!

Tina Unterberger holt Bronze im Einsitzer der Damen und Gold im Teambewerb bei der Europameisterschaft in Obdach!

 

Vom 09. bis 11. Februar 2018 fand die 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn im steirischen Obdach statt. Ein Wörtchen um die Medaillenränge mitreden wollte auch die Goiserin Tina Unterberger.

Mit hohen Erwartungen in das Rennen gestartet, musste sie im ersten Durchgang einen herben Dämpfer erleben. Durch einen kleinen Fahrfehler im „Österreicher Loch“ auf der teils sehr unruhigen Bah, reichte es im ersten Durchgang für den Rodelfloh nur für Platz acht und somit waren die Chancen auf eine Medaille drastisch gesunken. Doch wer das zierliche Energiebündel kennt, der weiß, dass sie niemals aufgibt. Mit der Devise „Volle Attacke und Los Karachos“ startete die Goiserin im zweiten Durchgang voller Elan und es sollte sich bezahlt machen. Mit einer fulminanten Aufholjagd katapultierte sich der Rodelfloh vom achten Zwischenrang noch auf den sensationellen dritten Platz und holte somit Bronze im Einsitzerbewerb der Damen. Den Europameistertitel sicherte sich die Südtirolerin Evelin Lanthaler vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera.

Tina Unterberger war sichtlich erleichtert nach der Bronzemedaille: „Eine Medaille ist natürlich besser wie keine, ich habe mich gestern nach meinem Fehler ziemlich geärgert, was sich dann auch in der Platzierung niederschlug, aber ich habe gewusst ich kann es schaffen!“

Da das Hundertstel-Glück in dieser Saison nicht immer auf Unterbergers Seite war, war sie umso glücklicher, dass es nicht der undankbare vierte Platz wurde. „Mit meiner „Hundertstel-Fettn“ heuer, hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr geärgert, wenn ich heute nur Vierte geworden wäre, aber mein Plan „Los Karachos“ ist zum Glück voll aufgegangen.“

Im Teambewerb konnte der Rodelfloh nach Bronze im Einsitzer, sensationell Gold folgen lassen und somit mehr als zufrieden auf dieses spektakuläre Rennwochenende zurückblicken. Das Österreichische Team allen voran mit Tina Unterberger, Thomas Kammerlander und dem Doppelsitzer Rupert Brüggler und Tobias Angerer konnte sich knapp vor dem italienischen und russischen Team durchsetzen.

Somit wurde ihre beste EM-Platzierung (Platz 7. 2016 Passeiertal) egalisiert und die Edelmetallsammlung ist wieder um eine „Goldene“  und „Bronzene“ reicher.

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Weltcup-Finale in Umhausen. Am 16.-17.2. geht es in Umhausen zur nächsten großen Entscheidung – der Gesamtweltcup. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von der Russin Ekaterina Lavrentyeva hat sie nun 24 Punkte Vorsprung auf ihre Team- und Zimmerkollegin Michelle Diepold. Ein weiterer Hundertstel-Krimi ist also garantiert.

 

Ergebnisse Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:27:74
  2. Platz Greta Pinggera 2:28:05 (+0,31)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT (+2,62)
  4. Platz Sara Bachmann/GER (+3,04)
  5. Platz Daniela Mittermair/ITA 2:30:80 (+3,06)

 

Ergebnisliste Damen EM

Ergebnisliste Herren EM

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz Österreich (Thomas Kammerlander, Tina Unterberger, Rupert Brüggler/Tobias Angerer)
  2. Platz Italien (Alex Gruber, Evelin Lanthaler, Florian Clara/Patrick Pigneter)
  3. Platz Russland (Aleksandr Egorov, Daria Maleeva, Pavel Porshnev/Ivan Lazarev)

 

Siegerehrung Damen mit Tina Unterberger

Foto von: Breonix Foto + Design Chris Walch

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So schnell wie möglich

Tina Unterberger bei der Europameisterschaft auf der Winterleiten

 

Die Saison neigt sich schön langsam dem Ende zu, doch vor dem großen Weltcup Finale in Umhausen (17.2-18.2), wartet für die Goiserin Tina Unterberger noch ein wahres Saison-Highlight – die Heim Europameisterschaft auf der Winterleiten in der Steiermark. Vom 09. Februar bis zum 11. Februar macht der Rodelfloh Jagd auf das Edelmetall und will ihre Medaillensammlung weiter ausbauen

Bei der letzten Europameisterschaft im Passeiertal 2016 konnte die Spitzenrodlerin mit dem Vizeeuropameistertitel im Teambewerb aufzeigen. In ihrer Paradedisziplin, dem Einsitzer der Damen, musste sie sich mit dem siebenten Platz zufriedenstellen. „Mein Ziel ist es einfach so schnell wie möglich zu fahren und mich in der internen Qualifikation für den Teambewerb zu qualifizieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn ich mein letztes Ergebnis im Einsitzer ausmerzen könnte, zu dem Winterleiten quasi die am nächsten gelegene Rodelbahn zu meiner Heimat Goisern ist.“, so Tina Unterberger zurückhaltend.

Die schärfsten Kontrahentinnen auf eine Medaille sind sicher die beiden Italienerinnen Evelin Lanthaler als amtierende Europameisterin und Greta Pinggera als Vize-Europameisterin, doch auch die russische Weltcup-Rückkehrerin Ekaterina Lavrentyeva kam in den letzten Rennen immer besser in Form. Auch im eigenen Rodellager ist für Konkurrenz gesorgt, die Steierin Michelle Diepold will bei ihrer Heim-Europameisterschaft natürlich über sich hinauswachsen und um die Spitzenplätze mitfahren. Spannung ist auf jeden Fall garantiert!

Spannend wird es für den Rodelfloh so oder so: „Die Bahn hat extrem viele Trainingsfahrten hinter sich und dementsprechend unruhig ist es derzeit auf der Ideallinie. Trotz der vielen Wellen, sind die Bedingungen beim Rennen für alle gleich und es gilt einfach so fehlerfrei wie möglich zu bleiben und trotzdem den Speed beizubehalten.“

 

Programm für die bevorstehende 27. Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn in der Steiermark

Programm Rodel EM 2018

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch Breonix+Design

Unterberger/Scheikl verteidigen Europameistertitel – Sölkner knabbert am Podest

Feldthurns/Italien. Das heurige Saisonhighlight der Rollenrodler – die Europameisterschaft – präsentierte den Athleten aus sechs Nationen eine bislang unbekannte Rennstrecke. Dazu ein neues Rennformat, wo zunächst der Große Preis von Europa als Qualifikation diente, ehe am Sonntag die schnellsten 10 Damen, 15 Herren und 10 Doppelsitzer um die Medaillen kämpften.

Doch zunächst zu unseren Nachwuchsstars!

Im Zuge der EM wurden für die Schüler und Jugendfahrer das Rennen um die Raiffeisentrophäe ausgefahren, bei dem sich unser oberösterreichischer Rodelnachwuchs bestens präsentierte! Ein erfreuliches Comeback zeigte Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau) mit einem tollen sechsten Platz, die ja beim Auftakt in Tirol gestürzt war und verletzungsbedingt pausieren musste. Mit starker Konkurrenz matchte sich unser Youngster Luki Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der Jugendklasse mit einem neunten Rang die Top Ten knackte.

Die alten und neuen Europameister im Doppelsitzer heißen Unterberger Tina (ASKÖ Gmunden) mit Piloten Scheikl Michael (ASKÖ Kindberg). Die beiden Nationalkaderfahrer verteidigten ihren Titel von vor zwei Jahren erfolgreich gegen Neurauter/Pichler (Stmk) und dem Schweizer Duo Steffen/Stiehl. Das Projekt Titelverteidigung ist den beiden Nationalteamathleten voll aufgegangen, wenn mitunter auch sehr stressig für Unterberger. Die Goiserin absolviert derzeit die Ausbildung zur staatlich geprüften Trainerin in Innsbruck und ist drei Tage lang für jeden Trainings- und Wertungslauf ins südtirolerische Feldthurns gerast. „Zwischen den Unterrichtseinheiten hab ich mich sprichwörtlich davongeschlichen um ‚kurz’ rodeln zu gehen und so schnell wie möglich wieder in Innsbruck zurück zu sein. Da sich der Einsitzer- und Doppelbewerb zeitlich beides nicht mit der Ausbildung vereinbaren lassen hätte, musste ich mich für eine Disziplin entscheiden“, analysiert Unterberger, die somit in der Damenwertung eine Medaille verschenkte. Die neue Europameisterin im Rollenrodeln heißt Sandra Pliger, die als Lokalmatadorin nichts anbrennen lies.

Bei den Herren sicherte sich Unterberger’s Pilot Scheikl erstmals den Europameistertitel. Der Kindberger schnappte sich mit 14 Hundertstel Vorsprung auf Christian Schopf die Goldene. Sensationell die Leistung von Thomas Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der stark besetzten Herrenwertung bereits am Podest knabbert und sich den 4. Platz sichert. Vom Pech verfolgt scheint sein jüngerer Bruder Andreas Sölkner zu sein. Wie schon im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften in Gmunden kommt er in den Vorläufen zu Sturz und ist somit chancenlos auf eine Qualifikation fürs Finale. Qualifiziert für die EM haben sich auch die Redtenbacher’s, wo Papa Raimund (13. Platz) zwar seinen Sohn Gerald (16. Rang) abhängte, allerdings touchierten beide in der selben Schikane die Bande und vergaben die Chance auf eine bessere Endplatzierung.

Zum Finale wird es nochmals spannend: der Murauer Bier Rollenrodelcup macht am 08. und 09. Oktober 2016 Station in Rosenau am Hengstpass. Wir drücken unseren Athleten fest die Daumen!

 

WC und EM in Altenberg (DEU)

Bericht von Birgit Platzer:

Das vorletzte Rennen in Altenberg ist vorbei. Dabei ich hätte die Möglichkeit auf eine Medaille bei der Europameisterschaft im Team gehabt. Gescheitert ist es daran, dass ich „nicht getroffen“ habe, jedoch habe ich den kleinen Finger auf dem Abschlag Pet gespürt. Es wurde von der FIL allerdings so entschieden, dass er nicht getroffen wurde.

Das Einzelrennen war wie immer langsam. Dieses Mal hatte das Wetter etwas mitgespielt, weil es vor dem ersten Rennlauf regnete und zu schneien begann, sodass die Bahn etwas griffiger wurde. Dafür hatte ich zu viel Kante und ich war langsamer als beim ersten Training. Beim zweiten Lauf haben wir die Kante weniger und feiner gemacht. Dabei war ich ein bisschen schneller, dennoch reichte nur für Platz 17 beim WC und bei der EM Platz 12.

Im Team wurden wir aufgrund meines „Fehlers“ disqualifiziert.

Jetzt habe ich noch eine Woche vor mir und dann ist die Wintersaison schon wieder vorbei!

Die Ergebnisse befinden sich in der Kategorie:
Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

Fotos von: Eslage & Voss

VIZEEUROPAMEISTERTITEL IM TEAMBEWERB FÜR RODELFLOH

Tina Unterberger holt Team-Silber bei der EM in Südtirol

 

Moos/ITA. Versöhnlicher Abschluss für Naturbahnrodlerin Tina Unterberger bei der Europameisterschaft in Moos im Passeiertal: Nachdem im Einzelbewerb das Material nicht gepasst hatte und nur Rang sieben herausgesprungen war, holte sie gemeinsam mit Thomas Kammerlander und dem Doppel Christian Schopf/Andreas Schopf hinter Italien 1 die Silbermedaille im Teambewerb.
„Silber entschädigt natürlich für vieles. Der Einzelbewerb ärgert mich aber schon. Leider haben wir uns da materialmäßig etwas verpokert. Und ich war nicht in der Lage, mit eben diesem Material umzugehen. Vor dem Teambewerb gab`s einen Schienenwechsel, da hat`s dann wieder gepasst. Jetzt freue ich mich auf den Saisonabschluss in Umhausen und hoffe, dass wir vor dem Weltcupfinale, dort auch noch trainieren können“, sagte die ASKÖ Gmunden Athletin.

Fotos von: Peter Maurer/FIL, Lanz/Neurauter

Tina freut sich auf die EM

Athletin des ASKÖ Gmunden erwartet schwieriges Rennen

 

Moos/ITA. Österreichs Trumpf in der Damenklasse bei der 26. FIL-Europameisterschaft der Naturbahnrodler vom 5. bis 7. Februar in Moos (Südtirol) ist Tina Unterberger vom ASKÖ Gmunden. Sie erwartet im Passeiertal ein schwieriges Rennen.

„Evelyn Lanthaler wird auf ihrer Heimbahn kaum zu biegen sein. Vor allem nimmt sie jetzt auch noch das Selbstvertrauen des bereits fixierten Weltcup-Gesamtsieges mit. Und auch Ekaterina Lawrentyeva ist bei Titelkämpfen immer ganz hoch einzuschätzen“, fixiert Unterberger die Favoriten.

Und sie selbst? „Ich freue mich auf die Europameisterschaft. Wenngleich mich die Bahn dort nicht gerade euphorisch stimmt. Bis zur Schikane bin ich immer gut dabei. Aber dann geht es ziemlich grad dahin – und da hab´ ich leider einen Gewichtsnachteil. Trotzdem werde ich alles geben, um den Favoritinnen einen harten Fight zu liefern“, erklärt der Rodelfloh.

Tina Unterberger
Tina Unterberger
Foto von: w+k photo