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Jubel beim Weltcupfinale in Laas

Thomas Kammerlander siegt neuerlich – Michael Scheikl holt Gesamtweltcupsieg – Tina Unterberger holt Platz zwei und eine Kristallkugel – Achenrainer/Achenrainer Zweite im Doppelbewerb

Es war wahrlich ein ÖsterreicherInnentag beim Weltcupfinale im Rennrodeln auf Naturbahnen im Südtiroler Laas. Thomas Kammerlander wiederholte bei den Herren seinen Sieg vom Vortag. Michael Scheikl tütete mit Rang sechs den Weltcupgesamtsieg ein.

Bei den Damen wiederum fuhr die Halbzeitführende Tina Unterberger auf Rang zwei und sicherte sich damit noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung und damit eine Kristallkugel.

Im Doppelbewerb sorgten einmal mehr die Cousins Fabian und Simon Achenrainer für Furore. Sie mussten sich nur der russischen Paarung Porshnev/Lazarev geschlagen geben, verwiesen aber die Weltcupgesamtsieger Pigneter/Clara aus Südtirol auf den dritten Stockerlplatz. In der Gesamtwertung landeten die Tiroler damit auf Platz drei.

Thomas Kammerlander: „Es war heute wieder eine enge Kiste und das Hundertstelglück neuerlich auf meiner Seite. Für mich war das Rennen nicht einfach, da ich mit den Gedanken doch schon etwas bei der WM in Umhausen bin. Mit vier Siegen in vier Rennen, die ich im Weltcup bestreiten konnte, könnte die Vorbereitung auf das Großereignis aber nicht besser laufen. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich bei der WM groß aufzeigen kann.“

Michael Scheikl: „Ich bin einfach nur überwältigt. Der Weltcupgesamtsieg war für mich ein Kindheitstraum und ist vom Stellenwert her in meiner Karriere ganz oben einzuordnen. Im Gegensatz zu Dienstag war ich heute vollkommen locker, vielleicht sogar etwas zu sehr. Im Endeffekt ist es aber egal, da ich mein großes Ziel erreichen konnte. Bei der WM in Umhausen kann ich jetzt locker drauf los fahren.”

Tina Unterberger: „Die Saison hat schlecht angefangen, zuletzt lief es aber immer besser. Es war ja im ersten Lauf ein absolutes Novum in dieser Saison, dass jemand schneller als Evelin Lanthaler war. Der zweite Platz ist genial. Natürlich haben wir in der Pause etwas zu rechnen angefangen, ob es sich noch mit einem Stockerlplatz in der Gesamtwertung ausgeht. Dass es geklappt hat, ist einfach nur genial.“

Fabian Achenrainer: „Im ersten Lauf haben wir einen kleinen Fehler gehabt, im zweiten konnten wir gut aufholen. Wir müssen jetzt am Boden bleiben und uns auf die WM in Umhausen fokussieren. Wir hoffen, dass dort alles passt und wir eine Medaille holen können.“

Weltcupfinale Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Herren:
1. Kammerlander (Ö) 2:06.58
2. Gruber (Ita) +0,06
3. Troger (Ita) +0,14
4. Pigneter (Ita) +0,18
5. Federer (Ita) +0,21
6. Scheikl (Ö) +0,53
7. Achenrainer (Ö) +1,16

11. Markt (Ö) +2,25.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:08.62
2. Unterberger (Ö) +0,32
3. Pinggera (Ita) +0,49
4. Staffler (Ita) +1,56
5. Diepold (Ö) +1,57

10. Ruetz (Ö) +2,96

16. Markt (Ö) +5,85.

Doppel:
1. Porshnev/Lazarev (Rus) 2:17.31
2. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0,14
3. Pigneter/Clara (Ita) +0,27
4. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,69.

Gesamtwertung:

Herren:
1. Scheikl (Ö) 490 Punkte (P.)
2. Gruber (Ita) 430 P.
3. Pigneter (Ita) 430 P.
4. Kammerlander (Ö) 400 P.

6. Schopf (Ö) 284 P.
7. Achenrainer (Ö) 262 P.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 600 P.
2. Pinggera (Ita) 495 P.
3. Unterberger (Ö) 375 P.
4. Mittermair (Ita) 356 P.
5. Diepold (Ö) 335 P.

11. Ruetz (Ö) 197 P.

18. Markt (Ö) 114 P.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 555 P.
2. Lambacher/Lambacher (Ita) 431 P.
3. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 420 P.
4. Regensburger/Holzknecht (Ö) 375 P.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Kammerlander triumphiert – Scheikl vor Gesamtsieg

Erster Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Laas wurde zum Hundertstelkrimi

Es war ein Hundertstelkrimi, in dem Thomas Kammerlander das bessere Ende für sich hatte. Er siegte beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Laas und feierte damit seinen dritten Sieg in Folge und gleichzeitig seinen insgesamt 20. Weltcupsieg.

Dabei war der Umhauser, der für die WM am kommenden Wochenende in Umhausen zu den Top-Favoriten zählt, im oberen Teil noch zurückgelegen. „Dort war die Fahrt nicht wirklich perfekt, aber es ist mir gelungen, im Schlussteil den Turbo zu zünden. Dass es mein 20. Weltcupsieg ist, bedeutet mir viel.“

Der Steirer Michael Scheikl machte mit seinem zweiten Rang (zeitgleich mit dem Südtiroler Alex Gruber) einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtweltcupsieg. „Ich war vor dem Rennen extrem angespannt und wusste im Ziel eigentlich zunächst nicht, wie der Lauf eigentlich war. Meine Karten für den Gesamtsieg sind nun natürlich gut“, sagte Scheikl nach dem Rennen.

Im Damenbewerb schaffte Tina Unterberger aus Oberösterreich erstmals in dieser Saison aufs Podest. Sie wurde hinter Evelin Lanthaler und Greta Pinggera Dritte. „Das Rennen war zäh. Ich hatte während der Fahrt eigentlich nicht das Gefühl, dass ich schnell bin. Umso mehr freut mich jetzt der dritte Rang“, sagte Unterberger.

Eine tolle Leistung zeigte auch die junge Sellrainerin Riccarda Ruetz, die auf den fünften Platz fuhr.

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Laas:

Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:92.73
2. Scheikl (Ö) & Gruber (Ita) +0,04
4. Pigneter (Ita) +0,07
5. Troger (Ita) +0,42

8. Achenrainer (Ö) +0,53

11. Schopf (Ö) +1,17.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:03.37
2. Pinggera (Ita) +0,36
3. Unterberger (Ö) +0,51
4. Staffler (Ita) +1,02
5. Ruetz (Ö) +1,33
6. Diepold (Ö) & Mittermair (Ita) +1,38

16. Markt (Ö) +4,22.

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:06.87
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0,08
3. Egorov/Popov (Rus) +0,10
4. Porshnev/Lazarev (Rus) +0,33
5. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +0,36
6. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,71.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

„Kammi“ schon in WM-Form

Ötztaler Naturbahnrodler triumphierte auch im zweiten Weltcupbewerb im Passeiertal


Der Saisonhöhepunkt auf der heimischen Grantaubahn vom 4. bis 7. Februar kann für Thomas Kammerlander kommen! Denn auch im zweiten Rennen beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal zeigte er sich in absoluter WM-Form. Obwohl er am Sonntag im zweiten Lauf etwas auf Sicherheit gesetzt hat, triumphierte er neuerlich mit zwei Bestzeiten.

Weltcupführung ausgebaut

„Kammis“ Teamkollegen Michael Scheikl aus der Steiermark wiederum gelang es, mit seinem zweiten Platz die Führung im Gesamtweltcup auszubauen.

Im Teambewerb belegten Thomas Kammerlander und Tina Unterberger hinter der Südtiroler Paarung Patrick Pigneter und Evelin Lanthaler den zweiten Rang.

Thomas Kammerlander: „Das ich hier 200 Punkte im Weltcup gemacht habe, ist nebensächlich. Wichtig war, zu sehen, dass die Form passt. Und natürlich sind zwei Siege im Passeiertal eine zusätzliche Motivation für die Heim-Weltmeisterschaft in Umhausen. Dort möchte ich den Titel holen.“

Michael Scheikl: „Die Bahn hier liegt mir eigentlich nicht. Umso höher ist es zu bewerten, dass ich zweimal am Stockerl gelandet bin. Heute war es wohl wichtigste zweite Platz, den ich je gemacht habe. Mit einem Vorsprung ins Weltcupfinale in Laas zu gehen, ist natürlich sehr viel wert.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Passeiertal:
Herren:
1. Kammerlander (Ö) 1:49.96
2. Scheikl (Ö) +0,67
3. Pigneter (Ita) +1,09

8. Schopf (Ö) +2,84

10. Achenrainer (Ö) +3,16.

Teambewerb:
1. Italien (Lanthaler/Pignetter) 1:55.31
2. Österreich (Unterberger/Kammerlander) 1:55.87
3. Russland (Lavrenteva/Bukin) 1:56.97.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Die jungen Wilden bissen zu

Fabian und Simon Achenrainer schafften bei Naturbahnrodel-Weltcup in Moos Top-Sensation

Top-Sensation im Doppelbewerb im Weltcup der Rennrodler auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal! Die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer holten sich völlig überraschend den Sieg vor der Südtiroler Weltklasse-Paarung Patrick Pigneter und Florian Clara. Und das mit Bestzeiten in beiden Läufen!

Im Damenbewerb feierte die Südtirolerin Evelin Lanthaler ihren bereits 30. Weltcupsieg. Die Österreicherinnen Tina Unterberger und Michelle Diepold landeten wie am Vortag auf den Rängen fünf und sechs.

Der nächste Herrenbewerb wird am Sonntag gefahren. Freitagssieger Thomas Kammerlander zählt dabei wieder zu den Top-Favoriten.

Fabian Achenrainer: „Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll, kann das alles noch gar nicht glauben. Unfassbar, dass wir Pigneter/Clara hier schlagen konnten. Denn wir hatten im Passeiertal auch keine Trainingsmöglichkeiten, da Simon noch im Juniorenweltcup gefahren ist.“

Simon Achenrainer: „Ich bin regelrecht sprachlos. Im Passeiertal Pigneter/Clara zu schlagen, galt eigentlich als unmöglich.”

Tina Unterberger: „Ich bin für die Bahn im Passeiertal eindeutig zu leicht. Da muss ich noch ein paar Knödel essen. Die Tendenz stimmt aber, und die Zeitabstände werden geringer. Jetzt nehmen wir morgen noch den Teambewerb mit.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos im Passeiertal:
Doppel:
1. F. Achenrainer/S. Achenrainer (Ö) 1:56.92
2. Pigneter/Clara (Ita) +0,42
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +1,17
4. P. Lambacher/M. Lambacher (Ita) 1.50
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1,97.

Damen:
1. Lanthaler (Ita) 1:52.75
2. Pinggera (Ita) +1,26
3. Lavrenteva (Rus) +2,08
4. Mittermair (Ita) +2,28
5. Unterberger (Ö) +2,35
6. Diepold (Ö) +2,86

10. Ruetz (Ö) +5,78

13. Markt (Ö) +7,46.

Foto von: ÖRV/Miriam Jennewein

Jungpapa rast zum Sieg

Thomas Kammerlander im Passeiertal eine Klasse für sich – Michael Scheikl auf Rang drei

Mit der Geburt von Töchterchen Lena hat Thomas Kammerlander sein schönstes Ereignis im Jahr 2021 schon gehabt. Beim Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen in Moos im Passeiertal hat er am Freitag aber gezeigt, dass er auch auf seinem Renngerät nichts von seinem Können verloren hat. Nachdem er beim Weltcupauftakt auf der Winterleiten noch pausieren hatte müssen, fuhr er in Südtirol zu einem überlegenen Sieg.
Stark auch wieder der Steirer Michael Scheikl, der sich mit dem Südtiroler Alex Gruber hinter Patrick Pigneter den dritten Rang teilte.
Bei den Damen war Evelin Lanthaler einmal mehr nicht zu schlagen. Sie fuhr ihren 29. Weltcupsieg ein. Österreichs Amazonen blieben diesmal ohne Podestplatz. Tina Unterberger landete vor Michelle Diepold auf Rang fünf.
Im Doppelbewerb verpassten die Rieder Cousins Fabian und Simon Achenrainer nach Rang zwei zur Halbzeit noch das Podest und wurden vor den Ötztalern Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht Vierte.

Stimmen:

Thomas Kammerlander: „Mir sind zwei gute Läufe gelungen, auch wenn es noch durchaus einige Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Speed und Material haben aber super gepasst. Endgültig klappen muss es dann bei der WM in Umhausen, aber natürlich möchte ich auch mein Konto an Weltcupsiegen aufbessern.“

Michael Scheikl: „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, da ich mich auf dieser Bahn immer sehr schwer tue. Es wär freilich mehr drinnen gewesen, da ich im ersten Lauf einen schweren Fehler drinnen hatte. Rang drei ist aber eine super Motivation für das nächste Rennen am Sonntag.“

Michelle Diepold: „Zufrieden kann ich nicht sein, da ich einfach zu langsam war. Ich habe keine gravierenden Fehler gemacht, aber wenn man an der Weltspitze ganz vorne mitfahren will, muss ich einfach schneller sein.“

Weltcup Rennrodeln auf Naturbahnen, Moos:
Herren: 
1. Kammerlander (Ö) 1:50.05
2. Pignetter (Ita) +0.83
3. Gruber (Ita) & Scheikl (Ö) +1.03
5. Federer (Ita) +1.87
6. Schopf (Ö) +1.94
7. Achenrainer (Ö) +2.13.

Damen: 
1. Lanthaler (Ita) 1:53.63
2. Pinggera (Ita) +0.67
3. Mittermair (Ita) +0.80
4. Lavrenteva (Rus) +1.23
5. Unterberger (Ö) +1.40
6. Diepold (Ö) +1.82.

10. Ruetz (Ö) +4.83
11. Markt (Ö) +4.73.

Doppel: 
1. Pigneter/Clara (Ita) 1:56.04
2. Lambacher/Lambacher (Ita) +0.61
3. Porshnev/Lazarev (Rus) +0.79
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) 0.98
5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1.70.

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Michelle schaffte Sprung aufs Stockerl

Regensburger/Holzknecht im zweiten Weltcup-Doppelbewerb auf Rang zwei

Tag zwei beim Doppelweltcup im Rennrodeln auf Naturbahnen auf der steirischen Winterleiten! Im Einsatz waren am Freitag die Damen und die Doppel. Bei den Amazonen schaffte diesmal Michelle Diepold den Sprung auf Stockerl, landete hinter der überragenden Evelin Lanthaler und Greta Pinggera aus Südtirol auf Rang drei. Tina Unterberger aus Österreich hatte wieder ihre Probleme und wurde neuerlich Fünfte. Riccarda Ruetz kam im zweiten Lauf leider zu Sturz.

Im Doppelbewerb machten es die Rückkehrer Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht noch einmal besser und rangierten sich hinter Patrick Pigneter/Florian Clara auf Rang zwei ein. Die zweite Südtiroler Paarung Patrick und Matthias Lambacher musste sich den Ötztalern diesmal geschlagen geben. Fabian und Simon Achenrainer klassierten sich wie am Vortag auf Platz vier.

Stimmen der Athletinnen:

Michelle Diepold (Stm.): „Heute kann ich auf alle Fälle zufrieden sein, wobei noch etwas mehr drinnen gewesen wäre. Leider hab’ ich fahrerisch aber einige kleinere Fehler drinnen gehabt. Trotzdem kann ich mit dem Saisonstart zufrieden sein. Jetzt will ich auch im Teambewerb am Samstag nochmals Vollgas geben.”

Tina Unterberger (OÖ): „Diese Leistung ist nicht mein Anspruch. Leider haben meine Rodel und ich derzeit eine leichte Beziehungskrise. Die Abstimmung passt einfach nicht. Wir müssen jetzt schauen, dass wir das wieder in den Griff bekommen.“

Weltcup Rennrodel auf Naturbahnen, Winterleiten:
Damen:
1. Lanthaler (Ita) 2:03.57
2. Pinggera (Ita) +1,77
3. Diepold (Ö) +2,19
4. Mittermair (Ita) +2,25
5. Unterberger (Ö) +3,11

Doppel:
1. Pigneter/Clara (Ita) 2:10.68
2. Regensburger/Holzknecht (Ö) +0,73
3. Lambacher/Lambacher (Ita) +1,18
4. Achenrainer/Achenrainer (Ö) +1,40

Saisonstart steht bevor

Tina Unterberger lässt es im Weltcup wieder krachen

Der eigentliche Saisonauftakt für die Naturbahnrodler in Kühtai musste witterungsbedingt abgesagt werden. Nun starten die Athleten vom 16. bis 19. Dezember in die neue Weltcupsaison. Und die Mitglieder des Österreichischen Nationalteams gehören wieder zu den Favoriten in einem Winter, die mit der Weltmeisterschaft ab 7. Februar 2021 auf der Grantaubahn in Umhausen ihren Höhepunkt haben wird.

„Wir trainieren jetzt seit einigen Wochen auf Eis, und es schaut recht gut aus. Alle Fahrer und Fahrerinnen sind fit und haben einen guten Zug auf der Rodel. Natürlich streben wir wieder sportliche Erfolge an. Oberste Prämisse ist es aber, angesichts der Corona-Pandemie gesund durch die Saison zu kommen. Wir haben dafür jedenfalls alle nötigen Vorkehrungen getroffen“, sagt Sportdirektor Gerald Kammerlander.

Tina Unterberger (OÖ): „Ich freue mich sowohl auf den Saisonstart auf der Winterleiten als auch auf die Weltmeisterschaft im Februar in Umhausen. Beides sind für mich tolle Höhepunkte und haben einen extrem hohen Stellenwert. Die bisherigen Trainingsläufe sind gut verlaufen. Es ist einfach lässig, jetzt wieder auf der Rodel zu sitzen.“

Fotos von: ÖRV/Miriam Jennewein

Der „Rodelfloh“ will richtig lästig sein

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in die neue Naturbahnrodel-Weltcupsaison

 

Vom 20. bis 22. Dezember 2019 startet die Weltelite der Naturbahnrodler auf der Winterleiten (Steiermark) in die neue Weltcupsaison. Mitten drin im Geschehen und aus dem österreichischen Nationalteam nicht wegzudenken: Tina Unterberger aus Bad Goisern! Und der „Rodelfloh“ hat hinsichtlich der bevorstehenden Rennen ganz klare Vorstellungen, will bei der beinharten Konkurrenz der Italienerinnen rund um Weltcupgesamtsiegern Evelyn Lanthaler und der Russin Ekaterina Lavrentjeva so richtig lästig werden.

„Ich möchte da schon den einen oder anderen Nadelstich setzen. Für mich als langjährige Weltcupfahrerin geht’s aber auch darum, die jungen Wilden auf Distanz zu halten. Die werden auch immer stärker“, erklärt Unterberger.

Die ihr Training ganz auf ihre körperliche Bedürfnisse angepasst hat: „Je älter man wird, desto genauer muss man auf seinen Körper hören. Meine Werte passen jedenfalls. Jetzt freue ich mich einfach darauf, dass es los geht.“

Die Saison 2019/2020 ist auch deshalb eine besondere, da nach dem großen Weltcupfinale im Februar in Umhausen noch nicht Schluss ist. Denn eine Woche später stehen noch die Europameisterschaften in Moskau am Programm. Unterberger: „Da sind wir alle schon gespannt, welche Bahn sie dort hin bauen. Das ist alle Jahre eine gewisse Überraschung. Und klar ist auch, dass gerade die Russen in Moskau immer wieder sauschnell sind.“

Naturbahnrodel-Weltcup Winterleiten, Programm:

Freitag, 20. Dezember:
9 Uhr: 1. Trainingslauf Herren und Damen
11 Uhr: 2. Trainingslauf Herren und Damen
13 Uhr: 1. Trainingslauf Doppel
13.45 Uhr: 2. Trainingslauf Doppel

Samstag, 21. Dezember:
10 Uhr: 1. Wertungslauf Damen
11 Uhr: 1. Wertungslauf Doppel
11.30 Uhr: 2. Wertungslauf Damen
12.15 Uhr: 2. Wertungslauf Doppel

Sonntag, 22. Dezember:
9.30 Uhr: 1. Wertungslauf Herren
11.15 Uhr: 2. Wertungslauf Herren
13 Uhr: Teambewerb

Tina Unterberger startet auf der Winterleiten in der Steiermark in die die neue Weltcupsaison.

Foto von: ÖRV/Leitner (Abdruck honorarfrei)

 

 

Verteidigung der Führung im NC von Birgit Platzer

Kommendes Wochenende findet die Weltmeisterschaft statt.

Im Nationencup konnte Birgit Platzer ihre Führung mit einem dritten Platz weiter ausbauen.

Im Weltcup waren die Ergebnisse hingegen nicht überwältigend. Dennoch waren die einzelnen Läufe sehr zufriedenstellend für die Rodlerin. Da beim Material die sichere Variante gewählt wurde, war leider keine bessere Platzierung möglich.

Für Birgit Platzer standen die Sicherheit sowie das Abliefern von zwei guten Läufen im Vordergrund, um mehr Selbstvertrauen für die anstehende Weltmeisterschaft zu tanken. Was die Zeit, die Platzierung und den Rest betrifft, wird sich demnächst herausstellen.

Siegerehrung in Sigulda

Foto von: FIL

Weltcup in Lake Placid

Bericht von Birgit Platzer:

Der Weltcup in Lake Placid (Vereinigte Staaten) ist beendet und ich konnte sowohl im Weltcuprennen als auch im Sprint-Weltcup den 9. Platz erreichen!

Im Training hatte ich große Probleme in Kurve 12. Dabei hatte ich schon Zweifel, ob ich die Kurve im Nationencup ordentlich fahren werde.

Im Nationencup hatte ich dann tatsächlich wieder Probleme in der Kurve 12 – ich hatte nicht stark genug nach unten gelenkt und ging im Drift in die Kurve 13. Des Weiteren hatte ich noch einige kleinere Folgefehler.

Im Ziel war ich verärgert, aber dennoch über den 5. Platz positiv überrascht. In der Videoanalyse stellte ich fest, dass die Läuferinnen vor mir mit den gleichen oder noch mehr Problemen zu kämpfen hatten.

Beim Rennen probierte ich dann einfach in der Bahnmitte zu bleiben und konnte dies auch ganz gut umsetzen.

Die drei Rennläufe waren meine besten Läufe in dieser Woche – mit der einstelligen Platzierung bin ich auch zufrieden.

Ein Platz besser in den Bewerben wäre zwar wünschenswert gewesen, denn damit hätte ich ein Limit für PeyongChang geschafft, das werde ich aber in einem der nächsten Bewerbe noch schaffen!

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage mit Euren Familien!

Birgit Platzer

Foto von: cyntea wighthouse