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Landes-Sportehrenzeichen in Gold und Silber für Unterberger, Öller und Hofstödter

Linz. Besondere sportliche Leistungen und ehrenamtlicher Einsatz für den Sport werden vom Land OÖ mit der Verleihung des Landes-Sportehrenzeichens gewürdigt. In Vertretung von Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl zeichnete UNION OÖ Präsident Franz Schiefermair bei einem feierlichen Ehrungsabend 14 aktive Sportler/innen mit Gold und 28 mit Silber sowie 29 Funktionär/innen mit Gold und 51 mit Silber aus. Mitten unter den Geehrten fanden sich heuer auch drei Akteure vom oberösterreichischen Rodelverbandes. Isabella Öller und Peter Hofstödter wurden für ihren jahrelangen, unermüdlichen Einsatz als Funktionäre mit dem Landes-Sportehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Das Goldene Ehrenzeichen erhielt Rodelfloh Tina Unterberger für ihre zwei Weltmeistermedaillen sowie Staatsmeistertitel.

Der OÖ-Rodelverband gratuliert recht herzlich!

Fotos von: Kauder 

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Flinke Tina raste auf Platz zwei

Rodelfloh aus Oberösterreich war auch in Moskau in bestechender Form

 
Moskau. „Es ist einfach nur geil“, war Tina Unterberger nach ihrem zweiten Platz beim Naturbahnrodel-Weltcup in Moskau überglücklich. „Auf dieser Bahn, die überhaupt keinen Fehler verzeiht, den zweiten Platz holen, ist für mich überragend. Ein kleiner Bock ist mir im ersten Lauf passiert, der hat sich aber zum Glück nicht so arg ausgewirkt.“

Das Gelbe Trikot der Weltcupführenden musste der Rodelfloh zwar an Siegerin Evelyn Lanthaler abgeben, sie liegt aber gemeinsam mit der Südtirolerin punktgleich an der Spitze der Weltcupwertung. Lanthaler hat allerdings einen Sieg mehr auf ihrem Konto.

Nun freut sich Unterberger auf das Verfolgungsrennen am Sonntag. „Im Vorjahr war`s noch ein Testbewerb, bei dem ich relativ schnell ausgeschieden bin. Für heure hab´ ich mir aber natürlich was anderes vorgenommen“, lacht die flinke Tina. Und wer sie kennt weiß: Sie will das Gelbe zurück!

moskau
v.l.n.r. Evelyn Lanthaler und Tina Unterberger kämpfen um das Gelbe Trikot der Weltcupführenden
Foto von: ÖRV

Der „Rodelfloh” war wieder ganz groß

Tina Unterberger siegte beim Parallel-Race in Kühtai – Thomas Kammerlander auf Rang drei

 
Kühtai. Am Ende strahlte sie übers ganz Gesicht. Quittierte ihre neun Hundertstel Vorsprung im Finale gegen Greta Pinggera gewohnt „goschert” mit „arschknapp”. In jedem Fall war der Sieg von „Rodelfloh” Tina Unterberger beim Parallel-Race in Kühtai hochverdient. Von den Trainingsfahrten weg hatte sie sich in prachtvoller Form gezeigt, die sie bis in die Finalläufe konservierte. Und dass sie nervenstark ist, hatte Unterberger schon oft genug bewiesen.

Knapp an den Medaillenrängen vorbei rauschte am Sonntag ihre Teamkollegin und Freundin Michelle Diepold, die sich im kleinen Finale knapp Weltmeisterin Evelyn Lanthaler geschlagen geben musste. Die Steirerin war dennoch happy: „Platz vier ist mein bisher bestes Weltcupergebnis. Ich bin voll zufrieden.”

Gewissermaßen nichts neues gibt`s von den Herren zu berichten. Zum dritten Mal in Serie gewann „Big Pat” Patrick Pigneter den Weltcupauftakt in Kühtai. Diesmal setzte er sich im Finale mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor dem bärenstarken Russen Gregori Bukin durch. Rang drei ging, so wie im Vorjahr, an Lokalmatador Thomas Kammerlander, der ein wenig mit dem Wetter haderte. „Beim Training am Freitag ist es noch super gelaufen. Dann wurde es leider wärmer, was meinem Material nicht besonders gut bekommen ist. Mit dem dritten Platz muss ich insgesamt zufrieden sein”, sagte der Ötztaler.

Für die Steirer kam das Aus leider früher als erwartet. Christian Schopf scheiterte im Achtelfinale ebenso an Bukin wie im Viertelfinale der Quali-Schnellste Michael Scheikl. „Ich bin heute einfach schlecht gefahren”, lautete dessen Fazit. Bernd Neurauter musste sich im Viertelfinale Alex Gruber aus Südtirol geschlagen geben.

Fotos von: Österreichischer Rodelverband (Chris Walch)

Unterberger/Scheikl verteidigen Europameistertitel – Sölkner knabbert am Podest

Feldthurns/Italien. Das heurige Saisonhighlight der Rollenrodler – die Europameisterschaft – präsentierte den Athleten aus sechs Nationen eine bislang unbekannte Rennstrecke. Dazu ein neues Rennformat, wo zunächst der Große Preis von Europa als Qualifikation diente, ehe am Sonntag die schnellsten 10 Damen, 15 Herren und 10 Doppelsitzer um die Medaillen kämpften.

Doch zunächst zu unseren Nachwuchsstars!

Im Zuge der EM wurden für die Schüler und Jugendfahrer das Rennen um die Raiffeisentrophäe ausgefahren, bei dem sich unser oberösterreichischer Rodelnachwuchs bestens präsentierte! Ein erfreuliches Comeback zeigte Schnepfleitner Michelle (ASVÖ Rosenau) mit einem tollen sechsten Platz, die ja beim Auftakt in Tirol gestürzt war und verletzungsbedingt pausieren musste. Mit starker Konkurrenz matchte sich unser Youngster Luki Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der Jugendklasse mit einem neunten Rang die Top Ten knackte.

Die alten und neuen Europameister im Doppelsitzer heißen Unterberger Tina (ASKÖ Gmunden) mit Piloten Scheikl Michael (ASKÖ Kindberg). Die beiden Nationalkaderfahrer verteidigten ihren Titel von vor zwei Jahren erfolgreich gegen Neurauter/Pichler (Stmk) und dem Schweizer Duo Steffen/Stiehl. Das Projekt Titelverteidigung ist den beiden Nationalteamathleten voll aufgegangen, wenn mitunter auch sehr stressig für Unterberger. Die Goiserin absolviert derzeit die Ausbildung zur staatlich geprüften Trainerin in Innsbruck und ist drei Tage lang für jeden Trainings- und Wertungslauf ins südtirolerische Feldthurns gerast. „Zwischen den Unterrichtseinheiten hab ich mich sprichwörtlich davongeschlichen um ‚kurz’ rodeln zu gehen und so schnell wie möglich wieder in Innsbruck zurück zu sein. Da sich der Einsitzer- und Doppelbewerb zeitlich beides nicht mit der Ausbildung vereinbaren lassen hätte, musste ich mich für eine Disziplin entscheiden“, analysiert Unterberger, die somit in der Damenwertung eine Medaille verschenkte. Die neue Europameisterin im Rollenrodeln heißt Sandra Pliger, die als Lokalmatadorin nichts anbrennen lies.

Bei den Herren sicherte sich Unterberger’s Pilot Scheikl erstmals den Europameistertitel. Der Kindberger schnappte sich mit 14 Hundertstel Vorsprung auf Christian Schopf die Goldene. Sensationell die Leistung von Thomas Sölkner (ASVÖ Rosenau), der in der stark besetzten Herrenwertung bereits am Podest knabbert und sich den 4. Platz sichert. Vom Pech verfolgt scheint sein jüngerer Bruder Andreas Sölkner zu sein. Wie schon im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften in Gmunden kommt er in den Vorläufen zu Sturz und ist somit chancenlos auf eine Qualifikation fürs Finale. Qualifiziert für die EM haben sich auch die Redtenbacher’s, wo Papa Raimund (13. Platz) zwar seinen Sohn Gerald (16. Rang) abhängte, allerdings touchierten beide in der selben Schikane die Bande und vergaben die Chance auf eine bessere Endplatzierung.

Zum Finale wird es nochmals spannend: der Murauer Bier Rollenrodelcup macht am 08. und 09. Oktober 2016 Station in Rosenau am Hengstpass. Wir drücken unseren Athleten fest die Daumen!

 

VIZEEUROPAMEISTERTITEL IM TEAMBEWERB FÜR RODELFLOH

Tina Unterberger holt Team-Silber bei der EM in Südtirol

 

Moos/ITA. Versöhnlicher Abschluss für Naturbahnrodlerin Tina Unterberger bei der Europameisterschaft in Moos im Passeiertal: Nachdem im Einzelbewerb das Material nicht gepasst hatte und nur Rang sieben herausgesprungen war, holte sie gemeinsam mit Thomas Kammerlander und dem Doppel Christian Schopf/Andreas Schopf hinter Italien 1 die Silbermedaille im Teambewerb.
„Silber entschädigt natürlich für vieles. Der Einzelbewerb ärgert mich aber schon. Leider haben wir uns da materialmäßig etwas verpokert. Und ich war nicht in der Lage, mit eben diesem Material umzugehen. Vor dem Teambewerb gab`s einen Schienenwechsel, da hat`s dann wieder gepasst. Jetzt freue ich mich auf den Saisonabschluss in Umhausen und hoffe, dass wir vor dem Weltcupfinale, dort auch noch trainieren können“, sagte die ASKÖ Gmunden Athletin.

Fotos von: Peter Maurer/FIL, Lanz/Neurauter

Tina freut sich auf die EM

Athletin des ASKÖ Gmunden erwartet schwieriges Rennen

 

Moos/ITA. Österreichs Trumpf in der Damenklasse bei der 26. FIL-Europameisterschaft der Naturbahnrodler vom 5. bis 7. Februar in Moos (Südtirol) ist Tina Unterberger vom ASKÖ Gmunden. Sie erwartet im Passeiertal ein schwieriges Rennen.

„Evelyn Lanthaler wird auf ihrer Heimbahn kaum zu biegen sein. Vor allem nimmt sie jetzt auch noch das Selbstvertrauen des bereits fixierten Weltcup-Gesamtsieges mit. Und auch Ekaterina Lawrentyeva ist bei Titelkämpfen immer ganz hoch einzuschätzen“, fixiert Unterberger die Favoriten.

Und sie selbst? „Ich freue mich auf die Europameisterschaft. Wenngleich mich die Bahn dort nicht gerade euphorisch stimmt. Bis zur Schikane bin ich immer gut dabei. Aber dann geht es ziemlich grad dahin – und da hab´ ich leider einen Gewichtsnachteil. Trotzdem werde ich alles geben, um den Favoritinnen einen harten Fight zu liefern“, erklärt der Rodelfloh.

Tina Unterberger
Tina Unterberger
Foto von: w+k photo

Tina kämpft um zweiten Platz im Gesamtweltcup

Fünfter Platz beim Naturbahnrodel-Weltcup in Deutschnofen

 

Deutschhofen/ITA. Evelyn Lanthaler steht im Naturbahnrodel-Weltcup der Damen als Gesamtsiegerin fest. Dahinter will beim noch ausstehenden Bewerb in Umhausen (ab 19. Februar)  Tina Unterberger aus Bad Goisern ihren zweiten Platz verteidigen. Sie, die Russin Ekaterina Lawrentyeva und die Südtirolerin Greta Pinggera liegen innerhalb von nur zehn Punkten.
Am Wochenende auf der bei den Österreichern eher ungeliebten Bahn in Deutschnofen (Südtirol) landete Unterberger auf dem fünften Rang. „Es war für uns das erwartet schwere Rennen. Ungünstigerweise hat es mich im zweiten Lauf bei einem Bremsmanöver auch noch gefangen. Da konnte ich einen Sturz gerade noch verhindern“, bilanzierte die ASKÖ Gmunden Athletin.
Versöhnlich verlief für sie der Teambewerb, in dem sie gemeinsam mit Thomas Kammerlander und der Paarung Rupert Brüggler/Tobias Angerer den zweiten Rang belegte. Als nächster Tourstopp steht dieses Wochenende die Europameisterschaft in Moos/Italien am Programm – die Heimbahn von Weltmeisterin und Gesamweltcupsiegerin Evelyn Lanthaler.

 

Fotos von: FIL/Peter Maurer