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Favoriten waren nicht zu biegen

Kühtai. Die Entscheidung im Doppelbewerb stand an Tag eins des Parallel-Weltcups der Naturbahnrodler in Kühtai am Programm. Auf der pickelharten Piste setzten sich nach spannenden Duellen einmal mehr die Favoriten durch. Patrick Pigneter und Florian Clara siegten zum dritten Mal in Serie in Kühtai. Dabei war es im Halbfinale noch eng gewesen. Nach einem Fehler musste die Südtiroler 0,25 Sekunden auf die Salzburger-Tiroler Paarung Rupert Brüggler und Tobias Angerer gut machen. Die Österreicher crashten dann im zweiten Lauf aber exakt an der gleichen Stelle wie die Favoriten im ersten. Und so kamen die späteren Gewinner noch sicher weiter.

Im Finale betrug der Vorsprung von Pigneter/Clara nach dem ersten Lauf lächerliche zwei Hundertstelsekunden auf Christian und Andreas Schopf aus der Steiermark. Diesen bauten die Südtiroler mit einem nahezu perfekte zweiten Lauf aber noch aus. Pigneter: „Wir haben uns von Lauf zu Lauf gesteigert. Der letzte im Finale war sicher unser bester.”

Die Schopfs waren mit ihrem zweiten Platz auch restlos glücklich. „Das erste Saisonrennen ist immer schwierig, aber wir haben heute gesehen, dass wir voll mithalten können. Die super Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht.”

Einigermaßen sauer waren Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht aus Umhausen, die bereits im Viertelfinale gescheitert waren. „Wir sind den ganzen Tag über nie richtig ins Rennen gekommen. Das müssen wir so hinnehmen und einfach abhaken”, sagte Holzknecht.

Riesige Spannung versprechen die Einzelbewerbe am Sonntag. Bei den Damen kristallisierte sich Vorjahrssiegerin Tina Unterberger aus Oberösterreich als Quali-Schnellste als Favoritin heraus. Und bei den Herren? Da war Michael Scheikl (Steiermark) der Schnellste vor Thomas Kammerlander (Tirol) und Weltcuptitelverteidiger Pigneter! Für ein packendes Rennen ist alles angerichtet. Los geht es am Sonntag um 11.15 Uhr.

 

Fotos von: Österreichischer Rodelverband

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