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WM Königssee (DEU)

Bericht von Birgit Platzer:

Die WM ist vorbei und ich wurde beste Österreicherin auf Platz 16. Dafür dass ich noch nicht in Schwung gekommen bin, ist dieses Ergebnis in Ordnung. Ich hatte im ersten Lauf ein größeres Problem mit der Ausfahrt-Kurve s4 und schließlich landete ich auf dem Schleudersitz auf Platz 20. Den zweiten Lauf dürften nur die besten 20 fahren.

Im zweiten Lauf könnte ich noch 4 Plätze gut machen. Mit diesem Rennlauf habe ich mich für die Mannschaft qualifiziert (Team wird nur mehr auf Entscheidung des Trainers fahren). Dieser Teamlauf war der beste von der Woche, somit habe ich alles gezeigt was ich drauf habe, genauso wie meine anderen Teamfahrer Wolfgang Kindl und Penz/Fischler. Jedoch reichte es im Gesamten nur für Platz 6.

Beim ersten WM-Bewerb habe ich es leider nicht ins Finale geschafft, da ich Probleme mit Ausfahrt-Kurve s4 hatte und ich stark korrigieren musste. Meine Startnummer 21 war bestimmt kein Vorteil, denn es regnete und das Eis wurde deshalb immer weicher – da kostete der kleinste Fehler sehr viel Zeit.

Die Ziele, die ich mir vor der Saison gestellt habe, erreichte ich leider nicht, aber ich machte im Allgemeinen einen kleinen Schritt vorwärts.

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Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

Fotos von: Eslage & Voss

VIESSMANN WELTCUP Oberhof (DEU)

Bericht von Birgit Platzer:

In Oberhof (DEU)  gab es ein kleines Erfolgserlebnis. Ich wurde im Nationencup dritte. Der Lauf war nicht fehlerfrei, aber dennoch ein schönes Erlebnis.

Im Weltcup war der erste Lauf von der Zeit sehr gut, obwohl er unrund verlief. Der zweite Lauf war gefühlsmäßig besser, aber die Zeit um einiges langsamer und somit kam auch nur auf Platz 19.

Leider konnte ich mich für den Sprint-Weltcup nicht qualifizieren.

Jetzt geht es auf zur Weltmeisterschaft nach Königssee .

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Weltcup in Sigulda

Bericht von Birgit Platzer:

Das erste Rennen im Jahr 2016 wurde absolviert.

Im Herbst hatte ich in Sigulda (LVA) eine Einfahrwoche, dabei hatte ich mich sehr schwer getan. In den sechs Trainingsläufen vor dem Weltcup hatte ich viele Fehler vom Herbst beheben können, jedoch konnte ich in der Kurve 13 das Timing nicht finden und bin deshalb immer eine große Welle durchgefahren.

In der Kurve 14 fragte ich mich, ob ich weiterfahre soll oder ob es sich nicht ausgehen würde und ich folge dessen stürzen werde. Glücklicherweise ist es immer bis auf den zweiten Rennlauf gut gegangen. Bei diesem Laub bin ich in der Kurve 14 gestürzt, jedoch konnte ich mich auf der langen Geraden auf die Rodel setzen. – Ich beendete dann das Rennen mit dem 23. Platz.

Der erste Rennlauf war sehr gut bis auf die Kurve 13 und 14, trotz Fehler habe ich eine Steigerung vom Training gehabt.

Beim Nationencup hatten wir -23 °C und beim Weltcup -18 °C.

Jetzt geht es auf nach Oberhof (DEU) und somit bieten sich die nächsten Chancen während zwei Weltcups (Weltcup und Sprintweltcup) an einem Wochenende.

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Foto von: Eslage & Voss

 

österreichische Staatsmeisterschaften

Bericht von Birgit Platzer:

Die österreichischen Staatsmeisterschaften wurden am
30. Dezember 2015 in Innsbruck ausgetragen.

Dabei holte ich die Silbermedaille. Das war eine Überraschung, denn im Training war ich wie immer langsam. Ich hatte nur mit Platz 5 gerechnet, aber Gott sei Dank ist es einen kleinen Schritt nach vorne gegangen.

Ich habe jetzt auf mein altes Renngerät (wie letztes Jahr) zurückgegriffen. Auf Miriam Kastlunger fehlt mir schon noch etwas – daran muss ich arbeiten, um es aufzuholen.

Es wurde ein Mannschaftsbewerb ausgetragen. Dabei holte ich mit meinem Team Bronze. Ich finde wir haben uns sehr gut geschlagen, denn unser Team „Doppel“ hatte noch nicht so viele Läufe, geschweige denn einen Teambewerb.

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Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

Fotos von: Privat

Viessmann Weltcup Calgary (CAN)

Bericht von Birgit Platzer:

Das letzte Rennen vor der Weihnachtspause ist geschafft.

Es war eine sehr kalte Woche: -17 °C Lufttemperatur und das Eis hatte -11 °C (d. h. es ist eine viel schwere Zufahrt, weil man nicht so viel Kante, die in das Eis rein krallt, machen kann, deswegen ist es  schwerer bei so einer Kälte zu rodeln).

In Calgary habe ich mich nicht wirklich zurecht gefunden. Ich hatte viele Fehler im Training, die ich in den Griff bekam. Bedauerlicherweise passierte mir bei dem zweiten Rennlauf ein kleiner Fehler, den ich bis in das Ziel nicht bändigen konnte. Aufgrund dessen landete ich auf Platz 20 und qualifizierte mich auch dieses Mal nicht für den Sprint Weltcup.

Nach Weihnachten werde ich auf meine alte Rodel wechseln und schauen, ob die nicht doch schneller ist –  ich hoffe es, denn der erste Lauf war sehr gut, aber leider auch 7 Zehntel hinter der besten Dame.

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Rennsport/Kunstbahn/Ergebnisse

 

 

 

Viessmann Weltcup Park City (USA)

Bericht von Birgit Platzer:

Park City ist mittlerweile auch Vergangenheit.

Nach dem ersten Lauf war ich einundzwanzigste. Wie bei dem vorhergehenden Rennen hatte ich einen geraden Lauf mit nur minimalen Fehler, die mich aber niemals so viel Zeit gekostet haben.

Im zweiten Lauf hatte ich einen Fehler, worauf ich auf Platz 24 zurückfiel.

Da bei dem letzten Rennen die Läufe mit der Zeit überhaupt nicht zusammen gepassten, werden ich nochmal alles checken und jedes Detail an meiner Rodeln erkunden, damit das Verhältnis zwischen den Zeiten und meinen Läufen in Calgary eher übereinstimmt.

Ansonsten bin ich ein bisschen ratlos, wieso es heute überhaupt nicht läuft. Die einzige Möglichkeit die ich habe, ist auf mein altes Gerät zurück zugehen und zu hoffen, dass es mit diesem besser klappt.

Positiv war, dass ich mich am Start zum Training und zum letzten Rennen in Park City gesteigert habe.

 

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Viessmann Weltcup Lake Placid (USA)

Bericht von Birgit Platzer:

So der zweite Weltcup ist vorbei und das Resümee ist das Gleiche wie in Innsbruck/Igls.

Ich war in Topform, das könnte ich mit meiner Startzeit beweisen. Meine beste bisher war 6.53, heuer startete ich 6.45.

Im Ziel könnte ich es nicht glauben, sodass ich einige Male nachfragte. – Das Training von Martin Hildebrand (deutscher Starttrainer) macht Fortschritte. Das war auch schon das einzig Positive an diesem Rennen.

Ich bin wie in Innsbruck/Igls zwei gute, jedoch extrem langsame Läufe gefahren. Leider war ich nicht flexibel genug, das im zweiten Lauf zu ändern. Ich bin eine sichere Variante gefahren.

Ich weiß, dass ich beim nächsten Rennen, sobald ich die bahn halbwegs im Griff habe, voll auf Risiko gehen werde. Da es nicht mehr schlimmer werden kann.

Aufgrund dessen dass ich in der Gesetzen-Gruppe war, hatte ich nur 6 Trainingsläufe und dabei bin ich relativ gut zurechtgekommen.

Lake Placid ist eine sehr anspruchsvolle Bahn, denn man muss schnell reagieren, agieren bzw. es müssen einige Einfahrten passen, damit die Weiterfahrt normal verläuft. Es gibt eine lange Gerade (soll Kurve 15 und 16 sein), die Chikane ist sehr holprig. Aufgrund dessen ist mir die Orientierung in den ersten Laufen schwer gefallen.

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Bahnskizze
Bahnskizze – die meisten hatten Probleme mit 12 /13 (letztes Jahr bin ich dort geflogen)

Foto von: Privat

Viessmann Weltcup Innsbruck/Igls (AUT)

Bericht von Birgit Platzer:

Leider ist mir der Auftakt in Innsbruck nicht so gelungen, wie ich es wollte.

Im Abschlusstraining (Gesetzten-Training unter die besten 10) bin ich sehr schnell gewesen. – Ich rodelte die sechste beste Zeit. In diesem Lauf hatte ich einige Fehler gehabt, daher war diese Endzeit sehr überraschend gut. Und somit meine persönliche Bestzeit auf dieser Bahn.

Ich wusste beim Rennen, dass wenn ich fehlerlos runterfahren würde, wär ich gut dabei.

Ich hatte nur einen Fehler in Kurve 8, wo ich zu früh eingefahren bin, allerdings konnte ich den Fehler gleich wieder korrigieren, sodass er mir nicht so viel Zeit kostete. Die Zielzeit war für mich enttäuschend. Ich habe mit meinen Trainern in der Pause das Rennen analysiert und sie sagten mir, dass ich lockerer auf der Rodel liegen soll und nicht so angespannt sei soll. Da ich nach dem ersten Lauf auf Platz 20 lag, konnte ich nichts verlieren und gab noch einmal alles. Der zweite Lauf, bei dem ich locker rodelte, verlief fehlerfrei, jedoch wurde die Zeit nicht besser.

Somit habe ich den ersten Weltcup mit Platz 19 anstatt eines Top 10 Platzes beendet.

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Fotos von: Eslage & Voss

Bericht von Birgit Platzer zum „Weltcup in Altenberg“

Ich habe mein bestes Weltcup Ergebnis gestern im Sprintweltcup eingefahren, einen 8. Platz. Über diese Platzierung habe ich mich einerseits sehr gefreut, auf der anderen Seite habe ich mich geärgert, weil ich wusste, was beim Weltcup drinnen gewesen wäre, wenn ich die Füße in beiden Läufen nicht auf das Eis gestellt hätte.

Ich wurde beim Weltcup nur Fünfzehnte. Im ersten Lauf habe ich am Start einen großen Fehler gehabt. Ich habe schief rausgezogen, was einiges an Zeit gekostet hatte.
Dann verlief die Fahrt ganz gut bis zu meiner Problem Kurve den Kreisel und der Kurve 11, von dort weg war ich mir sehr unsicher und habe zur Sicherheit die Füße immer aufs Eis gestellt (bei jeder Kleinigkeit, die normal beim Rodeln ist). Der zweite Lauf war ein bisschen besser, aber auch nicht das gelbe vom Ei .

Vor dem Sprintweltcup habe ich noch einmal meine Weltcupläufe analysiert und habe gesehen, dass sie nicht so schlimm (die Fehler nicht so gravierend) waren und ich nur immer überreagiert habe.
Den Kreisel habe ich im „letzten“ Lauf auch noch kapiert 🙂

Training:
Ich bin gleich gut in die Rodel gekommen, aber ich wurde von einem Sturz nicht verschont. Ich hatte einen Sturz, bei dem mir außer einem geschwollen Mittelfinger und blaue Flecken Nichts passiert ist. Mein Sturz war ein Klassiker für Altenberg … In dieser Situation weiß man, dass es sich nicht mehr ausgehen kann, aber man hofft, dass man Glück hat und irgendwie durch kommt, jedoch war das bei mir nicht der Fall.

Die gleiche Situation hatte ich auch im Nationencup, nur da bin ich irgendwie auf der Rodel geblieben. Mein Glück war, dass zu wenig Damen am Start waren, (es waren insgesamt 23 Damen beim Weltcup am Start und davon 9 von 12 Gesetzten, somit qualifizierten sich alle 15 Damen, normal nur 12, aber wenn von der Gesetztenliste jemand fehlt, qualifizieren sich mehr Leute) denn sonst hätte ich die Qualifikation nicht geschafft und wäre heute nicht Achte geworden.

Mit einem guten Gefühl fahre ich jetzt zum letzten Weltcup – Station und Europameisterschaft nach Sotchi.
Obwohl es bei der Olympiade nicht so gut lief, freue ich mich darauf und bin gespannt, ob ich besser aus der „Kurve 5 “ komme.

Wichtige Information:
Ich habe die Gesamt-Nationencup -Wertung gewonnen! Obwohl noch ein Rennen aussteht, kann ich nicht mehr eingeholt werden, denn die Zweit- (Vötter Andrea) und Drittplazierte (Robatscher Sandra ) fahren nicht nach Russland und die Viertplazierte Russin Katnikover Ekaterina ist 105 Punkte zurück und für einen Sieg bekommt man 100 Punkte, also habe ich einen Sieg egal wie das Rennen in Sotchi verläuft.

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Punktlandung beim Weltcup in Altenberg

Das letzte Rennen am Wochenende beim Weltcup in Altenberg brachte für Birgit Platzer ihr bestes Saisonergebnis mit Rang acht im Sprintweltcup.

Nach einer durchwachsenen Trainingswoche war für die Verantwortlichen kein gutes Vorzeichen gegeben.

Auch beim Nationencup setzte sich das mäßige Abschneiden mit Rang 15 fort. Zwar verteidigte Birgit Platzer die Führung im Nationencup, wo somit in Sochi die Führung ins Ziel gebracht werde könnte und somit erstmals den Nationencup zu Gewinnen.

Der Weltcup verlief für Birgit Platzer sehr spannend, nach Rang 15 nach dem ersten Lauf, musste sie diesen Platz halten, um am anschließenden Sprintweltcup an dem nur die 15 besten Startberechtigt sind an den Start gehen zu dürfen. Mit einer Punktlandung verteidigte sie den 15. Rang und war dadurch als einzige Österreicherin für den Sprintweltcup startberechtigt.

Ein Traumlauf mit Startnummer 1, vom Start bis ins Ziel ohne Fehler, schaffte Birgit ihr bestes Einzelergebnis mit Rang 8 in dieser Saison.

Somit seht ein spannender Weltcup Abschluss in Sochi vor der Tür.

Nach dem guten Abschneiden beim Weltcup in Altenberg kann Birgit beruhigt zur Olympiabahn von 2014 fahren wo sie eine bessere Platzierung als den 23. Rang erreichen möchte.