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Tina mit Rang vier zufrieden

Oberösterreicherin behält Podestplatz im Gesamtweltcup

 

Deutschnofen. Mit Rang vier hinter den drei Südtirolerinnen Greta Pinggera, Evelin Lanthaler und Sara Bachmann fuhr Tina Unterberger am Wochenende im Naturbahnrodel-Weltcup ihr bisher bestes Ergebnis in Deutschnofen (Ita) ein.

„Besser wäre immer schön, aber letztlich muss ich mit der Platzierung zufrieden sein. Ich arbeite während der Woche, komme dementsprechend nie auf die Zahl der Trainingsfahrten meiner Konkurrentinnen”, sagt die Oberösterreicherin.

In der Weltcup-Gesamtwertung liegt sie mit Rang drei weiterhin am Stockerl. Und genau dort möchte sie auch nach dem Weltcupfinale in drei Wochen in Umhausen stehen. „Das ist das erklärte Ziel, auch wenn mir die Grantaubahn im Ötztal überhaupt nicht liegt.”

Zuvor geht`s aber mal zur Weltmeisterschaft nach Vatra Dornei in Rumänien. „Ich freue mich ungemein auf die Titelkämpfe auf einer Strecke, auf der bisher niemand trainieren konnte“, blickt der „Rodelfloh” voraus. Und wer Tina kennt, der weiß, dass sie in Rumänien nicht nur dem Grafen Dracula den Zahn ziehen möchte, sondern auch der Konkurrenz.

 

Tina Unterberger
Tina Unterberger

 

Foto: ÖRV/Chris Walch

Tina war in Slowenien grantig

Rodelfloh erwischte bei vierter Weltcupstation keine guten Läufe

 

Zelezniki. Es wäre nicht Tina Unterberger, wenn sie nicht auch in der Niederlage lachen könnte. Grantig war sie nach dem Weltcuprennen in Zelezniki aber schon, denn „es ist an diesem Wochenende einfach nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hab`.”

Da war zunächst schon der fehlerhafte erste Lauf, in dem sie mehr als zwei Sekunden Rückstand aufgerissen hatte. „Ein total dummer Bock! Ich bin über eine Wanne drüber gerutscht, worauf es mir dann die Rodel ordentlich hergerissen hat“, erzählte der Rodelfloh. Im zweiten Lauf am Sonntag sei es dann zwar besser gelaufen, „das Gelbe vom Ei war`s aber immer noch nicht.“

Den Blick richtet Unterberger jetzt bereits in Richtung Deutschnofen am kommenden Wochenende: „Das wird verdammt schwer, das ist ja dort quasi ein Wohnzimmer der Südtiroler.“

Tina Unterberger beim Rennen in Zelezniki
Tina Unterberger beim Rennen in Zelezniki

Foto von: ÖRV/Chris Walch

Zum vierten Mal am Stockerl

Tina Unterberger fährt die beste Saison ihrer gesamten Karriere

 

Moskau. Vierter Start, zum vierten Mal am Stockerl! Rodelfloh Tina Unterberger ist im laufenden Naturbahnrodel-Weltcup eine ganz Große. Am Sonntag stand in Moskau das bei den Athleten ungeliebte Verfolgungsrennen am Programm. Und dort musste sie sich nur den beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler und Greta Pinggera geschlagen geben.

„Ich hab´das Maximum rausgeholt. Mehr war wirklich nicht drinnen. Dass ich bisher bei jedem Rennen in dieser Saison am Stockerl stand, ist überragend. Ich hoffe, ich kann in den nächsten Rennen an diese Leistungen anschließen“, sagte Unterberger.

Die sich auf das nächste Rennen in Slowenien freut: „Ich mag alte Bahnen und bin schon gespannt, was sie dort für eine Strecke hingezaubert haben.“

Tina Unterberger
Tina Unterberger

Foto von: w+k photo

Der Rodelfloh zeigte Biss

Tina Unterberger verteidigte in Latsch das Trikot der Weltcupführenden

 
Latsch. Wie schon im Vorjahr war Tina Unterberger als Weltcupführende zum Naturbahnrodelweltcup nach Latsch gereist. Damals war sie das Gelbe Trikot allerdings sofort wieder los. Dementsprechend hatte sie für heuer die Devise ausgegeben: „Ich werde mich deutlich mehr wehren, um vorne zu bleiben.”

Den Worten ließ der Rodelfloh am Samstag Taten folgen. Denn auf der Gumpfrei-Bahn, die ihr alles andere als auf den Leib geschneidert ist, musste sie sich nur Evelin Lanthaler aus Südtirol geschlagen geben.

„Platz zwei glänzt für mich heute wie Gold. Wie mir das gelungen ist, weiß ich selbst nicht richtig. Auf alle Fälle hatte ich Top-Material unter meinem Hintern. Die Einstellungen haben wir diesmal via Waths app gemacht. Denn mein Servicemann Robert Batkowski ist gerade Papa geworden. War deshalb nicht mit in Südtirol”, erzählte Unterberger.

Weiter geht es nun am kommenden Wochenende mit dem Weltcup in Moskau. „Mal schauen, vielleicht behalte ich das Leadertrikot ja weiter“, freut sich Unterberger auf die Reise.

Foto von: ÖRV/Chris Walch

Weltcupführende fährt Krallen aus

Tina Unterberger freut sich auf den Naturbahn-Weltcup in Latsch

 

Latsch. Wie im Vorjahr hat „Rodelfloh” Tina Unterberger zum Saisonauftakt der Naturbahnrodler beim Parallel Race in Kühtai das Trikot der Weltcupführenden erobert. „In der vergangenen Saison war ich es ja schnell wieder los. Diesmal will ich versuchen, mich etwas mehr zu wehren“, sagt die Oberösterreicherin im Hinblick auf die Rennen am 7. und 8. Jänner in Latsch.
Einfach wird`s nicht, denn die Bahn in Südtirol ist keineswegs maßgeschneidert für ein Leichtgewicht wie Unterberger. „Die langgezogenen Kurven im unteren Teil kommen mir sicher nicht entgegen. Aber ich werde alles daran setzen, um trotzdem schnell zu sein“, fährt die Weltcupführende ihre Krallen aus.

Wichtig in der aktuellen Saisonphase sind viele Trainingsfahrten. Jene zuletzt in Moos sind für Unterberger jedenfalls höchst vielversprechend verlaufen.

Fotos von: ÖRV/Chris Walch

Premierensieg für Unterberger

Rodelfloh gewinnt Weltcupauftakt in Kühtai

 

Kühtai/Tirol. Die Oberösterreicherin Tina Unterberger gewinnt den ersten FIL Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn in Kühtai. Damit feiert die 29-Jährige aus Bad Goisern ihren ersten Weltcupsieg ihrer Karriere und beendet mit diesem Triumpf eine 7-jährige Durststrecke an Siegen für die Österreichische Damen-Nationalmannschaft. „Ich bin sprachlos. Ich wusste, ich habe eine große Chance heute. Aber mir blieb im Viertelfinale fast das Herz stehen, als mich meine Zimmerkollegin Michelle Diepold beinahe aus dem Bewerb fuhr. Beim Parallelrennen geht es immer knapp zur Sache und alles kann passieren“, berichtet die Sportstudentin.

Der „Rodelfloh“ schaltet auf dem Weg zum ersten Sieg die russische Seriensiegerin Ekaterina Lawrentjeva (Halbfinale) aus und gewinnt das große Finale gegen die Weltmeisterin Evelin Lanthaler aus Italien. „Ich bin sehr zufrieden und gönne Tina den Triumph von ganzen Herzen. Natürlich werden wir versuchen, im nächsten Rennen wieder zurückzuschlagen.“, erzählt Lanthaler. Der dritte Platz im Parallelrennen geht an die Italienerin Greta Pinggera. Sie schlägt im kleinen Finale die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres Ekaterina Lavrentyeva aus Russland.

Der Weltcup wird von 7. – 10. Jänner 2016 in Latsch in Südtirol fortgesetzt bei dem Unterberger als Weltcupführende an den Start gehen wird.

Fotos von: w+k photo

Unterberger holt Gold bei Österreichischen Meisterschaften

Medaille als Trostpflaster für verkorkstes Weltcupfinale

 

Umhausen/Tirol. Eine Woche nach dem Weltcupfinale der Naturbahnrodler fand im Bundesleistungszentrum Grantau in Umhausen mit der Vergabe der Österreichischen Meistertitel einer der letzten Höhepunkte der heurigen Saison statt.

Wie bereits am Wochenende zuvor entwickelte sich die Entscheidung um die Vorherrschaft im Österreichischen Herrenteam zum erbitterten Zweikampf zwischen dem Steirer Michael Scheikl und dem Hausherren Thomas Kammerlander aus Umhausen, woraus Letztgenannter sich mit fünf Hundertstel Vorsprung den Staatsmeistertitel holt. Nicht weniger spannend ging es bei den Damen um die begehrten Medaillen. Lokalmatadorin Maria Auer aus Umhausen, die am vergangenen Wochenende auf dieser Bahn ihr erstes Weltcupstockerl einfuhr, musste sich der besten Österreicherin im Weltcup Tina Unterberger geschlagen geben. „Der erste Wertungslauf ist mir relativ gut gelungen und konnte knapp 0,9 Sekunden in den Finallauf mitnehmen. Dann dürfte ich mir meine Schiene direkt am Start etwas ramponiert haben, der Lauf war zum in die Tonne treten. Ich konnte sogar während der Fahrt den Sprecher hören, wie er den ganzen Verlust meines Vorsprunges angekündigt hat. Umso größer war die Überraschung als ich im Ziel trotzdem noch 15 Hundertstel Vorsprung auf Maria hatte.“, analysiert die ASKÖ Gmunden Sportlerin die somit ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte.

Bei den Doppelsitzern setzten sich Brüggler/Angerer (Sbg/T) gegen die Hausherren Regensburger/Holzknecht (T) und den Kärntner Knauder/Knauder durch.

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Foto von: TRV/Leitner

Unterberger wird 4. im Gesamtweltcup

Goiserin fehlen 10 Punkte auf Kristallkugel

 

Umhausen/Tirol. Mit dem sechsten GRM Group Weltcup endet die Saison im Rennrodeln auf Naturbahn 2014/15. Die Gesamtweltcupsieger heißen wie in den Jahren zuvor Patrick Pigneter (ITA) bei den Herren, Ekaterina Lavrentyeva (RUS) bei den Damen sowie Patrick Pigneter und Florian Clara im Doppelbewerb. Alle drei gewinnen auch jeweils das letzte Saisonrennen in Umhausen. Der Kampf um die begehrte Kristallkugel hätte allerdings spannender nicht sein können. Insbesondere der, um Platz 3. Die Goiserin Tina Unterberger war mit der Italienerin Greta Pinggera ex aequo mit 316 Punkten nach Umhausen angereist. Bereits in den Trainingsläufen schenkten sich die beiden nichts und waren jeweils nur ein paar Hundertstelsekunden von einander getrennt. Der erste Wertungslauf verlief verkorkst für die Goiserin und der aufgerissene Rückstand konnte auch im zweiten Heat auf Pinggera nicht mehr gut gemacht werden. Unterberger muss sich nach drei Stockerlplätzen von sechs Bewerben mit dem 4. Rang im Gesamtweltcup zufrieden geben, Pinggera schaffte es hingegen nur einmal aufs Podium. Schlussendlich trennen 10 von möglichen 600 Punkten die beiden Athletinnen.

„Natürlich ärgere ich mich, dass die Kristallkugel nach Italien fährt. Aber wir haben uns bis zum Schluss gewehrt, den italienischen Mädels dabei das Leben schwer gemacht und als 4. der Welt muss man sich ja jetzt auch nicht zwingend verstecken.“, resümiert die Sportstudentin, die sich gleichzeitig bei ihrem Trainer Batkowski Robert bedankt, der stets perfektes Material aus dem Ärmel gezaubert hat.

Beendet ist die Rodelsaison damit allerdings noch nicht. Staatsmeisterschaft sowie Landesmeisterschaft werden noch in den kommenden zwei Wochen ausgefahren. Wir drücken die Daumen für die ASKÖ Gmunden Athletin.

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Tina Unterberger

 

Foto von: Chris Walch

Rodelfloh holt erneut Weltcupstockerl!

Unterberger revangiert sich für Weltmeisterschaft

 

Winterleiten/Steiermark. Beim vierten GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf der Naturbahn im heimischen Winterleiten übt das österreichische Nationalteam Revange für die verpatzte Weltmeisterschaft. Der Steirer Michael Scheikl fährt Bestzeit im ersten Lauf und lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Er gewinnt vor dem regierenden Weltmeister Patrick Pigneter (ITA). Bei den Damen feiert die neue Weltmeisterin Evelin Lanthaler (ITA) ihren dritten Weltcupsieg vor der Weltcupleaderin Ekaterina Lavrentyeva (RUS).

Wieder in den Stockerlplätzen zurück meldet sich die Goiserin Tina Unterberger, die wie beim Weltcupauftakt Dritte wird. „Im Training war ich gar nur 8. Aber Batkowski Robert, der für mein Material zuständig ist, hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen und noch etwas aus der Trickkiste gezaubert. Es tut gut ein Stockerl einzufahren – ist wie Balsam auf der Seele nach der verpatzten WM vorige Woche, aber eben eine Woche zu spät“, resümierte Unterberger die bei der Weltmeisterschaft in Mariazell als beste Österreicherin Fünfte wurde.

Die ASKÖ Gmunden Athletin schreibt noch zwei Prüfungen ehe sie am Mittwoch in der früh die Reise ins rumänische Vatra Dornei antritt um dort den 5. GRM Group Weltcup zu bestreiten. Derzeit liegt die sympathische Sportstudentin im Gesamtweltcup auf Platz vier, 15 Zähler hinter der Dritten Greta Pinggera aus Italien.

 

Tendenz steigend für Naturbahnrodlerin

Heimweltmeisterschaft kommendes Wochenende in Mariazell/Stmk

Deutschenofen/Italien. Mit der dritten Station des diesjährigen GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn läuten die Halbzeitglocken im aktuellen Rennkalender. Auch das sonst so schneesichere Deutschenofen war vor dem warmen Wetter der letzten Tage nicht gefeit und die Veranstalter hatten mit bis zu +14 °C zu kämpfen. Bei den Damen gewinnt zum dritten Mal in dieser Saison die Russin Ekaterina Lavrentjeva und holt sich ihren 52. Weltcupsieg. Sie verweist wie bereits in Laas vor einer Woche die Italienerinnen Evelin Lanthaler, Sara Bachmann und Greta Pinggera auf die Plätze. Der fünfte Rang geht an die Goiserin Tina Unterberger, die mit Material. „Wir haben eine neue Schienenabstimmung im ersten Wertungslauf ausprobiert, welche für mich nicht funktioniert hat. Das Update für den zweiten Heat hat eine halbe Sekunde gebracht, damit war ich auch wieder in Schlagdistanz.“, analysiert die ASKÖ Gmunden Athletin. Lavrentjeva führt im Gesamtweltcup mit der maximalen Punktzahl von 300, Unterberger rangiert derzeit auf Platz 4 mit 175 Zählern.

Bereits am Mittwoch erfolgt die Anreise zum heurigen Saisonhighlight, der Heimweltmeisterschaft im Mariazellerland. Zuvor muss Unterberger aber noch eine Prüfung an der Fachhochschule Wiener Neustadt absolvieren. „Der Jänner ist sehr prüfungsintensiv bei uns auf der FH, da bleibt bei dem dichtgedrängten Rennkalender leider wirklich wenig Zeit zum Lernen über.“, so die Sportstudentin. Auch St. Sebastian hatte in den letzten Tagen mit den Wetterkapriolen stark zu kämpfen, die Eisbahn wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die FIL und auch das OK von Mariazell geben allerdings für die WM grünes Licht und ab Donnerstag beginnt der Kampf um die heißbegehrten Medaillen.

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Unterberger

Foto von: w+k photo