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Scheikl ist Doppel-Staatsmeister und Unterberger Staatsmeisterin im Doppel

Rollenrodel-Bewerb wurden am Grazer Schlossberg gefahren

Im Rahmen der Sport Austria Finals wurden am Donnerstag am Schlossberg in Graz die Staatsmeisterschaften im Rollenrodeln ausgetragen. Großer Gewinner war der steirische Lokalmatador Michael Scheikl, der den Schlitten auf Rollen eigentlich nur noch für Trainingszwecke auspackt.

Er gewann vor Fabian Achenrainer aus Tirol sowohl den Einzelbewerb als auch den Doppelbewerb gemeinsam mit der Oberösterreicherin Tina Unterberger.

Im Herrenbewerb musste der erste Lauf wegen eines Wolkenbruchs abgebrochen werden. Die Entscheidung fiel dann in einem Durchgang, wobei die teilweise immer noch feuchte Strecke für äußerst schwierige Bedingungen sorgte.

Michael Scheikl: „Man musste da heute mit enorm viel Gefühl fahren. In gewissen Passagen hab ich viel rausgenommen, vielleicht sogar etwas zu viel. Aber im Endeffekt war es eine gute und gefühlvolle Fahrt. Das dosierte Bremsen war heute der Schlüssel zum Sieg, denn auf dem Untergrund war’s ein Tanz auf rohen Eiern.”

Fabian Achenrainer: „Wenn Michael dabei ist, ist er immer stark. Gratulation an ihn. Er hat es heute einfach besser gemacht. Im Regen ist es zwischen Erfolg und richtigem Mist ein schmaler Grat. In der zweiten Kurve hab’ ich es etwas übertrieben.”

Stadler siegt bei den Damen

Bei den Damen setzte sich Vanessa Stadler vom RV Kundl in Tirol durch. Sie ist beim Naturbahnrodeln im Winter zwar nicht mehr mit dabei, sitzt aber schon seit 15 Jahren auf der Rollenrodel.

Weltmeisterin Riccarda Ruetz hatte schon im ersten Lauf wertvolle Zeit verloren und kam auch im zweiten auf dem rutschigen Untergrund ins Driften. Damit konnte sie im Kampf ums Podest nicht eingreifen.

Link zu den Ergebnissen:
http://nf-timing.at/roro-oem22/

Zurück in Österreich

Naturbahnrodel-Team in Wien gelandet – Zwei Coaches noch in Moskau

Um 16:30 Uhr sind die AthletInnen des österreichischen Nationalteams der Naturbahnrodler mit einer AUA-Maschine von Moskau kommend am Flughafen Wien gelandet. Die plötzliche Abreise aus der russischen Hauptstadt war nötig geworden, nachdem das Weltcupfinale dort wegen des ausgebrochenen Krieges zwischen Russland und der Ukraine abgesagt worden war und die Teams aufgefordert worden waren, das Land ehestmöglich zu verlassen.

Nationaltrainer Gerald Kammerlader und Coach Robert Batkowski sitzen allerdings nach wie vor am Flughafen Moskau fest. Zehn Materialkisten fanden im völlig überbuchten AUA-Flug keinen Platz mehr. Das Duo blieb deshalb vorerst vor Ort. Der ÖRV hofft, dass sie alsbald einen Flug in Richtung Heimat nehmen können. Am Donnerstag ist damit aber nicht mehr zu rechnen.

Ein Teil der SportlerInnen, darunter Weltmeister Thomas Kammerlander, befindet sich inzwischen mit einem Bus auf dem Weg nach München, wo deren Autos stehen, nachdem sie am Montag von der bayerischen Metropole aus nach Moskau aufgebrochen sind.

Statements:

Thomas Kammerlander: „Wir sind froh, raus aus Russland zu sein. Da ist alles andere jetzt mal nebensächlich. Wir müssen jetzt alles erstmal sacken lassen, was in den vergangenen Stunden passiert ist. Und wir hoffen, dass Gerald und Robert auch möglichst schnell in Österreich ankommen.”

Michael Scheikl: „Ehrlich gesagt hätten wir in Moskau vom Krieg gar nichts mitbekommen, wenn wir nicht online deutschsprachige Medien konsumiert hätten. Auch am Flughafen verlief eigentlich alles in geordneten Bahnen. Wobei natürlich spürbar war, dass alle heim wollen. Der Rückflug mit Vermeidung des gesperrten Luftraums war dann auch völlig sicher. Sportlich ist das alles natürlich Mist. Meine und die Chancen von Thomas waren ohne Rennen dahin. Aber es gibt wirklich wichtigere Dinge.”

Tina Unterberger: „Natürlich wäre es auch für mich noch um eine Weltcupkugel gegangen. Aber in so einer Situation ist der Sport Nebensache. Wichtig ist jetzt, dass auch unsere beiden Trainer schnellstmöglich zurückfliegen können.”

Riccarda Ruetz: „Erschrocken haben wir uns am Morgen eigentlich nicht. Die spontane Abreise war einfach eine Sicherheitsmaßnahme. Von der politischen Krise haben wir in Moskau nichts mitbekommen. Und wir hatten dann auch einen guten Heimflug.”

Scheikls Heimtriumph

Steirer siegt in Mariazell – Juniorin Riccarda Ruetz rast erstmals aufs Weltcuppodest

Die Entscheidung im Gesamt-Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen wurde in Mariazell vertagt und fällt am kommenden Wochenende in zwei Bewerben beim Showdown in der russischen Metropole Moskau. Alex Gruber überholte mit Rang zwei in dem nur in einem Lauf ausgetragen Bewerb in der Steiermark in der Gesamtwertung Thomas Kammerlander, dem als Dritter zwei Hundertstel auf Gruber fehlten. Der Südtiroler liegt nun fünf Zähler vor dem Ötztaler. Den Sieg holte sich in Mariazell Lokalmatador Michael Scheikl mit einer überragenden Darbietung. Auch er hat damit noch Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung im Gesamtweltcup.

Mit Fabian Achenrainer als Sechsten und Florian Markt als Siebten fuhren zwei weitere Österreicher unter die Top-Zehn.

Michael Scheikl: „Ein Sieg vor eigenem Publikum auf meiner Heimbahn ist natürlich besonders schön. Einfach war’s nicht, denn die Bedingungen waren heute deutlich besser als gestern. Deshalb musste wieder die ganze Abstimmung an der Rodel geändert werden. Die Anspannung war deshalb vor dem Rennen schon sehr groß. Mir ist alles super aufgegangen, auch wenn noch die eine oder andere Kleinigkeit dabei war. Wichtig war, dass ich, was die Gesamtwertung angeht, in Schlagdistanz zu Alex und Thomas geblieben bin. In Moskau ist in den beiden letzten Bewerben noch vieles möglich.”

Thomas Kammerlander: „Heute bin ich wirklich extrem enttäuscht! Natürlich ist ein dritter Platz nicht schlecht. Aber ich habe mich einmal mehr komplett beim Material vertan. Da fehlt mir derzeit die glückliche Hand. Es wäre bei weitem mehr drinnen gewesen. Ob’s zum Sieg gereicht hätte, weiß ich nicht. Aber die zwei Hundertstel auf Alex ärgern mich gewaltig. Ich wollte es vermeiden, dass auf einer Bahn wie in Moskau mit einer Fahrtzeit von zirka 25 Sekunden die finale Weltcupentscheidung fällt. Aber es ist jetzt eben so.”

Premiere für Riccarda Ruetz

Bei den Damen war Evelin Lanthaler einmal mehr nicht zu schlagen, triumphierte vor ihrer Südtiroler Landsfrau Greta Pinggera. Auf Rang drei strahlte mit Junioren-Weltmeisterin Riccarda Ruetz eine ganz junge Athletin. Sie schaffte erstmals im Weltcup der Allgemeinen Klasse den Sprung aufs Podest. Dabei lag sie eine Hundertstel vor ihrer arrivierten Teamkollegin Tina Unterberger.

Mit der frühen Startnummer acht ins Rennen gegangen, kam die Sellrainerin in der Leaderbox aus dem Strahlen nicht heraus, als Läuferin um Läuferin an ihrer Bestzeit zerschellte. Dass sie die beiden favorisierten Südtirolerinnen dann noch vorbei ziehen lassen musste, tat ihrer Freude keinen Abbruch.

Riccarda Ruetz: „Platz drei macht mich gerade etwas sprachlos. Ich bin wirklich super zurecht gekommen auf der Bahn, konnte bei den schwierigen Verhältnissen auch meine frühe Startnummer super ausnutzen. Sorry an Tina für die Hundertstelsekunde.”

Tina Unterberger: „Natürlich wär ich gerne aufs Podest gefahren. Aber ich freue mich wahnsinnig für Ricci. Es ist super, wenn die Jungen angreifen. Vor einigen Jahren feierte ja auch Michelle Diepold in Mariazell ihren ersten Podestplatz im Weltcup.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Mariazell:

Herren:
1. Scheikl (Ö) 1:09.08,
2. Gruber (Ita) +0.28,
3. Kammerlander (Ö) +0.30,
4. Clara (Ita) +0.76,
5. Pigneter (Ita) 0.88,
6. Achenrainer (Ö) +0.97,
7. Markt (Ö) +1.60.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:10.49,
2. Pinggera (Ita) +0.29,
3. Ruetz (Ö) +1.13,
4. Unterberger (Ö) +1.14,
5. Lavrenteva (Rus), +1.25,

13. Markt (Ö) +4.53.

Gesamtwertungen:

Herren:
1. Gruber (Ita) 430 Punkte,
2. Kammerlander (Ö) 425 Punkte,
3. Scheikl (Ö) 380 Punkte,
4. Pigneter (Ita) 305 Punkte,
5. Clara (Ita) 305 Punkte,
6. Achenrainer (Ö) 240 Punkte.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 500 Punkte,
2. Pinggera (Ita) 380 Punkte,
3. Walch (D) 345 Punkte,
4. Unterberger (Ö) 285 Punkte,
5. Lavrenteva (Rus) 245 Punkte.

Der Weltcup in Mariazell wird am Sonntag mit dem Doppel- und dem Team-Bewerb fortgesetzt.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Glücksspiel in Mariazell

Naturbahnrodler kämpfen beim Weltcup mit der Witterung

Der Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen geht in Mariazell in die heiße Phase. Dabei kämpfen die Athleten aber nicht nur um Podestplätze, sondern vor allem gegen das Wetter. Die hohen Temperaturen und immer wieder einsetzender Regen wirbelten schon das Training am Freitag durcheinander. Nur die Herren und Damen absolvierten je einen Lauf. Die Doppelsitzer kamen überhaupt nicht zum Zug.

Da keine wesentliche Wetteränderung erwartet wird, wurde auch das Rennprogramm umgestellt. Am Samstag um 09:00 Uhr starten die Damen, anschließend die Herren. Die Entscheidung fällt jeweils in nur einem Wertungslauf. Das Doppel-Rennen wurde auf Sonntag verschoben.

Der Bewerb wird zu einer Art Glücksspiel. Im Training war Fortuna dabei auf Seiten der Österreicher. Michael Scheikl war vor Weltcup-Leader Thomas Kammerlander der Schnellste. Die Südtiroler hatten hingegen arge Probleme, konnten sich nicht im Spitzenfeld klassieren.

Anders bei den Damen, wo einmal mehr Dominatorin Evelin Lanthaler der Ton angab. Ihr auf den Fersen war Rodelfloh” Tina Unterberger, die auf Rang zwei nur 34 Hundertstel Rückstand hatte.

Thomas Kammerlander: „Die Bahn ist total aufgeweicht, von Eis kann keine Rede mehr sein. Der Trainingslauf war nicht so schlecht. Auf den letzten neun Fahrsekunden habe ich aber sechs Zehntel verloren. Dabei geht’s da nur gerade aus. Da hilft nur, in der Mariazeller Basilika eine Kerze anzünden und im Rennen auf das nötige Glück hoffen.”

Michael Scheikl: „Die Trainingsbestzeit kann ich nicht wirklich einschätzen. Denn ich habe auf der Rodel überhaupt kein gutes Gefühl gehabt. Es ging alles total zäh und träge voran. Bei solchen Bedingungen kann’s natürlich gewaltige Überraschungen geben.”

Tina Unterberger: „Wir sind seit Trainingsende eigentlich nur dabei, den Wetterbericht zu schauen. Der verheißt aber auf für Samstag nichts Gutes. Meine heutiges Ergebnis war erfreulich, zumal das überhaupt nicht meine Bedingungen sind. Es wird in erster Linie ein Kampf gegen das Wetter, weniger gegen die Konkurrentinnen.”

Trainingsergebnisse:

Training Herren:
1. Scheikl (Ö) 1:14.66,
2. Kammerlander (Ö) +0.24,
3. Egorov (Rus) +0.72.,
4. Achenrainer (Ö) +1.29,
5. Lenko (Ukr) & Markt (Ö) +2.17,

7. Pigneter (Ita) +2.20,

9. Gruber (Ita) +2.87,

15. Feldhammer (Ö) +3.69,
16. Pichler (Ö) +4.01.

Training Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:16.33,
2. Unterberger (Ö) +0.34,
3. Schiller (D) +0.85,
4. Walch (Ita9 +0.93,
5. Pinggera (Ita) +1.55,

9. Markt (Ö) +2.73,

12. Ruetz (Ö) +3.25.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Scheikl glänzt in Silber

EM-Titel an Alex Gruber – Thomas Kammerlander griff bei Material daneben

Es waren am Ende sieben Hundertstelsekunden, die am Sonntag dem Steirer Michael Scheikl zur erfolgreichen Titelverteidigung bei der Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen fehlten. Der Südtiroler Favorit Alex Gruber hatte hauchdünn die Nase vorne. Rang drei ging an Patrick Pigneter. Weltmeister und Weltcup-Leader Thomas Kammerlander hatte sich beim Material vertan, landete am Ende auf Rang fünf.

Michael Scheikl: „Es war wieder einmal eine Nervenschlacht. Ich war im ersten Lauf schon gut dabei, obwohl ich einige kleinere Fehler hatte. Im zweiten Run habe ich nochmal alles raus gehaut, was drinnen war. Es war ein Kampf auf allerhöchstem Niveau mit einem Herzschlagfinale. Am Start hätte man heute eine Stecknadel fallen hören, so groß war die Anspannung bei allen. Mit der Silbermedaille bin ich in jedem Fall absolut happy.”

Thomas Kammerlander: „Die Bilanz ist heute schnell gezogen: Ich war schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Die Eistemperatur ist im Vergleich zum Training am Freitag extrem nach unten gerasselt. Da hab’ ich schon in der ersten Kurve gemerkt, dass das Material überhaupt nicht passt. Sowas muss man auch einmal akzeptieren. Und lieber ist mir, ich kann bei den noch ausstehenden Weltcupbewerben wieder mithalten. Der Gesamtsieg ist jetzt das erklärte Ziel. Das wird schwer genug. Heute hätte ich mir gedacht, dass es sich um Kampf um Gold für Michael noch ausgeht. Leider war das Glück aber nicht auf unserer Seite.”

Silber im Teambewerb

Im abschließenden Teambewerb setzten sich erwartungsgemäß die Einzel-Europameister Evelin Lanthaler und Alex Gruber aus Südtiroler vor Österreichs Paarung Tina Unterberger und Michael Scheikl durch, die sich Silber sicherten.

EM Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Herren:
1. Gruber (Ita) 2:03.65,
2. Scheikl (Ö) +0.07, 3. Pigneter (Ita) +0.82,
4. Clara (Ita) +0.93,
5. Kammerlander (Ö) +1.00,

9. Achenrainer (Ö) +2.49,

12. Markt (Ö) +3.38.

Teambewerb:
1. Italien (Lanthaler/Gruber) 2:06.80,
2. Österreich (Unterberger/Scheikl) 2:07.73,
3. Russland (Lavrenteva/Egorov) 2:08.19.

Der Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen wird am kommenden Wochenende in Mariazell fortgesetzt.

Silberpaarung im Teambewerb (Tina Unterberger & Michael Scheikl)

Foto von: ÖRV/Miriam Jennewein

Zweimal Bronze für Österreich

Tina Unterberger EM-Dritte – Auch Achenrainer-Cousins holen Edelmetall

Tina Unterberger aus Oberösterreich war bei der Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen in Laas die einzige Athletin, die mit den Südtiroler Athletinnen mithalten konnte. Saison-Dominatorin Evelin Lanthaler war einmal mehr außer Reichweite. Auf die Zweitplatzierte Greta Pingerra fehlten ihr am Ende aber lediglich 16 Hundertstel. Auch wenn der „Rodelfloh” nach Lauf eins noch auf Silberkurs gelegen war, jubelte sie nach dem Finale über Bronze.

Auch Riccarda Ruetz, die am vergangenen Wochenende den Junioren-WM-Titel geholt hatte, zeigte einmal mehr ihr großes Talent, rodelte auf Rang acht.

„In dieser Saison war ich im Einsitzerbewerb noch nie am Podest. So gesehen bin ich zur Europameisterschaft gerade rechtzeitig in Form gekommen. Ich bin schon ein älteres Semester, da dauert’s halt etwas länger. Auf alle Fälle habe ich heute trotz des knappen Rückstands auf Platz zwei Bronze gewonnen und nicht Silber verloren”, sagte Unterberger und fügte mit einem Augenzwinkern zu Siegerin Evelin Lanthaler an: „Ich bin ja im ersten Lauf zuerst Bahnrekord gefahren. Der hat dann nur rund eine Minute gehalten. Evi kann einfach nicht normal tun mit ihren Zeiten.”

Zittern im Doppelbewerb

Im Doppelsitzer-Bewerb zitterten Fabian und Simon Achenrainer nach einem Fehler im ersten Lauf um die Medaille. Die nach Run eins knapp vor ihnen liegenden Russen Pavel Porshnev und Ivan Lazarev, die sich letztlich vor den Top-Favoriten Patrick Pigneter und Florian Clara überraschend den EM-Titel sicherten, konnten sie nicht abfangen. Aber das Südtiroler Duo Patrick und Matthias Lambacher verhaute den zweiten Run und rutschte noch hinter die Österreicher zurück. Damit holten die Tiroler Cousins die Bronzemedaille.

„Im ersten Lauf haben wir in der dritten Kurve einen riesigen Fehler gemacht und damit unsere Chancen fast schon begraben. Wir wussten, dass wir im zweiten Lauf voll angreifen müssen”, sagte Fabian Achenrainer. Und Simon ergänzte: „Der zweite Run hat von oben bis unten gepasst. Mit dem dritten Rang sind wir hochzufrieden.”

EM Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:05.16,
2. Pinggera (Ita) +1.14,
3. Unterberger (Ö) +1.30,
4. Lavrenteva (Rus) +2.07,
5. Staffler (Ita) +2.44,

8. Ruetz (Ö) +3.80,

14. Markt (Ö) +7.98,

17. Eberhöfer (Ö) +11.62.

Doppel:
1. Porschnev/Lazarev (Rus) 2:13.15,
2. Pigneter/Clara (Ita) +0.08,
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0,36,
4. Lambacher/Lambacher (Ita) 0.56,
5. Egorov/Popov (Rus) +2.46.

Die EM wird am Sonntag ab 09:30 Uhr mit dem Einzelbewerb der Herren fortgesetzt. Der Teambewerb folgt um 13:00 Uhr.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

EM wird eine heiße Kiste

Nach dem Training zeichnet sich ein Länderkampf zwischen den Naturbahnrodlern aus Österreich und Italien ab

Die am Samstag beginnende Europameisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahnen in Laas in Südtirol wird eine ganz heiße Kiste! Das wurde schon bei den am Freitag absolvierten Trainingsläufen deutlich. Zu erwarten ist in allen drei Bewerben ein Länderkampf zwischen Österreich in Italien, wobei bei den Südtirolern neben den üblichen Verdächtigen in den Testläufen auch Florian Clara, der im ersten Lauf Tagesbestzeit erzielte, und Mathias Troger ganz vorne mitmischten. Den zweiten Run am Freitag entschied Weltcupleader Thomas Kammerlander für sich.

Bei den Damen war einmal mehr Evelin Lanthaler zweimal die Schnellste. Im Zweiten Lauf hatte Österreichs Medaillenhoffnung Tina Unterberger aber nur vier Hundertstel Rückstand auf die Top-Favoritin.

Im Training wurden auch geklärt, wer neben den österreichischen Fixstartern die EM bestreitet: Bei den Herren schaffte Florian Markt die Qualifikation. Bei den Damen gehen am Samstag neben Unterberger noch Junioren-Weltmeisterin Riccarda Ruetz, Vanessa Markt und Melat Eberhöfer an den Start.

Im Doppel wird Österreich durch Fabian und Simon Achenrainer vertreten. Sie landeten im Training hinter den Südtiroler Duos Patrick Pigneter/Florian Clara sowie Patrick Lambacher/Matthias Lambacher auf Rang drei.

Thomas Kammerlander: „Ich bin in dieser Saison in den Trainingsläufen generell etwas entspannter als früher. Im ersten Run haben wir heute noch etwas probiert. Der zweite hat dann ganz gut gepasst. Dass es in Laas eng wird, wissen wir aus der vergangenen Saison. Da steht am Sonntag bis fünf Meter vor der Ziellinie noch nicht fest, wer am Ende die Nase vorne hat. Das Wetter ist auch noch eine Unbekannte. Jetzt heißt die Devise einfach mal abwarten und Cappuccino trinken.”

Michael Scheikl: „Das Training hat gezeigt, dass ich abstimmungsmäßig noch etwas Nachholbedarf habe. Im zweiten Lauf war’s richtig warm. Darauf haben wir uns dann nicht voll eingestellt, da am Sonntag beim Rennen wieder deutlich kältere Bedingungen herrschen sollen. Die Richtung insgesamt passt. Beim Bewerb erwarte ich auch einige Überraschungen.”

Tina Unterberger: „Ich hab’ im Training noch einiges ausprobiert und war überrascht, dass es dann so gut funktioniert hat. Die Frage ist, wie am Samstag das Wetter sein wird. Laut Vorhersagen gibt es einen Temperatursturz. Die Einheimischen sagen mir allerdings, dass es da erst richtig mit dem Föhn los geht.”

EM-Kader Österreich:

Herren: Thomas Kammerlander (Tirol), Michael Scheikl (Steiermark), Fabian Achenrainer, Fabian Markt (beide Tirol).
Damen: Tina Unterberger (Oberösterreich), Riccarda Ruetz, Vanessa Markt, Melat Eberhöfer (alle Tirol).
Doppel: Fabian und Simon Achenrainer (Tirol).

Trainingsergebnisse vom Freitag:

Training Herren:
1. Clara (Ita) 1:02.54,
2. Troger (Ita) +0.59,
3. Gruber (Ita) +0.63,
4. Scheikl (Ö) +0.73,
5. Kammerlander (Ö) +0.77,

9. Achenrainer (Ö) +1.26,

12. Markt (Ö) +1.95,

17. Pichler (Ö) +3.56.

Training Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:03.35,
2. Pinggera (Ita) +0.64,
3. Staffler (Ita) +0.81,
4. Unterberger (Ö) +0.84,
5. Lavrenteva (Rus) +1.40,

8. Ruetz (Ö) +2.02,

11. Markt (Ö) +3.20,

17. Eberhöfer (Ö) +4.94,

22. Fuchs (Ö) +8.19.

Training Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:03.63,
2. Clara (Ita) 0.07,
3. Troger (Ita) +0.33,
4. Scheikl (Ö) +0.42,
5. Gruber (Ita) +0.59,

7. Achenrainer (Ö) +0.84,

13. Markt (Ö) +1.49,

23. Pichler (Ö) +3.32.

Training Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:05.09,
2. Unterberger (Ö) +0.04,
3. Staffler (Ita) +0.08,
4. Walch (D) +0.18,
5. Pinggera (Ita) +0.21,

10. Ruetz (Ö) +1.37,

15. Markt (Ö) +3.06,

17. Eberhöfer (Ö) +3.65,
18. Fuchs (Ö) +4.14.

Training Doppelsitzer:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:09.97,
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0.28,
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.36,
4. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.40,
5. Kovshik/Tarasov (Rus) +1.04.

EM Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas, Programm:

Samstag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
10:30 Uhr – 1. Wertungslauf Doppelsitzer
11:15 Uhr – Finallauf Damen
12:15 Uhr – Finallauf Doppelsitzer

Sonntag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:30 Uhr – Finallauf Herren
13:00 Uhr – Teambewerb

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

EM steht vor der Tür

Österreichs Naturbahnrodler gehen in Südtirol auf Medaillenjagd

In Laas im Vinschgau steht für die Rennrodler auf Naturbahnen am kommenden Wochenende die Europameisterschaft am Programm. Dabei wollen die Österreicher einmal mehr die Armada aus Südtirol jagen und rechnen sich gute Medaillenchancen aus.

Bei den Herren sind Weltmeister und Weltcupleader Thomas Kammerlander, EM-Titelverteidiger Michael Scheikl und Fabian Achenrainer Fixstarter. Im Training am Freitag kämpfen Florian Markt und Maximilian Pichler um den vierten Startplatz.

Bei den Damen ist Tina Unterberger fix dabei. Um die drei weiteren Plätze fighten im Training Junioren-Weltmeisterin Riccarda Ruetz, Vanessa Markt, Verena Fuchs und Melat Eberhöfer.

Im Doppel ist das Duo Fabian und Simon Achenrainer gesetzt.

Europameisterschaft Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Freitag:
09:30 Uhr – Nationentraining Einsitzer & Doppelsitzer

Samstag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
10:30 Uhr – 1. Wertungslauf Doppelsitzer
11:15 Uhr – Finallauf Damen
12:15 Uhr – Finallauf Doppelsitzer

Sonntag:
09:30 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:30 Uhr – Finallauf Herren
13:00 Uhr – Teambewerb

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Podest zweimal knapp verfehlt

Tina Unterberger und Achenrainer/Achenrainer beim Weltcup in Deutschnofen jeweils auf Rang vier

Die Damen und die Doppelsitzer machten am Samstag dem Auftakt zum Weltcup-Event im Rennrodeln auf Naturbahnen in Deutschnofen/Südtirol. Die Athletin des österreichischen Nationalteams kämpften verbissen, verpassten die Podestplätze aber jeweils knapp.

Tina Unterberger aus Oberösterreich musste im zweiten Lauf zwar die zur Halbzeit hinter ihr liegende Greta Pinggera vorbei ziehen lassen, überholte ihrerseits aber die für Deutschland fahrende Lisa Walch und klassierte sich auf Rang vier. Der Sieg ging zum viertenmal in dieser Saison an Evelyn Lanthaler, hinter ihr klassierte sich die arrivierte Russin Ekaterina Lavrenteva.

Im Doppelbewerb lagen die Cousins Fabian und Simon Achenrainer nach Lauf eins wieder auf Podestkurs, hatten auf Rang zwei 39 Hundertstel Rückstand auf die späteren Sieger Patrick Pigneter und Florian Clara. Der zweite Run ging aber nicht voll auf. Mit Endrang vier verfehlten die beiden Tiroler das Podest letztlich um zwölf Hundertstel.

Tina Unterberger: „Mit der heutigen Leistung bin ich eigentlich sehr zufrieden. In Deutschnofen war ich noch nie so schnell unterwegs, bin heute sogar meinen persönlichen Bahnrekord gefahren. Evelyn fährt aktuell einfach in einer eigenen Liga, da kann man nur gratulieren.”

Fabian Achenrainer: „Der erste Lauf war super. Im zweiten haben sich leider in den ersten beiden Kurven zwei kleine Fehler eingeschlichen. Und wenn’s um die vordersten Plätze so knapp her geht wie heute, fällt man halt auch mal schnell vom Podest. Viel hat nicht gefehlt. Erfreulich ist Zwischenrang zwei in der Gesamtwertung. Den wollen wir natürlich bis zum Saisonende halten.”

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Deutschnofen:

Damen:
1.Lanthaler (Ita) 1:48.98,
2. Lavrenteva (Rus) +0.70,
3. Pinggera (Ita) +0.87,
4. Unterberger (Ö) +1.15,
5. Walch (D) +1.46,

11. Markt (Ö) +7.56.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:55.33,
2. Lambacher/Lambacher (Rus) +0.47,
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.58,
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.70,
5. Kovshik/Tarasov (Rus) +3.11.

Gesamtstände:

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 400 Punkte,
2. Walch (D) & Pinggera (Ita) 295 Punkte,
4. Unterberger (Ö) 225 Punkte,
5. Lavrenteva (Rus) 190 Punkte,

8. Diepold (Ö) 170 Punkte,

10. Markt (Ö) 138 Punkte,

16. Ruetz (Ö) 73 Punkte,

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 400 Punkte,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 285 Punkte,
3. Porshnev/Lazarev (Rus) 225 Punkte.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Teil vier im Naturbahnrodel-Krimi

Michael Scheikl im Training in Deutschnofen ganz vorne mit dabei – Thomas Kammerlander hadert noch mit Material

Eines hat das Training zum Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Deutschnofen am Freitag deutlich gezeigt. Der Sieg auf der schwierigen Südtiroler Bahn führt über den aktuellen Weltcup-Zweiten Alex Gruber. Er legte in beiden Läufen die Bestzeit hin – ist am Sonntag der Top-Favorit.

Bester Österreicher war Michael Scheikl aus der Steiermark, der sich auf den Rängen drei und zwei klassierte. Weltcup-Leader Thomas Kammerlander haderte hingegen noch mit dem Material, erreichte die Ränge sechs und fünf.

Bei den Damen fuhr einmal mehr Evelin Lanthaler aus Südtirol zweimal Bestzeit. Gut in Schwung kam Tina Unterberger aus Oberösterreich. Mit den Plätzen drei und vier zeigte sie neuerlich eine deutliche Aufwärtstendenz. Michelle Diepold konnte nach ihrer Operation während der Woche das Krankenhaus in Innsbruck inzwischen verlassen, ist in ihre steirische Heimat gereist.

Stark präsentierten sich auch wieder die Rodel-Cousins Fabian und Simon Achenrainer. Sie rasten in den Doppel-Trainings auf Rang zwei und vier.

Thomas Kammerlander: „Das Training lief bescheiden! Es hat überhaupt nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist extrem föhnig, das Eis dadurch extrem Sumpf. Da hat mein Material überhaupt nicht gepasst. Jetzt heißt es bis Sonntag tüfteln, um die richtigen Lösungen zu finden. In Rumänien habe ich das auch hinbekommen, warum also nicht auch in Deutschnofen? Dass es in Deutschnofen schwer wird, war mir immer klar. Deshalb ist es für mich natürlich gut, dass ich mit einem Punktevorsprung im Gesamtweltcup an den Start gehe.”

Michael Scheikl: „Ich bin im Training von Beginn an gut zurecht gekommen. Ich hab’ selber ein gutes Gefühl auf der Rodel, bin sicher unterwegs. Zeitmäßig ist sicher noch etwas drinnen. Jetzt müssen wir schauen, wie sich das Wetter entwickelt. Bei unserem Rennen am Sonntag soll es nochmal deutlich wärmer sein. Die Abstände im Training waren sehr gering, es wird also wohl wieder eine enge Kiste. Wobei diesmal sehr viele Athleten um die Spitzenplätze mitmischen.”

Tina Unterberger: „Heute war ich sehr zufrieden. Im ersten Trainingslauf bin ich im unteren Bereich sogar Herrenzeiten gefahren. Für Deutschnofen war es richtig gut, denn da hab’ ich in der Vergangenheit nicht selten eine richtige Watschen bekommen. Klar ist, dass die Bahn hier überhaupt keine Fehler verzeiht.”

Trainingsergebnisse:

Herren Training 1:
1. Gruber (Ita) 0:54.10,
2. Troger (Ita) +0.13,
3. Scheikl (Ö) +0.14,
4. Bukin (Rus) +0.29,
5. Clara (Ita) +0.39,
6. Kammerlander (Ö) +0.51,

10. F. Achenrainer (Ö) +1.40,

13. Markt (Ö) +2.26,
14. S. Achenrainer (Ö) +3.42,

20. Pichler (Ö) +4.47.

Herren Training 2:
1. Gruber (Ita) 0:53.84,
2. Scheikl (Ö) +0.40,
3. Bukin (Rus) +0.42,
4. Clara (Ita) +0.47,
5. Kammerlander (Ö) +0.84,

9. F. Achenrainer (Ö) +1.57,

13. Markt (Ö) +2.50,

15. S. Achenrainer (Ö) +3.21,

18. Pichler (Ö) +3.81.

Damen Training 1:
1. Lanthaler (Ita) +0:55.08,
2. Pinggera (Ita) +0.22,
3. Unterberger (Ö) +0.42,
4. Lavrenteva (Rus) +0.74,
5. Staffler (Ita) +1.10,

13. Markt (Ö) +9.40.

Damen Training 2:
1. Lanthaler (Ita) 0:55.02,
2. Pinggera (Ita) +0.28,
3. Lavrenteva (Rus) +0.48,
4. Unterberger (Ö) +0.55,
5. Mittermair (Ita) +1.12,

12. Markt (Ö) +6.71.

Doppel Training 1:
1. Lambacher/Lambacher (Ita) +0:58.96,
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.31,
3. Pigneter/Clara (Ita) +0.36,
4. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.45,
5. Egorov/Popov (Rus) +1.85.

Doppel Training 2:
1. Lambacher/Lambacher (Ita) +0:58.51,
2. Pigneter/Clara (Ita) +0.30,
3. Porschnev/Lazarev (Rus) +0.43,
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0.50,
5. Egorov/Popov (Rus) +0.90.

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Deutschnofen:

Samstag, 29. Jänner:
10:00 Uhr – 1. Wertungslauf Doppelsitzer
10:30 Uhr – 1. Wertungslauf Damen
11:30 Uhr – Finallauf Doppelsitzer
12:15 Uhr – Finallauf Damen

Sonntag, 30. Jänner:
9:00 Uhr – 1. Wertungslauf Herren
11:00 Uhr – Finallauf Herren
13:00 Uhr – Team-Bewerb

Junioren-Finale in Umhausen

Der Junioren-Weltcup gastiert mit seinem abschließenden Bewerb am Sonntag auf der Grantaubahn in Umhausen. Riccarda Ruetz aus Sellrain steht vor dem Gesamtsieg, führt die Wertung mit 285 Punkten vor den Südtirolerinnen Ivonne Müller (210) und Jenny Castiglioni (190) an. Bei den Burschen haben Sebastian Feldhammer (201) und Miguel Brugger (190), die derzeit auf den Rängen drei und vier liegen, noch Chancen aufs Podest in der Gesamtwertung.

Am kommenden Wochenende findet für die Junioren die Weltmeisterschaft im Jaufental statt.

Junioren-Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Umhausen:

Sonntag, 30. Jänner:
9:30 Uhr – 1. Wertungslauf Junioren Herren
anschließend – 1. Wertungslauf Junioren Damen
11:00 Uhr – Finallauf Junioren Herren
12:00 Uhr – Finallauf Junioren Damen
12:45 Uhr – Wertungslauf Doppel

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein