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Stockerl verpasst

Tina Unterberger musste sich in Umhausen mit Rang vier begnügen, wird aber Dritte in der Gesamtwertung

 

Tina Unterberger verpasste am Samstag beim Weltcup-Finale in Umhausen durch einen Fehler im unteren Bereich den Sprung aufs Podest, musste Alt-Meisterin Ekaterina Lavrenteva aus Russland noch vorbei lassen und sich mit Rang vier begnügen. „Fünf Minuten brauch’ ich jetzt“, giftete sie nach dem Rennen. Trösten konnte sich der Rodelfloh freilich damit, dass sie in der Gesamtwertung hinter den Südtirolern Evelin Lanthaler und Greta Pinggera den starken dritten Rang erreichte.

Ergebnis Damen:
1. Lanthaler (ITA) 2:29.15
2. Pinggera (ITA) +1,22
3. Lavrenteva (RUS) +1,26
4. Unterberger (AUT) +1,81
5. Mittermair (ITA) +1,97
6. Diepold (AUT) +2,55

9. Markt (AUT) +5,97

Gesamtwertung:
1. Lanthaler (ITA) 685 Punkte
2. Pinggera (ITA) 555 Punkte
3. Unterberger (AUT) 525 Punkte
4. Diepold (AUT) 410 Punkte
5. Lavrenteva (RUS) 405 Punkte

Ergebnis Teambewerb:
1. Österreich (Unterberger/Kammerlander)
2. Italien (Lanthaler/Pigneter)
3. Russland (Lavrenteva/Egorov)

Rodelfloh ließ Muskeln spielen

Nach Rang zwei in Laas will Tina Unterberger auch im Gesamtweltcup nach vorne

 

Evelin Lanthaler sicherte sich mit ihrem Erfolg in Laas am Sonntag bereits vorzeitig den Gesamtweltcupsieg in der laufenden Saison der Naturbahnrodler. Um Rang zwei wird’s am kommenden Wochenende in Umhausen aber extrem spannend. Tina Unterberger, in Laas Zweite hinter Lanthaler, liegt nämlich nur noch fünf Zähler hinter Greta Pinggera, die sich auf ihrer Heimbahn mit Rang drei begnügen musste.

„Das war mehr als ich erwarten durfte. An Laas hatte ich ja auch nicht gerade die besten Erinnerung, hatte ich mir dort doch schon einmal die Nase gebrochen, nachdem ich ungewollt die Bande geküsst hatte. Die Bahn wurde inzwischen zwar umgebaut, aber die elendslange Gerade wird immer bleiben. Hier Zweite zu werden, ist ein richtiger Hit“, freute sich der Rodelfloh.

Naturbahnrodeln Weltcup Laas:
Damen:
1. Lanthaler (ITA) 2:07.68
2. Unterberger (AUT) +1,19
3. Pinggera (ITA) +1,33,
4. Lavrenteva (RUS) +2,58
5. Diepold (AUT) +3,10

8. Ruetz (AUT) +6,40.

Gesamtstand:
1. Lanthaler (ITA) 585 Punkte (damit Weltcupsiegerin)
2. Pinggera (ITA) 470 Punkte
3. Unterberger (AUT) 465 Punkte
4. Diepold (AUT) 360 Punkte
5. Lavrenteva (RUS) 335 Punkte

Herren:
1. Scheikl (AUT) 2:06.45
2. Kammerlander (AUT) & Pigneter (ITA) +0,25
4. Gruber (ITA) +0,37
5. Bukin (RUS) +1,20

8. Schopf (AUT) +2,02

11. Markt (AUT) +4,12

Gesamtstand:
1. Kammerlander (AUT) 500 Punkte
2. Pigneter (ITA) 480 Punkte
3. Scheikl (AUT) 470 Punkte
4. Gruber (ITA) 450 Punkte

Fotos von: Miriam Jennewein

Geschafft – Am Podest auf ItalienerInnenbahn!

Tina Unterberger strahlte nach Platz drei beim Naturbahnrodel-Weltcup in Deutschnofen

 

Es wollte in den vergangenen Jahren nie gelingen. Immer wieder scheiterte Naturbahnrodlerin Tina Unterberger daran, in Deutschnofen aufs Podest zu Rodeln. Es schien auf der Paradebahn der Südtirolerinnen wie verhext zu sein.

Am Samstag wurde der Bann vom „Rodelfloh“ aber gebrochen. Hinter Evelin Lanthaler und Greta Pinggera flitzte Unterberger auf den dritten Rang. Nach dem ersten Lauf war sie noch fünf Hundertstel hinter der russischen „Grande Dame“ Ekaterina Lavrenteva gelegen, die voll riskiert hatte. „Ich hab da vielleicht etwas zu viel gebremst, wusste dann aber, dass ich im zweiten Lauf Vollgas geben muss. Dass es sich noch fürs Stockerl ausgegangen ist, macht mich mega happy“, strahlte Unterberger nach dem Rennen mit der Sonne um die Wette.

Im Gesamtweltcup liegt die Oberösterreicherin nach fünf Bewerben auf Rang drei. Auf die Zweitplatzierte Pinggera fehlen nur 20 Punkte.

Naturbahnrodel-Weltcup, Deutschnofen, Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:49,94
2. Pinggera (Ita) +0,42
3. Unterberger (Ö) 0,97
4. Lavrenteva (Rus) +1,17
5. Diepold (Ö) +1,67.

Siegertrio in Deutschnofen: 2. Greta Pinggera, 1. Evelin Lanthaler und 3. Tina Unterberger  (v.l.n.r)

Foto von: Miriam Jennewein

Rodelfloh raste auf Platz zwei

Tina Unterberger musste sich beim Naturbahnrodel-Weltcup im Passeiertal nur Evelyn Lanthaler geschlagen geben

 

Zweites Weltcuprennen, zweiter Stockerlplatz! Viel besser hätte die Saison für „Rodelfloh“ Tina Unterberger nicht starten können. Beim Weltcuprennen im Passeiertal war sie so richtig gut in Schuss und musste sich nur Hausherren Evelyn Lanthaler geschlagen geben.

„Im zweiten Lauf hab’ ich auf sie nur 15 Hundertstel verloren. Das war schon ein überragender Lauf. Besonders freut es mich, dass meine Teamkollegin und Zimmergenossin Michelle Diepold als Dritte auch am Stockerl steht. Das muss ja schon eine Ewigkeit her sein, dass das zwei Österreicherinnen gelungen ist.“, war Unterberger happy.

Im Gesamtweltcup liegt sie nun auf Rang zwei. Und am Sonntag will sie beim Verfolgerrennen weitere wertvolle Punkte einfahren.

Ergebnisse Damen
Ergebnisse Verfolgungsrennen Damen

 

Tina Unterberger

Foto von: Miriam Jennwein

„Rodelfoh“ rast auf das Podest

Erfolgreicher Weltcupauftakt für Naturbahnrodlerin Tina Unterberger

 

Obdach. Ganz oben stand am Ende die Dominatorin des vergangenen Weltcups. Evelin Lanthaler aus dem Passeiertal war auch zum Start in die neue Saison auf der Winterleiten nicht zu schlagen. Verwies ihre Landsfrau Greta Pinggera auf Rang zwei. Gleich dahinter klassierte sich aber Österreichs Nummer eins, Tina Unterberger.

„Eigentlich hatte ich ja die Nase sprichwörtlich voll, da ich vergangene Woche mit einem grippalen Infekt flach gelegen bin. Das Rennwochenende hat dann aber mit einem zweiten Platz im Training schon sehr gut angefangen. Heute hatten wir dann leichten Schneefall und eine Inversionswetterlage. Die Bahn war aber perfekt in Schuss – auch mit den altbekannten Hüpfern. Und die haben mir im Rennen im zweiten Lauf einige Probleme bereitet. Ehrlich gesagt, war’s eine echte Scheißfahrt. Und ich hab im Ziel geglaubt, dass ich nach Rang zwei im ersten Durchgang maximal noch Fünfte werde. Dass es sich doch noch fürs Stockerl ausgegangen ist, freut mich gewaltig. Und happy bin ich auch, dass sich Michelle Diepold Rang vier geholt hat, noch vor der Russin Ekaterina Lavrenteva. So haben wir beide gesehen, dass die Tendenz stimmt“, bilanzierte der „Rodelfloh“.

Naturbahn-Rodelweltcup, Winterleiten:

  1. Lanthaler (Ita) 2:27.74
  2. Pinggera (Ita) +1,22
  3. Unterberger (Ö) +1,85
  4. Diepold (Ö) +2,74
  5. Lavrenteva (Rus) +2,90

Fotos von: Miriam Jenewein

Bärenstarke ÖsterreicherInnen im Training

Es ist angerichtet für spannende Weltcuprennen auf der Winterleiten in der Steiermark

 

Das Training auf der Winterleiten im steirischen Obdach ist geschlagen. Und schon jetzt kann man sagen, dass die ÖsterreicherInnen bei der Vergabe der Stockerlplätze beim Weltcupstart ein gehöriges Wort mitreden werden.

Den Auftakt machen morgen ab 10 Uhr die Damen, bei denen einmal mehr Weltcup-Titelverteidigerin Evelyn Lanthaler aus Südtirol das Maß aller Dinge sein dürfte. Sie fuhr am Freitag in beiden Trainingsläufen Bestzeit.

Die beiden Österreicherinnen Tina Unterberger (Plätze zwei und vier) sowie Michelle Diepold (zweimal Dritte) zeigten aber, dass sie in Schlagdistanz sind und zu den Top-Anwärterinnen auf Spitzenplätze zählen.

Bei den Herren fuhr im ersten Training Lokalmatador Michael Scheikl Bestzeit. Mit nur zwei Hundertstel Rückstand folgte Weltcup-Titelverteidiger Thomas Kammerlander. Im zweiten Lauf hatte dann Allzeitgröße Patrick Pigneter aus Südtirol mit acht Hundertstel vor Kammerlander die Nase vorne. Scheikl wurde Vierter.

Bemerkenswert das Abschneiden von Fabian Achenrainer aus Ried im Tiroler Oberinntal. Er hatte zuletzt noch den Junioren-Weltcup auf der Winterleiten gewonnen und fuhr am Freitag mit zweimal Rang fünf mitten in die Weltelite hinein.

 

Der „Rodelfloh“ will richtig lästig sein

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in die neue Naturbahnrodel-Weltcupsaison

 

Vom 20. bis 22. Dezember 2019 startet die Weltelite der Naturbahnrodler auf der Winterleiten (Steiermark) in die neue Weltcupsaison. Mitten drin im Geschehen und aus dem österreichischen Nationalteam nicht wegzudenken: Tina Unterberger aus Bad Goisern! Und der „Rodelfloh“ hat hinsichtlich der bevorstehenden Rennen ganz klare Vorstellungen, will bei der beinharten Konkurrenz der Italienerinnen rund um Weltcupgesamtsiegern Evelyn Lanthaler und der Russin Ekaterina Lavrentjeva so richtig lästig werden.

„Ich möchte da schon den einen oder anderen Nadelstich setzen. Für mich als langjährige Weltcupfahrerin geht’s aber auch darum, die jungen Wilden auf Distanz zu halten. Die werden auch immer stärker“, erklärt Unterberger.

Die ihr Training ganz auf ihre körperliche Bedürfnisse angepasst hat: „Je älter man wird, desto genauer muss man auf seinen Körper hören. Meine Werte passen jedenfalls. Jetzt freue ich mich einfach darauf, dass es los geht.“

Die Saison 2019/2020 ist auch deshalb eine besondere, da nach dem großen Weltcupfinale im Februar in Umhausen noch nicht Schluss ist. Denn eine Woche später stehen noch die Europameisterschaften in Moskau am Programm. Unterberger: „Da sind wir alle schon gespannt, welche Bahn sie dort hin bauen. Das ist alle Jahre eine gewisse Überraschung. Und klar ist auch, dass gerade die Russen in Moskau immer wieder sauschnell sind.“

Naturbahnrodel-Weltcup Winterleiten, Programm:

Freitag, 20. Dezember:
9 Uhr: 1. Trainingslauf Herren und Damen
11 Uhr: 2. Trainingslauf Herren und Damen
13 Uhr: 1. Trainingslauf Doppel
13.45 Uhr: 2. Trainingslauf Doppel

Samstag, 21. Dezember:
10 Uhr: 1. Wertungslauf Damen
11 Uhr: 1. Wertungslauf Doppel
11.30 Uhr: 2. Wertungslauf Damen
12.15 Uhr: 2. Wertungslauf Doppel

Sonntag, 22. Dezember:
9.30 Uhr: 1. Wertungslauf Herren
11.15 Uhr: 2. Wertungslauf Herren
13 Uhr: Teambewerb

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in der Steiermark in die die neue Weltcupsaison.

Foto von: ÖRV/Leitner (Abdruck honorarfrei)

 

 

Tina Unterberger beim Weltcup-Finale in Umhausen auf dem vierten Platz!

In Umhausen war alles für das große Weltcup-Finale angerichtet. Vom 14. bis 16. Februar 2019 wurde auf der Grantau-Bahn in Umhausen der siebente und damit letzte Naturbahnrodel-Weltcup der Saison 2018/2019 ausgetragen.

Das prestigeträchtige „Nightrace“ in Umhausen war an Spannung nicht zu überbieten. Nach dem ersten Durchgang waren die beiden Führenden nur um vier Hundertstel getrennt. Schlussendlich holte sich die Saisondominatorin Evelin Lanthaler (ITA) den Sieg vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der Russin Ekaterina Lavrentjeva. Österreichs Hoffnung, Tina Unterberger musste sich mit Rang vier begnügen und wurde damit auch im Gesamtweltcup Vierte.

Das Saisonfazit fällt für den Rodelfloh aber dennoch positiv aus: „Ich kann definitiv zufrieden mit der Saison sein, drei Weltcupstockerl und die beiden Medaillen lesen nicht so schlecht. Evelin (Lanthaler) war heuer einfach eine Klasse für sich, das muss man neidlos anerkennen“, zollte die sympathische Rodlerin ihrer Konkurrentin den höchsten Respekt. Unterberger weiter: „Mein Ziel ist es den Rückstand auf Evelin zu verkürzen, aber man muss auch ganz nüchtern sagen, dass ich unter der Woche arbeiten muss und die Italiener und Russen in dieser Zeit trainieren können, von daher bin ich mit meiner Saisonleistung doch zufrieden. Aber neben den Vollprofis, die zu Recht das Podium im Gesamtweltcup heuer beanspruchen, kann sich das sehen lassen. Die WM Medaille gilt ja bekanntlich für zwei Jahre und die Weltcup-Kugel nur bis zum nächsten Dezember“ gibt sich der Rodelfloh bereits wieder angriffslustig.

Im Teambewerb konnte die Oberösterreicherin gemeinsam mit ihren männlichen Teamkollegen Thomas Kammerlander und Michael Scheikl den zweiten Platz holen und kam somit beim Weltcup-Abschluss nochmals in den Genuss auf dem Podest zu stehen.

Eine zeitweise durchwachsene Saison geht für den Rodelfloh somit zu Ende, mit drei Stockerlplätzen sowie dem Vize-Weltmeistertitel im Teambewerb und der Bronze Medaille im Einsitzerbewerb bei der Weltmeisterschaft in Latzfons kann die Sportlerin des ASKÖ Gmunden durchaus stolz auf ihre Leistungen sein, wenngleich ihr leider ein Weltcup-Siege heuer verwehrt blieb.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:26.29
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:27.21 (+0,92)
  3. Platz Ekaterina Lavrentjeva/RUS 2:27.80 (+1,51)
  4. Platz Tina Unterberger 2:29.20 (+2,91)
  5. Platz Unterholzner Christa/ITA 2:30.57 (+4,28)
  6. Platz Michelle Diepold/AUT 2:30.69 (+4,40)

Ergebnisliste Damen

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler, Patrick Pigneter, Alex Gruber) 3:43.69
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger, Thomas Kammerlander, Michael Scheikl) 3:44.75
  3. Platz RUSSLAND (Ekaterina Lavrentjeva, Stanislav Kovshik, Aleksandr Egorov) 3:47.52

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

WC in Altenberg & ein Saisonaus für Birgit Platzer

Birgit Platzer belegte beim Weltcup in Altenberg den elften Platz. Die Bahnarbeiter waren sehr bemüht, den Schnee aus der Bahn zu kehren bzw. zu schaufeln. Der Schneefall war allerdings so stark, dass dies nahezu unmöglich erschien. Aufgrund dessen wurde das Rennen in nur einem Lauf ausgetragen und Birgit Platzer wurde Elfte. Grundsätzlich war sie mit ihr Platzierung zufrieden, allerdings erhielt sie eine Ansage der Trainer, dass sie es in die Top 10 schaffen sollte. Dennoch wurde sie zur Teamstaffel aufgestellt, die jedoch wegen des Schnees abgesagt wurde.

Beim Weltcup in Oberhof lag Birgit Platzer mit Fieber im Bett. Somit konnte auch sie an dieser Stelle die Ansage nicht erfüllen und kann Folge dessen auch nicht beim Weltcup Finale in Sochi dabei sein.

Birgit Platzer stuft diese Saison insgesamt als sehr negativ ein.
Der erste Weltcup in Igls sah mit einer Top-10-Platzierung sowie einem Platz fünf im Sprint-Bewerb noch vielversprechend aus.
In Übersee folgten dann zu viele Fehler und wenig Speed.
In Königssee stürzte Birgit Platzer und bei den folgenden Rennen fehlte erneut der Speed.

Somit ist die Saison für die Rodlerin leider frühzeitig beendet.

 

 

Fotos von: Rene Zauner

Tina Unterberger verpasst Podestplatzierung in Vatra Dornei!

Der vorletzten Naturbahn-Weltcup der Saison 2018/2019 fand vom 8. bis 10. Februar in Vatra Dornei/Rumänien statt, bei dem sich die Goiserin Tina Unterberger mit dem vierten Platz begnügen musste. Der Sieg ging an die noch ungeschlagene Südtirolerin Evelin Lanthaler, vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der formstarken Russin Ekaterina Lavrentyeva.

Bei äußerst unruhigen Bahnverhältnissen war es für die Rodlerin des ASKÖ Gmunden eine große Herausforderung ihre Bestleistung abrufen zu können, was für Unterberger aber nicht alleine ausschlaggebend war für den vierten Platz. „Meine fahrerische Leistung war an diesem Wochenende leider einfach zu schlecht, so fair muss man sein. Zusätzlich habe ich mich auf der extrem unruhigen Bahn mit den vielen Schlägen nicht richtig wohlgefühlt, aber die Bedingungen waren für alle gleich und die Schnellsten haben zu Recht gewonnen.“

Durch den vierten Platz beim Weltcup in Vatra Dornei musste der Rodelfloh einen kleinen Dämpfer im Hinblick auf die Gesamtwertung hinnehmen. Tina Unterberger liegt nun nach sechs von sieben Rennen auf dem vierten Gesamtrang. Der Rückstand auf die drittplatzierte Russin Ekaterina Lavrentyeva beträgt mittlerweile beachtliche 55 Punkte und somit müsste nächstes Wochenende beim großen Weltcup-Finale in Umhausen ein kleines Wunder geschehen, damit Tina Unterberger im Gesamtweltcup die kleine Kristallkugel in die Höhe stemmen darf. „Für den Gesamtweltcup sieht es nach dem heutigen Rennen leider nicht so gut aus und es müsste schon viel passieren, aber abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss!“, so Tina Unterberger.

Die Siegerin im Gesamtweltcup steht somit schon fest. Evelin Lanthaler kann nach sechs Rennen und dem Punktemaximum von 600 Punkten nicht mehr von ihren Konkurrentinnen abgefangen werden und ist verdient Gesamtweltcup-Siegerin 2018/2019. Um Platz zwei und drei duellieren sich nach wie vor die Südtirolerin Greta Pinggera (450 Punkte) und die Russin Ekaterina Lavrentyeva (435 Punkte) und vielleicht kann auch Tina Unterberger (380) noch in dem Kampf um die Kristallkugeln eingreifen.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:30.42
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:30.75 (+0,33)
  3. Platz Ekaterina Lavrentyeva/RUS 2:33.29 (+2,87)
  4. Platz Tina Unterberger/AUT 2:35.37 (+4,95)
  5. Platz Michelle Diepold 2:36.20 (+5,78)
  6. Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:36.49 (+6,07)
Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch