Schlagwort-Archive: WM

Tina Unterberger holt bei der WM in Latzfons Silber und Bronze!

Mit der 22. Weltmeisterschaft im Rennrodeln auf Naturbahn in Latzfons/Italien stand für den Rodelfloh ein wahres Saison-Highlight am Programm. Die Sportlerin des ASKÖ Gmunden wusste dabei in allen drei Wertungsläufen zu überzeugen und holte sich am Ende die Bronzemedaille. Schon des Öfteren war Tina Unterberger vom Hundertstel-Pech verfolgt worden, bei der Weltmeisterschaft in Latzfons war das Glück diesmal jedoch auf Ihrer Seite, um eine Hundertstel konnte sie sich vor der Russin Ekaterina Lavrentyeva auf das Podest schieben. Die neue Weltmeisterin im Rennrodeln auf Naturbahn heißt Evelin Lanthaler aus Italien, Vize-Weltmeisterin wird die Teamkollegin Greta Pinggera.

Anders als im Weltcup werden bei der Weltmeisterschaft insgesamt drei Wertungsläufe ausgetragen und in denen konnte die Goiserin ihre große Klasse aufblitzen lassen. Der entscheidende Finallauf kam einem wahren Herzschlagfinale für Unterberger gleich. Lediglich um eine Hundertstel setzte sie sich vor ihrer direkten Konkurrentin Ekaterina Lavrentyeva durch und jubelt in der Höhle des Löwen verdient über die Bronzemedaille.

Die Freude über die Medaille bei den Damen-Einsitzer kannte nach dem Rennen bei Unterberger keine Grenzen: „Es war mir klar, dass es extrem eng werden wird vor allem mit der Ekaterina (Lavrentyeva) im Nacken, zudem habe ich in der Zielkurve noch leicht die Bande touchiert. Es ist einfach unglaublich, dass sich das noch ausgegangen ist!“ jubelte die Oberösterreicherin über ihre bereits dritte WM-Medaille.

Im Teambewerb ging der Medaillenregen für Unterberger weiter, gemeinsam mit ihren Teamkollegen Michael Scheikl und Thomas Kammerlander konnte sich das Österreichische Nationalteam die Silber-Medaille holen. Der Sieg ging an Italien, das Podest komplettierte Russland.

Nach der äußerst erfolgreichen Weltmeisterschaft in Latzfons geht es für die Naturbahnrodlerin nächstes Wochenende nach Rumänien, wo in Vatra Dornei das vorletzte Weltcup-Rennen der Saison stattfindet.

 

Ergebnis Damen:

  1. Platz Evelin Lanthaler/ITA 3:08.64
  2. Platz Greta Pinggera/ITA 3:10.44 (+1,80)
  3. Platz Tina Unterberger/AUT 3:11.86 (+3,22)
  4. Platz Ekaterina Lavrentyeva/RUS 3:11.87 (+3,23)
  5. Platz Alexandra Pfattner/ITA 3:12.43 (+3,79)
  6. Platz Daniela Mittermair/ITA 3:12.59 (+3,95)
  7. Platz Michelle Diepold/AUT 3:13.27 (+4,63)

Ergebnisliste Damen

 

Ergebnis Teambewerb:

  1. Platz ITALIEN (Evelin Lanthaler, Alex Gruber, Patrick Pigneter) 3:11.95
  2. Platz ÖSTERREICH (Tina Unterberger, Michael Scheikl, Thomas Kammerlander) 3:14.73
  3. Platz RUSSLAND (Ekaterina Lavrentyeva, Stanislav Kovshik, Iurii Talykh) 3:15.12

Ergebnisliste Teambewerb

 

Fotos von: Chris Walch

Werbeanzeigen

ISSU Rollenrodel WM in Grindelwald

Tina Unterberger und Michael Scheikl auf dem Weg zur Titelverteidigung

 

Die Rollenrodel Saison findet heuer seinen gebührenden Abschluss bei der ISSU Rollenrodel Weltmeisterschaft in Grindelwald. An zwei Renntagen, vom 14. – 15. Oktober 2017 misst sich die Elite des Rollen-Rodelsports in den Schweizer Bergen.

Mittendrin statt nur dabei sind auch zwei ganz große österreichische Medaillenhoffnungen: „Rodelfloh“ Tina Unterberger und „Mr. Rollenrodel“ Michael Scheikl.

Als amtierende Weltmeister im Doppelsitzer hängen die Trauben natürlich besonders hoch und beide Athleten werden schon vor dem ersten Renntag in die Favoritenrolle gerückt. Eine Rolle die man sich hart erarbeiten muss, die beide aber gerne annehmen, denn das klare Ziel im Doppelsitzer lautet: „Titelverteidigung“. Wie bereits gezeigte Leistungen bestätigen, ist dieses hochgesteckte Ziel absolut im Bereich des Möglichen und die beiden routinierten Rodler sind bestens gerüstet für einen spannenden und hoffentlich erfolgreichen Wettkampf.

Im Einsitzerbewerb der Herren ruhen die Edelmetall-Hoffnungen auf den 28-Jährigen Kindberger Michael Scheikl. Der Routinier ist bereit für den ganz großen Coup, schließlich fehlt ihm nur noch der Weltmeistertitel im Einsitzer um seine Titelsammlung im Rollenrodeln zu vervollständigen. Um am Ende als lachender Sieger vom Podest zu stehen benötigt es aber drei ganz starke Läufe, denn die Konkurrenz schläft nicht. Dass eine Weltmeisterschaft eigene Gesetze hat weiß auch Scheikl selbst: „Bei einer WM kann immer alles passieren, du musst auf den Punkt genau deine beste Leistung abrufen und im Kopf voll da sein, um den Titel holen zu können. Ich bin körperlich voll fit und es ist an der Zeit auch die Einsitzer Gold-Medaille in den Händen zu halten.“

Im Einsitzerbewerb der Damen geht Tina Unterberger vom ASVÖ Gmunden an den Start. Für die Athletin des österreichischen Rodelverbandes geht es bei diesem Wettkampf aber in erster Linie um weitere Trainings für die bevorstehende Winter-Saison zu absolvieren. „Ich habe jetzt nicht allzu große Erwartungen, denn mein letztes Rennen im Einsitzerbewerb liegt schon über ein Jahr zurück. Ich sehe es viel mehr als zusätzliche Trainingschance, um mich für die kommende Winter-Saison gewappnet zu sehen.“, so die gelassene Goiserin.

Neben dem straffen Trainingsprogramm stand für den „Rodelfloh“ am Freitagabend die Sportlerehrung der Stadtgemeinde Gmunden am Plan, bei der sie wegen ihrer tollen Leistungen geehrt wurde. (WM-Gold im Teambewerb, WM-Bronze im Einsitzerbewerb der Damen, 3.Platz Gesamtweltcup, Staatsmeistertitel und EM-Gold im Rollenrodel-Doppelsitzer)

Nach der Sommersaison ist vor der Wintersaison. Bereits eine Woche nach der Weltmeisterschaft in der Schweiz geht es für die Naturbahnrodler in Innsbruck weiter mit den Leistungstests, um sich noch einmal den letzten Feinschliff für die neue Wintersaison zu holen.

Heiß auf die WM sind auch unsere Athleten vom ASVÖ Rosenau. Allen voran die Sölkner-Brothers mit Andreas und Thomas Sölkner. Letztgenannter sicherte sich in der diesjährigen Murauer Bier Cup Gesamtwertung den sensationellen 3. Platz.
Nicht weniger spannend wird’s auch für unsere Youngster im Raiffeisencup – mit Schnepfleitner Michelle (Gesamtcup 2.) und Sölkner Lukas (Gesamtcup 3.) Wir drücken die Daumen!

 

Fotos von: wkphoto.net

Tina wurde zur Strahlemaus

Athletin des ASKÖ Gmunden holte nach Team-Gold auch Einzelmedaille

 

Vatra Dornei. Das Grinsen bekam sie am Sonntag nicht mehr aus dem Gesicht. Nachdem die Läufe zwei und drei der Einzelentscheidungen bei der Naturbahnrodel-WM im rumänischen Vatra Dornei wegen den widrigen äußeren Bedingungen abgesagt worden waren stand fest: Tina Unterberger, Athletin des ASKÖ Gmunden, hatte die Bronzemedaille gewonnen. Nach Gold im Teambewerb das zweite Edelmetall für den „Rodelfloh“ bei diesen Titelkämpfen.

Da wurde die 30-Jährige zur Strahlemaus: „Klar taugt es vielen nicht, dass der Bewerb abgebrochen wurde. Aber ich bin jetzt einfach total happy mit meinen beiden Medaillen. Ich habe hier das Maximum rausgeholt. Obwohl die Bedingungen für meinen Geschmack alles andere als ideal waren. So aufgeweichte Bahnen mag ich nämlich eigentlich gar nicht.“

Mit einer guten Leistung beim Weltcupfinale am übernächsten Wochenende in Umhausen will Unterberger die Saison noch krönen und ihren Stockerlplatz im Gesamtweltcup verteidigen.

Ergebnisse WM Vatra Dornei:

Herren: 1. Gruber (Ita) 1:16.47, 2. Talikh (Rus) +074, 3. Kammerlander (Ö) +0,84, 4. Pigneter (Ita) +1,43, 5. Leslie (Nzl) +1,51,, Glatzl (Ö), +1,69, …, 11. Schopf (Ö) +2,09, 12. Scheikl (Ö) +2,13, 14. Neurauter (Ö), +2,54.

Damen: 1. Pinggera (Ita) 1:16.70, 2. Lanthaler (Ita) +017, 3. Unterberger (Ö) +1,23, 4. Bachmann (Ita) +1,60, 5. Zaravina (Rus) +2,07, 6. Auer (Ö) +3,13, 7. Diepold (Ö) +3,47.

Doppel: 1. Brüggler/Angerer (Ö) 1:21,16, 2. Pigneter/Clara (Ita)+0,78, 3. Martyanov/Rodin (Rus) +1,32, 4. Schopf/Schopf (Ö) +1,48, 5. Regensburger/Holzknecht (Ö) +1,79.

Teambewerb: 1. Österreich (Unterberger, Kammerlander, Brüggler/Angerer) 4:02.44, 2. Italien (Pinggera, Gruber, Pigneter/Clara) 4:03.85, 3. Russland (Zaravina, Talikh, Martyanov/Rodin) 4:04.06.

 

Preisverteilung mit Tina Unterberger in Vatra Dornei
Preisverteilung mit Tina Unterberger in Vatra Dornei

 

Foto von: ÖRV/Chris Walch

Österreich jubelt über Team-Gold

Vatra Dornei. Grandioser Auftakt für das österreichische Nationalteam der Naturbahnrodler bei der Weltmeisterschaft im rumänischen Vatra Dornei: Thomas Kammerlander (Tirol), Tina Unterberger (Oberösterreich) sowie Rupert Brüggler (Salzburg) und Tobias Angerer (Tirol) holten am Freitag sensationell Gold im Mannschaftsbewerb. Mit einer Zeit von 4:02.44 ließen sie die favorisierten Italiener (4:03.85) deutlich hinter sich.

„Es regnet seit Stunden, die Strecke ist total weich. Dass wir bei den Bedingungen trotzdem zu Gold fahren, ist überragend und macht uns noch mehr stolz. Jetzt können wir die nächsten Bewerbe völlig locker angehen“, freute sich Thomas Kammerlander.

Auch Tina Unterberger schätzt die weichen Verhältnisse nicht, hatte laut eigenem Bekunden im Lauf auch einen Fehler, „die Jungs haben mich rausgerissen. Ich bin aber fürs Einzel optimistisch, da es im Training sehr gut gelaufen ist.“

Restlos begeistert auch die Doppel-Paarung Brüggler/Angerer. „Es waren ja schon die Trainingsfahren die ersten Wettbewerbe, da wir uns intern fürs Team qualifizieren mussten. Uns ist die Strecke aber von Beginn an gut gelegen. Auch die weichen Verhältnisse stören uns nicht wirklich, da wir uns darauf sehr gut einstellen können. Jetzt hoffen wir, am Samstag auch im Doppel zuschlagen zu können“, sagte Brüggler.

WM Vatra Dornei, Teambewerb: 1. Österreich (Kammerlander, Unterberger, Brüggler/Angerer) 4:02.44, 2. Italien (Pinggera, Gruber, Pigneter/Clara) 4:03.85, 3. Russland (Zaravina, Talik, Martyanov/Rodin) 4:04.06.

Fotos von: ÖRV/Chris Walch

Vor dem Finale geht`s um WM-Medaillen

Österreichs Naturbahnrodler peilen in Rumänien drei Mal Edelmetall an

 

Vatra Dornei. Nach dem großartigen Abschneiden von Österreichs Kunstbahnrodlern bei der WM in Innsbruck, sind am kommenden Wochenende nun die Kollegen von der Naturbahn gefragt. 14 Tage bevor auf der Grantaubahn in Umhausen der Weltcup 2016/2017 entschieden wird, geht es im rumänischen Vatra Dornei um Edelmetall.

Läuft´s nach den Vorstellungen von Sportdirektor Gerald Kammerlander, sollen es mindestens drei Medaillen sein, welche die Österreicher mit nach Hause bringen. „Mit weniger wären wir nicht zufrieden. Immerhin haben wir im Laufe der bisherigen Weltcupsaison bereits in jeder Sparte Siege gefeiert. Es geht einfach darum, auch bei den Weltmeisterschaften die Nerven zu bewahren“, so der Ötztaler.

Einer der Top-Favoriten auf den WM-Titel ist sein Bruder Thomas Kammerlander, der aktuell die Weltcupführung inne hat. Sein größter Gegner wird auch in Vatra Dornei der vielfache Titelträger Patrick Pigneter sein. „Kammi“ und der Südtiroler liefern sich auch in Weltcup einen Kampf auf Biegen und Brechen. Wobei die WM für Kammerlander „kein besonderer Saisonhöhepunkt sein wird. Gegen eine Medaille hätte ich aber nichts einzuwenden“, grinst der bald 27-Jährige.

Einiges wird in Rumänien laut Sportdirektor Gerald Kammerlander auch von den Verhältnissen abhängen: „Die Strecke kennen wir aus dem vergangenen Jahr. Unseren Athleten wäre eine beinharte eisige Strecke lieber. Wenn`s anderes kommt, müssen wir uns aber auch darauf einstellen. Erfahrungen mit Materialumstellungen konnten wir genügend sammeln.“

Das österreichische Aufgebot bei der WM in Vatra Dornei:
Herren: Thomas Kammerlander, Florian Glatzl (beide Tirol), Michael Scheikl, Bernd Neurauter, Christian Schopf (Steiermark).
Damen: Tina Unterberger (Oberösterreich), Michelle Diepold (Steiermark), Maria Auer (Tirol).
Doppel: Christian und Andreas Schopf (Steiermark), Rupert Brüggler/Tobias Angerer (Salzburg/Tirol), Christoph Regensburger/Dominik Holzknecht (Tirol).

Zeitplan für Vatra Dornei:
Freitag: 12.30 Uhr: Teambewerb.
Samstag: 10 Uhr: 1. Wertungslauf Doppel; 10.35 Uhr: 1. Wertungslauf Damen; 11.45 Uhr: Finale Doppel; 12.30 Uhr: 1. Wertungslauf Herren.
Sonntag: 10 Uhr: 2. Wertungslauf Damen; 11 Uhr: 2. Wertungslauf Herren; 12.30 Uhr: Finale Damen; 13.30: Finale Herren.

 

gerald-kammerlander1
Sportdirektor Gerald Kammerlander

 

thomas-kammerlander1
Weltcupleader Thomas Kammerlander

 

Fotos von: ÖRV/Chris Walch

Weltmeisterschaft mit Höhen und Tiefen

Bei der 47. Weltmeisterschaft in Innsbruck Igls hat Birgit Platzer Höhen und Tiefen erlebt. Bei eisigen Temperaturen verlief die Trainingswoche ganz nach Birgits Wunsch. Tolle Trainigszeiten und eine optimale Beherrschung der Bahn brachten Birgit in den erweiterten Favoritenkreis.

In der Qualifikation für den Sprintbewerb kam es für Birgit zur großen Zitterpartie. Schlussendlich reichte der 14. Rang für den Sprintbewerb. Bei herrlichen Sonnenschein und großen Zuschauerinteresse schrammte Birgit an der ganz großen Sensation vorbei. Nach einer durchschnittlichen Startzeit fuhr Birgit den Mittelteil famos und war bei der letzten Zwischenzeit auf Rang 1. Ein kleiner Fehler in der Zielkurve brachte Birgit einen Rückstand von 0,043 tausendstel Sekunden und somit den enttäuschenden 9. Rang.

44 Fans aus ganz Oberösterreich reisten mit dem Fanbus der Firma RAAB zur samstägigen Damen und Doppelsitzer Konkurrenz. Die Unterstützung von den Fans war auf jeden Fall gegeben und so schaffte Birgit einen guten 7. Rang nach Lauf eins. Da der Rückstand nach vorne groß war, sollte eine solide Fahrt in Lauf zwei den 7. Rang halten. Kleine Fehler schlichen sich im zweiten Lauf ein und so wurde Birgit mit einem Rückstand von 0,376 Sekunden auf Weltmeisterin Tatjana Hüfner aus Deutschland zehnte was ihre WM Bilanz sehr positiv aufwertet.

Nach dem Rennen führte Birgit mit den Fans aus Oberösterreich ein kurzes Gespräch und sagte den Fans, dass sie im Großen und Ganzen mit dem Ergebnis leben kann, ganz zufrieden sei sie aber dennoch nicht. Bei so knappen Zeitunterschieden darfst du dir nicht den kleinsten Fehler erlauben – die Fahrten waren solide, aber eben nicht perfekt.

Beim abschließenden Teambewerb, den Birgit mit dem zweimaligen Weltmeister Wolfgang Kindl und dem Doppelsitzerpaar Peter PenzGeorg Fischler bestritt, reichte es für den guten 5. Rang mit 0,576 Sekunden Rückstand auf die deutsche Teamstaffel, die zum Weltmeister gekürt wurde.

Die 47. Weltmeisterschaften in Innsbruck Igls waren vom Organisationsteam des österreichischen Rodelverbandes ausgezeichnet organisiert und mit den drei Medaillen insgesamt sehr erfolgreich.

Die WM kann kommen

Bei den letzten Rennen vor der Weltmeisterschaft am Königssee und in Sigulda gab es sehr gute Leistungen von Birgit Platzer.

Beim 5. Weltcuprennen in der Saison am Königssee, wo gleichzeitig die Europameisterschaft ausgetragen wurde, erreichte Birgit mit Rang 9 ein top-ten-Ergebnis. In der Europameisterschaftswertung bedeutete das den 7. Rang. Leider war am Königssee ihre Teamkollegin Miriam Kastlunger beim Weltcup schneller unterwegs, sodass Birgit am Teambewerb nicht teilnehmen durfte und somit um die Medaillenchange kam.

In Sigulda lief es für Birgit erneut hervorragend, denn nach den gezeigten Leistungen hat sie sich im Weltcup in die top-ten etabliert. Nach den Trainingsleistungen musste man von einer Spitzenplatzierung ausgehen. Mit ein bisschen Glück hat sie die Bahn in Lettland hervorragend gemeistert. Mit einem 6. Rang im Weltcup im olympischen Bewerb hat sie eine top Platzierung erreicht. Da Birgit von keinen Fehlern wusste, war die Platzierung umso erfolgreicher. So war am Königssee Miriam Kastlunger die Glückliche, hat sich in Sigulda das Blatt wieder zu Gunsten von Birgit gewendet, da Miriam kurz vor dem Ziel stürzte. Durch die gute Platzierung in der olympischen Disziplin war auch im Spint Weltcup eine top Platzierung möglich. Siehe da, der 5. Rang im Sprint überzeugte die Rodelfachwelt erneut positiv. Im abschließenden Teambewerb erreichte Birgit mit Wolfgang Kindl und dem Doppelsitzerpaar Thomas Steu und Lorenz Koller wieder den hervorragenden 5. Rang.

Somit kann die Weltmeisterschaft Ende Jänner schön langsam kommen, denn die Leistungen von den österreichischen Rodlern sind bereits mehr als WM würdig.