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Tina Unterberger beim Weltcup-Finale in Umhausen auf dem vierten Platz!

In Umhausen war alles für das große Weltcup-Finale angerichtet. Vom 14. bis 16. Februar 2019 wurde auf der Grantau-Bahn in Umhausen der siebente und damit letzte Naturbahnrodel-Weltcup der Saison 2018/2019 ausgetragen.

Das prestigeträchtige „Nightrace“ in Umhausen war an Spannung nicht zu überbieten. Nach dem ersten Durchgang waren die beiden Führenden nur um vier Hundertstel getrennt. Schlussendlich holte sich die Saisondominatorin Evelin Lanthaler (ITA) den Sieg vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der Russin Ekaterina Lavrentjeva. Österreichs Hoffnung, Tina Unterberger musste sich mit Rang vier begnügen und wurde damit auch im Gesamtweltcup Vierte.

Das Saisonfazit fällt für den Rodelfloh aber dennoch positiv aus: „Ich kann definitiv zufrieden mit der Saison sein, drei Weltcupstockerl und die beiden Medaillen lesen nicht so schlecht. Evelin (Lanthaler) war heuer einfach eine Klasse für sich, das muss man neidlos anerkennen“, zollte die sympathische Rodlerin ihrer Konkurrentin den höchsten Respekt. Unterberger weiter: „Mein Ziel ist es den Rückstand auf Evelin zu verkürzen, aber man muss auch ganz nüchtern sagen, dass ich unter der Woche arbeiten muss und die Italiener und Russen in dieser Zeit trainieren können, von daher bin ich mit meiner Saisonleistung doch zufrieden. Aber neben den Vollprofis, die zu Recht das Podium im Gesamtweltcup heuer beanspruchen, kann sich das sehen lassen. Die WM Medaille gilt ja bekanntlich für zwei Jahre und die Weltcup-Kugel nur bis zum nächsten Dezember“ gibt sich der Rodelfloh bereits wieder angriffslustig.

Im Teambewerb konnte die Oberösterreicherin gemeinsam mit ihren männlichen Teamkollegen Thomas Kammerlander und Michael Scheikl den zweiten Platz holen und kam somit beim Weltcup-Abschluss nochmals in den Genuss auf dem Podest zu stehen.

Eine zeitweise durchwachsene Saison geht für den Rodelfloh somit zu Ende, mit drei Stockerlplätzen sowie dem Vize-Weltmeistertitel im Teambewerb und der Bronze Medaille im Einsitzerbewerb bei der Weltmeisterschaft in Latzfons kann die Sportlerin des ASKÖ Gmunden durchaus stolz auf ihre Leistungen sein, wenngleich ihr leider ein Weltcup-Siege heuer verwehrt blieb.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:26.29
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:27.21 (+0,92)
  3. Platz Ekaterina Lavrentjeva/RUS 2:27.80 (+1,51)
  4. Platz Tina Unterberger 2:29.20 (+2,91)
  5. Platz Unterholzner Christa/ITA 2:30.57 (+4,28)
  6. Platz Michelle Diepold/AUT 2:30.69 (+4,40)

Ergebnisliste Damen

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler, Patrick Pigneter, Alex Gruber) 3:43.69
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger, Thomas Kammerlander, Michael Scheikl) 3:44.75
  3. Platz RUSSLAND (Ekaterina Lavrentjeva, Stanislav Kovshik, Aleksandr Egorov) 3:47.52

 

Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

WC in Altenberg & ein Saisonaus für Birgit Platzer

Birgit Platzer belegte beim Weltcup in Altenberg den elften Platz. Die Bahnarbeiter waren sehr bemüht, den Schnee aus der Bahn zu kehren bzw. zu schaufeln. Der Schneefall war allerdings so stark, dass dies nahezu unmöglich erschien. Aufgrund dessen wurde das Rennen in nur einem Lauf ausgetragen und Birgit Platzer wurde Elfte. Grundsätzlich war sie mit ihr Platzierung zufrieden, allerdings erhielt sie eine Ansage der Trainer, dass sie es in die Top 10 schaffen sollte. Dennoch wurde sie zur Teamstaffel aufgestellt, die jedoch wegen des Schnees abgesagt wurde.

Beim Weltcup in Oberhof lag Birgit Platzer mit Fieber im Bett. Somit konnte auch sie an dieser Stelle die Ansage nicht erfüllen und kann Folge dessen auch nicht beim Weltcup Finale in Sochi dabei sein.

Birgit Platzer stuft diese Saison insgesamt als sehr negativ ein.
Der erste Weltcup in Igls sah mit einer Top-10-Platzierung sowie einem Platz fünf im Sprint-Bewerb noch vielversprechend aus.
In Übersee folgten dann zu viele Fehler und wenig Speed.
In Königssee stürzte Birgit Platzer und bei den folgenden Rennen fehlte erneut der Speed.

Somit ist die Saison für die Rodlerin leider frühzeitig beendet.

 

 

Fotos von: Rene Zauner

Tina Unterberger verpasst Podestplatzierung in Vatra Dornei!

Der vorletzten Naturbahn-Weltcup der Saison 2018/2019 fand vom 8. bis 10. Februar in Vatra Dornei/Rumänien statt, bei dem sich die Goiserin Tina Unterberger mit dem vierten Platz begnügen musste. Der Sieg ging an die noch ungeschlagene Südtirolerin Evelin Lanthaler, vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera und der formstarken Russin Ekaterina Lavrentyeva.

Bei äußerst unruhigen Bahnverhältnissen war es für die Rodlerin des ASKÖ Gmunden eine große Herausforderung ihre Bestleistung abrufen zu können, was für Unterberger aber nicht alleine ausschlaggebend war für den vierten Platz. „Meine fahrerische Leistung war an diesem Wochenende leider einfach zu schlecht, so fair muss man sein. Zusätzlich habe ich mich auf der extrem unruhigen Bahn mit den vielen Schlägen nicht richtig wohlgefühlt, aber die Bedingungen waren für alle gleich und die Schnellsten haben zu Recht gewonnen.“

Durch den vierten Platz beim Weltcup in Vatra Dornei musste der Rodelfloh einen kleinen Dämpfer im Hinblick auf die Gesamtwertung hinnehmen. Tina Unterberger liegt nun nach sechs von sieben Rennen auf dem vierten Gesamtrang. Der Rückstand auf die drittplatzierte Russin Ekaterina Lavrentyeva beträgt mittlerweile beachtliche 55 Punkte und somit müsste nächstes Wochenende beim großen Weltcup-Finale in Umhausen ein kleines Wunder geschehen, damit Tina Unterberger im Gesamtweltcup die kleine Kristallkugel in die Höhe stemmen darf. „Für den Gesamtweltcup sieht es nach dem heutigen Rennen leider nicht so gut aus und es müsste schon viel passieren, aber abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss!“, so Tina Unterberger.

Die Siegerin im Gesamtweltcup steht somit schon fest. Evelin Lanthaler kann nach sechs Rennen und dem Punktemaximum von 600 Punkten nicht mehr von ihren Konkurrentinnen abgefangen werden und ist verdient Gesamtweltcup-Siegerin 2018/2019. Um Platz zwei und drei duellieren sich nach wie vor die Südtirolerin Greta Pinggera (450 Punkte) und die Russin Ekaterina Lavrentyeva (435 Punkte) und vielleicht kann auch Tina Unterberger (380) noch in dem Kampf um die Kristallkugeln eingreifen.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 2:30.42
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 2:30.75 (+0,33)
  3. Platz Ekaterina Lavrentyeva/RUS 2:33.29 (+2,87)
  4. Platz Tina Unterberger/AUT 2:35.37 (+4,95)
  5. Platz Michelle Diepold 2:36.20 (+5,78)
  6. Platz Alexandra Pfattner/ITA 2:36.49 (+6,07)
Tina Unterberger

Foto von: Chris Walch

Beim Rodelfloh ist der Wurm drin!

Platz 5 für Tina Unterberger beim Weltcup in Deutschnnofen (ITA)

 

Der fünfte und somit vorletzte Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn in der Saison 2017/2018 wurde auf der Pföslriepbahn in Deutschnofen ausgetragen. An zwei Renntagen dem 27. und 28. Jänner 2018 fuhren Tina Unterberger, Greta Pingerra und Co. um die Podestplätze.

Leider wieder nicht für einen Stockerlplatz gereicht hat es für die Goiserin Tina Unterberger. Sie musste sich, wie schon letzte Woche, mit dem fünften Platz begnügen. Der Sieg ging an die Gesamtweltcupführende Greta Pinggera (ITA) vor der Teamkollegin Evelin Lanthaler (ITA) und Ekatarina Lavrentyeva (RUS).

Es scheint ein wenig der Wurm drinnen zu sein, nach verheißungsvollen Saison-Auftakt mit Platz zwei in Kühtai, hat die Oberösterreicherin mehrmals mit Fahrfehlern und dem Hundertstelpech zu kämpfen. So auch in der Höhle des Löwen in Deutschnofen. In der Zielkurve verlor der Rodelfloh den Lenkriemen und konnte somit eine bessere Platzierung abhaken. Der noch so kleinste Fehler kann auf der Pföslriepbahn sehr viel Zeit kosten. Mit einem Rückstand von +2,70 Sekunden wurde diese These leider bestätigt. „In der Zielkurve den Lenkriemen nicht zu erwischen ist eine richtig blöde Stelle für solche Aktionen, dennoch habe ich noch das Beste draus gemacht. Im Teambewerb hätte es schon gut gepasst, aber leider zwei Läufe zu spät.“ Im Teambewerb konnten sich Tina Unterberger, Thomas Kammerlander und das Doppelsitzer-Duo Rupert Brüggle und Tobias Angerer den starken zweiten Platz holen. Der Sieg in dieser Disziplin ging an das favorisierte Team aus Italien. Dritter wurde Russland.

Im Gesamtweltcup liegt Tina Unterberger nur mehr sieben Punkte vor der russischen Rückkehrerin Ekaterina Lavrentyeva. Es bleibt also extrem spannend wer sich am Ende der Saison die begehrten Weltcup-Kugeln holt. In Führung liegt weiterhin die Italienerin Evelin Lanthaler, 15 Punkte vor Greta Pinggera.

Nach einem durchwachsenen vorletzten Weltcup in Deutschnofen, liegt der Fokus ganz klar auf dem großen Highlight in dieser Saison. Die Europameisterschaft in Winterleiten geht vom 10. Februar bis 11. Februar 2018 über die Bühne. „Jetzt haben wir eine Woche Pause und dann sehen wir ja was die Winterleiten bringt.“

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Greta Pinggera (ITA) 1:51:31
  2. Platz Evelin Lanthaler (ITA) 1:51:77 (+0,42)
  3. Platz Ekaterina Lavrentyeva (RUS) 1:52:02 (+0,67)
  4. Platz Alexandra Pfattner (ITA) 1:53:03 (+1,68)
  5. Platz Tina Unterberger (AUT) 1:54:05 (+2,70)

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz Italien (Alex Gruber, Greta Pinggera, Florian Clara/Patrick Pigneter)
  2. Platz Österreich (Thomas Kammerlander, Tina Unterberger, Rupert Brüggler/Tobias Angerer)
  3. Platz Russland (Gregori Bukin, Ekaterina Lavrentyeva, Pavel Porshnev/Ivan Lazarev)

 

Fotos von: Breonix+Design Chris Walch

Tina Unterberger beim Weltcup in Mariazell auf Platz 5!

St. Sebastian/Mariazell. Nach zwei Renn-Wochenenden in Südtirol (Latzfons und Moos i. Passeiertal) machte der GRM Group Weltcup wieder Halt in Österreich. St. Sebastian bei Mariazell war der große Schauplatz, bei dem vom 19.1. – 21.1. die besten Naturbahnrodler um die Stockerl-Plätze fuhren.

Wieder nicht vom Glück verfolgt war allerdings Tina Unterberger. Mit einem unnötigen Fahrfehler im oberen Streckenabschnitt in Lauf zwei verpasste der Rodelfloh den Sprung auf das Podest und reihte sich auf dem fünften Platz ein. Der Sieg ging wie schon in der Vorwoche an die Südtirolerin Evelin Lanthaler vor der Teamkollegin Greta Pinggera. Das Podest komplettierte die junge Steirerin Michelle Dipeold, mit ihrem ersten Podestplatz.

Wie auch schon beim Naturbahn-Weltcup in Moos im Passeiertal verschaffte sich die Spitzenrodlerin, mit Platz 3. nach dem ersten Durchgang, eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf. Diese
konnte die Oberösterreicherin leider nicht wie gewollt ausnutzen und verlor gleich am Anfang zu viel Zeit um der Führenden Evelin Lanthaler gefährlich zu kommen. „Es ist heute leider nicht nach Plan
gelaufen. Es war eine durchwachsene Fahrt, mit einem wirklich unnötigen Fehler im oberen Streckenabschnitt. Daraufhin bin ich wahrscheinlich ein bisschen mit gezogener Handbremse gefahren.“, so Unterberger ein wenig verärgert.
Der Ärger war dennoch relativ schnell verflogen, denn ihre Zimmerkollegin Michelle Diepold zeigte mit ihrem allerersten Podestplatz in ihrer noch jungen Karriere auf. „Das Rennen wird abgehakt und jetzt heißt es mit meiner Zimmerkollegin über ihren ersten Stockerlplatz mitfreuen!“ so sympathische Rodelfloh über das Ergebnis von Michelle Diepold.

In der Gesamtwertung liegt Unterberger nach dem heutigen fünften Platz weiterhin auf dem dritten Rang hinter den beiden Südtirolerinnen Evelin Lanthaler (1. Platz) und Greta Pinggera
(2. Platz). Dieses Wochenende war nur ein kurzer Abstecher für die Bad Goiserin zurück nach Österreich, denn bereits nächstes Wochenende vom 26.1. – 28.1. findet der 5. GRM Group Weltcup wieder in Südtirol in Deutschnofen statt und dort will sie endlich wieder zurück auf das Podest.

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 1:23:57
  2. Platz Greta Pinggera (ITA) 2:24:13 (+0,56)
  3. Platz Michelle Diepold (AUT) 2:25:47 (+1,90)
  4. Platz Ekatarina Lavrentyeva (RUS) 2:25:60 (+2,03)
  5. Platz Tina Unterberger (AUT) 2:25:71 (+2,14)

Ergebnisliste Damen
Ergebnisliste Herren

 

Weltcup in Lake Placid

Bericht von Birgit Platzer:

Der Weltcup in Lake Placid (Vereinigte Staaten) ist beendet und ich konnte sowohl im Weltcuprennen als auch im Sprint-Weltcup den 9. Platz erreichen!

Im Training hatte ich große Probleme in Kurve 12. Dabei hatte ich schon Zweifel, ob ich die Kurve im Nationencup ordentlich fahren werde.

Im Nationencup hatte ich dann tatsächlich wieder Probleme in der Kurve 12 – ich hatte nicht stark genug nach unten gelenkt und ging im Drift in die Kurve 13. Des Weiteren hatte ich noch einige kleinere Folgefehler.

Im Ziel war ich verärgert, aber dennoch über den 5. Platz positiv überrascht. In der Videoanalyse stellte ich fest, dass die Läuferinnen vor mir mit den gleichen oder noch mehr Problemen zu kämpfen hatten.

Beim Rennen probierte ich dann einfach in der Bahnmitte zu bleiben und konnte dies auch ganz gut umsetzen.

Die drei Rennläufe waren meine besten Läufe in dieser Woche – mit der einstelligen Platzierung bin ich auch zufrieden.

Ein Platz besser in den Bewerben wäre zwar wünschenswert gewesen, denn damit hätte ich ein Limit für PeyongChang geschafft, das werde ich aber in einem der nächsten Bewerbe noch schaffen!

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage mit Euren Familien!

Birgit Platzer

Foto von: cyntea wighthouse

Worldcup in Innsbruck/Igls

Bericht von Birgit Platzer:

Der Weltcup in Innsbruck/Igls ist geschlagen – leider konnte ich nicht an das Ergebnis der letzten Saison anknüpfen. Schon im Training hatte ich Probleme in der Startkurve und im Labyrinth, dies konnte ich leider auch beim Rennen nicht verhindern.

Der erste Lauf war am Start nicht so gut und die Kurve 10 fuhr ich am Beginn etwas zu flach. Das wirkte sich mit sehr viel Druck in der Ausfahrt und viel Schub in der Kurve 11 aus. Leider war ich auch noch nicht locker genug um ruhig auszulenken und hatte somit zwei Rutscher bis ins Ziel, was insbesondere in Igls nicht verziehen wird.
Im zweiten Lauf verlief der Start besser, aber das Endresultat schlechter, da ich nicht fest genug reingelenkte.

Der restliche Lauf fühlte sich mit Ausnahme einer Unsicherheit in der Kurve 12 sehr gut an. Ich erreichte den 12. Platz, bin aber ehrlich gesagt nicht sehr zufrieden damit.

Fotos von: Eslage