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Verteidigung der Führung im NC von Birgit Platzer

Kommendes Wochenende findet die Weltmeisterschaft statt.

Im Nationencup konnte Birgit Platzer ihre Führung mit einem dritten Platz weiter ausbauen.

Im Weltcup waren die Ergebnisse hingegen nicht überwältigend. Dennoch waren die einzelnen Läufe sehr zufriedenstellend für die Rodlerin. Da beim Material die sichere Variante gewählt wurde, war leider keine bessere Platzierung möglich.

Für Birgit Platzer standen die Sicherheit sowie das Abliefern von zwei guten Läufen im Vordergrund, um mehr Selbstvertrauen für die anstehende Weltmeisterschaft zu tanken. Was die Zeit, die Platzierung und den Rest betrifft, wird sich demnächst herausstellen.

Siegerehrung in Sigulda

Foto von: FIL

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Weltcup in Sigulda

Bericht von Birgit Platzer:

Das erste Rennen im Jahr 2016 wurde absolviert.

Im Herbst hatte ich in Sigulda (LVA) eine Einfahrwoche, dabei hatte ich mich sehr schwer getan. In den sechs Trainingsläufen vor dem Weltcup hatte ich viele Fehler vom Herbst beheben können, jedoch konnte ich in der Kurve 13 das Timing nicht finden und bin deshalb immer eine große Welle durchgefahren.

In der Kurve 14 fragte ich mich, ob ich weiterfahre soll oder ob es sich nicht ausgehen würde und ich folge dessen stürzen werde. Glücklicherweise ist es immer bis auf den zweiten Rennlauf gut gegangen. Bei diesem Laub bin ich in der Kurve 14 gestürzt, jedoch konnte ich mich auf der langen Geraden auf die Rodel setzen. – Ich beendete dann das Rennen mit dem 23. Platz.

Der erste Rennlauf war sehr gut bis auf die Kurve 13 und 14, trotz Fehler habe ich eine Steigerung vom Training gehabt.

Beim Nationencup hatten wir -23 °C und beim Weltcup -18 °C.

Jetzt geht es auf nach Oberhof (DEU) und somit bieten sich die nächsten Chancen während zwei Weltcups (Weltcup und Sprintweltcup) an einem Wochenende.

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Foto von: Eslage & Voss

 

Sigulda war keine Reise wert

Die 45. Weltmeisterschaften im Kunstbahnrodeln wurden auf der bewährten Rodelbahn im Lettischen Sigulda ausgetragen.

War es für die Sportler das große Ziel eine Medaille bei den Weltmeisterschaften zu erreichen, so konnten in der Damenklasse niemand an die gezeigten Leistungen der letzten Wochen anschließen.

Birgit Platzer war mit großen Erwartungen zu den Weltmeisterschaften gereist. Waren die Trainingsleistungen in der internationalen Trainingswoche vor der Weltmeisterschaft noch in Ordnung, doch mit Beginn der Allgemeinen Trainingseinheit hat sich bei Birgit eine Verkühlung bemerkbar gemacht, von der sie sich die ganze Woche nicht erholte. Geschwächt durch die Verkühlung war ein eklatanter Leistungsabfall zu verzeichnen.

Der Vorlauf für die Startaufstellung ging für Birgit mit Rang 25 total daneben. Somit hatte sie die schlechteste Startnummer einer Österreicherin.

Miriam Kastlunger konnte ihre Startnummer einigermaßen gut umsetzen und landete schließlich auf Rang 15 als beste Österreicherin.

Birgit Platzer schaffte Rang 27 was für sie das schlechteste Ergebnis bei Großveranstaltungen bedeutete und somit im zweiten Durchgang nicht mehr startberechtigt war.

Als Trost bleibt der 12 Rang bei der U 23 Weltmeisterschaft, der für das schlechte Abschneiden ein wenig entschädigt.